Glückliche, neue Welt? Lustige Fakten!

US-Analyst erklärt die Welt in 15 schrägen Thesen

Die Bank of America Merrill Lynch will mit einem Thesenpapier zum Denken anregen: Ob Geburtenrate, der Windelverbrauch von Erwachsenen oder die US-Schulden – diese Zahlen werden viele überraschen.

Glückliche, alte Welt? 112.000 neue Rentner gibt es alle zehn Tagen in Europa, Japan und den USA. Während diese Gesellschaften schnell altern, finden von 100 Geburten 97 in Entwicklungsländern statt

Automatisierung: Wird ein Roboter bald meinen Job übernehmen?
Ruhestandsalter: Oettinger und Ökonomen plädieren für Rente mit 70
Grenzmärkte: Neue Schwellenländer freuen sich auf fette Jahre
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US-Analyst Michael Hartnett von der Investmentbank Bank of America Merrill Lynch hat ein Thesenpapier mit dem Titel „Globale Transformationen“ vorgestellt, das überraschen und provozieren soll.

Die „Financial Times“ und der „Business Insider“ zitieren genüsslich die teilweise merkwürdigen Zusammenhänge: So ist etwa eine einzige Brausefirma mehr wert, als alle ägyptischen Unternehmen zusammen.
US-Analyst erklärt die Welt in 15 schrägen Thesen

Glückliche, alte Welt

 

Gelder in Höhe von 15 Millionen Dollar veruntreut ?

Korruption

Haftbefehl gegen El Salvadors Ex-Präsidenten

Während seiner Amtszeit hat er sich offenbar die Taschen gefüllt. Jetzt ist der ehemalige Staatschef von El Salvador, Flores, auf der Flucht vor der Justiz.

San Salvador -Wegen Vorwürfen der illegalen Bereicherung Francisco Flores
in Millionenhöhe hat die Justiz in El Salvador Haftbefehl gegen Ex-Präsident Francisco Flores erlassen. Eine Richterin in der Hauptstadt San Salvador habe ihm mitgeteilt, dass sein Mandant nun offiziell von den Behörden gesucht werde, sagte Anwalt Edgar Morales.

Die salvadorianische Regierung hatte am Montag mitgeteilt, Flores habe sich vermutlich bereits ins Ausland abgesetzt.

Flores war zwischen 1999 und 2004 El Salvadors Präsident. Währenddessen soll er 15 Millionen Dollar (10,8 Millionen Euro) von der taiwanischen Regierung erhalten haben. Flores räumte ein, dass er das Geld bekommen habe. Er bestritt aber, es veruntreut und sich illegal bereichert zu haben.

Justizminister Ricardo Perdomo hatte am Montag gesagt, Flores habe sei wahrscheinlich mit einer Jacht oder einem Privatflugzeug nach Panama geflohen. Anwalt Morales sagte nun, auch er wisse nicht, wo sich sein Mandant aufhalte. Er sei von Flores‘ Frau beauftragt worden, den Ex-Präsidenten zu verteidigen.

Munguia

Munguia

bbc.com/news/world-latin-america

Schöne neue Welt aber nicht so rosarot

Nicht nur die Kapitalisierung entscheidet. Weder «smart» noch «Beta»

Wertpapiere mit dem Label «Smart Beta» sollen die Vorteile
passiver Index-Investments mit denen aktiver Anlagestrategien vereinen.

Unter einem neuen Label werben Finanzfirmen für eine scheinbar ideale Kombination aus passivem und aktivem Investment. Dahinter steckt Bekanntes.
Ein neuer Begriff hat sich in den Marketingabteilungen vieler Anbieter von Finanzprodukten etabliert und wird mit grossem Einsatz bei Kunden und Journalisten verbreitet. Wertpapiere mit dem Label «Smart Beta» sollen die Vorteile passiver Index-Investments mit denen aktiver Anlagestrategien vereinen und einen höheren Ertrag bei geringeren Risiken garantieren.

Wie zumeist ist die schöne neue Welt aber nicht so rosarot, wie sie von den Verkaufsmannschaften der Banken gemalt wird. Der Begriff «Smart Beta» ist wenig mehr als ein Marketinginstrument. Die Prinzipien, die hinter dem Label stehen, sind weder besonders «smart» im Sinne von neu und gerissen noch liefern sie das, was strenggenommen unter Beta zu verstehen ist.
Weder Smart noch Beta

Schöne neue Welt aber nicht so rosarot

Finanzmarktaufsicht in der Schweiz

«Too big to fail»-Bestimmungen

Finanzmarktaufsicht legt Kapitalziele für Grossbanken fest

(Reuters) Die Schweizer Bankenaufsicht Finma hat die Eigenkapitalvorgaben für die beiden als «too big to fail» eingestuften Grossbanken Credit Suisse und UBS festgelegt. Die UBS muss aufgrund vorläufiger Berechnungen bis 2019 eine Eigenkapitalquote von 19,2% der Bilanzrisiken (RWA) erfüllen, wie die Finma am Mittwoch mitteilte. Bei Credit Suisse liegt die Quote bei 16,7%.

