Anleger lernen nichts

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“
Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt
Prof. Dr. Erwin W. Heri

Nobelpreisträger Kahneman ist berühmt für seine zynische Aussage, dass Investoren an den Märkten immer wieder die gleichen Fehler machen. In verschiedenen Videos zeigen wir, was man aus der Geschichte lernen sollte.
Nobelpreisträger Kahneman im Interview „Geld macht glücklicher als die Ehe

Rudolf Schuppler www.w-t-w.org/en/cartoon/rudolf-schuppler www.grafik-schuppler.at

Rudolf Schuppler

Geduld bringt Rosen
Cash is King – Wirklich?
Vermögen verdoppeln! wie-bitte?

Aktien klar doch !!
A
ktien? Nie und nimmer!!

News: Grundausbildung  in Finanzfragen

Kommen wir hoch, oder fallen wir tief?

Komplizierte Zukunftsperspektiven
Der Donbass sucht sein Heil im Osten

Rudolf Hermann berichtet: Für das Industriegebiet des Donbass, einst der Stolz der Sowjetunion, steht ein schmerzhafter Strukturwandel am Horizont. Die Politik kann diesen verzögern, aber nicht aufhalten. In jedem Integrationsszenario kommt die Schwerindustrie unter Druck.

«Wo sollen wir hin? Nach rechts, zu Russland, oder nach links, zur EU? So stellt sich die Frage nicht. Sondern: Kommen wir hoch, oder fallen wir tief?», sagt in entschiedenem Sprachduktus eine sonore Stimme. Sie gehört zu Serhi Tihipko, einem Politiker und früheren Bankfachmann, der Präsident der Ukraine werden möchte und in Radio- und Fernsehspots für seine Sache Werbung macht.

Gretchenfrage Integration

Tihipko war lange Zeit ein Spitzenvertreter der namentlich in der industriellen Ostukraine stark verankerten Partei der Regionen, dem einstigen politischen Vehikel des nun entmachteten Präsidenten Janukowitsch. Für die Wahlen kandidiert er nach einem Zwist mit seiner Partei als Unabhängiger, aber mit starkem Fokus auf deren Stammgebiet im Osten des Landes. Dass er in seinem Wahlkampfspot der integrationspolitischen Gretchenfrage elegant aus dem Weg zu gehen sucht, hat deshalb seine Logik. Denn daran kann er sich höchstens die Finger verbrennen.
Der Donbass sucht sein Heil im Osten
Saving you from Drowning

Warnsignal für erfahrene Anleger

Übernahmespekulationen sorgen für gute Stimmung an den internationalen Börsen und treiben die Aktienkurse. Aber wenn die Käufer mit Aktien statt in „Cash“ bezahlen ist Vorsicht angebracht.

Insgesamt wurden in diesem Jahr laut dem Wirtschaftsdienst Bloomberg bisher Übernahmen und Fusionen im Wert von 1,3 Billionen US-Dollar verhandelt. Das ist ein Volumenanstieg
von 42 Prozent gegenüber 2013 und der höchste Wert für das erste Jahresdrittel seit 2007.

Für erfahrene Anlagestrategen ist das ein Warnsignal: In der Vergangenheit war es oft so, dass Wendepunkte gegen Ende von Überhitzungsphasen an den Börsen durch Übernahmewellen gekennzeichnet waren. Vor allem wenn der Käufer einen Großteil mit eigenen Aktien bezahlt ist Vorsicht angebracht. So wie derzeit.
Während laut Angaben der DZ-Bank 2007 noch zwei Drittel aller Übernahmen in „Cash“ bezahlt worden sind, finden in diesem Jahr Übernahmen gegen Bares nur noch bei jeder zweiten Transaktion statt. Damit ist die Quote der Übernahmen sprunghaft angestiegen, bei denen mit eigenen Aktien bezahlt wird. Und das kann ein Hinweis darauf sein, dass schon die
Anteilsscheine des übernehmenden Unternehmens zu hoch bewertet sind.
Warnsignal fuer erfahrene Anleger

Stock Market2

Woodstock für Kapitalisten

Buffett-Manie in Omaha
Berkshire Hathaway-Hauptversammlung
Astrid Dörner berichtet: Seit 50 Jahren steht Warren Buffett an der Spitze von Berkshire Hathaway. Zum jährlichen Treffen mit der Anleger-Legende

38.000  Menschen sind am ersten Mai-Wochenende in seine Heimatstadt im Bundesstaat Nebraska gepilgert. Die verschlafene Stadt im Mittleren Westen ist im Ausnahmezustand. Die Hauptversammlung des Konglomerates Berkshire hat der Chef selbst scherzhaft das „Woodstock für Kapitalisten“ getauft.

Es ist die große Show von Warren Buffett und seinem Vice-Chairman Charlie Munger. Fünf Stunden lang sitzen sie auf der Bühne der Messehalle und beantworten Fragen – von Aktionären, von Journalisten und von Analysten. Danach mischt sich Buffett unters Volk. Er spielt Bridge mit den Aktionären und verkauft Schmuck des konzerneigenen Juweliers.

Buffett hat viele Menschen reich gemacht. Die Investorenlegende hat mit seinem außergewöhnlichen Riecher für gute Geschäfte das frühere Textilunternehmen in einen Konzern verwandelt, der an der Börse 317 Milliarden Dollar wert ist –  das nach Börsenkapitalisierung fünftgrößte Unternehmen der USA.
Buffett-Manie in Omaha

Warren Buffett und Charlie Munger, die Chefs der legendären US-Investmentfirma Berkshire Hathaway als Gummienten

Geduld bringt Rosen

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“
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Prof. Dr. Erwin W. Heri

Aktien kann man kurz- oder langfristig halten. Je nachdem haben sie unterschiedliche Eigenschaften. Aber wo hört „kurz“ auf, und wo beginnt „lang“? Und was ist ein strategischer Investor?Geduld bringt RosenCash is King – Wirklich?
Vermögen verdoppeln! wie-bitte?

