IWF: Staaten müssen sich auf geldpolitischen Exit vorbereiten
Der Internationale Währungsfonds hat die Staaten weltweit gemahnt, sich auf einen möglicherweise holprig verlaufenden Ausstieg aus den unkonventionellen Geldpolitiken der Notenbanken vorzubereiten. Das Ende der außerordentlichen Stimulierungsprogramme in den USA und anderen Ländern, die als Folge der Finanzkrise von 2008 aufgelegt wurden, sei zwar noch nicht sicher, schreibt der IWF. Doch auch Länder, die selbst nicht zu Maßnahmen wie dem umfangreichen Anleihekaufprogramm der US-Notenbank Fed gegriffen hätten, müssen jetzt Schritte einleiten, um ihre Finanzstabilität zu sichern und die Grundlage für ein nachhaltiges mittelfristiges Wachstum zu schaffen.
IWF Staaten müssen sich auf geldpolitischen Exit vorbereiten
Fünf Jahre Nicht-Reform
Viele Politiker und Aufsichtsbehörden stellen ihre eigenen Interessen vor ihre Pflicht. Einige meinen, Banken seien etwas Besonderes – auch nach den Wirren nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers.
EU plant neuen Banken-Rettungsfonds
Der neue Rettungsfonds soll über Finanzmittel in Höhe von 50 Milliarden Euro verfügen. Die EU rechnet mit weiteren Staatshilfen, wenn die Stresstests abgeschlossen sind. Banken aus EU-Ländern, die nicht dem Euro angehören, sollen zukünftig den neuen Fonds anzapfen können.
Anat Admati, US-Professorin für Wirtschaftswissenschaften
Fünf Jahre Nicht-Reform 
Bloomberg:
EU Mulls $68 Billion Fund to Aid Non-Euro Banks
Finanz und Wirtschaft:
Die Finanzkrise in Bildern
Probleme für die Weltwirtschaft
sieht die IWF-Chefin Lagarde
Licht und Schatten: In der Eurozone und anderen Industrieländern „verzieht sich der Nebel der Krise“, meint IWF-Chefin Lagarde. Dafür gerieten nun die aufstrebenden Staaten in Turbulenzen. Und dann sind da noch die unberechenbaren USA.
Der Konjunkturausblick für die Weltwirtschaft ist nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) weiter gedämpft. Zwar gebe es in den Industrieländern endlich wieder Zeichen der Hoffnung, aber dafür hätten die Schwellen- und Entwicklungsländer nun mit Problemen zu kämpfen, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Donnerstag in Washington.
IWF-Chefin sieht Probleme für die Weltwirtschaft
Währungsunion Währungsreform Fluch oder Segen ?
Unterschiedliche Ansichten zur Währungsunion
Der frühere EU-Kommissar Frits Bolkestein hält die Währungsunion und den Euro für

Desillusioniert: Der Niederländer Frits Bolkestein, einer der Architekten der gemeinsamen Währung in Europa, hält das Projekt für gescheitert.
gescheitert. Er empfiehlt der Regierung in Den Haag den Austritt aus der Eurozone. „Die Krise dauert an. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir so wie bisher weitermachen können. Je länger die Krise dauert, umso teurer wird sie“, stellte Bolkestein auf einem Symposium zur Eurokrise in Den Haag fest. Bolkestein, der als Vater der Dienstleistungsrichtlinie gilt und gerade seinen 80.Geburtstag feierte, plädierte de facto für eine Spaltung der Eurozone in eine nördliche und eine südliche.
Früherer EU Kommissar Bolkestein fordert Währungsreform in Europa
Deutschland als Schwergewicht der Währungsunion gewinnt wieder an Handlungsfähigkeit, nachdem im Vorfeld der Wahl sowohl auf nationaler wie auch europäischer Ebene keine größeren Projekte angegangen werden konnten.
Klare Sicht für Anleger
Manipulation von Fremdwährungskursen
Manipulation von Währungskursen: Schweizer Finanz-Aufsicht ermittelt
Mehrere Schweizer Banken stehen unter dem Verdacht, den Devisenmarkt manipuliert zu haben. Die Schweizer Finanzmarktaufsicht hat nun erste Untersuchungen eingeleitet. Zuvor hatte die UBS zwei Händler wegen Unregelmäßigkeiten gefeuert.
Die Aufwertung des Schweizer Franken in der Eurokrise hat die Schweizer Notenbank zum Handeln gezwungen. Banken könnten die Aufwertung des Frankens vorangetrieben haben.
Manipulation von Fremdwährungskursen ist ein lukratives Geschäft – auch mit Blick auf die Schweizer Währung. Die Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA will nun konkreten Hinweisen nachgehen und leitete entsprechende Untersuchungen ein.
Devisenhandel im Zwielicht 
Eigentlich geht es bei der 1:12-Initiative «nur» um eine Lohnschere
Befürworter und Gegner der 1:12-Initiative sind sich einig: Das Erfolgsmodell Schweiz existiert. Uneinig sind sich die Kontrahenten aber, worauf der Erfolg basiert. Es tobt ein ideologischer Richtungsstreit.
Eigentlich geht es bei der 1:12-Initiative «nur» um eine Lohnschere. Die Jungsozialisten wollen ein vom Staat gelenktes und kontrolliertes Lohnsystem einführen, die Gegenseite will das geltende liberale Modell – Vertragsfreiheit und Sozialpartnerschaft – verteidigen.
Doch die Initiative erhitzt die Gemüter, weil ideologische Welten frontal aufeinanderprallen. Der Abstimmungskampf reisst alte Gräben auf. Der neue Klassenkampf ist ausgebrochen.
Gezerre um das Erfolgsmodell Schweiz 
Die Gerechtigkeitslücke im Steuersystem
Das deutsche Steuersystem entlastet zwar Familien im Vergleich zu Singles. Aber deswegen ist es noch lange nicht gerecht, wie Zahlen des Industrieländerklubs OECD zeigen.
Seit der Bundestagswahl diskutiert Deutschland: Braucht es eine Steuererhöhung, wen sollte sie treffen – und wie gerecht ist das deutsche Steuersystem überhaupt? Zahlen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung(OECD) zeigen, wie stark Familien im Vergleich zu Singles steuerlich belastet werden.
Das Ergebnis: Im internationalen Vergleich landet Deutschland im Mittelfeld – wenn auch die steuerliche Belastung immer noch über dem OECD-Durchschnitt liegt. Spitzenreiter ist Frankreich, wo Staat und Sozialversicherungen einen besonders hohen Anteil des Einkommens einbehalten.
Der Staat verschleudert Milliarden. Die neue Bundesregierung sollte diese Missstände erst einmal beheben, bevor sie neue Steuererhöhungen beschließt.
Gerechtigkeitslücke im Steuersystem
Kapituliert die Politik vor den Finanz-Eliten ?
Steuerzahler müssen Banken retten
Still und leise, sollen doch wieder die Steuerzahler für die Rettung von Pleite-Banken in Europa aufkommen. Der deutsche Steuerzahler kann sich nicht wehren, wenn er enteignet wird. Die Schulden-Politiker versuchen so, ihr Scheitern zu vertuschen. Bis zum bitteren Ende. Fürchten die Euro-Retter die Wut der Bürger bei Banken-Rettungen.
Deutliche Worte vom IWF
Lagarde warnt US-Politik vor Versagen
Die Patt-Situation in den USA bedroht nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds die Weltwirtschaft. Auch bei der Fiskalpolitik haben die USA eine besondere Verantwortung. Den Europäern trägt der Fonds auf, die Reformen fortzusetzen.
Lagarde warnt US-Politik vor Versagen




