Unsicherheit belastet einstige Börsenlieblinge

Immobilienaktien in der Gefahrenzone

Viele Jahre entwickelten sich Schweizer Immobilienaktien erfreulich, 2013 haben sie dagegen enttäuscht. Zwar sprechen nun wieder mehr Gründe für sie, vom Marktzyklus und von einer Flut regulatorischer Vorschriften droht jedoch viel Gegenwind.

Wie geht es weiter mit den Schweizer Immobilienaktien? Lange Zeit haben sie zu den Lieblingen der Anleger gezählt. Das ist kein Wunder, haben sie doch in den vergangenen zehn Jahren eine durchschnittliche Performance (Kursentwicklung und Dividenden) von fast 9% pro Jahr erzielt und auch in schwierigen Zeiten an den Aktienbörsen, wie etwa 2008 und 2011, besser abgeschnitten als der Gesamtmarkt. Umso enttäuschender aus Investorensicht verlief 2013. In diesem Jahr legte der Markt gemessen am Swiss-Performance-Index rund 25% zu, und der SXI-Real-Estate-Index verlor fast 7%.
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Globale Schulden steigen auf 100 Billionen Dollar

Folge der Krise

Im Zuge der Finanzkrise haben die Regierungen enorme Beträge in das Bankensystem gepumpt, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Der weltweite Schuldenberg hat deshalb massiv zugenommen.

Seit der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise haben sich die weltweiten Schuldenberge nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) weiter massiv aufgetürmt. Mitte des vergangenen Jahres habe das Volumen aller im Umlauf befindlichen  Schuldtitel schätzungsweise 100 Billionen Dollar (72 Billionen Euro) betragen, heißt es in dem am Sonntag veröffentlichten Quartalsbericht der Dachorganisation der Notenbanken.

Zum Vergleich: Vor der Lehman-Pleite 2008 hatte der Schuldenberg laut BIZ-Schätzungen im Jahr 2007 ein Volumen von etwa 70 Billionen Dollar.
Globale Schulden steigen auf 100 Billionen Dollar

Schulden

Frauen sind die Budget-Sanierer

Je kleiner das Haushaltsbudget, desto eher wird es von Frauen verwaltet. Veranlagen ist nach wie vor ein Thema der Männer.

Anlässlich des Internationalen Frauentags rückt das Thema „Frauen und Geld“ wieder in den Fokus. Viel geändert hat sich dabei in den vergangenen Jahren nicht. „Noch immer verwalten vier von zehn Frauen das Haushaltsbudget“, sagt Susanne Höllinger, Vorstandschefin der Kathrein Privatbank. Dabei zeichnet sich ab: je kleiner das Budget ist, desto eher wird es von Frauen verwaltet. „Frauen sind der Budget-Sanierer und achten darauf, dass sich alles ausgeht“, sagt Höllinger.

Geht es um die Bereiche Sparen und Veranlagen, wird das Geldthema plötzlich männlich. Das sei auch der Grund, warum das Private Banking deutlich mehr männliche Kunden zählt. Bei Frauen vermutet Höllinger eine „psychische Barriere“, die im Arbeitsverhältnis begründet ist. Fast jede zweite Frau geht einer Teilzeitbeschäftigung nach und trage daher weniger zum Haushaltseinkommen bei. Daher könne die Haltung „Da rede ich nicht mit“ kommen. Frauen würden zudem ihr Geld verstärkt ins Haushaltsbudget einfließen lassen, während Männer übriges Geld gerne sparen oder veranlagen. „Die Risikobereitschaft der Männer ist größer“, sagt Höllinger. Das zeige sich auch, wenn man die Veranlagungen von Frauen und Männer vergleiche: Männer erwirtschaften im Schnitt die höhere Rendite.

Frauen sollten zudem ihre finanzielle Vorsorge für das Alter besser im Auge haben. Zu diesem Schluss kommt auch die Erste Bank. Karenzzeiten und Teilzeitarbeit reißen oft eine große Lücke in den Pensionsanspruch, es droht Altersarmut. Richtig vorsorgen heiße laut den Erste-Bank-Experten auch, über die finanzielle Situation in einer Partnerschaft Bescheid zu wissen. Finanzielle Unabhängigkeit anzustreben stehe nicht im Widerspruch zu einer guten Beziehung und habe nichts mit Misstrauen zu tun, sagt Erste-Bank-Vertriebsleiterin Birte Quitt.
Stolpersteine

Immer wieder komme es vor, dass Frauen – etwa nach dem Tod des Partners – über die finanzielle Situation nicht Bescheid wüssten, sagt Höllinger. Unterschätzt werde auch die Zeichnungsberechtigung für ein Konto. Diese erlischt im Todesfall. „Ist eine Frau nicht auch als Kontoinhaberin deklariert, kann sie im Todesfall des Partners nicht einmal mehr Geld abheben“, warnt Höllinger.

