Immobilienpreise vor dem Sinkflug?

Schweizer Wohnungsmarkt in schwacher Verfassung

Wie geht es mit dem Schweizer Wohnimmobilienmarkt weiter? Ein agentenbasiertes Modell prognostiziert einen Preisrückgang von bis zu 15% in den nächsten drei Jahren.
Mehrfamilienhäuser sind derzeit die begehrteste Anlageklasse im Schweizer Immobilienmarkt, und Investoren sind in Einzelfällen bereit, auch an schlechteren Lagen Bruttorenditen von unter 4,5% in Kauf zu nehmen. Bei der Bewertung von Akquisitionen werden die zurzeit niedrigen Leerstände sehr lange fortgeschrieben und die Renditeanforderungen auf ein historisches Minimum gedrückt. Dabei können die Refinanzierungskosten mittelfristig durchaus wieder steigen, und die schwächere Einwanderung kann zu höheren Sockelleerständen führen. Wie sind diese Risiken einzuschätzen? Und wie wirken sie sich auf den Wohnimmobilienmarkt aus?
Enttäuschte Hoffnungen
Immobilienpreise vor dem Sinkflug

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Steueroptimierung unter der Lupe

Fusionen werfen Steuerfragen auf. Optimierung unter der Lupe.

Zusammenschlüsse und Übernahmen lassen sich nicht mehr so steuergünstig durchziehen wie früher. Behörden werden strenger, und Firmen fürchten vermehrt um ihre Reputation.

Jahrzehntelang war es nicht ungewöhnlich, dass bei Fusionen und Übernahmen Steueroptimierung betrieben wurde. Die Transaktion und die damit verbundene Restrukturierung sollte möglichst steuergünstig über die Bühne gehen und der Käufer danach so aufgestellt sein, dass im Hinblick auf die Weiterführung des Geschäfts der Kostenfaktor Steuern möglichst gering ausfiel. Dies war wohl auch beim Zusammenschluss der beiden Werbegiganten Publicis und Omnicom geplant, der vergangene Woche aus verschiedenen Gründen platzte.
Fusionen werfen Steuerfragen auf

Dr. Jan Tomaschoff / Slovakia www.w-t-w.org/en/dr-jan-tomaschoff www.cartoongallery.eu

Dr. Jan Tomaschoff

Bitte Geld ausgeben

Bundeswehr
Bitte Geld ausgeben, Frau von der Leyen!
Minderausgaben müssen  „finanzplanerisch“ auffgefangen werden , da eine Milliarde unter Plan.
Der Verteidigungsausschuss fürchtet einen Investitionsstau bei Rüstungsprojekten. Schon im Vorjahr lagen die Ausgaben unter Plan. Die Abgeordneten haben deshalb einen ungewöhnlichen Appell verfasst.
Bitte Geld ausgeben, Frau von der Leyen

janson-karikatur.de/tag/bundeswehr

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Crowdfunding mit Zuwächsen

Noch niedriges Niveaucrowdfunding
NZZ berichtet: In der Schweiz sind im Jahr 2013 rund 11,6 Mio. Fr. per Crowdfunding vermittelt worden. Fast die Hälfte des Geldes entfiel auf neu gegründete Unternehmen, bei denen Investoren im Internet Beteiligungen kauften (Crowdinvesting). Zu diesem Resultat kommt eine Marktstudie der Hochschule Luzern. Crowdfunding ist eine Art der Finanzierung, bei der Kapitalgeber im Internet Geld für unterschiedlichste Projekte geben – beispielsweise für Startup-Unternehmen oder für Vorhaben im sozialen oder kulturellen Bereich. Auch Darlehen werden auf diese Art vergeben. Die Studienautoren zählten im vergangenen Jahr 720 erfolgreiche Crowdfunding-Kampagnen. Das Volumen im Bereich Crowdfunding in der Schweiz hat sich laut Studie gegenüber 2011 fast vervierfacht. Es ist aber weiterhin gering. Während das Volumen beim Crowdinvesting beispielsweise im vergangenen Jahr 5,6 Mio. Fr. betrug, beschafften Venture-Capital-Fonds 2012 in der Schweiz Gelder in Höhe von 407,5 Mio. Fr. Gemäss der Studie sind hierzulande zurzeit 14 Crowdfunding-Plattformen aktiv: 100 Days, 7Crowd, C-Crowd, Cashare, Direct-Lending, Feinfunding, Ibelieveinyou, Indiegogo, Investiere, Kickstarter, Moboo, ProjektStarter, Sosense und Wemakeit.
Crowdfunding2

