EZB «Wir sind mit unserer Politik erfolgreich»

Peter Praet, der oberste Volkswirt der EZBDer Chefökonom der EZB im Interview
Peter Praet, der oberste Volkswirt der EZB,
ist stolz darauf, dass die Notenbank in der Krise Verantwortung übernommen hat. Und er schliesst nicht aus, dass sie noch mehr tun muss.

Interview von Claudia Aebersold Szalay, Peter A. Fischer
Herr Praet, Sie sind nun seit vier Jahren Chefökonom der EZB. In dieser Zeit hat sich an der Politik der EZB einiges geändert.

Macht es einen Unterschied, wer Chefökonom der EZB ist?
Sowohl der Präsident als auch der Chefökonom haben gewechselt, aber was sich in dieser Zeit vor allem geändert hat, ist das wirtschaftliche Umfeld, in dem wir uns befinden. Als die Krise 2007 ausbrach, dachte man noch, man habe es lediglich mit einem externen Liquiditätsschock zu tun. Entsprechend haben die Notenbanken weltweit reagiert, auch die EZB hat sich damals darauf konzentriert, den Banken Liquidität zur Verfügung zu stellen. Ich erinnere mich noch an die Schlagzeilen von damals. 100 Mrd. € Liquidität stellte die EZB zur Verfügung, das schien zu jener Zeit eine unglaubliche Summe zu sein.
Die Krise weitete sich aber trotzdem aus…
Wir sind mit unserer Politik erfolgreich
ECB

Neuausrichtung des Sachverständigenrechts

Expolizist Horst Glanzer, hat durch seine jahrelange intensive und hartnäckige Intervention erreicht, dass am 16.09.2015 im Bundeskabinett endgültig der Gesetzesentwurf zur Neuausrichtung des Sachverständigenrechts beschlossen wurde.
Sachverständigenrecht
Horst und die Gutachter
Pressemitteilungen Neuausrichtung des Sachverstaendigenrechts
Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz

Gutachten
Die 1. Justizopfergrosskundgebung am 7.5.2015 in München wurde von Herrn Glanzer  initiiert um den Justizopfern in Deutschland eine Plattform zu bereiten.
Psychiatrieopfer: Entlassen und allein gelassen

Kontakt & Hilfe für volks- engagierten Bürger,
Horst Glanzer

 

Mit Deutschlands Ideen verdienen andere Geld?

Deutschland hat die Ideen, andere verdienen das Geld. Einblick. Zum achten Mal erscheint der globale Innovationsindex und Deutschland liegt nur auf Platz 12. Fast nirgendwo ist es schwieriger, ein Unternehmen zu gründen.

Frank Schmiechen berichtet: Mit Rankings ist es immer so eine Sache. Da werden häufig Dinge miteinander verglichen, die nicht richtig vergleichbar sind. Oder die Kriterien der Bewertung sind nicht ganz klar. Im Fall des Global Innovation Index 2015 ist es anders. Hier liegt umfangreiches Datenmaterial vor, das deutlich macht, an welcher Stelle genau es in einem Land in Sachen Innovation hapert. In Deutschland gibt es in zwei zentralen Bereichen Probleme, die uns in Sachen Erneuerung ausbremsen.

Immerhin belegt Deutschland im Index den zwölften Platz weltweit. Das ist nicht richtig gut, aber auch nicht so schlecht. Die Macher des Rankings sagen, dass es in unserem Land nicht an kreativen Ideen mangele. Doch die Bildungsausgaben relativ zum BIP, die Zahl der Unternehmensgründungen sowie die Trainingsausgaben in Unternehmen hinkten international hinterher. Ein paar andere Zahlen zu unserer heimischen Wirtschaft sind allerdings erschreckend. Bei der Frage, wie einfach es ist, ein Unternehmen zu gründen, liegt Deutschland weltweit abgeschlagen auf Rang 93; im Bezug auf die tatsächliche Anzahl von Unternehmensgründungen je tausend Einwohner nur auf Rang 59.