Die Vorgaben seien auf der Basis der Geschäftszahlen von 2012 und der Marktanteile im Inland berechnet worden und könnten sich bis 2019 wieder ändern, betonte die Finma. «Aufgrund der aktuellen Anstrengungen der Banken zur Reduktion ihrer Bilanz und möglicher Marktanteilsveränderungen ist damit zu rechnen, dass die für 2019 erforderlichen Werte tiefer ausfallen werden», erklärte die Finma.

Bei den ungewichteten Eigenkapitalquoten (Leverage Ratio) berechnete die FINMA für UBS 4,6% und für Credit Suisse 4,0 %.

www.swen.ch

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Verschleierung mit Schein- und Briefkastenfirmen

Report München: „Wir fahren nach Zug in der Schweiz. Dieser Ort ist ein Zentrum für Treuhänder, Briefkastenfirmen und anonymes Geld. „

Andreas Frank, Finanzmarkt Experte: „Wir sprechen da über Einnahmen der organisierten Kriminalität weltweit von circa 2100 Milliarden im Jahr. Alles unversteuert, wenn man sich da noch schöne Zinsen drauf rechnet, dann können die bald die ganze Welt kaufen.“

Schein- und Briefkastenfirmen: Wie die Bundesregierung mehr Transparenz verhindert

Das EU-Parlament will Firmenregister einführen, aus denen klar hervorgeht, wer hinter einem Unternehmen steht. Ein wichtiges Instrument gegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung – denn so wäre es schwieriger, Geldflüsse über Schein- und Briefkastenfirmen zu verschleiern. Ausgerechnet die Bundesregierung bremst – sie will die Register verhindern. Die Polizei wirft der Bundesregierung nun vor, es mit dem Kampf gegen Geldwäsche nicht ernst zu meinen.
Schein und Briefkastenfirmen

www.w-t-w.org/en/harm-bengen

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Swiss-asset-manager-charged-in-offshore-tax-fraud-case

 

 

Frauen Berufsbilder im Finanzbereich / Risikomanagerin

Jobs in FINANCE: Berufsbilder im Finanzbereich.
Im Teil 1 hat Sabine Paulus uns die Contoller vorgestellt.
dannach folgte die Buchhalterin
Im Teil 3 und 4 ihrer Serie hat sie uns mit dem Treasurer und Cash Manager bekannt gemacht.

Ein Risikomanagerin muss alle Entscheidungen im Unternehmen im Vorfeld kritisch hinterfragen – auch gegenüber CFO und CEO. Risikomanager müssen die größten Kritiker sein, wenn sie ihren Job gut machen wollen. Zur fachlichen Voraussetzungen einer Risikomanagerin gehören Kenntnisse in Simulationsverfahren  und die Fähigkeit Kritik zu üben.
Was Risikomanager verdienen können:

Risikomanager: 60.000 bis 70.000 Euro
Senior Risikomanager: 70.000 bis 90.000 Euro
Leiter Risikomanagement: 90.000 bis 120.000+. Bis zu 200.000 Euro sind möglich.
Der Risikomanager
Risikomanagerin

Hilft die Eurozone der globaler Wirtschaft auf Sprünge?

Die Industrieländer stehen „endlich“ vor einem Aufschwung, rechnen die Pariser Ökonomen vor.

Lukas Sustala berichtet:  Paris – Die Weltwirtschaft steht vor einer nachhaltigen Trendwende, erwartet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). „Die großen Industrienationen kommen endlich in Fahrt“, rechnet Rintaro Tamaki, der OECD-Chefökonom im aktuellen Wirtschaftsausblick. Das gilt vor allem für die Eurozone. Für den Währungsraum wurde der Wachstumsausblick seit der vergangenen Prognose im November leicht angehoben, auf 1,2 Prozent 2014 und 1,7 Prozent 2015.

Allerdings wird das schwache erste Quartal die größte Volkswirtschaft der Welt, die USA, etwas bremsen, erwartet die OECD. Die USA werden 2014 mit 2,6 Prozent wachsen statt mit den bisher prognostizierten 2,9 Prozent. Dennoch steigt der Anteil der OECD-Länder am Weltwirtschaftswachstum zwischen 2013 und 2015 stetig von 22,7 auf 29,8 Prozent. Die Schwellenländer tragen zur etwas stärkeren Wirtschaftsdynamik hingegen weniger bei.
Vier Grafiken zur Lage der Weltwirtschaft

www.rabe-karikatur.de

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Börsengang der Superlative von Alibaba

Chinesischer Konzern an der Wall StreetAlibaba Group
Der Wall Street steht mit dem erwarteten Börsengang der chinesischen Online-Handelsplattform Alibaba eine Zitterpartie bevor: Die Aktien sind für viele Investoren ein Muss, die Risiken des wenig transparenten Konzerns sind jedoch unübersehbar.

