Zhu Changhong war Physiker. Jetzt verwaltet er das größte Geldvermögen der Welt: die 3,5 Billionen Dollar schweren Devisenreserven Chinas.
Dabei stellt sich der ehemalige Anleihehändler so geschickt an, dass er im Frühjahr, zur offiziellen chinesischen Neujahrsfeier, von seinen Kollegen bei der Zentralbank-Behörde SAFE mit einem Loblied bedacht wurde. Die Mitarbeiter von SAFE – der Sparte der Zentralbank, die Chinas Währungsreserven verwaltet, und damit einer der machtvollsten Investoren der Welt ist – wandelten ein Loblied auf den Revolutionärsführer Mao Tse Tung auf ihn ab und nannten Zhu den „Retter“ ihrer Behörde…Artikel
Ein Jahr haben sie sich versteckt, jetzt kommen sie zurück: Ägyptens Geschäftsleute. Die Probleme sind gewaltig, eine rasche Besserung ist nicht in Sicht…Artikel
Schon am Tag nach dem Militärputsch stiegen die Kurse an der Börse in Kairo so rasant, dass der Handel vorübergehend ausgesetzt werden musste.
Auch das ägyptische Pfund hat seither an Wert gewonnen. Sieben Pfund muss man im Moment für einen Dollar bezahlen. Vor einem Monat waren es noch neun Pfund. Es fließen wieder harte Devisen nach Ägypten.
Am Samstag haben die Finanzminister und Notenbankgouverneure der 20 grössten Industrie- und Schwellenländer (G-20) eine Erklärung verabschiedet, in welcher der am Freitag vorgestellte zweijährige Aktionsplan der OECD gegen die Aushöhlung der Bemessungsgrundlage und Gewinnverschiebung in der Unternehmensbesteuerung (Base Erosion and Profit Shifting; BEPS) «vollständig gutgeheissen» wird.
Prof. Wilhelm Hankel: Der Euro führt zu Kapitalverkehrskontrollen und Untergang des Abendlandes
In einem MMnews Interview im Juli 2012 sagte Prof. Wilhelm Hankel: Deutschland verschwindet im großen schwarzen Euro-Loch und verarmt. Doch es gibt noch einen letzten Schritt nach der Vergemeinschaftung der Währung, der Vergemeinschaftung der Schulden: Kontrolle des Kapitalverkehrs.
Kapitalflucht und Ende der Demokratie
Hankels Endszenario ist schrecklich: Wenn es nicht gelingt, diese Tendenz zu stoppen, muss dies jeden Bürger mit Recht beunruhigen. Er muss versuchen individuell seine Lebensersparnisse zu retten – und das bedeutet Kapitalflucht. Diese Kapitalflucht haben wir bereits. Der Euro ist nur noch ein kurzfristiges Tauschmittel, aber kein Geld zum Sparen.
Das schlechte Geld verdrängt das gute. Und das sehen wir heute in Europa: das gute Geld geht in Gold, geht in Betongold, es geht in fremde Währungen – damit fehlt es uns, es fehlt in Europa für die Fortsetzung der Wirtschaftsentwicklung.
Dadurch, dass das Geld in schwarzen Löchern der Südstaaten versickert, werden wir das Problem bekommen, dass wir den Norden gar nicht weiter entwickeln können. Es fehlt das Geld für Investitionen, Innovation, Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze – ja sogar für Kitas.
Kapitalverkehrskontrollen
Deutschland verschwindet im großen schwarzen Euro-Loch und verarmt. Doch es gibt noch einen letzten Schritt nach der Vergemeinschaftung der Währung, der Vergemeinschaftung der Schulden: Kontrolle des Kapitalverkehrs.
Das bedeutet das Ende der Demokratie. Das bedeutet die Einsperrung Europas in ein monetäres Gefängnis – so wie wir es in der früheren DDR und in der UdSSR hatten.
Vielen Banken in Europa spekulieren auf Teufel komm raus mit dem Geld der Sparer und weigern sich, die Risiken offenzulegen. Alle hoffen unverändert auf die Rettung durch den Steuerzahler. Doch die EU hat nun still und leise ein Gesetz beschlossen, demnach ab 1. August die Bank-Kunden als erste enteignet werden müssen, wenn eine Bank in die Krise gerät….Zwangsabgabe
Das Phantom des Bundestags, die Mitteldeutsche Zeitung berichtet: Patienten müssen ihr Recht auch vor Gericht einklagen. Horst G. hat schlechte Erfahrung gemacht und kämpft nun für Gesetzesänderungen.
Erneut schlagen Notenbanker Warnungen ihrer Risikomanager in den Wind: Die EZB gibt sich bei den umstrittenen ABS-Papieren künftig mit weniger Sicherheiten zufrieden. Helfen soll das dem Mittelstand. EZB lockert das Schloss zu ihrem Tresor
Das Risiko Altersarmut ist in 27 von 30 OECD-Ländern bei Frauen um die Hälfte größer als bei Männern. Hierzulande ist die Lebenserwartung der Frauen seit den 1950er-Jahren deutlich stärker gestiegen als jene der Männer. Bis zum Jahr 2030 wird die Hälfte aller österreichischen Singlefrauen über 65 Jahre alt sein. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels tragen Witwen das größte Risiko für Altersarmut…. Altersarmut
Fitch hat dem Euro-Rettungschirm EFSF die höchste Kreditwürdigkeit aberkannt – als letzte der drei großen Rating-Agenturen. Die Top-Bonität für den neuen Rettungsfonds ESM ließ Fitch jedoch unangetastet
…US-Rating-Agentur Fitch
Für Frauen ist es oft ein leidiges Thema: Finanzplanung. Dabei ist Vorsorge auch für Frauen wichtig. Denn durch Babypause und Kindererziehung zu Hause bekommen sie später oft weniger Rente als Männer…Gleich und doch anders