Was Unternehmen für Fortbildungen ausgeben, ist ebenfalls vergleichweise niedrig. „Gleichzeitig müssen mittelständische Unternehmen Innovationen immer schneller auf den Markt bringen“, sagt Kai Engel, Partner bei der Beratungsfirma A.T. Kearney, die an der Studie beteiligt war. Kleine und mittelgroße Unternehmen verfügen jedoch oft noch nicht über genügend Know-how im Innovationsmanagement, um Planung, Realisierung und Markteinführung innovativer Produkte zielgerichtet zu steuern.

Ein weiteres, spezifisch deutsches Problem ist es, dass aus unserem Land viele Patente und Ideen stammen, diese aber nur selten in Produkte umgesetzt werden. Mit deutschen Ideen verdienen häufig Firmen aus dem Ausland viel Geld. Bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung schneidet die Bundesrepublik mit 2,85 Prozent des BIP verhältnismäßig gut ab. Auch bei den Patentanmeldungen je 100.000 Einwohner liegt die deutsche Industrie recht weit vorn. Es mangele bei uns aber am Wissen, wie man die Ideen und Patente zu Produkten fortentwickelt, die am Markt bestehen können, analysiert die Studie.

Die Spitzenposition des Index 2015 nimmt die Schweiz ein, gefolgt von Großbritannien und Schweden. Finnland ist von Rang 4 im Vorjahr auf den sechsten Platz abgestiegen. Hierdurch rücken die Niederlande und die USA auf Rang 4 beziehungsweise 5 auf.

Innovationsfähigkeit sei der Gradmesser für die Zukunftsfähigkeit einer Volkswirtschaft, sagen die Macher des Index. Das haben auch Teile der deutschen Politik verstanden. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zuletzt auf zwei Veranstaltungen zum Thema Digitalisierung gesprochen und betont, wie wichtig die Startup-Szene in Deutschland sei. Denn genau hier passiere Innovation. Hoffen wir, dass die Kanzlerin und ihre Regierung Taten folgen lassen und endlich bürokratische Hürden bei der Gründung eines Startups abbauen.
Global Innovation Index 2015
Press Release
Glühlampen Idee

Die teuersten Villen der Welt

Für ihr Traumhaus zahlen die Multimillionäre der Welt praktisch jede Summe. Hauptsache, das Anwesen ist exklusiv, hat eine Traum-Aussicht – und ausreichend Helikopter-Landeplätze.

Auf der Suche nach einem neuen Zuhause? Ein Loft, ein Penthouse mit Swimmingpool oder doch die Villa mit eigenem Tennisplatz? Wenn es größer, teurer und exklusiver sein soll, dann sind Superlative gefragt. Zweistellige Millionenbeträge für ein Haus auszugeben, das ist heutzutage gar nicht schwer. In den schönsten Ecken dieser Erde stehen Anwesen, die schnell mehrere Hundert Millionen Euro kosten. Die „Welt“ zeigt zehn der teuersten Wohngebäude der Welt und ihre Eigentümer.
Traumhaus

 

Geldautomat-Trojaner: Plötzlich ist die Karte weg

Sicherheitsexperten warnen vor einer neuen Masche von
Hackern: Mit manipulierten ComputerkriminalitätGeldautomaten können die Kriminellen Geldkarten klauen und das Konto leerräumen.

Gefälschte Bahn-Tickets, manipulierte Werbebanner, verseuchte Whatsapp-Links: Hacker lassen sich viel einfallen, um die privaten Daten ihrer Opfer auszuspähen. Besonders begehrt sind die Konto- und Kreditkartendaten. Doch während viele Nutzer beim Online-Banking extreme Vorsicht walten lassen, agieren sie am Geldautomaten vergleichsweise unbedarft. Solange niemand die PIN ausspäht, ist schon alles in Ordnung – oder? Diese Leichtgläubigkeit könnte bald teuer werden, glauben Experten: Die Sicherheitsforscher von FireEye haben eine neue Schadsoftware entdeckt, mit der gezielt Geldautomaten angegriffen werden sollen….

Mit dem Trojaner können Geräte verschiedener Hersteller angegriffen werden, etwa von Diebold und NCR. Von beiden stehen auch in Deutschland Automaten.
Neuer Geldautomat-Trojaner- Und ploetzlich ist die Karte weg
The Rolling Stones Bank

OECD Regelwerk Steuermilliarden

OECD-Regeln zur Firmenbesteuerung. Globaler Kampf um die Steuermilliarden

Die OECD legt neue Regeln im Umgang mit Steuerflüchtigen fest: Der globale Standard war 2013 von der Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer G20 in Auftrag gegeben worden und soll vor allem die Steuerflucht über Finanzzentren in Übersee erschweren.

