EUR-Lex Rechtsvorschriften der Europäischen Union

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Janet Yellen – die neue Herrin des Geldes

 An der Spitze der mächtigen US-Notenbank steht bald eine Frau. Doch die bisherige Politik des lockeren Geldes wird sich wohl nicht ändern.

Chefin der US-Notenbank „Federal Reserve“, kurz Fed: für die Finanzmärkte ist das wohl das wichtigste Amt der Welt. Die Fed entscheidet über den Zinssatz der internationalen Leitwährung US-Dollar und bestimmt maßgeblich darüber, wieviel Geld auf den Märkten zur Verfügung steht. Es ist ein Amt mit großer Macht und noch größerer Verantwortung.

Bald wird es die promovierte Ökonomin Janet Yellen bekleiden, als erste Frau in der fast Janet Yellen100-jährigen Geschichte der Fed. Das hat einige Journalisten schon dazu bewegt, über die neue Frauenpower in der Finanzwelt zu schwadronieren: Mit Janet Yellen, IWF-Chefin Christine Lagarde und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel gebe es nun „drei Frauen, die Märkte bewegen“, schreibt etwa die Nachrichtenagentur dpa.

Notenbank

Die Entscheidung der US-Notenbank, keinen Zeitplan für einen schrittweisen Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes zu beschliessen, lag offenbar auf des Messers Schneide.
Fed-Entscheid fiel relativ knapp aus

More about  Janet Yellen

Hier leben die reichsten Menschen der Welt

Chile, Südkorea, Singapur: In Schwellenländern von Lateinamerika bis Fernost boomt die Wirtschaft, die Zahl der Millionäre steigt. Doch auch in den westlichen Ökonomien wird nach wie vor viel Cash gebunkert.

Die meisten Millionäre leben noch immer in den USA. Befeuert durch die Erholung des Immobilienmarktes und steigender Aktienkurse stieg das Nettogesamtvermögen um 11,9 Prozent. Bis 2018 soll das Gesamtvermögen der USA unglaubliche 100 Billionen Dollar betragen. 2013 wurden in den USA rund 13.216.000 Millionäre gezählt.
Hier leben die reichsten Menschen der Welt

Die meisten Millionäre leben  in USA

 

Schweiz: Kapital statt Rente …und am Schluss zahlt der Staat

Rente oder Kapital? Für die Pensionskassen ist es von Vorteil, wenn den Pensionierten das Kapital ausbezahlt wird. Für den Steuerzahler ist es das oft nicht.

Die Zinsen sind rekordtief. Und sie werden es voraussichtlich auch noch länger bleiben. Im Pensionskassengeschäft funktioniert der Zins deshalb nur noch mangelhaft als dritter Beitragszahler, neben Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Dazu kommt, dass wir alle immer länger leben. Die angesparten Pensionskassengelder müssen also länger reichen.

In diesem Umfeld wird es für viele Pensionskassen zusehends ungemütlich. Sie verdienen zu wenig, um versprochene, beziehungsweise garantierte Leistungen zu finanzieren, und drohen in Schieflage zu geraten.
Kapital statt Rente …und am Schluss zahlt der Staat

Renten kosten mehr
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Renten sind sicher

Sind Sie wirklich kreditwürdig?

 So überprüfen Sie Ihre Schufa-Daten

Egal, ob man ein Konto eröffnet, einen Handyvertrag abschließt oder den neuen Flachbildfernseher per Ratenzahlung kauft – fast immer wird eine Auskunftei eingeschaltet, mit deren Hilfe die Bonität von Verbrauchern geprüft wird. Doch wissen Sie, welche Daten dort über Sie gespeichert sind?

Schufa-Score: Sind Sie kreditwürdig?
Konto-, Kreditkartendaten und nicht bezahlte Rechnungen werden der Schufa gemeldet. Daraus errechnet sie einen Score, der die Kreditwürdigkeit bewertet – oft mit weitreichenden Konsequenzen. Video ZDF
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Finanzpolitische Sturmwarnung

Absehbare Finanzlöcher

Gute Finanzpolitiker sind rastlos. Sie blicken fortwährend nach vorn, warnen vor Masslosigkeit und erspähen auch bei budgetärem Kaiserwetter dunkle Wolken am Horizont.

Im Bundeshaus der Schweiz haben die achtsamen Finanzpolitiker zurzeit aber einen schweren Stand. Seit 2006 haben in der Kasse der Eidgenossenschaft stets Überschüsse resultiert. Vergessen sind die düsteren 1990er Jahre, als Defizite am laufenden Band geschrieben wurden und der Schuldenberg schwindelerregende Höhen erklomm. Der Schweiz geht es heute den Umständen entsprechend sehr gut. Was kümmern uns da einige weissgraue Wölkchen?

Ein alarmierender Bericht

Die sorglosen Politiker irren. Es ist nicht so, dass die Rückkehr zu roten Zahlen unmöglich ist. Ganz im Gegenteil: Das sachpolitische Wunschkonzert, das Parteien und Interessengruppen gegenwärtig veranstalten, könnte den Bundeshaushalt sehr rasch aus dem Lot bringen. Ein Bericht zu den finanzpolitischen Perspektiven, den der Bundesrat dem Parlament zugeleitet hat, verheisst nichts Gutes.
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