EUR-Lex Rechtsvorschriften der Europäischen Union

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Hier leben die reichsten Menschen der Welt

Chile, Südkorea, Singapur: In Schwellenländern von Lateinamerika bis Fernost boomt die Wirtschaft, die Zahl der Millionäre steigt. Doch auch in den westlichen Ökonomien wird nach wie vor viel Cash gebunkert.

Die meisten Millionäre leben noch immer in den USA. Befeuert durch die Erholung des Immobilienmarktes und steigender Aktienkurse stieg das Nettogesamtvermögen um 11,9 Prozent. Bis 2018 soll das Gesamtvermögen der USA unglaubliche 100 Billionen Dollar betragen. 2013 wurden in den USA rund 13.216.000 Millionäre gezählt.
Hier leben die reichsten Menschen der Welt

Die meisten Millionäre leben  in USA

 

Finanzpolitische Sturmwarnung

Absehbare Finanzlöcher

Gute Finanzpolitiker sind rastlos. Sie blicken fortwährend nach vorn, warnen vor Masslosigkeit und erspähen auch bei budgetärem Kaiserwetter dunkle Wolken am Horizont.

Im Bundeshaus der Schweiz haben die achtsamen Finanzpolitiker zurzeit aber einen schweren Stand. Seit 2006 haben in der Kasse der Eidgenossenschaft stets Überschüsse resultiert. Vergessen sind die düsteren 1990er Jahre, als Defizite am laufenden Band geschrieben wurden und der Schuldenberg schwindelerregende Höhen erklomm. Der Schweiz geht es heute den Umständen entsprechend sehr gut. Was kümmern uns da einige weissgraue Wölkchen?

Ein alarmierender Bericht

Die sorglosen Politiker irren. Es ist nicht so, dass die Rückkehr zu roten Zahlen unmöglich ist. Ganz im Gegenteil: Das sachpolitische Wunschkonzert, das Parteien und Interessengruppen gegenwärtig veranstalten, könnte den Bundeshaushalt sehr rasch aus dem Lot bringen. Ein Bericht zu den finanzpolitischen Perspektiven, den der Bundesrat dem Parlament zugeleitet hat, verheisst nichts Gutes.
Finanzpolitische Sturmwarnung Absehbare Finanzlöcher

Schuld und Sühne der Banken

 Im Zug der juristischen Aufarbeitung der Finanzkrise haben verschiedene Behörden in mehreren

Ländern hohe Bussen gegen Finanzinstitute ausgesprochen. Der Skandal um den Referenzzinssatz Libor ist das prominenteste Beispiel. Die Aufsichtsbehörden benutzen vermehrt ihre Zähne, zudem können zivilrechtliche Verfahren zu hohen Schadenersatzforderungen führen.
Schuld und Sühne der Banken

2-Historische Fotos und Karikaturen zur deutschen Geldpolitik

Fünf Jahre Nicht-Reform

Finanzbranche

Viele Politiker und Aufsichtsbehörden stellen ihre eigenen Interessen vor ihre Pflicht. Einige meinen, Banken seien etwas Besonderes – auch nach den Wirren nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers.

EU plant neuen Banken-Rettungsfonds

Der neue Rettungsfonds soll über Finanzmittel in Höhe von 50 Milliarden Euro verfügen. Die EU rechnet mit weiteren Staatshilfen, wenn die Stresstests abgeschlossen sind. Banken aus EU-Ländern, die nicht dem Euro angehören, sollen zukünftig den neuen Fonds anzapfen können.

Anat Admati, US-Professorin für Wirtschaftswissenschaften
Fünf Jahre Nicht-Reform Anat Admati, US-Professorin für Wirtschaftswissenschaften

Bloomberg:
EU Mulls $68 Billion Fund to Aid Non-Euro Banks

Finanz und Wirtschaft:
Die Finanzkrise in Bildern 

Währungsunion Währungsreform Fluch oder Segen ?

Unterschiedliche Ansichten zur Währungsunion

Der frühere EU-Kommissar Frits Bolkestein hält die Währungsunion und den Euro für

Desillusioniert: Der Niederländer Frits Bolkestein, einer der Architekten der gemeinsamen Währung in Europa, hält das Projekt für gescheitert.

Desillusioniert: Der Niederländer Frits Bolkestein, einer der Architekten der gemeinsamen Währung in Europa, hält das Projekt für gescheitert.

gescheitert. Er empfiehlt der Regierung in Den Haag den Austritt aus der Eurozone. „Die Krise dauert an. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir so wie bisher weitermachen können. Je länger die Krise dauert, umso teurer wird sie“, stellte Bolkestein auf einem Symposium zur Eurokrise in Den Haag fest. Bolkestein, der als Vater der Dienstleistungsrichtlinie gilt und gerade seinen 80.Geburtstag feierte, plädierte de facto für eine Spaltung der Eurozone in eine nördliche und eine südliche.
Früherer EU Kommissar Bolkestein fordert Währungsreform in Europa

 

Deutschland als Schwergewicht der Währungsunion gewinnt wieder an Handlungsfähigkeit, nachdem im Vorfeld der Wahl sowohl auf nationaler wie auch europäischer Ebene keine größeren Projekte angegangen werden konnten.
Klare Sicht für Anleger