Das Fundament für einen globalen Kampf gegen Steuerflucht steht. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung präsentierte am Montag in Paris die finale Version eines Regelwerks für den automatischen und grenzüberschreitenden Austausch von Informationen über Finanzströme. „Die heutige Veröffentlichung bringt uns einer Welt näher, in der Steuersünder keine Versteckmöglichkeiten mehr haben“, kommentierte OECD-Generalsekretär Angel Gurría. Im März hatte die EU Luxemburg mit einer Klage vor dem Europäische Gerichtshof gedroht, sollte sie nicht wie gefordert Unterlagen zu den Steuergesetzen der vergangenen Jahre vorlegen.

Das Regelwerk legt dabei fest, welche Informationen ausgetauscht werden müssen und welche Finanzdienstleister unter den neuen Standard fallen. Zudem gibt es Vorgaben zu Sorgfaltspflichten und zu der Frage, welche Steuerpflichtigen erfasst werden sollen.

Der automatische Informationsaustausch auf Basis des neuen Regelwerks soll nach einer Vereinbarung von mehr als 40 Staaten und Territorien im Jahr 2017 beginnen. Darunter sind neben Deutschland, Frankreich und den Niederlanden auch britische Überseegebiete wie die Kaimaninseln, Bermuda oder Gibraltar. Rund weitere zwei Dutzend Regierungen haben sich grundsätzlich zu einer Teilnahme bereiterklärt.

Eine große Konferenz zum Thema wird nach OECD-Angaben im Oktober in Berlin organisiert. Die G20-Finanzminister beschäftigen sich mit dem Regelwerk bei einem Treffen am 20. und 21. September in Australien.
Globaler Kampf um die Steuermilliarden
Taxes

Wie Warren Buffett? Klar!

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Warren Buffett ist ein sogenannten Value Investor. Was unterscheidet diesen Anlagestil von anderen Anlagestilen, beispielsweise demjenigen eines Growth-Investors. Wir zeigen die Unterschiede und präsentieren Performancezahlen.
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Dagobert erklärt Schülern die Finanzwelt

Der kauzige Multimilliardär Dagobert Duck soll Schülern die Finanzwelt erklären. Das bezweckt jedenfalls die Nationalbank mit ihrem neuen Projekt „www.eurologisch.at“

Die Österreichische Nationalbank engagiert sich zunehmend für die Bildung der Österreicher in Sachen Finanzen. Besonders Kinder sollen gefördert werden und das bestenfalls schon im Grundschulalter oder in der Unterstufe einer weiterführenden Schule. Um den Kindern die Inhalte möglichst leicht und unterhaltsam näher zu bringen, gibt es nun einen Reihe an innovativen Neuheiten.

Der Ehrgeiz der Nationalbank rührt von einer im Herbst 2014 in Auftrag gegebenen Studie her, die aufzeigte, dass nur vier Prozent der Österreicher elf von elf Fragen zum Thema Finanzwissen richtig beantworten können….

Die neue Homepage www.eurologisch.at bietet Unterrichtsmaterialien, Kurzfilme und Information für jeden. Außerdem werden extra Angebote für Lehrkräfte und Schüler in Ober- und Unterstufen bereitgestellt. Bargeldaktuere und allgemein Interessierte kommen auch nicht zu kurz und profitieren von Bargeldschulungen oder Messen.

Den Tourplan „Kids Tour“ finden Sie hier.

Was Schüler in Sachen Finanzen wissen sollten

Division: Fünf Brüder bekommen 1.000 EUR geschenkt. Wenn Sie das Geld gleichmäßig teilen müssen, wie viel erhält jeder? Richtige Antwort: 200 Euro.

