Japanische Wirtschaft zu Jahresbeginn gewachsen

Die japanische Wirtschaft ist zu Jahresbeginn deutlich stärker gewachsen als bislang erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe im ersten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 3,9 Prozent zugelegt, teilte die Regierung in Tokio am Montag mit. Eine erste Schätzung von Mitte Mai hatte lediglich plus 2,4 Prozent in Aussicht gestellt.

Vor allem die Investitionen von Firmen hätten stärker zugelegt als zunächst berechnet, hieß es. Die neuen Zahlen untermauern die Sicht der japanischen Notenbank, dass die Wirtschaft nach der Rezession im vergangenen Jahr an Fahrt gewinnt.

Japan litt jahrelang unter fallenden Preisen auf breiter Front, was Umsätze und Löhne drückte. Um diese Deflation zu beenden, pumpt die Zentralbank viel billiges Geld in den Markt. Das schwächt auch die heimische Währung, wodurch japanische Produkte auf wichtigen Exportmärkten billiger werden.
Japan

99 jährige Wall Street Top Investorin

Warum die Wall-Street-Oma oft Top-Renditen einfährt: Irene Bergmann
Irene Bergman ist länger im Geschäft als Warren Buffett. Sie ist 99 Jahre alt, arbeitet noch als Finanzberaterin – und hütet ein altersweises Investment-Wissen, auf das viele ihrer Kunden schwören.

Ein Ratschlag der alten Dame : Treffen Sie Ihre eigenen Entscheidungen. „Ich mache immer gerne, was ich wirklich tun will“, erklärt sie. „Dann ist es auch mein Fehler. Ich kann keinem anderen die Schuld geben.“

„Denken Sie an die Anlagerendite“, sagt Irene Bergman. Die Finanzberaterin des Investmenthauses Stralem & Co. sitzt in ihrem New Yorker Apartment, umgeben von Gemälden niederländischer Meister. Viele Investoren seien heutzutage besessen von schnellen Gewinnen – dabei sei es besser, mindestens drei Jahre zu warten, besser noch viel länger, bevor man eine Beteiligung in Erwägung ziehe. Solche Dinge sagt sie auch ihren Kunden, mit denen sie von der Wohnung aus telefoniert.
Warum die Wall-Street-Oma oft Top-Renditen einfaehrt

www.w-t-w.org/en/sonay-yilmaz/

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HSBC Geldwäscherei

HSBC zahlt 40 Mio Franken an Genfer Behörden
Geldwäschereivorwurf: Die Genfer Justiz beendet das Verfahren gegen die Schweizer Tochter der Grossbank HSBC.

Die Genfer Justiz stellt das im Februar eröffnete Verfahren wegen qualifizierter Geldwäscherei gegen die Schweizer Tochter der britischen Grossbank HSBC ein. Die Bank zahlt in Rahmen der Vereinbarung zur Beilegung 40 Millionen Franken an den Kanton Genf.

Noch im Februar hatte die Genfer Staatsanwaltschaft im Zuge der «Swissleaks«-Enthüllungen zwei Häuser der Bank in der Rhonestadt durchsucht. Zugleich wurde ein Strafverfahren wegen Verdachts auf qualifizierte Geldwäscherei eröffnet.Hinter den Enthüllungen stand das Recherchenetzwerk ICIJ. Die Journalisten stützten sich auf die 2007 vom HSBC-Angestellten Hervé Falciani gestohlenen Daten zu mehr als 100’000 Kunden. Die Daten wurden den französischen Behörden übergeben.
HSBC zahlt 40 Mio Franken an Genfer Behörden
HSBCHSBC vor radikalem Job Abbau

Wird Schokolade teurer?

Die internationalen Rohwarenmärkte: Basismetallpreise in der Abwärtsspirale
Die Rohwarennotierungen haben im Mai die im Vormonat erzielten Avancen wieder preisgegeben. Schwächere Notierungen verzeichneten vor allem Aluminium, Nickel und Blei. Kupfer kam glimpflich davon.