„Jeder sollte wissen, wie viel Geld im Monat verbraucht wird und wie viel für Notfälle auf der Seite liegt“, sagt Quitt. 59 Prozent der Österreicher, die in einer Beziehung leben, haben getrennte Konten, zeigt eine Umfrage der Erste Bank. Ein Fünftel führt ein Gemeinschaftskonto, und ein weiteres Fünftel hat beides: ein Konto für gemeinsame Kosten und zusätzlich getrennte Konten.
Frauen sind die Budget-Sanierer

 doug rogers dougsamu.wordpress.com

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Erwerbstätigkeit von Frauen in Deutschland deutlich über EU-Durchschnitt

Im Vergleich zu den anderen Staaten der Europäischen Union (EU) sind Frauen in Deutschland überdurchschnittlich häufig erwerbstätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März mitteilt, waren im Jahr 2012 in Deutschland 17,7 Millionen Frauen im Alter von 20 bis 64 Jahren erwerbstätig. Das entsprach 71,5 % dieser Altersgruppe. Noch höher waren die Erwerbstätigenquoten nur in den Niederlanden (71,9 %), Dänemark (72,2 %), Finnland (72,5 %) und vor allem Schweden (76,8 %). Der EU-Durchschnitt lag bei 62,3 %.

Die Erwerbstätigkeit von Frauen in Deutschland hat in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen. 2002 lag die Erwerbstätigenquote von Frauen in Deutschland noch bei 61,8 %. Die stärkste Zunahme wiesen dabei die älteren Frauen auf. Die Erwerbstätigenquote der 60- bis 64-Jährigen stieg von 14,5 % im Jahr 2002 auf 38,7 % im Jahr 2012 an.

Trotz des starken Anstiegs sind Frauen aber weiterhin deutlich seltener erwerbstätig als Männer. Die Erwerbstätigenquote der Männer von 20 bis 64 Jahren in Deutschland lag 2012 bei 81,8 %.
Eurostat –  Presse Eurostat
Datenbank

By komikadam

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Spekulation gegen Dänemark

Einer der größten Hedgefonds der Welt spekuliert auf eine Pleite Dänemarks.

Dänemarks Ministerpräsidentin Helle Throning-Schmidt

Dänemarks Ministerpräsidentin Helle Throning-Schmidt

Er wettet gegen dänische Staatsanleihen und kaufte Kreditausfall-Versicherungen der größten Bank des Landes. Die dänischen Haushalte sind massiv verschuldet.

Investoren sind verunsichert, die hohe Verschuldung der dänischen Haushalte ist der Grund dafür. Doch Experten warnen vor vorschnellen Entscheidungen: Es gibt kein Grund zur Panik. „Es macht einen schon nervös“: Nobelpreisträger Paul Krugmann schaut kritischauf Dänemarks hohe Haushaltsverschuldung.
Spekulation gegen Dänemark

Spekulation gegen Dänemark

 

EZB sieht weit und breit keine Inflationsgefahr

Europäischen Zentralbank EZB, Mario Draghi.
Der Leitzins ist auf Rekordtief und die Banken können sich großzügig Geld leihen – trotzdem ist die Europäische Zentralbank nicht wegen der Teuerrungsrate besorgt. Für die nächste Jahr erwartet sie nur einen mäßigen Anstieg der Inflation.
EZB sieht weit und breit keine Inflationsgefahr

www.koufogiorgos.de

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DZ Bank fährt Rekordgewinn ein

Kapitalerhöhung im PlanDZ

Nach einem Rekordergebnis 2013 peilt die DZ Bank als Spitzeninstitut der meisten Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland auch im laufenden Jahr einen Milliardengewinn an. Die eingeleitete Kapitalerhöhung, mit der sich die DZ Bank für die strengeren Vorschriften der Aufsichtsbehörden rüsten will, sei ebenfalls auf einem guten Weg.
DZ Bank faehrt Rekordgewinn ein

Art Foyer Mannsbilder

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Anleger wenden sich von Aktienfonds ab

Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) schlägt Alarm. Obwohl 2012 und auch 2013 für solide Aktien hervorragende Jahre waren und der Deutsche Aktienindex (Dax) jeweils um fast 30 Prozent – seit dem Tiefpunkt der Krise 2009 sogar um 150 Prozent – zugelegt hat, ziehen sich die ohnehin im internationalen Vergleich wenigen Deutschen, die Aktien besitzen, weiter aus diesen Engagements zurück.
Anleger wenden sich von Aktienfonds ab

www.bacallcartoons.com

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