Inflation: Wenn die Brüder ein Jahr warten müssen, bevor sie ihren Anteil an den 1000 Euro erhalten (und die Inflationsrate bleibt bei konstant 2 Prozent), können sie sich an mit ihrem Anteil (a) mehr kaufen, als sie es heute können, (b) genau so viel kaufen, oder (c) weniger kaufen, als sie es heute können? Richtige Antwort: (c)

Realzins: Wenn Sie für Ihr Sparguthaben Zinsen in Höhe von 1 Prozent pro Jahr erhalten und die Inflation 2 Prozent beträgt: Wie viel können Sie sich mit dem Geld auf Ihrem Konto nach einem Jahr kaufen? (a) Mehr als heute, (b) genauso viel, oder (c) weniger als heute? Richtige Antwort: (c).

Nullzinssatz: Sie leihen einem Freund abends 25 Euro und er gibt Ihnen am nächsten Tag 25 Euro zurück. Wie viele Zinsen hat er auf diesen Kredit gezahlt? Richtige Antwort: 0.

Zinsen nach einem Jahr: Sie legen 100 Euro auf einem gebührenfreien Sparkonto mit einem garantierten Zinssatz von 2 Prozent pro Jahr an. Sie zahlen kein weiteres Geld auf dieses Konto ein und Sie heben auch keines ab. Wie hoch ist der Kontostand einschließlich Zinsen am Ende des ersten Jahres? Richtige Antwort: 102 Euro.

Zinsen nach fünf Jahren: Und wie hoch ist der Kontostand nach fünf Jahren? (a) Mehr als 110 Euro, (b) genau 110 Euro, oder (c) weniger als 119 Euro. Richtige Antwort: (a)

Wechselkurs: Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Kredit in Schweizer Franken aufgenommen und der Euro wertet gegenüber dem Schweizer Franken ab. Was meinen Sie, müssen Sie dann in Euro (a) mehr, (b) genau so viel, oder (c) weniger zurückzahlen als vorher? Richtige Antwort: (a).

Zinsen-Anleihen: Wenn Zinsen steigen, was passiert dann üblicherweise mit dem Kurs von Anleihen? (a) der Kurs steigt, (b) der Kurs fällt, (c) der Kurs bleibt gleich, (d) es gibt keinen Zusammenhang zwischen dem Kurs und dem Zinssatz. Richtige Antwort (b).

Risiko-Ertrag: Ist die folgende Aussage (a) richtig oder (b) falsch? Eine Geldanlage mit hoher Rendite ist wahrscheinlich sehr risikoreich. Richtige Antwort: (a).

Lebenshaltungskosten: Ist die folgende Aussage (a) richtig oder (b) falsch? Eine hohe Inflation bedeutet, dass die Lebenshaltungskosten rasch steigen. Richtige Antwort: (a).

Risikostreuung: Ist die folgende Aussage (a) richtig oder (b) falsch? Normalerweise lässt sich das Anlagerisiko am Aktienmarkt verringern, indem man eine Vielzahl verschiedener Aktien kauft.Richtige Antwort: (a).
Finanzbildung für Schueler
Der kauzige Multimilliardaer Dagobert Duck soll Schuelern die Finanzwelt erklaeren

Aktienmärkte nach dem August-Crash

Boerse Grafik zweite Korrektur nach August CrashSpekulation auf eine zweite Korrektur. Wie geht es nach dem Kursrutsch im August weiter? Viele Beobachter rechnen mit einer zweiten Korrektur in den kommenden Wochen. Sie haben durchaus valable Gründe.

«Auf einem Bein kann man nicht stehen», hört man manchmal in geselliger Runde, wenn jemand nach einem ersten Bier oder Schnaps mit den anderen gerne noch ein zweites Glas trinken möchte. Einen ähnlichen Ansatz gibt es auch in der technischen Analyse – und das soll nicht bedeuten, dass die Analytiker bei ihrem Handwerk manchmal angeheitert wären. Nach einer deutlichen Korrektur am Aktienmarkt, wie man sie dieses Jahr im August gesehen hat, gehen Marktbeobachter oft davon aus, dass es ein zweites Standbein braucht, sprich eine zweite Korrektur nach unten, damit ein solider Boden für einen künftigen Aufschwung gebildet ist. Natürlich gibt es auch hier keine Regel ohne Ausnahme. Gerade in den letzten Jahren hat man oft kleinere Korrekturen gesehen, nach denen es eine V-förmige Erholung gegeben und sich das Rally schnell wieder fortgesetzt hat…

Spekulation auf eine zweite Korrektur
'In a surprise move today, everybody filed for bankruptcy.'