Vermögen verdoppeln! – wie bitte?

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“
Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt
Prof. Dr. Erwin W. Heri

Eine ganz heisse Frage. Prof. Heri präsentiert einen interessanten analytischen Ansatz, der aufzeigt, wie lange man – bei einer bestimmten Rendite pro Jahr – warten muss, bis sich das Vermögen verdoppelt. Es ergeben sich daraus interessante Erkenntnisse.

Vermoegen verdoppeln - wie bitteAktien klar doch !!
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ktien? Nie und nimmer!!

Folgen der Bestechung im Sport

Der Schweizer Bundesrat will Privatbestechung von Amtes wegen verfolgen.

Erl Cartoon

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Thomas Schifferle berichtet: Ein Gesetz zum Nutzen der Fifa Analyse

Der neue Schweizer Gesetzesentwurf hilft der Fifa: Der Weltfussballverband will sich erneuern – will transparenter und glaubwürdiger werden.

Der Basler Strafrechtsprofessor Mark Pieth sagte gegenüber dem TA einmal: «Über der Fifa ist nur der liebe Gott.» Es war sein Bild, um die Selbstherrlichkeit des Weltfussballverbandes zu erklären – dessen Abgehobenheit auch und gerade in rechtlichen Fragen. Der Korruptionsexperte störte sich grundsätzlich daran, dass sich die 60 internationalen Sportverbände mit Sitz in der Schweiz «bislang nicht ums Recht gekümmert haben». Er redete sogar von «einem Sumpf».
Der neue Gesetzesentwurf des Bundesrates muss nach dem Geschmack von Leuten sein, die mit der Fifa dunkle Machenschaften verbinden und besonders die Rechtmässigkeit der Vergabe der Fussball-WM 2018 an Russland und jener 2022 an Katar anzweifeln. Das Gesetz sieht nun vor, dass Bestechung künftig nicht mehr erst nach einer Anzeige verfolgt wird, sondern von Amtes wegen. Die Fifa mag sich zu einem früheren Zeitpunkt daran gestört haben, ihr Generalsekretär Jérôme Valcke redete pikiert von einer «Lex Fifa». Dabei hat sie mit dem neuen Gesetz kaum etwas zu verlieren, sondern nur zu gewinnen.

Was der Bundesrat will, hilft der Fifa bei ihrem Bestreben, sich zu erneuern, sich transparenter und glaubwürdiger zu geben. Keiner profitiert mehr davon als Sepp Blatter, ihr oft kritisierter Präsident und Reformeiferer. Er müsste dem Bundesrat gar dankbar sein. Der liefert ihm das beste Argument, um aller Welt zu verkünden, dass die Fifa nicht mehr ausserhalb des Rechts steht.

Das ist die eine, die psychologische Seite. Die andere ist die Realität, die für zwielichtige Absichten entscheidender ist. Um dafür ein Beispiel zu geben: Der Thailänder Worawi Makudi soll seine Stimme für 10 Millionen Dollar an Katar verkauft haben. Wie aber will die Schweiz beweisen, was sich zwischen Doha und Bangkok abgespielt hat, welche Gegengeschäfte damit verbunden sind, um diese Zahlung zu verschleiern?

«Keine Wunderdinge»

Auch Ernst Gnägi vom Bundesamt für Justiz sagt, dass man vom neuen Gesetz «keine Wunderdinge» erwarten dürfe. Zuerst müsse der «Anknüpfungspunkt an die Schweiz» gegeben sein, um handeln zu können. Das ist der Fall, wenn, um beim Beispiel zu bleiben, die Wahl in Zürich stattfindet und Makudi sich dort für Katar ausspricht. Dann kann die Schweiz tätig werden – sofern sie denn einen Beweis für ein strafrelevantes Vergehen des Mitgliedes der Fifa-Exekutive besitzt. Gnägi bringt es illusionslos auf den Punkt: «Korruption ist ein Delikt unter Tätern und das Entdeckungsrisiko nicht hoch.»
Das wohl beste Instrument, um die Bestechung bei milliardenschweren Entscheiden wirksam zu bekämpfen, hat sich die Fifa darum schon selbst an die Hand gegeben. Ab der WM 2026 wird nicht mehr die 25-köpfige Exekutive darüber entscheiden, wo sie stattfinden wird, sondern der Kongress mit seinen 209 Verbänden. Es war Blatters Idee gewesen, nach dem Motto, je grösser der Kreis, desto komplizierter die Manipulation.
Mittel gegen die Korruption

FIFA Ethik Kommission

Finanzierung im Ausland Chinesische Firmen und Dollar-Bonds

Die Anleihe des chinesischen Internet-Unternehmens Tencent
ist auf grosses Interesse gestossen.