Im Vergleich zum Vormonat April, als an den Rohwarenmärkten starke Preisavancen verzeichnet worden waren, ist die Entwicklung im Mai verhalten ausgefallen. Das hatte weitgehend damit zu tun, dass der US-Dollar relativ stark blieb. Anfänglich stiegen die wichtigsten Indizes zwar noch, doch gaben sie im Monatsvergleich leicht nach. Die Bloomberg-Kennzahlen verloren beide rund 2,4%, der Index des Commodity Research Bureau (CRB) gab um 2% nach, und das Barometer von Goldman Sachs (GSCI) sank um 1,1%. Am meisten Federn lassen musste der Basismetallsektor (–7,1%), so dass die im April erzielten Verbesserungen wieder zunichtegemacht wurden…

Kakao wird noch teurer

Im Agrarsektor haben die ohnehin hohen Kakaopreise in jüngster Zeit weiter zugelegt. Verursachender Faktor war dabei eine Revision der erwarteten Ernte durch die ghanesischen Behörden. Die International Cocoa Organization (ICCO) hat diese Korrektur allerdings schon vor Wochenfrist vollzogen. Noch ist nicht ganz klar, wie es zu dieser Korrektur kam, die eine Minderproduktion gegenüber dem Vorjahr um rund 22% antizipiert. Die ICCO vertritt indessen die Meinung, der ghanesische Ausfall führe weltweit zu einem Angebotsdefizit in der Grössenordnung von 38 000 t oder mehr als dem doppelten Fehlbetrag des Vorjahrs.
Basismetallpreise in der Abwärtsspirale

Chocolate Bath

Fifa Weckruf Chance und Hoffnung für die westliche Welt

Der Fifa Skandal sollte erst der Anfang sein. Hoffentlich ist Fifa Weckruf und Auftakt für weitere Aufdeckungen der globalen Korruption und damit eine Chance für die westliche Welt auf Rückbesinnung unserer kostbaren, demokratischen Werte.

Die Uno ist mindestens so versumpft wie die Fifa
Wer glaubt, die Fifa-Korruption sei eine Einzelerscheinung, der sollte sich einmal Institutionen der UN anschauen. Die sind ebenso Beispiel für eine Misswirtschaft, die sich „global governance“ nennt.
Die Uno ist mindestens so versumpft wie die Fifa

http://www.w-t-w.org/en/anti-corruption-2/

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Macht Generation Y Hoffnung?

Die Finanzmärkten hoffen, Netflix, Airbnb, Urban Outfitters – solche Firmen gelten manchen als Top-Investments. Denn sie profitieren alle von den Vorlieben der 15- bis 35-Jährigen. Also jenen, die bald die Welt dominieren.

Frank Stocker berichtet: 2020 wird die Generation Y – auch Millennials genannt – die Einkommen der Generation X toppen.
Noch sorgen die Babyboomer für die meisten Schlagzeilen. Denn die Vertreter dieser Generation – zwischen 1945 und 1965 geboren – haben heute die politische Macht, und sie beherrschen die Top-Etagen der Wirtschaft. Doch schon bald könnten sie in den Hintergrund treten. Denn eine neue Generation tritt in den Fokus, und der Finanzmarkt stellt sich bereits darauf ein.

Es geht um die „Millennials“, auch „Generation Y“ genannt, also jene, die zwischen 1980 und 1999 geboren wurden. „In diesem Jahr werden die ‚Millennials‘ in den USA die Babyboomer als die größte lebende Generation ablösen“, sagt Sarbjit Nahal von der Bank of America. Denn die Babyboomer werden allmählich alt und weniger.
Die Generation Y macht den Finanzmaerkten Hoffnung
Generatin Y

Ist eine Welt ohne Bargeld kaum machbar?

Unter Ökonomen ist es in Mode, eine Welt ohne Bargeld zu fordern. Doch ein solcher Schwenk ist juristisch schwierig. Und dann gibt es da noch die spezielle deutsche Beziehung zu Münzen und Scheinen.

