Droht 2015 ein Crash?

Schwellenland-Anleihe-Fonds
Die Politik des russischen Präsidenten Vladimir Putin ist ein schlechtes Beispiel. Indiens Regierung Modi bereitet den Anlegern deutlich mehr Freude.  Die Politik des russischen Präsidenten Vladimir Putin ist ein schlechtes Beispiel. Indiens Regierung Modi bereitet den Anlegern deutlich mehr Freude.

Die russischen Märkte sind in hellem Aufruhr, und erdölproduzierende Schwellenländer leiden unter dem Rückgang des Ölpreises. Und zu allem Elend soll 2015 noch die erste Leitzinserhöhung in den USA kommen, wie die meisten Anlagestrategen und Fondsmanager derzeit prognostizieren. Langsam und in kleinen Schritten sollen die US-Zinsen nach allgemeiner Ansicht steigen. Doch als die US-Notenbank Mitte 2013 erstmals angekündigt hatte, ihre extrem lockere Geldpolitik leicht anzuziehen, liess dies Währungen und Obligationenkurse in vielen Schwellenländern abstürzen. Droht 2015 ein ähnliches Szenario?
Droht 2015 ein Crash?
Financial Crash

Russischer Oligarch verfügt über ein Vermögen in Höhe von 15,1 Milliarden Dollar

Russischer Oligarch folgt Putins Einladung und kehrt in die Heimat zurück

Der reichste russische Oligarch Alischer Usmanow holt seine Industrie-Beteiligungen nach Russland zurück. Zuvor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin ihn dazu aufgefordert, seine Vermögenswerte zurück in ihre Heimat zu transferieren. Usmanow verfügt über ein Vermögen in Höhe von 15,1 Milliarden Dollar.

Russlands reichster Oligarch Alischer Usmanov ist einer Aufforderung von Präsident Wladimir Putin nachgekommen und hat Industriebeteiligungen zurück in die Heimat geholt.
Russischer Oligarch folgt Putins Einladung und kehrt in die Heimat zurueck

Oligarch n Russlandi

Oligarch n Russlandi


Aktienstrategie für 30-Jährige

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Wir erläutern eine mögliche Langfriststrategie für einen 30-Jährigen, der sich bereits Gedanken über sein späteres Rentnerleben macht und untersuchen, welche Ergebnisse diese Strategie über die letzten 30 Jahre geliefert hätten (für den heute 60-Jährigen).

Weitere Beiträge zu diesem Thema:

Natürlich geht es uns hier nicht einfach nur um den 30-Jährigen Anleger. Es geht um die Bedeutung einer disziplinierten Anlagestrategie und um das was Daniel Goldstein unter dem „Battle between your Present and Future Self“ versteht; um die Frage der Verwendung sogenannter „Commitment Devices“ oder um den permanenten Kampf zwischen Ihrem heutigen und Ihrem künftigen Ich. Finden sie hier ein ausgesprochen charmantes Kurzvideo von Goldstein zu dem Thema.

Wenn Sie auf einfache Art und Weise simulieren wollen, wie sich beliebige jährliche Zahlungen bei unterschiedlichen Annahmen bezüglich der Renditen über spezifische (von Ihnen gewählte) Zeithorizonte verhalten, dann gehen sie auf den folgenden  Vorsorgerechner (findet sich auf der Seite der Credit Suisse), gehen zum „Vermögensaufbau Säule 3a“, deklarieren sich als „Erwerbstätig ohne Pensionskasse“, geben den Betrag ein (maximal 33’696), die Anlagedauer und die erwartete Rendite. So kriegen Sie die Ergebnisse zukunftsgerichtet. Natürlich können sie sich dabei die ganze Säule 3a Geschichte mit all seinen Steuerersparnissen etc. auch gleich auf interessante Art und Weise zu Gemüte führen.
Cartoon Aktien

Aktienrisiko – eine andere Sicht

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Bisher haben wir Risiko immer im Sinne der Schwankungen der annualisierten Renditen betrachtet. Aber vielleicht interessiert uns dieser Fall ja gar nicht. Vielleicht interessiert uns mehr, wie historisch gesehen, die schlimmsten Abstürze an den Aktienmärkten ausgesehen haben – was schon einmal geschehen ist, kann sich ja möglicherweise wiederholen.

