Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.
In einem Interview mit unserem ETF-Experten (Exchange Traded Funds) diskutieren wir die konkrete Ausgestaltung einer Anlagestrategie mit Hilfe von ETFs. Wo findet man die relevante Info, welchen Punkten ist speziell Beachtung zu schenken.

Autorenarchiv: Diana Latona
Letzter Wille: Tücken eines Testaments
Ein Testament zu verfassen, ist Schreib- und Denkarbeit. Dabei kann einiges schiefgehen. Es gilt nicht nur, das Gesetz zu respektieren und seine Formvorschriften einzuhalten. Man muss auch Fallen ausweichen.
Das schöne Ferienhaus im Tessin soll an die Person X gehen, so bestimmt es der Erblasser in seinem Testament. Was für den Empfänger Grund zur Freude sein sollte, kann zum Problem werden, wenn der Erblasser übersehen hat, dass im Grundbuch nicht er alleine als Eigentümer eingetragen ist, sondern auch sein Ehemann. Man kann nur über Dinge verfügen, die einem gehören. Das klingt trivial, und trotzdem werde dieser Punkt manchmal vergessen oder ignoriert, schildert Dieter Schärer, der bei der UBS das Kompetenzzentrum Willensvollstreckung leitet. Durch seine Tätigkeit (die Abteilung bearbeitet an die hundert Fälle pro Jahr) kennt er viele Fallstricke, die es bei der Planung des Nachlasses zu vermeiden gilt. Nur weil man dabei etwas falsch machen könnte oder in einigen Punkten noch unsicher ist, sollte man diese Arbeit aber nicht aufschieben. «Ich empfehle, frühzeitig zumindest diejenigen Punkte zu regeln, die einem persönlich am Herzen liegen», rät Schärer.
Tuecken des Testaments
Erbschaft
Buy high, sell low
JE SUIS CHARLIE
Investment Banking, was ist das?
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Das Investment Banking gilt vielerorts als das Böse schlechthin in der Finanzbranche. Das ist natürlich dummes Zeug. Wir zeigen (nicht abschliessend), aus welchen unterschiedlichen Geschäftsfeldern das Investment Banking besteht und welche Nomenklaturen hier eine Rolle spielen.

Starker Dollar
Der Dollar ist in den letzten Monaten deutlich erstarkt. Als Grund dafür kursieren an der Wall Street zwei unterschiedliche Theorien. Langsam könnte die Währung aber heissgelaufen sein.
Auf den Devisenmärkten spielen sich immer noch die besten Geschichten ab. Hier trifft das Hollywood-Klischee von aggressiven Hedge-Funds-Managern, die mit Zigarre und Hosenträgern uniformiert das Geschehen der Weltmärkte verfolgen, immer noch zu. An den internationalen Devisenmärkten dürfen Analytiker auch laut über Intrigen und Manipulationen spekulieren. Wirklich bemerkenswert an den Devisenmärkten ist allerdings vor allem ihre Bedeutung.
Was in den vergangenen Monaten mit dem amerikanischen Dollar geschehen ist, hat Auswirkungen auf alle Vermögenswerte der Welt. Der Dollar hat sich allein gegenüber dem Euro um knapp 15% verteuert. Dasselbe gilt für die meisten anderen Währungen. Über die Gründe dieser Anpassung wird derzeit heftig diskutiert. Für die einen handelt es sich um eine orchestrierte Aktion der globalen Zentralbanken, um die Konjunktur in anderen Teilen der Welt anzukurbeln. Für die anderen ist das bloss eine längst fällige Anpassung der globalen Verhältnisse, zumal die USA das einzige Land sind, wo derzeit ein gutes reales Wirtschaftswachstum vorhanden ist. Beide Argumente lassen sich vertreten.
Der Dollar in grosser Form
Zentralbank – was ist das?
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Die Zentralbank ist nicht einfach „irgendeine“ Bank und die Bank of Amerika ist nicht die amerikanische Zentralbank. Im heutigen Video erläutern wir, was die Aufgaben einer Zentralbank sind, wie sie diese wahrnimmt und was der Unterschied ist zu einer normalen Geschäftsbank.

