Geldverdienen mit sauberer Luft?

Diese genialen Quadrat-Bäume sollen Smog wegfilternCityTree

Dreckige Luft ist ein globales Problem, Smog kostet Milliarden. Mit klugen Ideen für saubere Luft lässt sich viel Geld verdienen. Das geniale Konzept einer deutschen Firma steht vor dem Durchbruch.

Die Erfinder nennen die quadratischen Gebilde CityTrees, Stadtbäume. Denn die High-Tech-Elemente erfüllen genau den Zweck von Bäumen. Sie binden Schadstoffe – und reduzieren die Luftverschmutzung.

Die gut vier Meter hohen CityTrees sind mit einem speziellen Moos verkleidet, das dreckige Luft extrem gut absorbiert – einer der künstlichen Bäume leistet angeblich so viel wie 275 echte Bäume. Die Erfinder der eckigen Moos-Bäume stammen aus Deutschland, die Firma hat ihren Sitz in Dresden.

Ihre erste große Asien Premiere aber haben die CityTrees nun Tausende Kilometer weiter östlich, in Hongkong. Die ehemalige britische Kronkolonie ist vom Smog ebenso geplagt wie ganz China. Dort sollen nun Quadrat-Bäume aufgestellt werden…
Quadratisch, praktisch, gute Luft
Moos

Milliarde Euro für die Quantentechnologie

EU will eine Milliarde Euro für Quantentechnologie ausgeben. Die Revolution wird im Nebensatz angekündigt: Eine Milliarde Euro solle in den nächsten Jahren in ein Mega-Forschungsprojekt zur Quantentechnologie gesteckt werden, verkündet die EU-Kommission.

Kai Kupferschmidt berichtet: Das Flaggschiff-Projekt soll Europas Beitrag zur „zweiten Quantenrevolution“ sein, die eines Tages etwa Quantencomputer hervorbringen könnte, heißt es aus der Kommission. Das Dokument war bereits am Dienstag veröffentlicht worden, aber erst ein Bericht des Fachblatts Nature hatte für Aufmerksamkeit gesorgt.

Wie genau das Projekt aussehen soll, ist noch unklar. Die Europäische Kommission bereite die Initiative zurzeit vor und plane einen Start 2018, sagt eine Sprecherin. Forscher aus der ganzen EU sollen daran zusammenarbeiten. Ein Teil des Geldes wird voraussichtlich von der EU-Kommission kommen, ein Teil von Mitgliedsländern und Industriepartnern.

Kritik am bestehenden „Human Brain Project“

Die leise Ankündigung steht in krassem Kontrast zu dem Wirbel, der um die beiden bereits laufenden Flaggschiff-Projekte gemacht wurde. 2014 waren aus Dutzenden Bewerbungen zwei Milliarden-Euro-Projekte ausgewählt worden: Eines erforscht das vor wenigen Jahren entdeckte Material Graphen, das aus einer einzigen Lage von Kohlenstoffatomen besteht und etwa als Energiespeicher oder im Flugzeugbau Anwendung finden könnte. Das andere, das Human Brain Project, war angetreten, das menschliche Gehirn im Computer zu simulieren und hatte unter anderem damit geworben bei der Entwicklung neuer Medikamente gegen Alzheimer und andere Leiden helfen zu können. Human Brain Project – Harte Landung auf dem Weg zur Weltspitze..
EU will eine Milliarde Euro fuer Quantentechnologie ausgeben
Nachwuchs-Physikerinnen sind Spitze

Schema einer linearen Ionenfalle. Eine Kette von Ionen wird von elektrischen Wechselfeldern und den Feldern der Endringe festgehalten, ähnlich wie in einer Paul-Falle. Die Ionen können einzeln mit Lasern manipuliert werden und wechselwirken untereinander aufgrund ihrer gegenseitigen elektrostatischen Abstoßung. In dieser Darstellung wurde eine echte Messung von gefangenen Kalziumionen – stark vergrößert – in das Schema der Falle kopiert. Quelle: F. Schmidt-Kaler und R. Blatt/Universität Innsbruck