Angesichts angespannter Kreditmärkte im Reich der Mitte weichen chinesische Grossunternehmen verstärkt auf Anleihefinanzierungen im Ausland aus. Dabei stossen sie auf grosse Resonanz bei US-Investoren.

Chinas kapitalhungriger Unternehmenssektor klopft im Zuge verstopfter Emissionskanäle im Reich der Mitte verstärkt bei ausländischen Investoren an. In den USA fiebern die Anleger nicht nur den schlagzeilenträchtigen Plänen für Initial Public Offerings von Adressen wie Alibaba entgegen. Auch am Bondmarkt werden chinesische «Corporates» mit offenen Armen empfangen. Seit Ostern haben chinesische Firmen Anleiheemissionen im Umfang von über 7 Mrd. $ lanciert. Das ist eine deutliche Überzeichnung

Warnende Stimmen

Angesichts einer latenten Konjunkturschwäche im Reich der Mitte und Anzeichen einer gefährdeten Finanzstabilität wird der Verschuldungsdrang von einigen Analytikern mit Skepsis verfolgt. Neben den grossen Staatsbetrieben haben sich auch Unternehmen aus wackligeren Sektoren wie etwa der Solarbranche oder Chinas umtriebige Immobilienentwickler, die im heimischen Kreditmarkt deutliche Zugangsschranken vorfinden, verstärkt den ausländischen Bondmärkten zugewandt.

Als potenzielle Gefahr sehen Experten eine Entwicklung, die man bis vor kurzem noch nicht auf der Rechnung hatte, nämlich eine Schwächung der Landeswährung Yuan gegenüber dem Dollar. Während sich die Emittenten bisher darauf verlassen konnten, dass eine stetige Aufwertung des Yuan ihre Fremdwährungsschulden dezimiert, hat sich dieser seit einer Lockerung des Wechselkursregimes im Februar gut 3% gegenüber dem «Greenback» abgeschwächt. Die meisten Währungsexperten gehen aber davon aus, dass sich die Yuan-Delle bis zur Jahresmitte wieder ausgleicht und Chinas Währung zur gewohnten Stärke zurückfindet.
Chinesische Firmen drehen bei Dollar-Bonds auf
Multinational Companys

Mit Krieg Geld an der Börse verdienen?

„Kaufen, wenn die Kanonen donnern“ – so lautet eine alte Börsenweisheit. Tatsächlich können sich in Zeiten von Krieg und Krisen gute Gelegenheiten ergeben. Gilt das auch für die Ukraine?

m Oktober 1962 stand die Welt am Rande eines Atomkriegs. Die Sowjets waren dabei, auf Kuba, dem „Hinterhof der USA“, Raketen zu stationieren. Nun drohten die Amerikaner mit einer Invasion der Insel. Wäre das geschehen, hätte es leicht zu einer nuklearen Katastrophe kommen können.

Doch trotz der brandgefährlichen Lage reagierten die Börsen damals nur wenig. Während viele Amerikaner in den Supermärkten eilig Hamsterkäufe machten und teilweise aus den großen Städte an der Ostküste flüchteten, gab der Leitindex Dow Jones nur etwas über fünf Prozent nach.
Laesst sich im Krieg Geld an der Boerse verdienen

www.w-t-w.org/en/harm-bengen

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China den USA auf den Fersen

Die Welt berichtet: Das Reich der Mitte China den USA schon auf den Fersen
überholt die USA deutlich schneller als erwartet. Eine aktuelle Studie der Weltbank sieht China schon Ende dieses Jahres als führende Volkswirtschaft an der Weltspitze.
China könnte die USA deutlich schneller als weltweit führende Volkswirtschaft verdrängen als bislang von Ökonomen erwartet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Weltbank. Die Forscher legen nicht das absolute Bruttoinlandsprodukt (BIP) zugrunde, sondern die als aussagekräftiger geltende Wirtschaftsleistung unter Berücksichtigung der Kaufkraft.