Obskure Lagerhäuser lasten auf dem Metallmarkt
Rohwarenbranche: Banken gerieten wegen des Geschäfts mit Lagerhäusern für Metalle in Kritik. Ihr Rückzug löst aber nicht das grundsätzliche Problem der Intransparenz.
Heimlicher Riese Schweiz
Dabei kommen die Politiker beinahe zu spät. Die amerikanischen Grossbanken zogen und ziehen sich bereits aus dem Geschäft mit dem physischen Handel von Rohwaren zurück. Ende Dezember war bekanntgeworden, dass die Investmentbank Goldman Sachs die Lagerhaus-Gesellschaft Metro International Trade Service an die Gebrüder Reuben verkaufen wird. Zuvor hatte bereits JP Morgan unter anderem das Lagerhausunternehmen Henry Bath an den Rohwarenhändler Mercuria Energy Group veräussert. Der Versuch von Morgan Stanley, das physische Erdölgeschäft an den staatlich kontrollierten russischen Konzern Rosneft abzugeben, ist vorläufig an den amerikanischen Behörden gescheitert, die dafür keine Einwilligung geben wollten.
Damit ist das Geschäft mit Lagerhäusern, die von der London Metal Exchange (LME) zertifiziert sind, verstärkt in den Händen von Unternehmen, die weniger strikt reguliert werden und vielfach einen Bezug zur Schweiz haben. Die schillernde Investmentgesellschaft Reuben Brothers gibt einen Geschäftssitz in Genf an. Mercuria ist ebenfalls in Genf angesiedelt. Dem Zuger Rohwarenkonzern Glencore gehört Pacorini Metals, ein weiterer Betreiber von LME-Lagerhäusern. Trafigura, ein weiteres Handelshaus mit Sitz am Genfersee, besitzt die Lagerhaus-Gesellschaft Impala. Metro, Pacorini und Henry Bath gehören zusammen mit der niederländischen, privat gehaltenen Gesellschaft C. Steinweg zu den «grossen vier».
Obskure Lagerhaeuser lasten auf dem Metallmarkt

Zum Jahresende Katzenjammer
Rohwarenmärkte: Der tiefe Erdölpreis drückt auf den Kapitalmarkt.
Vor Jahresfrist stand an dieser Stelle die Bemerkung, die Banken seien für 2014 pessimistisch gestimmt. Kein Prognostiker hätte sich wohl träumen lassen, wie sehr sich diese Prognose im Verlauf des vergangenen Jahres, aber vor allem gegen dessen Ende, bestätigen sollte. In der Tat verloren die massgeblichen Preisindizes bis Mitte Dezember allesamt mehr als im Vorjahr. So fiel der Bloomberg-Total-Return-Index knapp 16%, derweil die Kennzahl des Commodity Research Bureaus (CRB) um rund 17% zurückging. Der stärker energielastige Index von Goldman Sachs (GSCI) verlor angesichts des sich gegen Ende des Jahres beschleunigenden Erdölpreiszerfalls nicht weniger als 32%. Allen Kennzahlen war eigen, dass sie eigentlich erst ab der Jahresmitte unter das Niveau vom Jahresanfang zu sinken begannen. Am besten abgeschnitten hat letztlich das Metall-Barometer der London Metal Exchange (LME) mit minus fünf Punkten, aber nur wegen einer Sondersituation bei Nickel.
Katzenjammer zum Jahresende

Warum wollen junge Leute keine Start-Ups gründen?
Unternehmer: USA und Deutschland verlieren einen Mythos:
Junge Leute wollen keine Start-Ups gründen
Junge Amerikaner und junge Deutsche haben wenig Interesse daran, eigene Unternehmen zu gründen. Die Zahl der Jungunternehmer ist in den USA auf einen Tiefstand gefallen, die zahl der Startup-Gründungen wächst langsamer. Finanzielle Unsicherheit bremst Umfragen zufolge auch in Deutschland die Bereitschaft, als Unternehmer für Innovationen zu sorgen.
Junge Leute wollen keine Start-Ups gruenden