Weitere Beiträge zu diesem Thema:

Ein interessantes Paper, das die Risikodiskussionen kompetent zusammenfasst findet sich hier.

www.stuttmann-karikaturen.de

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Rubel verliert dramatisch an Wert

Russland: Obwohl die russische Nationalbank den Leitzins auf 17 Prozent erhöht hat, fällt der Rubelkurs nach einem kurzen Hoch ins Bodenlose. Ein Euro kostet bereits 100 Rubel.

Grund für den dramatischen Wertverlust sind vor allem der fallende Ölpreis sowie die Sanktionen des Westens wegen der Rolle Moskaus im Ukraine-Konflikt.  Durch den Währungsverfall sind die Preise für russische Verbraucher erheblich gestiegen. Für die ohnehin kriselnde Konjunktur Russlands ist der Zinssprung allerdings ein großes Risiko, weil höhere Zinsen den privaten Verbrauch und die Investitionen der Unternehmen zusätzlich belasten dürften.

Notenbankchefin Elwira Nabiullina Chefin der russischen Zentralbank, Elvira Nabiullina
räumte im Fernsehen ein, dass der Kurs kurzfristig nicht von der Zinserhöhung beeinflusst werde. Es werde einige Zeit dauern, bis wieder faire Wechselkurse erreicht seien. Das erwartet auch die Investmentbank Sberbank-CIB in Moskau. „Die Lage der Dinge erforderte außergewöhnliche Maßnahmen von der Zentralbank – und solche Maßnahmen wurden jetzt ergriffen“, teilte sie mit. Kurzfristig sei der Verfall des Rubels so allerdings nicht zu stoppen.

Angst vor der Staatspleite

Laut Händler Stefan Huber vom Broker Peregrine & Black stellen viele Anleger nun zunehmend Vergleiche her zwischen der Rubel-Krise von 1998 und der heutigen Situation, als auch andere Schwellenländer in Mitleidenschaft gezogen worden seien.

Der Ausverkauf an den Märkten schürte die Angst der Anleger vor einer Staatspleite. Die Absicherung eines zehn Millionen Dollar schweren Pakets russischer Anleihen gegen Zahlungsausfall verteuerte sich um 109.000 auf 656.000 Dollar, teilte der Datenanbieter Markit mit. Das sei der höchste Stand seit fünfeinhalb Jahren.

US-Experten sehen das Anheben der Zinssätze als Lockmittel für Kapital. Sie tun es als Köder, um die Leute zu ermutigen, ihre Rubel zu Hause zu lassen, anstatt weiterhin aus der Währung und dem Land zu fliehen“, sagte Ökonom Barry Eichengreen von der University of California. Dies sei ein Versuch, Zeit zu gewinnen. „Es löst keines der eigentlichen Probleme, die die russische Wirtschaft hat.
Rubel verliert dramatisch an Wert

Christiane Pfohlmann www.w-t-w.org/en/cartoon/christiane-pfohlmann www.pfohlmann.de

Christiane Pfohlmann

Was Banken für 2015 raten

Das Bild einer divergenten Weltwirtschaft zieht sich wie ein roter Faden durch die Prognosen für das kommende Jahr. Die Entwicklung ist zwar schwer einzuschätzen, hält aber interessante Renditemöglichkeiten bereit.