Zwar heißt es bei der Bundesbank, man kenne derzeit keine konkrete Initiative gegen das Bargeld. Doch zumindest unter Wissenschaftlern wird das Thema seit einigen Wochen heiß diskutiert. So sprachen sich die beiden amerikanischen Star-Ökonomen Kenneth Rogoff und Larry Summers jüngst für eine Abschaffung des Bargelds aus. Hierzulande wagte sich der Wirtschaftsweise Peter Bofinger aus der Deckung und bezeichnete Bargeld als einen „Anachronismus“.
Warum eine Welt ohne Bargeld kaum machbar ist

Christiane Pfohlmann www.w-t-w.org/en/cartoon/christiane-pfohlmann www.pfohlmann.de

Christiane Pfohlmann
www.w-t-w.org/en/cartoon/christiane-pfohlmann
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Aktien-Sieger

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Immer im Frühjahr finden die Preisverleihungen für die besten Anlagefonds im letzten Jahr statt. Wir zeigen, was von solchen Wettbewerben zu halten ist und wie die künftige und vergangene Performance von jeweiligen Jahressiegern ausschaut.
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Freude und Leid liegen nah beieinander

Investoren aus Katar treten überall in der Welt auf. DOHA QATAR SKYLINE
Doch wie sieht eigentlich der Aktienmarkt in ihrem Heimatland aus?

Aktienkäufe katarischer Investoren im Ausland wie bei Porsche, der Deutschen Bank, dem Nobelkaufhaus Harrods oder bei der britischen Flughafengesellschaft Heathrow Airport Holdings sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Doch von ausländischen Investitionen in Katar hört man umgekehrt wenig. Wie sieht aber der Aktienmarkt des Emirats aus?

Beeindruckende Avancen

Rico Kutscher berichtet: Das Hauptbarometer QE-Index hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Entwicklung durchgemacht und kommt auf eine Marktkapitalisierung von umgerechnet rund 100 Mrd. Fr. Das Indexschwergewicht ist die Grossbank Qatar National Bank QNB mit einem Anteil von 14,3%. Danach folgen die stark im Immobiliengeschäft tätige Ezdan Holding (Anteil: 12,3%) und die im petrochemischen Sektor aktive Industries Qatar (11,2%).

Aktieninvestoren in Katar müssen aber starke Nerven haben. Das liegt daran, dass sich ständig extrem positive Nachrichten mit zum Teil katastrophalen Hiobsbotschaften abwechseln, Licht und Schatten nah beieinanderliegen. Dies zeigt sich an drei Beispielen: Katar wurde unlängst in die Schwellenländerindizes von MSCI und S&P aufgenommen. Das ist gut, weil viele Investoren solche Portfolios nachbilden und somit die Nachfrage nach katarischen Titeln steigt. Doch an der für diesen Schritt nötigen Transparenz hapert es. Geschäfte werden nämlich oft im engsten Beziehungsnetz abgewickelt, und überall mischt der Staat mit, was an der Börse regelmässig für Überraschungen sorgt. Problematisch ist diesbezüglich auch, dass Titel am Tag der Generalversammlung nicht gehandelt werden – Investoren also bei wichtigen Entscheiden nicht sofort reagieren können.

Hohe Investitionen geplant
Zweitens läuft die Wirtschaft gut; das reale Wachstum des Bruttoinlandprodukts betrug über die vergangenen drei Jahre jeweils 6%. Der katarische Staat plant Investitionen für die Diversifizierung seiner Volkswirtschaft weg von der Haupteinnahmequelle, dem Erdöl- und Erdgasgeschäft, sowie für die Fussball-WM 2022 von 200 Mrd. $. Das ist gut für Banken, Versicherungen, die Bau- und Immobilienwirtschaft. Doch mit jeder Meldung zu sinkenden Erdöl- und Erdgaspreisen sowie mit jedem Skandal beim Weltfussballverband Fifa und den damit verbundenen Diskussionen über einen Entzug der WM schwinden sofort die Hoffnungen von Investoren. Der QE-Index sank vergangene Woche infolge der Turbulenzen um eine mögliche Bestechung von Fifa-Funktionären unverzüglich um 1,5% – der grösste Kursrückgang an einem Tag seit Monaten.
Katar möchte, drittens, die Privatwirtschaft fördern, und dies tut der Staat am besten, indem er Geschäftsleuten kaum Steine in den Weg legt. Das ist positiv – hat aber so gänzlich ohne Regeln den Nachteil, dass immer wieder Exzesse wie etwa bei unmenschlichen Arbeitsbedingungen auftreten.
Doha Podium

Aktienbewertung für den Hausgebrauch

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Manchmal ist es gar nicht so einfach, die relevanten fundamentalen Kennzahlen zur Beurteilung der Entwicklung an den Finanzmärkten zu finden. Wir erläutern ein paar einfach zugängliche Quellen.
Aktienbewertung für den Hausgebrauch
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