Schema einer linearen Ionenfalle. Eine Kette von Ionen wird von elektrischen Wechselfeldern und den Feldern der Endringe festgehalten, ähnlich wie in einer Paul-Falle. Die Ionen können einzeln mit Lasern manipuliert werden und wechselwirken untereinander aufgrund ihrer gegenseitigen elektrostatischen Abstoßung. In dieser Darstellung wurde eine echte Messung von gefangenen Kalziumionen – stark vergrößert – in das Schema der Falle kopiert.
Quelle: F. Schmidt-Kaler und R. Blatt/Universität Innsbruck

Rentenkrise nicht nur in Deutschland

Renten-Krise: US-Pensionsfonds muss Auszahlungen kürzenPension

Ein großer amerikanischer Rentenfonds hat um die Erlaubnis gebeten, die Auszahlungen an seine Kunden zu kürzen. Zudem gab der Fonds bekannt, dass man unter den gegebenen Umständen im Jahr 2025 bankrott wäre. Hilfe vom staatlichen Sicherungssystem ist nicht zu erwarten: auch dieses gab inzwischen an, dem Bankrott entgegen zu gehen…
US-Pensionsfonds muss Auszahlungen kuerzen

Renten-Krise: Deutsche sollen länger arbeiten
Die CDU erwartet, dass das Renten-System nur finanzierbar bleibt, wie der Renten-Eintritt verschoben wird. Die Rente mit 70 könnte schon in wenigen Jahren zum Normalfall werden. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble spricht sich angesichts der Alterung der Gesellschaft für einen späteren Rentenbeginn in Deutschland aus. Er glaube, es mache relativ viel Sinn, die Lebensarbeitszeit und die Lebenserwartung in einen fast automatischen Zusammenhang auch in der Rentenformel zu bringen, so Schäuble. Die Altersgrenze sollte auch stärker flexibilisiert werden. Auch müsse das Erwerbspotenzial in Deutschland erhöht werden…..
Deutsche sollen laenger arbeiten

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

Harm Bengen
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Deutschland ein Mekka für Geldwäsche

Nur Bares ist Wahres? Besonders bargeldintensive Geschäfte wie der Immobiliensektor, der Autohandel, der Kunstmarkt und die Gastronomie sind besonders anfällig für Geldwäsche – und das in weit höherem Maße als bislang vermutet.

Das Geldwäschevolumen in Deutschland – einschließlich Gastronomie und Glücksspiel – könnte sich auf mehr als 100 Milliarden Euro im Jahr belaufen. Das wäre etwa doppelt so viel wie die bisher angenommene Summe. Das geschätzte finanzielle Volumen der nicht gemeldeten Verdachtsfälle sei erheblich, heißt es unter Berufung auf eine Studie von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg für das Finanzministerium. Es dürfte allein im Nicht-Finanzsektor 20 Milliarden bis 30 Milliarden Euro umfassen. „Das gesamte Geldwäschevolumen des Finanz- und Nicht-Finanzsektors Deutschlands zusammengenommen dürfte sich in der Größenordnung von 100 Milliarden Euro jährlich bewegen“, heißt es.

Das „Dunkelfeld im Nicht-Finanzsektor“, zum Beispiel bei Immobiliengeschäften, im Autohandel oder auf den Kunstmarkt – ist demnach auf mindestens 15.000 bis 28.000 Verdachtsfälle jährlich zu schätzen. Das sind weit mehr als die tatsächlichen Anzeigen, heißt es im Monatsbericht des Finanzministeriums.

Das Finanzministerium hatte jüngst Lücken im Kampf gegen Geldwäsche auf Ebene der Bundesländer eingeräumt. In Deutschland sind die Bundesländer für die Kontrolle im Nicht-Finanzsektor zuständig- also für Immobilien- und Baugeschäfte, Kfz-, Boots- und Jachthandel sowie Geschäfte mit Schmuck und Kunst. Anfällig sind auch bargeldintensive Hotel- und Gastronomiebetriebe, die als Deckmantel zur Geldwäsche betrieben würden.

