Credit-Suisse-Chef sagt zu Steuerhinterziehung vor US-Senat aus

Konzernchef der Credit Suisse Group AG, wird am 26. Februar vor einem United States Senate Logo
Ausschuss des US-Senats aussagen. Dabei geht es um Steuerhinterziehungen im Ausland.

Neben Dougan werden auch noch drei andere Manager der Nummer zwei unter den Schweizer Banken zu Wort kommen, wie der Ausschuss am späten Montag erklärte. Angehört werden darüber hinaus die beiden amerikanischen Staatsanwälte James Cole und Kathryn Keneally.

Die Anhörung wird sich „auf den Stand der Bemühungen“ konzentrieren, „Schweizer Banken und ihre US-Kunden für nicht gezahlte Steuern auf Milliarden von Dollar an versteckten Vermögenswerten zur Verantwortung zu ziehen“.
Credit-Suisse-Chef sagt zu Steuerhinterziehung vor US-Senat aus

Schwarzgeld

Claudia Buch wird neue Vizepräsidentin der Bundesbank

Claudia M. Buch.
Die Wirtschaftsweise Claudia Buch soll am Mittwoch zur Vizepräsidentin der Bundesbank gewählt werden. Sie leitete bisher das Institut für Wirtschaftsforschung in Halle. Die Wahl wäre das Ende eines Tauziehens zwischen SPD und CDU.

Das Geschachere um die Besetzung der Bundesbank-Spitze nach der Regierungsbildung ist fast schon Tradition. Diesmal geht es um den prestigeträchtigen Vize-Posten. Und einmal mehr dreht sich das politische Gefeilsche dabei weniger um Fachwissen als vielmehr um das passende Parteibuch und – diesmal auch – um die Besetzung von Top-Jobs mit Frauen.

Die Hängepartie scheint entschieden: Die „Wirtschaftsweise“ und anerkannte Banken-Expertin Claudia Buch soll Stellvertreterin von Bundesbank-Chef Jens Weidmann werden. Sie könnte schon bald vom Kabinett berufen werden. Ein entsprechender „Spiegel“-Bericht wurde am Wochenende jedenfalls nicht dementiert.
Claudia Buch wird neue Vizepraesidentin der BundesbankClaudia Buch

Bankenkrise: EZB-Stresstest enthüllt riesige Kapital-Lücken bei italienischen Banken

Italiens Banken entdecken riesige Altlasten

Italiens Banken könnten unter der Last fauler Kredite viel tiefer in Schwierigkeiten geraten sein als bisher angenommen. Durch Aufräumarbeiten vor dem EZB-Stresstest kommen riesige Altlasten bei italienischen Banken zutage. Der Gesamtbetrag der faulen Kredite steigt auf ein Rekordniveau von 156 Milliarden Euro. Investoren verlangen Wertberichtigungen von Problem-Portfolios. Die Errichtung einer Bad-Bank wird diskutiert.
Italiens Banken entdecken riesige AltlastenRien Ne Va Plus

 

Das böse Spiel mit der Angst der Anleger

Panikmache um „Chart of Doom“

Wie ein Lauffeuer breitet sich der „Chart of Doom“ in den Medien aus und versetzt Anleger in helle Aufregung. Angeblich befinden sich die Börsen aktuell an einem äußerst kritischen Punkt. Es droht ein ein Crash wie anno 1929 zur großen Depression. Wirklich?

Wie ein Lauffeuer breitet sich der „Chart of Doom“ in den Medien aus und versetzt Anleger in helle Aufregung. Im besagten Chart wird der Kursverlauf des Dow Jones von 1928 bis ins Jahr 1930 dem Kursverlauf des Dow Jones ab Juli 2012 gegenübergestellt. Die optische Parallelität der beiden Kursentwicklungen suggeriert, dass wir uns aktuell an einem äußerst kritischen Punkt befinden: Setzt sich dieser „ähnliche“ Verlauf fort, steht uns im Jahr 2014 der große Crash bevor – analog zur großen Depression 1929.
Das boese Spiel mit der Angst der Anleger

Chart of Doom

Sind die Zeiten der Krise vorbei?

Sind die Zeiten der Krise vorbei?
G20 peilen schnelles Wachstum an
Eigentlich war ein Schlagabtausch zwischen Schwellen- und Industrieländern über die US-Geldpolitik erwartet worden. Doch beim Treffen der G20 in Sydney bleibt dieser überraschenderweise aus. Stattdessen einigen sich die Länder auf höchst ehrgeizige Ziele.
Die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) wollen die Weltwirtschaft in den kommenden Jahren auf ein höheres Wachstumsniveau bringen und damit für mehr Jobs sorgen. Im Abschlusskommuniqué eines Treffens der G20-Finanzminister und -Notenbankchefs ist von einer Wachstumsbeschleunigung von mindestens zwei Prozent die Rede, die über einen Zeitraum von fünf Jahren erreicht werden kann, wie aus Teilnehmerkreisen verlautete.
Sind die Zeiten der Krise vorbei

Maechtige Frauen US-Notenbankchefin Yellen  mit IWF-Chefin Christine Lagarde in Sydney

Das Geschäft mit der Schönheit

Barbie wird Unternehmerin Busenpüppchen im Businesskostüm
Schluss mit bizarren Schnickschnack-Berufen wie Hochzeitsplanerin oder Yoga-Lehrerin! Der Spielzeugkonzern Mattel präsentiert nun eine Unternehmer-Barbie. Ein beachtlicher Karrieresprung für das Püppchen mit Hang zur Hosenlosigkeit.

Barbie wird Unternehmerin, ernsthaft jetzt. Bei der New Yorker Spielzeugmesse präsentierte Mattel seine neue Püppchen-Ausgabe: Die nach wie vor atombrüstige Plastikmadame ist jetzt selbständige Unternehmerin. Sie ist Teil der „I can be…“-Reihe, die Mädchen zu ambitionierter Berufswahl inspirieren soll und 2010 beispielsweise schon eine Programmiererinnen-Barbie auf den Markt brachte, genauso wie eine Schwimmlehrerin und eine Kinderärztin.
Busenpüppchen im Businesskostüm

Barbie

Sicherheitschef von Peking festgenommen

Korruption in China: Korruption in China

Früheres Politbüro-Mitglied Zhou Yongkang:
Ermittlungen auf allen Ebenen
Die Korruptionsermittlungen in China weiten sich aus: Einem Zeitungsbericht zufolge ist jetzt der frühere Sicherheitschef Pekings festgenommen worden. Er soll mutmaßliche Vergehen seines Vorgesetzten gedeckt haben.
Die chinesischen Behörden haben im verschärften Kampf gegen Korruption einem Zeitungsbericht zufolge nun auch den Sicherheitschef der Hauptstadt Peking festgenommen.
Sicherheitschef von Peking festgenommen

Stop corruption

Debatte der G-20

Weidmann kritisiert Planwirtschafts-Debatte der G-20

Jens Weidmann hält wenig von konkreten Wachstumszielen, wie sie auf dem G-20 Gipfel diskutiert werden. Diese seien nicht verbindlich und nicht umsetzbar, sagte der Bundesbank-Präsident. Auch eine gemeinsame Geldpolitik sei problematisch.
Die Volkswirtschaften müssten ihren eigenen Weg gehen.

G20 Summit

G20-summit-underway-in-sydney