Geldwäsche: Auf Commerzbank kommt Milliardenzahlung zu

In den USA droht der Commerzbank eine empfindliche Geldbuße. Die Aufsichtsbehörden werfen der Bank Sanktionsverstöße und Geldwäsche vor. Die Commerzbank möchte angeblich einen Vergleich in Milliardenhöhe eingehen.

New York: Der Streit mit den US-Aufsichtsbehörden um Sanktions-Verstöße und Geldwäsche-Vorwürfe kommt die Commerzbank nach Aussage eines Insiders immer teurer zu stehen. Der Vergleich, über den die zweitgrößte deutsche Bank mit Regulierern und Strafverfolgungsbehörden verhandelt, dürfte sie mehr als eine Milliarde Dollar (gut 800 Millionen Euro) kosten, sagte eine mit den Gesprächen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Nach Schätzungen von Analysten kommt damit auf die Commerzbank eine Sonderbelastung von mehr als 400 Millionen Euro zu, bisher habe sie rund 400 Millionen Euro für die Rechtsstreitigkeiten zurückgelegt. Die Commerzbank-Aktie war mit einem Minus von 1,9 Prozent am Freitag einer der größten Kursverlierer im Leitindex Dax.
Vorwurf der Geldwäsche:

Stuttmann-Karikaturen.de

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DWN zum Vergleich

Obligationenrisiko!

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Auch das Anlagerisiko von Obligationen kann man unterschiedlich darstellen. Mit Hilfe der Gauss’schen Kurve zeigen wir heute schematisch den Unterschied der Risiken einer Aktien- versus einer Obligationen-Anlage. Sie werden sich wundern.

Beachten Sie dazu auch unser Video „Aktienrisiko„!

Moneybags

Führungspositionen im „nicht wahrnehmen wollen“ von Korruption

Korruption ist in allen Volkswirtschaften ein Problem
Finanzzentren in der EU und den USA müssten zusammen mit schnell wachsenden Volkswirtschaften handeln, um die Korruption in den Griff zu bekommen.

Vergleiche von Jahr zu Jahr über die Anfälligkeit eines Landes für Korruption sagten allerdings nur bedingt etwas aus, hielt Transparency International Schweiz fest. Denn es werde nur die Wahrnehmung von Korruption gemessen. Die Rangliste habe eine im Vergleich mit den anderen Staaten relative Bedeutung.

Der Index erfasst nur Bestechung im öffentlichen Sektor. Private Korruption wird nicht berücksichtigt. Der Index wird auf Grund von Angaben von Institutionen wie zum Beispiel Weltbank, dem World Economic Forum (WEF), der Afrikanischen Entwicklungsbank oder der Economist Intelligence Unit (EIU) erstellt.
Schweiz: Führungspositionen im „nicht wahrnehmen wollen“ von Korruption 

http://www.ruediwidmer.ch

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Standard & Poor’s soll harte Strafe drohen

Kreditbewertungen:  Auf die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P) könnte eine empfindliche Strafe durch die US-Börsenaufsicht SEC zukommen. Die US-Börsenaufsicht SEC erwägt nach einem Medienbericht drastische Schritte gegen die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P). Die Behörde will demnach das Unternehmen von Kreditbewertungen für durch Gewerbeimmobilien besicherte Anleihen ausschliessen.
Über die angestrebte Sanktion berichtete der Finanzdienst Bloomberg am Montag unter Berufung auf eine eingeweihte Quelle. Es wäre die härteste Strafe, die die SEC jemals gegen eine grosse Rating-Agentur beschlossen hat.

Derzeit verhandle die S&P-Muttergesellschaft McGraw Hill Financial aber noch mit den Börsenaufsehern über eine Einigung, heisst es im Bericht. Die SEC wirft den Bonitätswächtern vor, die Rating-Kriterien aufgeweicht zu haben, um die Geschäfte auszuweiten. S&P und SEC wollten sich nicht äussern.
SS&P 1

Neue Finanzgesetze und Fonds

«Das Kapitalanlagegesetz wird irrelevant»

In der Schweizer Finanzgesetzgebung bleibt derzeit kein Stein auf dem anderen.
Die Schweizer Finanzgesetzgebung wird derzeit komplett umgepflügt. Der Leiter der Marktaufsicht der Schweizer Börse SIX, Rodolfo Straub, legte an einem Anlass der Börse SIX zu Exchange-Traded Funds (ETF) und Exchange-Traded Products (ETP) nochmals eindrücklich dar, was in den Detaildebatten über die neuen Gesetze häufig aus dem Blickfeld rutscht: Statt nach Anbietern und Produkten wird die Gesetzeslandschaft künftig nach Themen gegliedert. Es handelt sich dabei um die «Finanzmarktaufsicht» (deren Organisation und Struktur), die «Finanzmarktinfrastruktur» (Regeln für Marktteilnehmer), die «Finanzinstitute» (Formen und Anforderungen für Bewilligung) sowie die «Finanzdienstleistungen» (Produkte und Vertrieb).
Neue Finanzgesetze und Fonds
Finance

Aktienrisiko! Wie sieht das aus?