Den Finanzsektor überprüft die Aufsicht Bafin.
Die Studie zeige, dass Deutschland aufgrund seiner Attraktivität als Wirtschaftsstandort ein erhöhtes Geldwäscherisiko aufweise. Die Gelder kämen zu einem großen Teil auch aus dem Ausland. Als Gegenmaßnahme werde unter anderem ein Höchstbetrag bei der Bezahlung mit Bargeld vorgeschlagen. Zudem müsse der „Geldwäscheprävention in der gesamten den Bundesländern unterliegenden Aufsicht des Nicht-Finanzsektors in Deutschland ein sehr viel größerer Stellenwert eingeräumt werden als bisher“.
Geldwaesche Deutschland Studie
GeldwaescheKorruption schädigt Zukunft

AsienKurse werden von Talfahrt der Ölpreise mitgerissen

Die gescheiterten Gespräche der Ölförder-Länder über eine Drosselung der Ölproduktion haben den asiatischen Börsen am Montag schwer zugesetzt.

Die Opec ist de facto am Ende, die Rohölpreise stürzen ab. Das freut die Verbraucher hierzulande. Doch andernorts drohen Aufstände, Tumulte und Staatskrisen, mit gefährlichen Folgen – auch für uns.nicht auf eine Begrenzung ihrer Förderung zur Stützung des Ölpreises einigen

In Doha konnte sich eine Runde aus Opec und Russland am Sonntagabend nicht auf eine Begrenzung der Öl-Fördermengen einigen. Gleichzeitig debattierte Tausende Kilometer entfernt das brasilianische Parlament über eine Amtsenthebung der Präsidentin. Zwei Ereignisse, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Doch dieser Eindruck trügt. Mehr noch: Beide Ereignisse könnten Fanale für eine heftige Erschütterung der geopolitischen Weltlage mit kaum auszumalenden weltweiten Folgen sein.

Die Nichteinigung von Doha nach monatelangem Hin und Her bedeutet de facto das Ende des Ölpreiskartells der Opec.

Die Ölpreise gingen erneut auf Talfahrt und rissen die meisten Aktienmärkte im Fernen Osten mit sich. In Japan, wo der Nikkei-225-Index um mehr als 3 Prozent einbrach, wurden die Börsenkurse zusätzlich vom schweren Erdbeben auf der Insel Kyushu im Südwesten des Landes belastet. Der japanlastige Sammelindex Stoxx 600 Asia/Pacific büßte zuletzt 2,08 Prozent auf 155,45 Punkte ein.

„Die starken Kursverluste an den Börsen sind eine Kurzschlussreaktion auf die wieder kräftig gefallenen Ölpreise“, kommentierte ein Portfolio-Manager. Gewinnmitnahmen seien angeheizt worden, zumal viele Unternehmen mit Blick auf ihre Ergebnisentwicklung die zuletzt sehr positive Stimmung nicht rechtfertigten, ergänzte er.

Die wichtigsten Öl-Förderländer hatten sich am Wochenende nicht auf eine Deckelung der Produktion einigen können, um so dem Verfall der Ölpreise entgegenzuwirken. Ein neues Treffen ist offenbar für Juni geplant. Daraufhin sackten die Ölpreise ab und büßten zuletzt um mehr als 2 US-Dollar oder 5 Prozent ein. Öl der US-Sorte WTI kostete etwas mehr als 38 Dollar das Barrel. Für die Sorte Brent wurden knapp unter 41 Dollar gezahlt…
AsienKurse werden von Talfahrt der Oelpreise mitgerissen
Talfahrt

Griechenlands Schulden: Europas Angst vor der Schlange

Die Schulden bei der EZB müssen getilgt werden. Ohne Einigung könnten Bankkunden wieder ihre Konten leeren Negativzinsen, Flüchtlingskrise, Panama Papers, ein möglicher Brexit und kaum Wirtschaftswachstum. Die vielen Krisenherde waren das dominierende Thema auf der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank am Wochenende in Washington. Für angespannte Nerven sorgt zu allem Überfluss, dass die Griechenland-Krise erneut droht virulent zu werden….
Europas Angst vor der Schlange
schlange_stehen

Wer soll das bezahlen?