Die Analyse im Rahmen des International Comparison Programs der Weltbank greift zwar nur auf Daten bis zum Jahr 2011 zurück. Dennoch haben die Ergebnisse hohe Aktualität.
Denn die breit angelegte Untersuchung ist zuletzt 2005 durchgeführt worden – damals kam sie zu dem Schluss, dass die Wirtschaftsleistung in China weniger als halb so groß ist wie in den USA. Die neuen Zahlen zeigen, dass China massiv aufgeholt und 2011 bereits 87 Prozent der US-Kaufkraft erreicht hat.

Hohe Kaufkraft

Seitdem ist die Wirtschaft in China deutlich stärker gewachsen als in den USA, so dass sie schon Ende 2014 die Weltspitze übernehmen könnte, folgert die Studie. „Die USA sind weiterhin die weltgrößte Volkswirtschaft, doch China folgt dicht dahinter, wenn man die Kaufkraft berücksichtigt“, heißt es in dem Weltbank-Bericht.

Bislang hatte beispielsweise der Internationale Währungsfonds (IWF) erst 2019 mit einem Wechsel an der Spitze der führenden Volkswirtschaften gerechnet.
Bei der sogenannten Kaufkraftparität werden die Lebenshaltungskosten berücksichtigt, um festzustellen, was die Menschen in einzelnen Ländern sich tatsächlich leisten können. So sind beispielsweise die durchschnittlichen Einkommen in vielen westlichen Industriestaaten viel höher als in aufstrebenden Nationen.

Dafür sind die Preise in den Schwellenländer häufig niedriger. Deshalb kann in China mit einem chinesischen Renminbi/Yuan häufig mehr gekauft werden als in den USA mit einem US-Dollar.
China koennte USA schon dieses Jahr ueberholen

www.rodrigocartoon.com

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US-Notenbank druckt weniger Geld

Trotz hoher Arbeitslosigkeit. Für US-Notenbankchefin Janet Yellen ist der konjunkturschwache Winter abgehakt.

Die US-Notenbank drosselt den Ankauf von Staatsanleihen, obwohl die US-Konjunktur nicht so läuft wie von der Fed erhofft. Die Zinsen bleiben jedoch unverändert niedrig.
Fed drosselt Geldspritzen weiter

Die US-Notenbank Fed ist in Bezug auf die Wirtschaftsentwicklung zuversichtlich und drosselt deshalb das Volumen der Ankäufe von Staatsanleihen. Der Dow Jones schloss mit einem Allzeithoch.

Trotz der jüngsten Konjunkturflaute treibt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Normalisierung ihrer Geldpolitik voran. Die monatlichen Geldspritzen zur Belebung der Wirtschaft werden um zehn auf 45 Mrd. $ gedrosselt, wie die Notenbanker um Fed-Chefin Janet Yellen am Mittwoch entschieden. Dabei hatte das Bruttoinlandsprodukt in den ungewöhnlich kalten Wintermonaten kaum noch zugelegt. Für Schwarzmalerei sieht die Fed dennoch keinen Grund: Die Wirtschaft hat sich nach Ansicht der Notenbanker wieder berappelt und auch die Verbraucher seien schon wieder besser in Kauflaune.

Zinserhöhung frühestens Mitte 2015 erwartet

Der durch die Kältewelle verstärkte Konjunktureinbruch im Winter sei für die Fed abgehakt, meint Fed-Beobachter Harm Bandholz von der Bank UniCredit: «Die Notenbank schaut bereits über das schleppend verlaufene Auftaktquartal hinaus und sie tut gut daran.» Die Fed will ihre Konjunkturhilfen im Herbst einstellen und peilt Beobachtern zufolge frühestens Mitte 2015 eine Zinserhöhung an. Der Fed-Offenmarktausschuss bleibt beim Ausblick auf die Zinswende aber bewusst vage: Auch nach dem Auslaufen der Konjunkturhilfen werde der Nullzins noch «geraume Zeit» angemessen sein, hiess es. Sie beliessen den Schlüsselzins wie erwartet in einer Spanne von null bis 0,25%.