Man kombiniere China, Online-Handel und Wall Street, und das Ergebnis ist eine Anhäufung von Superlativen: Mit der an Transaktionen gemessen weltweit grössten chinesischen Online-Handelsplattform steht der Wall Street demnächst einer der grössten Börsengänge ihrer Geschichte bevor. Der Börsenwert des Konzerns wird auf bis zu 180 Mrd. $ geschätzt; damit läge der Unternehmenswert über dem von 95% der im S&P-500-Index enthaltenen Konzerne. Und im Zuge eines Börsengangs dürften Aktien im Wert von 15 Mrd. $ placiert werden; damit läge er fast auf der Höhe des Facebook-IPO. Dieser war der grösste Technologie-Börsengang an der Wall Street und hatte ein Volumen von 16 Mrd. $.

An einem allfälligen Börsengang von Alibaba kommt also kaum ein Investor vorbei. Der Konzern wächst schnell, und das Potenzial scheint grenzenlos. Das chinesische Unternehmen hat im vierten Quartal einen im Vergleich mit der Vorjahresperiode um 66% gestiegenen Umsatz von 3,1 Mrd. $ erzielt; der Gewinn verdoppelte sich auf 1,4 Mrd. $. Alibaba ist vor allem eine Plattform, auf der Unternehmen ihre Online-Läden einrichten und ihre Produkte verkaufen; auch fungiert es als Handelsplattform für Individuen. Einnahmen generiert das Unternehmen vornehmlich über Anzeigen.
Boersengang der Superlative von Alibaba
News Alizila.com

Niemand ist zu groß fürs Gefängnis

US-Justizminister Holder droht Schweizer Bank Credit Suisse
„Niemand ist zu groß fürs Gefängnis“

Washington/Zürich – US-Justizminister Eric Holder hat ein hartes Vorgehen gegen kriminelle Machenschaften im Bankensektor angekündigt. Keine Person und keine Firma, die der amerikanischen Wirtschaft schade, stehe über dem Gesetz.

Das gelte auch für große Unternehmen. Niemand sei zu groß fürs Gefängnis, „Too big to jail“ gebe es nicht, betonte der Minister in Abwandlung des aus den Regulierungsdebatten bekannten Begriffs des „Too big to fail“ („zu groß, um pleitezugehen“).

Unter Holders Aufsicht laufen mehrere Ermittlungen gegen Finanzinstitutionen, die in den kommenden Wochen oder Monaten zu Ergebnissen führen könnten. Namen nannte der Minister nicht. US-Insidern zufolge hat die Behörde zurzeit vor allem die französische BNP Paribas  wegen Verstößen gegen US-Sanktionsvorschriften im Visier und die Schweizer Großbank Credit Suisse.

Credit Suisse steht im Verdacht, US-Bürgern bei der Steuerflucht geholfen zu haben. Laut einem Bericht des US-Senats führte die zweitgrößte Schweizer Bank Geheimkonten von Tausenden US-Kunden, auf denen mehrere Milliarden Dollar geparkt waren. Bankchef Brady Dougan hatte bei einer Anhörung im US-Kongress Ende Februar von einem „Fehlverhalten“ einiger Angestellter gesprochen, eine Verwicklung des Managements aber zurückgewiesen.

Credit Suisse droht Verlust der US-Lizenz
Niemand ist zu groß fürs Gefaengnis

Niemand ist zu gross fuers Gefaengnis

Ost Ukraine Bank schließt Filiale

Ukraine: Kein Bargeld: Größte Bank der Ukraine schließt Filialen im Osten

Wegen der Eskalation der Gewalt schließt die größte Bank des Landes ihre Filialen in den Separatisten-Hochburgen Donezk und Luhansk. Die Bürger können keine Bar-Transaktionen mehr durchführen. Die Bank gehört dem Milliardär Igor Kolomoiski, der für jeden pro-russischen „Saboteur“ ein Kopfgeld von 10.000 Dollar ausgesetzt hat.

Die größte ukrainische Bank hat ihre Filialen in den Separatisten-Hochburgen Donezk und Luhansk vorübergehend geschlossen.

In den vergangenen zehn Tagen seien dort 24 Niederlassungen, 38 Geldautomaten und elf Geldtransporter Ziel von Überfällen, Brandstiftung oder Einbrüchen gewesen, begründete das Institut Privatbank den Schritt am Montag. Unter solchen Umständen könne man von den Mitarbeitern in den betroffenen ostukrainischen Regionen nicht erwarten, zur Arbeit zu gehen.

Bar-Transaktionen seien somit vorerst nicht mehr möglich. Die Kunden könnten aber weiterhin online Geschäfte tätigen, mit ihren Karten einkaufen oder Überweisungsautomaten für bargeldlose Geschäfte nutzen.

Die Privatbank ist ins Visier der Rebellen geraten, nachdem ihr Miteigentümer, der Milliardär Igor Kolomoiski, von der Übergangsregierung in Kiew zum Chef der nahe gelegenen Region Dnipropetrowsk ernannt wurde. Der nach Angaben des Magazins Forbes viertreichste Mann der Ukraine hatte daraufhin unter anderem eine Belohnung von 10.000 Dollar für jeden ergriffenen „Saboteur“ ausgesetzt.
© REUTERS Vergrößern Maskierte Aktivisten vor wenigen Tagen vor einer Filiale der Privatbank in Donezk