Ich, die „Quotenfrau“

Frauenquote als notwendiges Übel
Warum Managerinnen über die Quote nicht nur jubeln

Sylvia Tarves berichtet: Nur langsam erobern Frauen die Chefetagen
In den letzten Monaten wurde das Thema „Frauenquote“ in den Medien von diversen Seiten beleuchtet. Doch wenn die Quote demnächst realisiert ist – wie wird sie sich für Frauen überhaupt anfühlen?
Immer noch macht sich vom Top-Management mancher Unternehmen eine Welle der Ablehnung und des Aufbäumens gegen die Frauenquote breit. Wie fundiert die Gründe dafür sind, welche Motivationen dahinterstehen, muss letzten Endes jeder für sich selbst beurteilen. Der Anspruch dabei sollte zumindest sein, alle Perspektiven miteinzubeziehen. Eines ist jedoch sicher: Die Quote kommt. Damit beginnt die Zeit des „Sich-darauf-Einrichtens“. Befürworter regen Unternehmen unter anderem an, ihre gelebte Kultur zu hinterfragen und für weibliche Karrierewege zu öffnen. Skeptiker bereiten sich darauf vor, nach gesetzlichem Inkrafttreten der Quote deren unrealistische Umsetzbarkeit, die negativen Konsequenzen zu beweisen. Eine Frage bleibt bei all dem offen: Was bedeutet die Quote eigentlich wirklich für die Frauen?
Karriere ist verdient, nicht geschenkt
Warum Managerinnen ueber die Quote nicht nur jubeln

Arend van Dam www.w-t-w.org/en/arend-van-dam

Arend van Dam
www.w-t-w.org/en/arend-van-dam

Belgien-Zentrale der UBS in Brüssel: Verdacht der Geldwäsche

Steuerflucht und Geldwäsche: Behörden durchsuchen
Wohnung von Belgien-Chef der UBS
Die UBS steht erneut im Visier der Steuerfahnder: Der Chef der belgischen Tochter der Schweizer Großbank wurde von einem Richter vernommen, Ermittler durchsuchten seine Wohnung. Das Geldinstitut soll Kunden bei der Steuerflucht geholfen haben.

Erst im Mai war ein ehemaliger UBS-Banker in den USA zu fünf Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Er hatte dem Urteil zufolge reichen Amerikanern geholfen, ihr Geld unbemerkt vom heimischen Finanzamt in der Schweiz anzulegen.

Der Sprecher der UBS erklärte schriftlich, dass die Bank „in absoluter Achtung“ des Gesetzes operiere. UBS toleriere keine Handlungen, die darauf hinausliefen, dass Kunden ihren steuerlichen Pflichten nicht nachkämen.

Die UBS steht auch in anderen Ländern im Verdacht, Kunden mit dem Verstecken von Schwarzgeld geholfen zu haben. Dies gilt etwa für Deutschland und Frankreich. In den USA konnte die größte Schweizer Bank 2009 erst mit der Bezahlung einer Strafe von 780 Millionen Dollar ein Verfahren wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung beenden.
Steuerflucht und Geldwaesche

Kostas Koufogiorgos

Kostas Koufogiorgos

Schweiz: Chefaufseher will viel härtere Strafen für kriminelles Verhalten

Börsen-Konferenz in Zürich
Chefaufseher will viel härtere Strafen für kriminelles Verhalten

Fehlverhalten von Finanzmarktteilnehmern müsse viel strenger als bisher bestraft werden, fordert David Wright. Dazu gehören für den Wertpapier-Chefaufseher auch stark abschreckende Gefängnisstrafen.
Kriminelles Verhalten von Finanzmarktteilnehmern müsse viel strenger als bisher bestraft werden, forderte David Wright am Donnerstag in einer Ansprache auf dem Jahrestreffen des Verbandes europäischer Börsenbetreiber (Fese) in Zürich. Für den Generalsekretär der Internationalen Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (Iosco) gehören dazu auch längere Gefängnisstrafen, wie er im Gespräch konkretisierte. Dies ist für den «Chefaufseher» eine Quintessenz der Skandale der vergangenen Jahre, zu denen etwa der Libor-Skandal zählte, als Marktteilnehmer nicht einmal vor der Manipulation von solch fundamentalen Benchmark-Indizes zurückgeschreckt seien.