Britische Notenbank hat keine Eile mit der Zinswende

Die Bank of England könnte eine der ersten führenden Notenbanken der Welt sein, die ihren Krisenmodus beendet und die Zinsen wieder anhebt. Auch das Fed in den USA ist gerade dabei, die Konjunkturhilfen langsam zurückzufahren. Hier wird nächstes Jahr ebenfalls mit der Zinswende gerechnet. In der Euro-Zone ist die Inflation und das Wachstum dagegen vergleichsweise niedrig. Beides führt dazu, dass die Europäische Zentralbank nach Reuters-Informationen für Juni eine neuerliche Zinssenkung vorbereitet und auch weitere unkonventionelle Massnahmen gegen die Euro-Stärke und zur Abwehr einer Deflation – eines gefährlichen Preiszerfalls auf breiter Front – in Betracht zieht.
Britische Notenbank hat keine Eile mit der Zinswende

Bank of England

Gigantische Kreditblasen bedrohen das Finanzsystem

Am Finanzmarkt ist wieder alles wie vor der Krise. Teilweise sind die Übertreibungen sogar schlimmer als jemals zuvor. Doch erneut schauen Investoren und Politiker weg – manche sogar bewusst.
Das Wort „Studentenkredit“ versteht Wesley Lim nicht sofort. Dabei lehrt er derzeit als Gastprofessor Deutsch am Colorado College in Colorado Springs. Doch im Deutschen ist ihm der Begriff noch nie untergekommen. Wie auch, kaum ein Student nimmt hierzulande einen Kredit auf. Ganz anders dagegen in den USA. Daher weiß Lim beim Wort „student loan“ sofort, worum es geht.

Schließlich hat der 32-Jährige während seiner Ausbildung selbst mehrere Zehntausend Dollar als Darlehen aufgenommen. So wie Millionen seiner Kommilitonen. Denn inzwischen ist es in den USA völlig normal, dass junge Menschen am Ende eines Studiums bis über beide Ohren verschuldet sind – und das summiert sich.

1100 Milliarden Dollar haben sich Studenten dort derzeit bei Banken geliehen. Das ist inzwischen mehr als sämtliche Amerikaner als Kreditkartenschulden oder für Autodarlehen aufgehäuft haben. „Das wird wirklich langsam ein Riesenproblem“, sagt Ellen Zentner, Ökonomin bei der Investmentbank Morgan Stanley.
Gigantische Kreditblasen bedrohen das Finanzsystem
Kreditblasen

Hohes Armutsrisiko in Deutschland

durch Niedriglohn

Der stark gewachsene Niedriglohnsektor und der hohe Anteil befristet Beschäftigter sind ursächlich für das hohe Armutsrisiko. Besonders gefährdet sind Minijobber und Alleinerziehende. Ihnen droht oft Altersarmut, da die Rentenansprüche in Deutschland enger als in anderen Staaten an die Einkommen gekoppelt sind, so eine Studie der OECD. OECD verlangt Reformen

Die OECD empfiehlt daher, der Zweiteilung des Arbeitsmarktes entgegenzuwirken – hier Arbeitnehmer mit unbefristeten Verträgen, höherem Kündigungsschutz und häufig komfortablerem Gehalt, dort jene mit befristeten Verträgen, wenig Schutz und geringerem Lohn. „Ein allgemeiner, von einer unabhängigen Expertenkommission festgelegter Mindestlohn könnte dabei helfen“, so die Organisation. „Ebenso eine Angleichung der Regeln zum Beschäftigungsschutz in befristeten und unbefristeten Verträgen.“ Langzeitarbeitslose müsse zudem durch gezielte Zuschüsse und Anreize zur Weiterbildung geholfen werden.

Mindestens ebenso wichtig sei aber, schon jungen Menschen gleich gute Startbedingungen für Bildung und Beruf zu ermöglichen. Neben Investitionen in die frühkindliche Bildung, fordert die OECD mehr Mittel für Schulen mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Schüler. Der Ausbau erschwinglicher Plätze für die Kinderbetreuung „erleichtert die Arbeitsmarktintegration von Alleinerziehenden und verbessert die Verdienstaussichten, insbesondere von einkommensschwachen Haushalten“. Das könne insbesondere helfen, Frauen eine Vollzeitstelle zu ermöglichen. Nur 62 Prozent der Frauen seien in Vollzeit tätig, im OECD-Schnitt hingegen 74 Prozent.

