Manipulation von Fremdwährungskursen

Manipulation von Währungskursen: Schweizer Finanz-Aufsicht ermittelt

Mehrere Schweizer Banken stehen unter dem Verdacht, den Devisenmarkt manipuliert zu haben. Die Schweizer Finanzmarktaufsicht hat nun erste Untersuchungen eingeleitet. Zuvor hatte die UBS zwei Händler wegen Unregelmäßigkeiten gefeuert.

Die Aufwertung des Schweizer Franken in der Eurokrise hat die Schweizer Notenbank zum Handeln gezwungen. Banken könnten die Aufwertung des Frankens vorangetrieben haben.

Manipulation von Fremdwährungskursen ist ein lukratives Geschäft – auch mit Blick auf die Schweizer Währung. Die Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA will nun konkreten Hinweisen nachgehen und leitete entsprechende Untersuchungen ein.
Devisenhandel im Zwielicht Manipulation von Fremdwährungskursen

 

Eigentlich geht es bei der 1:12-Initiative «nur» um eine Lohnschere

Am 24. November stimmen die Wähler in der Schweiz über die 1:12-Initiative ab.

 Befürworter und Gegner der 1:12-Initiative sind sich einig: Das Erfolgsmodell Schweiz existiert. Uneinig sind sich die Kontrahenten aber, worauf der Erfolg basiert. Es tobt ein ideologischer Richtungsstreit.

Eigentlich geht es bei der 1:12-Initiative «nur» um eine Lohnschere. Die Jungsozialisten wollen ein vom Staat gelenktes und kontrolliertes Lohnsystem einführen, die Gegenseite will das geltende liberale Modell – Vertragsfreiheit und Sozialpartnerschaft – verteidigen.

Doch die Initiative erhitzt die Gemüter, weil ideologische Welten frontal aufeinanderprallen. Der Abstimmungskampf reisst alte Gräben auf. Der neue Klassenkampf ist ausgebrochen.
Gezerre um das Erfolgsmodell Schweiz Gezerre um das Erfolgsmodell Schweiz

 

Die Gerechtigkeitslücke im Steuersystem

Das deutsche Steuersystem entlastet zwar Familien im Vergleich zu Singles. Aber deswegen ist es noch lange nicht gerecht, wie Zahlen des Industrieländerklubs OECD zeigen.

Seit der Bundestagswahl diskutiert Deutschland: Braucht es eine Steuererhöhung, wen sollte sie treffen – und wie gerecht ist das deutsche Steuersystem überhaupt? Zahlen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung(OECD) zeigen, wie stark Familien im Vergleich zu Singles steuerlich belastet werden.

Das Ergebnis: Im internationalen Vergleich landet Deutschland im Mittelfeld – wenn auch die steuerliche Belastung immer noch über dem OECD-Durchschnitt liegt. Spitzenreiter ist Frankreich, wo Staat und Sozialversicherungen einen besonders hohen Anteil des Einkommens einbehalten.

Der Staat verschleudert Milliarden. Die neue Bundesregierung sollte diese Missstände erst einmal beheben, bevor sie neue Steuererhöhungen beschließt.
Gerechtigkeitslücke im SteuersystemSteuergerechtigkeit

 

Kapituliert die Politik vor den Finanz-Eliten ?

Steuerzahler müssen Banken retten

Still und leise, sollen doch wieder die Steuerzahler für die Rettung von Pleite-Banken in Europa aufkommen. Der deutsche Steuerzahler kann sich nicht wehren, wenn er enteignet wird. Die Schulden-Politiker versuchen so, ihr Scheitern zu vertuschen. Bis zum bitteren Ende. Fürchten die Euro-Retter die Wut der Bürger bei Banken-Rettungen.

Steuerzahler soll bei Bankenrettung früher zahlen

Steuerzahler müssen Banken retten

Eine Milliarde Euro an europäischen Steuergeldern im Kongo versickert

Korruption statt Entwicklungshilfe

Mindestens eine Milliarde Euro sind in der Demokratischen Republik Kongo spurlos verschwunden. Die EU hat das Ausmaß der Korruption „übersehen“. Die Korruption wird zu einer teuren Angelegenheit für die Steuerzahler.

Der Europäische Rechnungshof, der die Ausgaben der EU überwacht, hat der EU-Kommission in einem Bericht die Risikoeinschätzung der Korruption im Kongo dargestellt.Van Rompuy und der Anti-Korruptionskommissar Algirdas SemetaMehr zum Thema Congo
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US-Haushaltsstreit Finanz-Infarkt – Shutdown legt US-Verwaltung lahm

Die öffentliche Verwaltung der USA ist zum ersten Mal seit 17 Jahren lahmgelegt. Das Weiße Haus ordnete den Verwaltungsstillstand an, nachdem sich der Kongress nicht auf einen neuen Haushalt einigen konnte – mit Folgen für Hunderttausende Angestellte.
Erstmals seit 17 Jahren stehen weite Teile der Bundesverwaltung in den USA wegen mangelnder Finanzierung still. Kurz vor Ablauf der Frist für die Verabschiedung eines Übergangsbudgets für das in der Nacht zum Dienstag anbrechende Fiskaljahr 2014 ordnete das Weiße Haus in Washington die Bundesbehörden an, ihre Pläne für einen Haushaltsnotstand umzusetzen. Zuvor hatten sich Republikaner und Demokraten im Kongress nicht auf einen Kompromiss für ein Haushaltsgesetz einigen können.
US-HaushaltsstreitHaushaltstreit erreicht amerikanische Familien