Fängt der Euro sich wieder

Währungsmarkt: Euro fängt sich wieder

Die Gemeinschaftswährung kann sich wieder fangen. Zuvor war der Euro kräftig unter Druck geraten und auf den tiefsten Stand seit 22 Monaten gefallen. Gute US-Konjunkturdaten könnten den Euro aber wieder belasten.

Nach seinem jüngsten Kursrutsch hat sich der Euro am Freitag stabilisiert. Die Gemeinschaftswährung notierte kaum verändert bei 1,2740 Dollar. Am Vortag war sie bis auf ein 22-Monats-Tief von 1,2697 Dollar gefallen.
Euro faengt sich wieder
Euro fängt sich wieder

Steuer-Milliarden weg? EU leitet Verfahren gegen bulgarische Pleitebank ein

Die EU-Kommission leitet ein Verfahren gegen Bulgarien wegen des Umgangs mit der Krisenbank Corpbank ein. Das Geldhaus hatte nach einem Bank Run alle Kunden-Konten gesperrt. Diese Einschränkungen seien übertrieben und müssen sofort aufgehoben werden, heißt es aus Brüssel. Zuvor hatte die EU dem Land einen Milliarden-Kredit gewährt, um das marode Banksystem zu stützen.
EU leitet Verfahren gegen bulgarische Pleitebank ein
Bulgaria

Wirtschaftskrise hat Siegeszug der Reichen nur gebremst

Vermögensverteilung: Der wachsende Wohlstand hat nach Überzeugung der Hans-Böckler-Stiftung einen entscheidenden Haken: Das Vermögen ist sehr ungleich verteilt. Und die Kluft zwischen Arm und Reich wird mit steigendem Tempo wachsen.
Berlin – Die gute Nachricht kam von der Allianz zu Beginn der Woche. Seit zehn Jahren seien die globalen Vermögen nicht mehr so stark gestiegen wie 2013, hieß es im Global Wealth Report des Versicherungskonzerns. Und nie sei die Zahl der Menschen größer gewesen, die am weltweiten Wohlstand teilhätten. Es wachse der Anteil der Menschen, die zur Vermögensmittelschicht gehörten.
Wirtschaftskrise hat Siegeszug der Reichen nur gebremst
Rich Man

Anlagefonds? Klar doch!

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Wenn ich es mir nicht leisten kann, einfach in alle Aktien des Marktes zu investieren, was gibt es für Alternativen um trotzdem vernünftig zu diversifizieren? Die Kollektivanlage. Das nachfolgende Video zeigt, wie sie funktioniert.
Gemeinschaftstopf

Verwegene Perlensuche

Optimistische Anlegerperle

Wer die aktuelle Stimmung an den Finanzmärkten beschreiben will, kann sich an Theodor Fontane anlehnen. Das Verhalten der Anleger erinnert frappierend an die verwegene Hoffnung, beim Austernessen wertvolle Perlen zu finden.
Wer heute die Stimmung und die Verhaltensweise der Anleger an den Finanzmärkten beschreiben möchte, wird kaum um ein Zitat des bekannten deutschen Schriftstellers Theodor Fontane herumkommen. «Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin zu finden gedenkt, bezahlen zu können», sagte er und bezog sich damit wohl unter anderem auf seinen Vater, der die eigene Apotheke verkaufen musste, um Spielschulden zu bezahlen.
Verwegene Perlensuche
Perlentaucher bei der Arbeit

Staatsanwaltschaft klagt Top-Banker Fitschen an

Co-Chef der Deutschen Bank. Staatsanwaltschaft klagt Top-Banker Fitschen an

Die Münchner Staatsanwaltschaft hat den Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, und mehrere ehemalige Top-Manager der Bank wegen versuchten Prozessbetrugs im Kirch-Verfahren angeklagt.
Staatsanwaltschaft klagt Deutsche-Bank-Chef Fitschen an

Einstellung gegen Bußgeld hatte Fitschen abgelehnt

Vor der Anklageerhebung hatte das bayerisches Justizministerium den Entwurf auf dem Tisch gehabt, aber offenbar keine Einwände erhoben. Die fünfte Strafkammer am Landgericht unter Vorsitz von Peter Noll muss nun prüfen, ob es zum Prozess kommt, und falls ja, gegen wen.

Fitschen hatte vor einigen Monaten das Angebot der Münchner Staatsanwaltschaft abgelehnt, 500.000 Euro Bußgeld wegen Verletzung seiner internen Aufsichtspflichten zu zahlen. Damit wäre das Verfahren gegen ihn ohne Anklage beendet gewesen. Anschließend hätte für Fitschen aber die Gefahr bestanden, dass die Bankenaufsicht Bafin gegen ihn vorgeht. Schlechter als für Fitschen sieht es für Ackermann, Breuer, Börsig und von Heydebreck aus. Sie sollen, im Gegensatz zu Fitschen, als Zeugen bei Gericht versucht haben, die Justiz hinters Licht zu führen. In Kreisen von Verfahrensbeteiligten wird davon ausgegangen, dass es zumindest zu einem Prozess gegen Breuer kommt. Er gilt als Hauptbeschuldigter.

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

Harm Bengen

Whistleblower stören das Geschäftsmodell der Schweiz

Politik und Justiz der Schweiz beschützt reiche Kriminelle.Justice

Korruption und Geldwäsche als Schweizer Geschäftsmodell weiterhin politisch geduldet? Schutz für Whistleblower wird in der Schweiz nicht ausgebaut. Edward Snowden hätte in der Schweiz auch wenig Schutz

In der Schweiz zahlen Whistleblower einen hohen Preis für ihre Courage. In der Regel verlieren sie ihre Stelle und bekommen es mit der Justiz zu tun. Die Änderung des Obligationenrechts, die der Ständerat am Dienstag beschlossen hat, dürfte daran wenig ändern.

Die Whistleblower-Vorlage konkretisiert lediglich, unter welchen Bedingungen eine Meldung über Unregelmässigkeiten in einem Unternehmen rechtmässig ist. Heute ist dies Sache der Gerichte: Sie müssen abwägen zwischen dem Recht auf freie Meinungsäusserung und den vertraglichen Pflichten des Arbeitnehmers einerseits und den Geheimhaltungsinteressen des Arbeitgebers andererseits.
Wer Missstände am Arbeitsplatz melden will, kann die Rechtmässigkeit seines Vorgehens darum kaum im Voraus einschätzen. Um mehr Rechtssicherheit zu schaffen, hat der Bundesrat eine Art Melde-Kaskade vorgeschlagen. Erste Anlaufstelle ist das Unternehmen selbst, erst wenn dieses nicht oder nur ungenügend reagiert, darf sich ein Arbeitnehmer an die Behörden wenden.
Schutz für Whistleblower wird in der Schweiz nicht ausgebaut
First of all, lets find out who blew the whistle on us

Korruption: Millionenstrafe gegen GlaxoSmithKline in China

Peking – Ein Gericht in China hat den britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) wegen Korruption zu einer hohen Geldstrafe und den ehemaligen China-Chef des Unternehmens zu einer Haftstrafe verurteilt.
GSK müsse 3 Mrd. Yuan (455 Mio. Franken) Strafe zahlen, berichtete am Freitag die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Der ehemalige China-Chef des Konzerns, Mark Reilly, sowie «andere Verantwortliche» seien zu zwei bis vier Jahren Haft verurteilt worden. Nähere Angaben dazu machte Xinhua nicht.
Chinesische Behörden hatten vergangenen Sommer mit Ermittlungen gegen GSK begonnen. Sie werfen dem Pharmariesen vor, ein breit angelegtes System der Korruption in China aufgebaut zu haben, um die Verkaufszahlen in die Höhe zu treiben.
Den Ermittlern zufolge gab GSK seit 2007 umgerechnet fast 440 Mio. Fr. für Bestechung aus. Einige Ärzte sollen sieben bis 10 Prozent des Verkaufspreises erhalten haben, wenn sie GSK-Medikamente verschrieben. Laut früheren Berichten von Xinhua gibt es insgesamt 46 Verdächtige. Dutzende GSK-Mitarbeiter in China seien festgenommen worden.
Der einstige China-Chef Reilly solle seinen Mitarbeitern die Zahlung von Schmiergeldern befohlen haben, hatte Xinhua berichtet. Die Polizei der Stadt Changsha sehe den Manager als verantwortlich dafür an, dass Geld unter anderem an Spitäler, Ärzte und medizinische Organisationen floss.
Dank der Schmiergeldzahlungen habe Reilly der Firma «illegale Umsätze» von mehreren Milliarden Yuan beschert. Der Brite hatte nach Bekanntwerden der ersten Vorwürfe das Land verlassen, kehrte aber kurze Zeit später nach China zurück.
Peking hatte zuletzt verstärkt Korruptionsermittlungen gegen ausländische Unternehmen eingeleitet. Präsident Xi Jinping hat den Kampf gegen korrupte Machenschaften zu einem wichtigen Ziel erklärt. (SDA)
Docs and Big Pharma

