Die Zahlen für das dritte Quartal, die die US-Grossbanken in den letzten Tagen veröffentlicht haben, waren enttäuschend. Das wirft die Frage auf, was das für die Schweizer Grossbanken bedeutet. ..
Gebremste US-Banken und ihr Schatten auf die Branche
Autorenarchiv: Diana Latona
Chinas Rating-Agentur straft USA ab
Bonitätsnote gesenkt:
Es ist eine Warnung an die größte Supermacht der Welt: Die chinesische Rating-Agentur Dagong senkt die Kreditnote der USA – trotz der Einigung im Haushaltsstreit. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua droht in einem Kommentar mit dem Abzug chinesischer Gelder aus Amerika
Chinas Rating-Agentur straft USA ab
Geldverschwendung
Bund der Steuerzahler Schwarzbuch prangert Steuerverschwendung an
Der Bund der Steuerzahler hat sein Schwarzbuch für 2013 veröffentlicht. Er kritisiert vor allem Fehlausgaben bei öffentlichen Bauprojekten.
Artikel:Bund der Steuerzahler
Im Schwarzbuch erfasst der Bund der Steuerzahler über 100 Beispiele öffentlicher Steuergeldverschwendung. Mit dem Schwarzbuch sensibilisieren und mahnen wir. Wir nennen Ross und Reiter, sorgen für Transparenz, klären auf und stellen Zusammenhänge her! Wir sprechen Fehlentscheidungen und den unsachgemäßen Umgang mit Steuergeld an. Denn das schärfste Schwert im Kampf gegen die Verschwendung ist eine sensibilisierte und wachsame Öffentlichkeit.
Schwarzbuch 2013 Report
Schweiz: Neue Geldwäscherei-Regeln ab November
Ab 1. November 2013 hat die Meldestelle für Geldwäscherei erweiterte Kompetenzen im Umgang mit ausländischen Partnerbehörden. Die Änderungen sind nötig, um die internationale Kooperation nicht zu gefährden.
Die Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) darf ab dem 1. November Finanzinformationen an ausländische Partnerbehörden weitergeben. Die Teilrevision des Geldwäschereigesetzes (GwG) tritt ab diesem Zeitpunkt in Kraft, wie der Bundesrat in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen hat.
Neue Geldwäscherei-Regeln ab November
Verordnung über die Meldestelle für Geldwäscherei / Oktober 2013
Bundesgesetz über die Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung im Finanzsektor/ Juni 2013
Des Bankers neue Kleider
Die große Schulden-Lüge: 
Anat Admati und Martin Hellwig
Die Banken haben der Politik erfolgreich eingeredet, dass es für die Wirtschaft am besten sei, wenn die Banken viele Schulden machen. Das ist pure Propaganda, erklären die Wissenschaftler Anat Admati und Martin Hellwig. Sie haben eine einfache Lösung: Wenn die Steuerzahler nicht mehr für die Risiken der Banken haften, ist die Schulden-Droge schnell abgesetzt.
Prof. Dr. Anat Admati ist Professorin für Finanzwirtschaft (Kapitalmärkte, Unternehmensfinanzierung) an der Stanford University. Außerdem arbeitet sie in einem Komitee des Einlagensicherungsfonds der USA.
Prof. Dr. Martin Hellwig gehört zu den forschungsstärksten deutschen Ökonomen
Umstrittene indische Bank für Frauen
Ein Großteil der Frauen in Indien ist vom Bankenwesen des Landes praktisch ausgeschlossen. Eine spezielle Bank für Frauen soll das ändern. Kritiker halten das Projekt jedoch für verfehlt.