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Risiken am Aktienmarkt kann man auf unterschiedliche Art und Weise darstellen, auch als annähernd Gauss’sche Kurve – so ein bisschen wie seinerzeit die Noten in der Schule. Das ermöglicht interessante Aussagen über die Wahrscheinlichkeit spezifischer Ereignisse.

Weitere Ausführungen zur Häufigkeits- und Normalverteilung finden Sie in unserem Tech-Video, hier.
Aktien Risiko

Kardinal stößt auf hunderte Millionen Euro

Überraschender Geldsegen im Vatikan. Unerwarteter Geldsegen im Vatikan:
Der Chef des vatikanischen Finanzministeriums, Kurienkardinal George Pell, ist bei der Buchhaltung überraschend auf hunderte Millionen Euro verteilt auf verschiedenen Konten gestoßen. „Wir haben herausgefunden, dass die Situation weitaus besser ist als es den Anschein hatte“, sagte Pell am Freitag dem britischen Magazin „Catholic Herald“ über die finanzielle Lage des Heiligen Stuhls. Das bislang unentdeckte Vermögen war demnach nicht in den Bilanzen aufgetaucht.
Kardinaltugenden

Strengere Regeln für die Grossbanken?

Empfehlungen der Expertengruppe Brunetti

Die derzeit gültigen Kapitalvorschriften für die Grossbanken in der Schweiz genügen nicht. Und die Notfallpläne der Grossbanken sind noch nicht genügend umgesetzt. Das erklärt die vom Bundesrat eingesetzte Expertengruppe Brunetti.

Die Schweizer Kapitalvorschriften für die Grossbanken sollten strenger werden. Das ist eine der Kernempfehlungen der vom Bundesrat eingesetzten Expertengruppe unter der Leitung des Berner Volkswirtschafters Aymo Brunetti. Der Bericht nennt keine konkreten Zahlen. Die Experten sind sich aber einig, dass die Schweiz zu den Ländern mit «international führenden» Eigenmittelanforderungen für systemrelevante Institute gehören sollte – und zwar hinsichtlich der risikogewichteten Kapitalanforderungen wie auch bezüglich ungewichteter Eigenmittelquoten.

Die Schweiz liegt zwar bei den Kapitalvorschriften über dem internationalen Minimum, doch vor allem bei den Vorgaben für die ungewichteten Eigenmittelquote sind die Schweizer Vorgaben laut dem Expertenbericht weniger streng als jene in den USA und Grossbritannien. Die US-Behörden verlangen bei ihren Grossbanken ab 2018 eine ungewichtete Eigenkapitalquote von mindestens 5% für Bankenholdings bzw. 6% für deren Tochtergesellschaften. Die Briten fordern je nach Institut und Konjunkturlage 3,5 bis 5%. In der Schweiz gilt für die hiesigen Grossbanken ab 2019 auf Basis der heutigen Bankengrössen etwas über 4% als Minimum. Ohne Berücksichtigung des für den Liquidationsfall reservierten Teils sind es laut dem Expertenbericht gar nur 3,1%, was kaum über dem internationalen Minimalstandard liege.
Strengere Regeln fuer die Grossbanken

www.schwarwel.de

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Machtnetz von Aymo Brunetti:

Wie entsteht Inflation?

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Wir zeigen den ökonomischen Denkansatz, den Ökonomen verwenden, wenn sie in den heutigen „lauen“ Zeiten über Inflationsängste reden. Und wieder treffen wir dabei auf die Bilanzen der Zentralbanken.

Beachten Sie dazu auch unsere Videos „Was ist eigentlich Inflation?“, „Wir werden enteignet“, „Enteignung – wie, was, wann?“ und „Inflation ist individuell“
The Horseman of InflationAlle Videos Kategorie Finanzkompetenz

Reale Renditen

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In vielen Analysen des Renditepotentials von Anlageklassen wird ausschliesslich von nominellen Renditen gesprochen. Beim einfachen Vergleich von Anlageklassen ist dies vernünftig. Aber langfristig entscheiden natürlich die realen (d.h. um die Inflation bereinigten) Renditen über den Erfolg oder Misserfolg der Anlagetätigkeit.

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

Harm Bengen

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