Im sechsten Jahr nach Ausbruch der Finanzkrise offenbart sich dem Betrachter eine fragmentierte Weltwirtschaft voller Chancen und Risiken. Während die wirtschaftliche Dynamik der Vereinigten Staaten anzieht, kennzeichnet Unsicherheit die Lage in Europa. Auch bei den Schwellenländern vertiefen sich die Gräben. China und Indien wachsen robust und haben wichtige Reformprozesse eingeleitet, wohingegen Russland und Brasilien auf eine Rezession zusteuern. Die Aussichten der Schweizer Wirtschaft für 2015 beurteilen hiesige Finanzinstitute wohlwollend – insgesamt gelte es für Anleger, auf vielfältige Herausforderungen mit einem selektiven Portfolio flexibel zu reagieren.

Aktienmärkte Aktien sollten im kommenden Jahr das Fundament eines jeden Portfolios bilden, darin herrscht unter Experten weitgehend Übereinstimmung.
Was Banken für 2015 raten
Was Banken fuer 2015 raten

Frau. Vorstand. Abgehängt.

Warum scheitern so viele Managerinnen in der Chefetage deutscher Konzerne? Besuch bei Ex-Spitzenfrauen.

Was die Chancengleichheit von Männern und Frauen angeht, ist in all den Jahren zumindest im oberen Management nicht viel passiert. Das Problem ist, es geht nicht immer um die Sache.  Es geht um Macht.  Frauen glaubten eben gern an die Legende von der fachlichen Eignung und vergäßen dabei, Mehrheiten zu organisieren. Frauen haben nicht gelernt, Seilschaften zu bilden.

Gerade haben vier neue Managerinnen ihren Job im Dax angetreten: Lisa Davis (Siemens), Ariane Reinhart (Continental), Melanie Kreis (Deutsche Post DHL), Giuseppina Albo (Munich Re). Damit steigt der Frauenanteil im Vorstand dieser prestigeträchtigen Unternehmen von fünf auf sieben Prozent.

Wie stehen die Chancen der Damen, sich oben zu halten? Die US-Amerikanerin Davis wechselte vom Mineralölkonzern Royal Dutch Shell in den Siemens-Vorstand. Reinhart, die neue Conti-Personalchefin, machte zuvor beim Volkswagen-Konzern Karriere. Kreis hingegen ist Aufsteigerin im eigenen Haus, seit zehn Jahren ist sie schon bei der Post. Die Kanadierin Albo kennt den Münchner Rückversicherer sogar schon seit 22 Jahren von innen. Glaubt man an die Theorie der scheiternden Quereinsteiger, stehen die Chancen der neuen Dax-Damen besser. Schon die Hälfte kommt aus dem eigenen Unternehmen.
Frau. Vorstand. Abgehaengt.
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Wenn Rohwarenhändler zu Bankern werden

Immer mehr Marktmacht

Der Rohwarenhandel wandelt sich: Banken ziehen sich zurück, und die grossen Händler weiten ihre Angebotspalette aus – mit Auswirkungen auf die Märkte.
Still und heimlich verschwindet ein legendärer Name im Rohwarenhandel. Phibro soll aufgelöst, die Aktivitäten ausserhalb der USA sollen möglicherweise verkauft werden. Phibro gründet auf dem 1901 ins Leben gerufenen Unternehmen Philipp Brothers und hat eine abwechslungsreiche Geschichte hinter sich: 1981 kaufte der Erdöl-, Metall- und Weizenhändler die Investmentbank Salomon Brothers. Später ging das Unternehmen in der amerikanischen Grossbank Citigroup auf. 2009 erwarb der Erdölkonzern Occidental Petroleum die Handelsgesellschaft, die einmal eine führende Kraft am Erdölmarkt und eine Talentschmiede im Rohwarenhandel war: Marc Rich, die Inkarnation des Rohstoffhändlers, arbeitete bei Phibro, bevor er sich selbständig machte. Auch Marco Dunand und Daniel Jäggi, die Gründer des Händlers Mercuria , verdienten ihre Sporen bei Phibro.
Wenn Rohwarenhaendler zu Bankern werden
'Oh, not much.  Well, still dabbling a bit in commodities futures.'