Wirtschaftsexpertin Jayathi Ghosh sieht das Frauenbank-Projekt skeptisch
Es gibt auch Kritiker des Projekts einer Bank nur für Frauen. Die dafür vorgesehenen umgerechnet 110 Millionen Euro sind nach Ansicht von Jayati Ghosh, Ökonomieprofessorin an der Jawaharlal-Nehru-Universität in Neu Delhi, ein „sehr geringer Betrag“. Die Regierung wolle vor allem eins: „Auf ein Gebäude zeigen können und sagen: Hier habt ihr eure eigene Bank.“ Ghosh hält das Ganze für ein Wahlkampfmanöver, mit dem die Regierung – auch vor dem Hintergrund der jüngsten Vergewaltigungsfälle – sich als Anwalt der Rechte der Frauen profilieren wolle.
Umstrittene indische Bank für Frauen
Der Yuan kommt nach London
London wird nach Hongkong der zweite internationale Handelsplatz für die chinesische Landeswährung Yuan. Im Gegenzug dürfen chinesische Banken Filialen in Grossbritannien eröffnen, wie die Regierungen in Peking und London mitteilten.
Neben London bemühen sich auch andere Finanzplätze darum, als Plattform für den Offshore-Handel in der chinesischen Währung akzeptiert zu werden. Auch in der Schweiz laufen entsprechende Bemühungen.
Der Yuan kommt nach London

Steuertricks: Google schiebt Milliarden auf die Bermudas
Steuertricks: Google verschob 2012 fast 9 Milliarden Euro auf die Bermudas
Google hat durch legale Steuertricks im vergangenen Jahr mehr als 8,8 Milliarden Euro seiner internationalen Einnahmen auf die Bermudas verbracht. Das berichtet die Financial Times. Gegenüber dem Jahr 2011 habe sich der Betrag um 25 Prozent erhöht. Durch die Verlagerung der Gelder habe der Internetkonzern seine Steuerrate außerhalb der USA auf etwa 5 Prozent gesenkt. In Irland, wo Google den größten Teil seiner internationalen Umsätze verbucht, beträgt der Steuersatz 11 Prozent.
Leserkommentare:
„Das sind keine Steuertricks, sondern lediglich die Inanspruchnahme des Gestaltungsspielraumes, der dem Unternehmen durch staatliche Vorschriften gewährt wird. Jeder Unternehmer, der diese Gestaltungsfreiheit nutzt, handelt korrekt!
Problematisch dagegen ist die internationale Gesetzgebung, die durch Politiker in dieser Art und Weise fest gelegt wurde, um Konzerne zu entlasten.“
Google verschob 2012 fast 9 Milliarden Euro auf die Bermudas

Steueroptimierung ist unter Technologiekonzernen verbreitet – Google verschiebt Lizenzzahlungen in Niedrigsteuerländer. /Quelle: ap
Organisiertes Verbrechen schadet Europa in Milliardenhöhe
Menschenhandel, Zwangsprostitution, Cyberkriminalität: Verbrecherorganisationen richten
in der EU jährlich einen Schaden im dreistelligen Milliardenbereich an.
In der EU sind mindestens 3.600 Verbrecherorganisationen tätig, die jährlich einen volkswirtschaftlichen Schaden in dreistelliger Milliardenhöhe anrichten. Das geht laut Spiegel aus einem Bericht des EU-Ausschusses zur Untersuchung von organisiertem Verbrechen, Geldwäsche und Korruption in Europa (CRIM) hervor. Allein der Schaden durch Cyberkriminalität beläuft sich demnach auf 290 Milliarden Euro.
Organisiertes Verbrechen schadet Europa in Milliardenhöhe
Report / CRIM Organisiertes Verbrechen, Korruption und Geldwäsche
Europas Banken können sich nicht aus eigener Kraft retten
Zwangsabgabe, Steuergelder, Enteignung: Die Bürger Europas werden die Hauptlast der Rettung der Banken tragen müssen. Denn es stellt sich heraus: Die Banken können das nicht mehr aus eigener Kraft. Die Technokraten von EZB, IWF und EU arbeiten unter der fachkundigen Leitung von Wolfgang Schäuble an der Lösung des Problems. Die Zeit drängt, Risiken und Schulden steigen. Es wird ein heißer Herbst.
Europas Banken können sich nicht aus eigener Kraft retten