Die Aussichten auf eine weitere Erholung der US-Wirtschaft haben an der Wall Street für ein Rekord-Hoch gesorgt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte 0,3% zu und schloss mit 16580 Punkten so hoch wie nie zuvor in seiner Geschichte. Auch die asiatischen Märkte notierten fester. In Tokio verbuchte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index den grössten Gewinn seit zwei Wochen und schloss 1,3% höher bei 14.485 Punkten. Verbraucher stützen Wachstum
FED Yellen

Sachverständigenrat: Isabel Schnabel wird Wirtschaftsweise

Erneut zieht eine Frau in den Kreis der Wirtschaftsweisen ein. Isabel Schnabel tritt die Nachfolge von Claudia Buch im renommierten Sachverständigenrat an.

Berlin – Die Ökonomin Isabel Schnabel wird Mitglied der fünf Wirtschaftsweisen. Das Kabinett schlug die 42-Jährige als Nachfolgerin von Claudia Buch in dem renommierten Sachverständigenrat vor. Die Wirtschaftsweisen beraten die Regierung und veröffentlichen jedes Jahr im November ein Jahresgutachten zur gesamtwirtschaftlichen Lage. Die bisherige Wirtschaftsweise Buch wechselt als Vizepräsidentin zur Bundesbank und gehört dem Sachverständigenrat ab Mai nicht mehr an.
CV Schnabel

Prof. Dr. Isabel Schnabel

Prof. Dr. Isabel Schnabel

Schweizer Treuhänder stellt sich der US-Justiz

Steuerstreit

NZZ:  Vor drei Jahren haben die USA sieben Banker der Credit Suisse und einen Treuhänder angeklagt, weil sie amerikanischen Kunden geholfen haben sollen, Geld am Fiskus vorbeizuschleusen. Diese Mitarbeiter galten seither als flüchtig. Am Dienstag hat sich nun der angeklagte Treuhänder den USA gestellt, nachdem sich Mitte März bereits einer der Banker vor einem US-Richter für schuldig bekannt hatte. Der Angeklagte J. D. hatte laut Gerichtsunterlagen bis 1997 für die CS-Tochter Fides gearbeitet. Damals soll das CS-Mutterhaus die Tochter jedoch darüber informiert haben, dass es zu riskant sei, wenn sie Strukturen für Kunden aufsetze, die nominal als Inhaber von deren Konti fungierten. Solche Strukturen können helfen, die wahren Eigentümer vor dem US-Fiskus zu verschleiern. J. D. machte sich in der Folge als Treuhänder selbständig. Die CS soll weiter bevorzugt auf seine Dienste für das Aufsetzen von Strukturen zurückgegriffen haben, wie es in einer Erklärung («Statement of facts») des Geständigen A. B. heisst, der mit J. D. zusammengearbeitet hatte.
J. D. wird am Mittwoch vor einem Bundesgericht im Distrikt für das östliche Virginia erscheinen. Er wurde gegen eine Kaution von 150 000 $ auf freien Fuss gesetzt. Die US-Justiz hat bisher 38 Schweizer Banker, Treuhänder und Vermögensberater angeklagt. Davon haben sich sechs für schuldig bekannt und kooperieren mit den Behörden. Mit J. D. wären es sieben. Andere gelten als flüchtig. Zudem wurde das frühere Geschäftsleitungsmitglied der UBS, Raoul Weil, im Oktober 2013 in Italien verhaftet und im Dezember an die USA ausgeliefert. Der Prozess gegen ihn soll Mitte Oktober beginnen.
US should seek swiss banker extradition senators say
Schweizer Treuhaender stellt sich der US-Justiz

Aktien? Klar doch!!

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Prof. Dr. Erwin W. Heri

„Bei fintool sind wir grosse Fans historischer Analyse und Darstellung. Im nachfolgenden Video wollen wir aufzeigen, wie sich Aktien und Obligationen im historischen Kontext darstellen lassen und warum alle behaupten, Aktien würden in der langen Frist besser rentieren als Obligationen.“

Nicht alle Eier in einen Korb