Die OECD rät außerdem dazu, Arbeit weniger zu besteuern und die Sozialabgaben vor allem für Geringverdiener zu senken. Um keine Löcher in die Staatskasse zu reißen, könnte Immobilienbesitz stärker besteuert werden. Zudem sollten Gewinne aus dem Verkauf nicht selbst genutzter Immobilien nicht mehr von der Steuer befreit werden und Steuervorteile für Firmenwagen und die Pendlerpauschale zurückgefahren werden. „Es besteht auch Spielraum zur weiteren Steigerung der Einnahmen aus der Erbschaftsteuer durch die Abschaffung von Befreiungen.“
Wirtschaftsbericht-Deutschland-2014-Zusammenfassung
OECD verlangt Reformen

Armutsrisiko

Frauen Berufsbilder im Finanzbereich / IR-Managerin

Jobs in FINANCE: Berufsbilder im Finanzbereich.
Im Teil 1 hat Sabine Paulus uns den Contoller vorgestellt.
dannach folgte die Buchhalterin
Im Teil 3, und 5 ihrer Serie hat sie uns mit dem Treasurer, Cash Manager und Risikomanager bekannt gemacht.

Es folgt die IR-Managerin

IR-Manager verbinden auf eine besondere Art und Weise kommunikative Fähigkeiten mit guten Kenntnissen des Kapitalmarkts. Diplomatisches Geschick ist hilfreich. Welche fachlichen Voraussetzungen man für die Investor Relations sonst noch mitbringen sollte, und wie viel im Bereich Investor Relations zu verdienen ist, zeigt Teil 6 der Serie Jobs in FINANCE – „Berufsbilder im Finanzbereich“.

Was IR-Manager verdienen können

Junior IR-Manager: 45.000 bis 75.000 Euro
Senior IR-Manager: 80.000 bis 120.000 Euro
Leiter Investor Relations: 150.000 bis 200.000 Euro

Ein Junior IR-Spezialist mit einem Hochschulabschluss kann mit einem Grundgehalt von 51.000 bis 58.000 Euro rechnen. Ein IR-Leiter mit einigen Jahren an Berufserfahrung und Mitarbeiterverantwortung verdient nach der Studie zwischen 140.000 und 191.000 Euro.
Der IR-Manager
IR-Managerin

Politikerin erschossen! Finanzskandal?

Spanische Politikerin auf offener Straße erschossenIsabel Carrasco

Die Präsidentin der Provinzverwaltung von Leon, Isabel Carrasco, ist auf offener Straße erschossen worden. Eine Frau hatte drei Schüsse abgefeuert. Gegen Carrasco liefen Ermittlungen wegen des Verdachts der Verwicklung in einen Finanzskandal.

Warum die spanische Konservative Isabel Carrasco wurde in Leon ermordet wurde ist völlig unklar. Die 59-jährige spanische Politikerin Isabel Carrasco von der konservativen Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy ist in Leon auf offener Straße erschossen worden. Isabel Carrasco war auch die PP-Parteichefin von Leon .

Aus dem Madrider Innenministerium wurde mitgeteilt, das Motiv der Tat sei ein „persönlicher Racheakt“ gewesen. Die PP und die Opposition der Sozialisten (PSOE) sagten für gestern alle Wahlkampfveranstaltungen für die Europawahl ab – unter anderem Kundgebungen mit den Parteichefs Rajoy in Valladolid und Alfredo Perez Rubalcaba (PSOE) in Jaen.

Augenzeugen berichteten, dass eine Frau drei Schüsse auf Carrasco abgefeuert habe. Unmittelbar nach der Tat wurde eine Frau festgenommen.

Carrasco war vor längerer Zeit Wirtschafts- und Finanzministerin der Region Kastilien-Leon gewesen. Sie war wegen des Verdachts der Verwicklung in einen Finanzskandal ins Visier der Justiz geraten. Noch sind die Hintergründe völlig unklar. Es ist nicht auszuschließen, dass der Moder mit den Ermittlungen zusammenhängt.

Die spanischen Konservativen stehen seit Monaten im Zentrum von Korruptionsvorwürfen und entsprechenden Ermittlungen.
Spanische Politikerin auf offener Straße erschossen
Isabel Carrasco2