Es müsse künftig klar sein, dass kriminelles Verhalten sogar zu Gefängnisstrafen führen könne, die das Leben einzelner Personen komplett auf den Kopf stellten.
Chefaufseher will viel haertere Strafen für kriminelles Verhalten
Chefaufseher will viel haertere Strafen für kriminelles Verhalten

Renminbi-Hub Frankfurt nimmt Form an

Abwicklung geklärt

Frankfurt kommt auf dem Weg zur Reminbi-Drehscheibe voran. Für die Abwicklung der Geschäfte soll die Bank of China zuständig sein.

NZZ berichtet:  Die geplante Drehscheibe für den Handel mit der Währung Chinas in Frankfurt nimmt allmählich Gestalt an. Die entsprechenden Geschäfte mit dem Renminbi sollen über die Bank of China abgewickelt werden, wie die Notenbank der Volksrepublik am Donnerstag in Peking mitteilte. Deutschland und China haben Ende März vereinbart, die hessische Finanzmetropole zu einem wichtigen Handelsplatz für Geschäfte mit Chinas Währung zu machen. Staatspräsident Xi Jinping hatte den Aufbau der Clearing-Bank in Deutschland als «wichtigen Schritt auf dem Weg zur Internationalisierung» des Renminbi bezeichnet.

Der Bundesbank zufolge wird durch die Pläne die Abwicklung von Zahlungen in der chinesischen Währung für die deutsche Wirtschaft einfacher. Asiatische Anleger bekommen zugleich direkten Zugang zu den europäischen Kapitalmärkten.
Renminbi-Hub Frankfurt nimmt Form an

Die grossen Börsen-Gurus – Teil 2

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“
Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt
Prof. Dr. Erwin W. Heri


An den Finanzmärkten gibt es keinen „free lunch“ – Aussagen grosser Börsen-Gurus haben daher vor allem anekdotischen Charakter. Zwei Beispiele sollen dies aufzeigen – Teil 2.
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Warum verkaufen Frauen Frauen?

Zwangsprostitution
Wenn Frauen Frauen verkaufen
Susanne Kaiser reports:  Sie suchen eine bessere Zukunft, doch für viele Frauen aus Nigeria endet der Traum von Europa auf dem Straßenstrich. Organisiert wird der Menschenhandel oft von Frauen.

Nicht einmal 16 Jahre alt ist das Mädchen, das in einem Friseursalon im nigerianischen Benin City arbeitet, als es von einer ihrer Kundinnen angesprochen wird. Eine charismatische, gut gekleidete Nigerianerin erzählt von den glänzenden Zukunftsperspektiven in Italien und beeindruckt die junge Angestellte mit hohen Trinkgeldern. Berühmte Schauspielerinnen könnte sie dort frisieren oder, wer weiß, sogar selbst eine berühmte Schauspielerin werden.
Eines Tages fragt die Frau M. M., ob sie auch nach Italien gehen wolle. Die illegale Überfahrt könne mit einigem Aufwand organisiert werden. Um das Geld für die Reise, rund 40.000 Euro, brauche sie sich erst mal keine Sorgen zu machen, das könne sie zurückzahlen, sobald sie einen Job in Europa hätte. Mit den guten Gehältern dort könne sie auch ihre Familie besser finanziell unterstützen. Das Mädchen willigt ein.
Wenn Frauen Frauen verkaufen
„Frauen spielen in dem bösen Spiel eine zentrale Rolle. Gut und Böse ist eben nicht eine Frage des Geschlechts“.  Mehr Leser Kommentare Zeit-Online
Prostitutes

Austro-Banken werden weiter geschrumpft

Europas Banken haben die Krise noch längst nicht überwunden. Zwar stabilisieren sie sich schrittweise, die Gewinnmargen im Privatkundengeschäft liegen aber nach wie vor unter dem Vorkrisenniveau, wie der aktuelle „Retail Banking Radar“ von A. T. Kearney zeigt.

