IWF-Zwangsabgabe: Die Neudefinition des biblischen Steuerzehntels

Gedankenspiele des Währungsfonds

Der Internationale Währungsfonds sorgt mit einem Gedankenspiel für Furore. Demnach könnten Staaten mit einer Abgabe von 10 Prozent auf Privatvermögen ihre Schulden deutlich reduzieren. Die Idee ermuntert zu einem Rechenspiel für die Schweiz.

Die Schweizer erachten die relativ gute Position ihres Landes viel zu oft als selbstverständlich. Wie ernst die finanzielle Lage vieler anderer Länder ist, dokumentierte der Internationale Währungsfonds (IMF) dieser Tage mit seinem neusten Fiskalbericht.  Demnach dürfte die Staatsverschuldung der Industriestaaten heuer im Mittel brutto fast 110 Prozent der Wirtschaftsleistung erreichen und netto knapp 80 Prozent. Die Schweiz liegt bei 48 Prozent brutto und 28 Prozent netto. IMF Statement Besteuerung

Die Neudefinition des biblischen Steuerzehntels

Zehntabgabe von Bauern bei einem Grundherren

Banken verweigern Kommunen zunehmend Kredite

Eine neue Quelle

Banken verweigern Kommunen zunehmend Kredite. Deshalb helfen die sich nun selbst – und geben Anleihen an Privatanleger aus.

Die Kommunen gelten bei den Banken nicht mehr als sichere Schuldner. Zudem ist die Kreditvergabe an Städte und Gemeinden für die Banken aufgrund neuer Regeln nicht mehr so lukrativ wie vor der Finanzkrise. Es wird für die verschuldeten Kommunen immer schwieriger, Finanzmittel für Kindergärten und Schulen aufzutreiben. Letzter Rettungsanker ist für viele die staatliche KfW.

Banken verweigern Kommunen zunehmend Kredite

Kredite

Wien: Männer bestimmen das große Geld, Frauen den Alltag

Europaweit entscheiden Männer in der Beziehung über Finanzfragen; Frauen dürfen höchstens handeln, wenn es kriselt, besagt eine Studie.

Männer sind fast in ganz Europa im Haushalt vor allem für die Großinvestitionen verantwortlich, Frauen hingegen entsprechend einer „traditionellen“ Rolle für Ausgaben für Kinder und den täglichen Bedarf.
Männer bestimmen das große Geld, Frauen den Alltag

Männer bestimmen das große Geld, Frauen den Alltag

Finanzmarkt Baltikum

Wenig liquide Handelsplätze

Die baltischen Staaten sind nicht nur geografisch weit von den europäischen Krisenherden entfernt. Auch bezüglich der Konjunkturentwicklung heben sich derzeit vor allem Lettland und Litauen von der nur zögerlichen Wirtschaftserholung auf dem alten Kontinent ab.

Seit Januar haben die Börsen von Vilnius (Litauen), Tallinn (Estland) und Riga (Lettland) um 17,3%, 15,0% bzw. 12,1% zugenommen; der aus den zehn gewichtigsten Titeln zusammengesetzte OMX Baltic Benchmark GI stieg um 15,7%. Die Kursavancen fielen damit etwas schwächer aus als an den europäischen Hauptbörsen, heben sich aber deutlich positiv ab von den übrigen mittelosteuropäischen Handelsplätzen. Seit Anfang 2012 summieren sich die Kursanstiege an der estnischen Börse auf fast 60% und an der litauischen Börse auf 40%. Baltische Aktien sind damit nach Ansicht von Beobachtern recht teuer geworden
Wenig liquide Handelsplaetze

Finanzmarkt Baltikum

Schweiz: Skepsis und Stellenabbau

Die Produzierende Industrie blickt skeptisch in die Zukunft. Ein Konjunkturumschwung ist noch nicht in Sicht. Der Stellenabbau in der Schweizer Industrie ist nicht zu stoppen. Führungskräfte fordern einen Abbau staatlicher Regulierungen und ein vereinfachtes Steuersystem.
Schweiz Skepsis und Stellenabbau

Bundesamt für Statistik (BFS) :

Die vorliegende Publikation soll eine Orientierungshilfe im breiten Feld der Arbeitsmarktdaten bieten.
Arbeitsmarktindikatoren 2013  Schweiz  Skepsis und Stellenabbau

Schweiz Steuerabkommen mit Deutschland ?

Unterschiedliche Meinungen:

Die Schweiz ist nach den Worten ihres Bundespräsidenten offen für eine Neuverhandlung des auf Eis liegenden Steuerabkommens mit Deutschland. Dazu sollten zunächst „vertrauliche Verhandlungen am Runden Tisch“ stattfinden, sagte Ueli Maurer

Es wäre ein Affront gegen jeden ehrlichen Steuerzahler gewesen, wenn Schäuble das Gesetz zur Legalisierung von Steuerhinterziehung und Betrug durchbekommen hätte.

Schweiz überweist 1,5 Mrd. nach London und Wien
Das Steuerabkommen mit der Schweiz lohnt sich für Österreich und Grossbritannien. Sie erhalten nicht nur eine hübsche Summe Geld, sondern profitieren von Tausenden von Selbstanzeigen.

Streit um Steuer-CDs: Kommt doch noch ein Abkommen mit der Schweiz?

Die SPD zeigt sich offen, das gescheiterte Steuerabkommen mit der Schweiz neu zu verhandeln. NRW-Finanzminister Walter-Borjans fordert die Union zum Umdenken auf: Ein neues Abkommen unter einer schwarz-roten Koalition müsse „gerechter und fairer“ sein. Schweiz Steuerabkommen mit DeutschlandSchweiz Steuerabkommen mit Deutschland