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Herri.

Die internationale Verschuldungssituation ist das eine. Die Gläubigerstruktur der einzelnen Länder ist aber genauso interessant und wichtig. Schauen sie mal rein.

Meine Damen und Herren, Sie haben bereits gemerkt dass eines der grössten ökonomischen Probleme dieser Welt, zumindest wie ich das sehen, die gigantische Verschuldung der Zentralstaaten ist. Wir haben einfach falsche Anreizstrukturen. Diese führen dazu, dass sich Staaten immer stärker verschulden. Ein Bild dazu: Hier ist die Staatsverschuldung unterschiedlicher Länder in Prozent des BIP von 1990 bis heute: Japan, Griechenland, Italien.. usw. Von weitem gesehen, geht das einfach von unten links nach oben rechts. Der absolute Weltmeister ist Japan. Für diejenigen, die sich vielleicht für die alten Maastricht-Kriterien interessieren: das dunkelblaue Band würde sie anzeigen. Es ist nicht das erste Mal, dass wir sagen, niemand würde sich für die Maastricht-Kriterien interessieren. Wie sieht ein solcher Staatshaushalt aus? Eigentlich sollte ein Staat gleich haushalten, wie wir als Privatpersonen auch. Wir haben Einnahmen und wir haben Ausgaben. Die Staatseinnahmen sind Steuern, Gebühren und Sozialversicherungsbeiträge. Thats it, mehr gibt es nicht. Auf der Ausgabenseite haben wir Investitionen, Soziales, Bildung, Militär, Zinsen, Schuldentilgung usw. Immer dann, wenn man mehr ausgibt als man einnimmt, muss das irgendwie finanziert werden. Hier finanziert man es durch Kreditaufnahme, Neuverschuldung – wiederum genau gleich wie bei einem Privathaushalt. Die Grundsätze sind die gleichen. Auch Staaten sollten eigentlich haushalten. Nur wachsen die staatlichen Schuldenstände immer weiter, weil es hier relativ einfach ist, Schulden zu machen und dann im Zweifelsfall die nächste Generation zur Finanzierung zu bitten. Zum einen sind es ja nicht die Schulden der Politiker selbst und zum Zweiten können ja die nächsten Generationen heute noch nicht (ab)wählen. Das ist politische Ökonomie. All das ist so lange keine Problem, weder für den Staat, noch für Sie als Privatperson, als Sie eine Finanzierungsquelle finden – jemand, der das bezahlt. Bei den Staatsschulden heisst das, Sie müssen jemanden finden, der die entsprechenden Staatsanleihen kauft. Schauen wir uns einmal die Struktur dieser Gläubiger in unterschiedlichen Ländern an. Beispielsweise in den USA: 18 Tausend Milliarden Dollar Schulden, noch einmal 18 Tausend Milliarden Dollar. Gehalten zu einem Drittel von internationalen Investoren, zu zwei Dritteln im Inland. Wie sieht das in Japan aus? Der Weltmeister des Schulden-Machens: 100 Billionen Dollar, da werden gerade einmal 8.4% von Ausländern gehalten. Der Rest, also der mit Abstand grösste Teil, liegt bei japanischen Investoren. Wir kommen auf die Struktur noch einmal zurück. Dass die Gläubigerstruktur wichtig ist, sehen sie am Beispiel von Griechenland. Hier Griechenland: 350 Milliarden Dollar Staatsverschuldung, alles, oder zumindest über 90 Prozent, liegt bei ausländischen Investoren. Da wird es klar, wer das Sagen hat. In einer solchen Situation, – alles in den Händen ausländischer Investoren, keine eigene Währung – hat die inländische Politik vollständig gebundene Hände – ist fremd-bestimmt. