Grösstmöglicher Erlös
Der Börsengang von Rocket Internet ist das grösste IPO eines Internet-Unternehmens in Europa seit dem Jahr 2000.
Reuters: Die Berliner Internet-Holding Rocket Internet holt aus ihrem Börsengang den grösstmöglichen Erlös heraus. Die Aktien, die am Donnerstag erstmals an der Frankfurter Börse kotiert werden sollen, wurden am Mittwoch zu € 42.50 zugeteilt, wie Rocket mitteilte.
Lukrativer Boersengang von Rocket Internet

Was bürgerliche Frauen -angeblich- zur Frauenquote sagen
Frauenquoten für Unternehmen
Frauen sind in der Chefetage untervertreten. Deshalb soll neu mindestens eine Frau dem Verwaltungsrat angehören, trägt Economiesuisse seinen Mitgliedern auf. In rund 60 Prozent der kotierten Gesellschaften in der Schweiz sitzt keine Frau im Verwaltungsrat.
Schweizer Frauen bezweifeln -angeblich- ob sich überhaupt so viele qualifizierte Verwaltungsrätinnen finden lassen. Frauen sind in der Chefetage untervertreten. Deshalb soll neu mindestens eine Frau dem Verwaltungsrat angehören, trägt Economiesuisse seinen Mitgliedern auf
Was buergerliche Frauen zur Frauenquote sagen
Endlich halbe halbe! Von Jutta Limbach
Economiesuisse und die Frauenfrage
Economiesuisse und die Frauenfrage
Die Wirtschaft bewegt sich
Der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse ist mit seinem Kodex zu den Führungsregeln von Publikumsgesellschaften ein gebranntes Kind. Economiesuisse hatte es im vergangenen Jahrzehnt vor allem wegen des Widerstands gewisser Grosskonzerne versäumt, rechtzeitig die Aktionärsabstimmung über den Vergütungsbericht zum Standard zu machen. Der Grosserfolg der «Abzocker-Initiative» war die Quittung dafür. Nun sieht sich die Wirtschaft bei einem anderen Thema – Vertretung der Frauen – wieder mit einer steigenden Regulierungslust der Politik konfrontiert, steht doch die Idee einer Frauenquote von mindestens 30% für Verwaltungsräte zur Diskussion.
Aus liberaler Sicht ist ein solch weitgehender Eingriff in die Gestaltungsfreiheit von Unternehmen nicht zu rechtfertigen – ebenso wenig wie eine Quote für Ältere, Tessiner, Nichtakademiker, Brillenträger oder für die Leisen (welche im Leben gegenüber den Lauten leider oft diskriminiert sind).
Vielen Unternehmen könnte eine stärkere Frauenvertretung auf der Chefetage wohl guttun, doch man muss die Firmen nicht zu ihrem Glück zwingen. Es wirkt immer anmassend zu behaupten, den Weg zum Glück des anderen besser zu kennen als der Betroffene selbst. Bewegt sich die Wirtschaft aber in der Frauenfrage überhaupt nicht, droht erneut ein stärkerer Eingriff via Gesetzeshammer.
Economiesuisse und die Frauenfrage
Absichern? Sicher!
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Die Medien sprechen vermehrt von möglichen Überbewertungen an den Aktienmärkten. Nicht unerwartet, haben einzelne Mitglieder der Fintool-Community darum gebeten, Absicherungsstrategien zu diskutieren – wir kommen in den folgenden Videos diesem Wunsch nach.
Alle Videos Kategorie Finanzkompetenz
Hindenburg-Omen deuten auf Ende des Aktienrallys
Hindenburg-Omen deuten auf Ende des Aktienrallys
Das Hindenburg-Omen –
benannt nach dem deutschen Luftschiff, das am 6. Mai 1937 über New York in Flammen aufging – gilt als vergleichsweise zuverlässiges Signal.
Die Marktbreite des laufenden Aufschwungs in den USA hat jüngst deutlich nachgelassen. Darauf deuten nicht nur zwei Hindenburg-Omen hin. Der SMI ist derzeit etwas robuster.
Eine Korrektur an den Aktienmärkten von zum Beispiel 5% könnte etwa die gesamten bisher aufgelaufenen Jahresgewinne ausradieren. Seit Anfang Januar sind die grossen amerikanischen Indizes zwischen 2,5% (Dow Jones) und rund 7% (S&P 500, Nasdaq Composite) gestiegen. In Europa schwankt die Performance zwischen etwa –1% (DAX, FTSE 100) und rund 9% (Ibex 35, FTSE MIB 30). Der Schweizer SMI ist bisher um 7% avanciert. Und in Asien liegen die grossen Indizes etwa um die Null-Linie (Nikkei: –0,4%, Hang Seng 1,6% und ASX –0,7%). Die angesprochene Korrektur deutete sich nun in den letzten Tagen immer intensiver an – vermutlich ist sie bereits angelaufen.
Omen vor jedem Crash
Am Donnerstag und Freitag vorletzter Woche ist es in den USA jeweils zu einem Hindenburg-Omen gekommen. Es war seit Mai das erste Mal, dass dieses technische Warnsignal für eine nachlassende Marktbreite in einem Aufwärtstrend aufgetreten ist. Im Mai gab es jedoch nur ein einziges Omen, für ein bestätigtes Hindenburg-Omen sind jedoch immer zwei Signale innerhalb von mindestens 36 Tagen nötig. Davor hatte es die letzten Omen zum Jahreswechsel 2013/14 beziehungsweise im Sommer 2013 gegeben.
Hindenburg-Omen deuten auf Ende des Aktienrallys
Allianz unter Druck: Pimco von massiver Kapitalflucht bedroht
Allianz-TochterPimco präsentiert Nachfolger für Starinvestor Gross
Bill Gross hat bei der Allianz-Tochter Pimco hat die Fondsgesellschaft einen Nachfolger für den Starinvestor präsentiert. Neuer Investmentchef der Gruppe wird der bisherige Gross-Stellvertreter Daniel Ivascyn, wie Pimco am späten Freitagabend im kalifornischen Newport Beach mitteilte. Der wegen seiner jahrelangen Erfolge an den Anleihemärkten als „Bondkönig“ bekannte Gross geht zum Vermögensverwalter Janus Capital. Die Personalie hatte für heftige Reaktionen an den Märkten gesorgt. Experten rechnen nun mit möglichen Lockangeboten für Pimco-Kunden, die zu Janus wechseln.
Der Vermögensverwalter der Allianz Gruppe könnte schon bald mit massiven Mittelabflüssen konfrontiert werden: Nach dem Abgang von Bill Gross halten Beobachter den Abzug von Hunderten Milliarden aus dem Fonds für möglich. Es ist unklar, ob die Turbulenzen bei Pimco einen Dominoeffekt an den Finanzmärkten zu Folge haben werden.
Die Allianz steht nach dem überraschenden Abgang von “Bond-König” Bill Gross unter Druck. Experten erwarten, dass Anleger nun weiteres Geld aus den Fonds der US-Tochter Pimco abziehen werden. “Das wird den Mittelabfluss bei Pimco höchstwahrscheinlich beschleunigen”, urteilte David Schawel, Portfoliomanager bei Square 1 Financial. Viele Milliarden Dollar, wenn nicht sogar Hunderte Milliarden Dollar, könnten nach Einschätzung des einflussreichen Fondsanalysehauses Morningstar wegen der Personalie abgezogen werden. Pimco hat unterdessen schnell einen Nachfolger für die überraschend zurückgetretene Investorenlegende gefunden. Insidern zufolge kam Gross mit seinem Abgang einem Rauswurf zuvor.
Pimco von massiver Kapitalflucht bedroht

Anlagefonds: Aber wie geht das?
Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.
Kollektivanlagen gibt es für alle erdenklichen Anlageformen. Im Video zeigen wir schematisch auf, wie ein Anlagefonds funktioniert und welche Eigenschaften er haben kann.
Luxus ist derzeit nicht Mode
Markenstärke gegen Konjunktur und Währungen
Die Anleger bevorzugen im Moment Investments in sichere, strukturell wachsende Branchen. Luxusgüter zählen sie eher nicht dazu. Das könnte sich aber ändern.
Claudia Gabriel berichtet: Geopolitische Risiken, enttäuschende Konjunkturzahlen aus Europa und China, starke Aktienmärkte in den vergangenen Jahren: Die Anleger sehen derzeit viele Gründe, um beim Investieren generell vorsichtig zu sein. Vorsichtig heisst: Man kauft «sichere» Obligationen und Aktien möglichst «langweiliger» Grosskonzerne mit sicheren Einnahmeströmen. Firmen, die Luxusgüter herstellen, passen intuitiv eher nicht in dieses Bild.
Währungsprobleme
Zumal viele Luxusgüterhersteller dieses Jahr unter den Währungsentwicklungen gelitten haben: Die Stärke des Euro gegenüber den Währungen in grossen Absatzmärkten (US-Dollar, Yuan und Hongkong-Dollar) schlug den immer noch meist in Europa angesiedelten Luxusgüterherstellern zumindest rechnerisch auf die Gewinne. Der Pictet-Fonds «Premium Brands» zum Beispiel hat in den vergangenen 12 Monaten eine Kurssteigerung von weniger als 1% erreicht – während der Swiss-Market-Index fast 9% zugelegt hat. Das Währungsbild hat nun gedreht: Seit Ende Juni haben die drei genannten Währungen gegenüber dem Euro rund 7% an Wert gewonnen. Fondsmanager Juan Mendoza von Credit Suisse hat seine Gewinnprognosen 2014 für die Branche um 5% bis 10% nach oben korrigiert.
Luxus ist derzeit nicht Mode
Welle von Börsengängen in Deutschland
Es herrscht Börsenfieber: Zalando und Rocket Internet machen den Auftakt für eine Welle von Börsengängen in Deutschland. In den kommenden Monaten werden in Deutschland zehn bis 15 weitere erwartet.
Die Liste ist so lang wie seit Jahren nicht mehr. Der Berliner Online-Modehändler Zalando und die ebenfalls aus der Hauptstadt stammende Rocket Internet mit ihren weltweit agierenden Internet-Händlern, -Marktplätzen und -Kreditbörsen sollen der Auftakt sein für eine Welle von Börsengängen in Deutschland. Ein Coup wie die Emission des chinesischen Internet-Konzerns Alibaba, der unlängst mit einem Erlös von rund 25 Milliarden Dollar in New York den größten Börsengang aller Zeiten aufs Parkett legte, wird es so bald zwar hierzulande nicht geben.
Doch auch in Deutschland herrscht das Börsenfieber: Die Nachfrage ist so groß, dass Rocket Internet den ersten Handelstag um eine Woche vorverlegte.
Es herrscht Börsenfieber
Beliebt wie lange nicht: Nach schwachen Jahren drängen viele Firmen wieder an die Frankfurter Börse.

Der Bond-König nimmt seine Krone
Bill Gross verlässt die Investment-Gesellschaft Pimco.
Pimco-Gründer und Chefstratege Bill Gross verlässt das Unternehmen
C. H. New York Der unerwartete Abgang von Bill Gross bei Pimco hat am Freitag an der Wall Street hohe Wellen geworfen. Gross gehört zu den einflussreichsten Vermögensverwaltern weltweit. Kaum ein Pensionsfonds oder anderer institutioneller Investor, der nicht einen signifikanten Anteil seiner anzulegenden Gelder in einen der auf festverzinsliche Anlagen spezialisierten Fonds von Pimco investiert hätte. Mit verwalteten Vermögen von 1900 Mrd. $ gehört Pimco zu den grössten Investmentgesellschaften auf der Welt. Und Gross hatte als dessen Gründer und Chief Investment Officer im Lauf der letzten vier Jahrzehnte hohes Ansehen erlangt. Der von ihm verwaltete Fonds «Total Return Fund» hat in den letzten Jahrzehnten regelmässig die relevanten Benchmarks geschlagen.
Der Bond-König nimmt seine Krone