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News: Grundausbildung  in Finanzfragen

 

Wie dominant ist China an den Rohwarenmärkten?

Bedeutender Handel

Heidi Gmür, Sydney berichtet: In China fällt die Hälfte der weltweiten Stahlproduktion an.

Urbanisierung und Industrialisierung haben die Rohstoffnachfrage Chinas im vergangenen Jahrzehnt in die Höhe schnellen lassen. Heute spielt das Land als Importeur eine zentrale Rolle im Welthandel mit Rohwaren.

Man muss sich die Ressourcen – allein für die zusätzlichen Wohnbauten und die Infrastruktur – vorstellen, die benötigt würden, wenn sich die Bevölkerung der Stadt Zürich in einem einzigen Jahr verdoppeln würde. In Peking wuchs die permanente Bevölkerung im vergangenen Jahrzehnt jährlich nicht nur um das Einfache der Stadt Zürich, sondern um das Anderthalbfache; inzwischen leben in der Hauptstadt Chinas 21 Mio. Menschen, was freilich ein Bruchteil (rund 1,6%) der Bevölkerung im Reich der Mitte ist. Innert nur zehn Jahren wurden in China laut einer Studie der Economist Intelligence Unit doppelt so viele Häuser gebaut, wie es Häuser in Spanien gibt.
Wie dominant ist China an den Rohwarenmaerkten

Chinas Hunger nach Rohstoffen

 

Senioren: Der drohende Hausverkauf lässt sich oft abwenden

Eine Pensionierung ist meist mit Einkommenseinbussen verbunden. Oft ist dadurch die Tragbarkeit einer Hypothek nicht mehr gegeben. In vielen Fällen lässt sich jedoch eine Lösung finden.

Viele Schweizer Eigenheimbesitzer wollen möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben und streben tiefe Wohnkosten im Alter an. Ist die Hypothek bis zur Pensionierung zu einem guten Teil amortisiert, hält sich dannzumal die monatliche Belastung in einem überschaubaren Rahmen, so die Überlegung. Gerade gegenüber der Miete eines vergleichbaren Objekts sollten die Aufwendungen geringer ausfallen, und auch steigende Zinsen würden das Budget angesichts der reduzierten Kreditsumme nicht übermässig belasten.
Der drohende Hausverkauf laesst sich oft abwenden

www.w-t-w.org/en/waldemar-mandzel/ www.w-t-w.org/de/cartoon/

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Cartoons zu Altersarmut

Cash is King – wirklich?

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Prof. Dr. Erwin W. Heri

Anders als gemeinhin angenommen, ist das „Liegenlassen“ von Geld nicht eine Strategie, die zu zwar tiefem aber wenigstens risikolosem Ertrag führt, sondern ausschliesslich zu ertragslosem Risiko. Beim Nichts-tun ist der Verlust garantiert! Wir zeigen warum.

Cash is King – wirklichVermögen verdoppeln! wie-bitte?
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News: Grundausbildung  in Finanzfragen

Banken haben aber keinen Grund, Besseres zu bieten

Julia Rotenberger berichtet: Niedrige Leitzinsen lassen Sparern beim Festgeld schon seit Monaten kaum Hoffnung. Auch seitens der Banken werden gute Angebote immer seltener. Wann sich Festgeld dennoch lohnen kann.

Die Bigbank ist eigentlich nicht für schlechte Zinskonditionen bekannt. Seit sich das estnische Geldinstitut mit dem Logo des grauen Elefanten 2009 am deutschen Markt etabliert hat, wurde es bereits mehrfach ausgezeichnet. Beim Zinsaward der Max-Herbst-Finanzberatung belegte die Bank 2013 den zweiten Platz in der Kategorie Festgeld. Bei den dreijährigen Sparbriefen lag die Bank sogar auf dem ersten Platz.

Doch inzwischen hat Bigbank – zumindest bei den kurzfristigen Festgeldanlagen – nicht mehr die Nase vorn. Im Handelsblatt-Online Festgeld-Vergleich kommt sie auf gerade einmal 1,3 Prozent Zinsen auf Einlagen für zwei Jahre. Noch mauer sieht es bei einjährigem Festgeld aus: Gerade einmal ein Prozent Zinsen gibt es da. Vorstandsmitglied Kaido Saar, erklärte Anfang April im Handelsblatt-Interview: „Bessere Konditionen braucht es derzeit gar nicht, denn wir wollen unser Geschäftsvolumen in Deutschland für den Moment stabil halten.“

So legen die Deutschen ihr Geld an

Sicherheitsdenken dominiert sehr stark auch die Anlagestrategien männlicher Finanzanleger. 86 Prozent der befragten Männer können sich nicht vorstellen, bei Anlagen für eine höhere Rendite ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Frauen sind aber offenbar noch sicherheitsorientierter: 96 Prozent von ihnen wollen bei der Geldanlage möglichst kein Risiko eingehen.

Mit dieser Einstellung ist die Bank nicht allein. Sparer, die nach guten Konditionen beim Festgeld suchen, dürften enttäuscht sein, denn wirklich lohnende Bedingungen bietet derzeit kaum eine Bank in Deutschland.
Kein Grund, besser zu werden

Banken haben aber  keinen Grund, Besseres zu bieten