G20 Warnung: Märkte in Asien schmieren ab

Sorge um China lastet auf Asien-Börsen

Nachdem selbst das Börsendebüt von Alibaba die US-Börsen nicht in Jubelstimmung versetzte, sind auch die asiatischen Anleger zurückhaltend. Konjunkturdaten aus China vermiesen die Stimmung.

Der Euro wieder sehr stark. Die Märkte in Asien haben am Montag mit deutlichen Verlusten begonnen: der Grund dürfte in einer Warnung der G20 von möglichen Turbulenzen wegen der schlechten Welt Wirtschaftslage liegen.

Die Börsen in Asien hatten am Montag deutliche Verluste gemeldet, dass bei gleicher sehr hohen Handelsvolumina. Auffällig: für so gut wie alle Werte ging es nach unten. Insbesondere Gold und Silber gerieten massiv unter Druck. Beide nähern sich neuen Rekordtiefs. Der Goldpreis erholte sich erst wieder, als der Handel in Mitteleuropa begonnen hatte.

Auf den Dollar ging es abwärts. Der Preis dafür zahlt allerdings der Euro, der deutlich stieg. Dies dürfte in der Eurozone die Diskussionen beleben, den Euro doch rasch und künstlich abzuwerten. Auf die US Staatsanleihen profitierten von der Nervosität an den Märkten. US-Treasuries notierten deutlich besser als in den Wochen davor

Der Grund für die Nervosität an den Märkten dürfte des Finanzministertreffens der G 20 vom Wochenende gewesen sein. Die Finanzminister hatten vor erneuten Finanzmarktrisiken gewarnt. Als Grund dafür hatten sie das billige Geld angegeben, welches durch die Zentralbanken in den vergangenen Monaten in die Märkte gespült worden war. Dadurch entstehe die Gefahr von Preisblasen. Diese Preisblasen könnten Auswirkungen auf das gesamte Finanzsystem haben.

Außerdem hatten die G 20 eine umfassende Privatisierungswelle angekündigt. Diese sollte eigentlich dazu führen, die Märkte zu beruhigen. Die Privatisierung von staatlichen Infrastruktur-Einrichtungen bieten Privatinvestoren neue Chancen, ihr Geld in sicheren Häfen anzulegen, weil die Steuerzahler am Ende über Gebühren wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells sind.
Sorge um China lastet auf Asien-Boersen

www.satillus.com/

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Setzt der Dollar zur Hausse an?

Gefahr für Gold, Rohstoffe und Schwellenländer

Rally der US-Devise hätte Konsequenzen für Gold, Rohstoffe und Schwellenländer.
Der Dollar gewann jüngst auf breiter Front an Wert. Gegenwärtig könnte ein neuer Bullenmarkt beginnen. Dies hätte signifikante makroökonomische Folgen.
«The greenback is back»: Der amerikanische Dollar, der aufgrund seiner grünlichen Farbgestaltung auch Greenback genannt wird, legte jüngst signifikant gegenüber zahlreichen anderen Währungen zu. Der Dollar-Index, der den Wert der US-Devise gegenüber den Haupthandelswährungen der USA misst, kletterte seit Anfang Juli von 80 Punkten um gut 6% auf knapp 85 Zähler. Die Hauptkomponente des Dollar-Indexes ist mit einem Gewicht von knapp 60% der Euro. Im Vergleich mit der europäischen Einheitswährung avancierte der Dollar seit Anfang Mai um rund 8%. Auch gegenüber dem Franken sowie vielen Rohstoffwährungen wie dem australischen Dollar legte der Dollar seit dem Frühsommer kräftig zu. Steht nun eine neue Dollar-Hausse vor der Tür?
Der Dollar setzt zur Hausse an

bokbluster.com

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