Heimische Privatkundenbanken machen mit ihren Kunden trotz kräftigen Stellenabbaus und Filialschließungen wenig Profit

Dass die Bankenwelt seit der Krise kräftig im Umbruch ist, ist nicht zu übersehen. Mitarbeiterabbau, Filialschließungen, Ertragseinbrüche, hohe Risikovorsorgen: Die Nachrichten, die die Institute nicht nur hierzulande zu vermelden hatten, waren durchwegs wenig positiv. Geht es nach einer Studie von A. T. Kearny, bleibt die Wetterlage für Europas Retailbanken, jene Institute, die sich im Gegensatz zu den Privatbanken um den Durchschnittskunden kümmern, weiterhin durchwachsen.
Austro-Banken werden weiter geschrumpft
Amazing Shrinking House

330’000 Millionäre in der Schweiz

Vermögen der Wohlhabenden weltweit auf Rekordhoch

Die Zahl der privaten Anleger, die frei über mehr als eine Million Dollar verfügen, nimmt weltweit zu.

Die Wohlhabenden haben ihre Vermögen weltweit 2013 auf den Rekordwert von 52 620 Milliarden Dollar gesteigert, wie eine Studie zeigt. In der Schweiz legte die Zahl der Millionäre derweil um rund einen Sechstel auf 330 000 zu.
Vermögen der Wohlhabenden weltweit auf Rekordhoch
Rich and Poor

Schweiz möchte Paradies für Geldwäscher bleiben

Eines der Paradiese für Geldwäscher
Pressebericht des Schweizer Parlaments vom 19.6.2014. Dananch veweigern die Schweizer den Kampf gegen die Geldwäsche nach den internationalen Vorschriften der FATF.

Nach Ansicht der Schweizer Finanzministerin Widmer-Schlupf sollte die Schweiz auf die schwarze Liste FATF kommen. Parl_PressRelease_19.6.14

Schweizer Nationalrat entschärft Geldwäschereivorlage
Absage an Verbot von Bargeldzahlungen

Der Nationalrat hat in der Vorlage zur Geldwäschereibekämpfung das vom Bundesrat vorgeschlagene Verbot für Bargeldzahlungen ab 100 000 Franken abgelehnt. Auch in anderen Punkten hat der Nationalrat die Vorlage aufgeweicht.
Es ist so etwas wie ein Refrain der letzten fünf Jahre: Die Schweiz muss in Sachen Finanzsektor Gesetze ändern, um internationale Standards zu erfüllen und die Beförderung auf graue Listen zu verhindern. Am Mittwoch hat der Nationalrat ein weiteres Gesetzesprojekt debattiert, das durch internationale Standards getrieben ist. Es geht um die Vorlage zur Geldwäschereibekämpfung, welche den verschärften Globalstandards Gafi gerecht werden soll. Der Ständerat hatte im Frühling die Vorlage des Bundesrats mit wenigen Veränderungen gutgeheissen. Im Nationalrat hat es die Vorlage schwerer.
Nationalrat entschärft Geldwäschereivorlage
Doing Laundry in Switzerland
FATF_Recommendations

Mehr zum Tema Korruption: Anti Corruption bei W-T-W Women and Finance
Corruption Harms Future Generations / Korruption schädigt zukünftige Generationen
Reports /  corruption

Die Spur des Geldes führt auf Umwegen in den Kreml

Lange war es nur eine Vermutung, jetzt ist es gewiss. Hunderte von bezahlten Bloggern versuchen im Auftrag der Politik die öffentliche Meinung im Internet zu manipulieren. Das zeigen abgefangene E-Mails einer Agentur in St. Petersburg.

Es gibt sie im Westen, die überzeugten Putin-Freunde. Aber sie sind in der Minderheit. Nur gerade 20 Prozent seien Russland gegenüber gut gesinnt, bedauert die «Agentur zur Analyse des Internets» in einem Strategiepapier. Um dies zu ändern, beschäftigt die Agentur in der Nähe von St. Petersburg ein ganzes Heer von «Trollen». Diese bezahlten Manipulatoren tummeln sich tagtäglich in den führenden westlichen Online-Medien und sozialen Netzwerken, wo sie Putin lobpreisen und seine Kritiker verunglimpfen.
Propaganda im Netz

www.baloocartoons.com

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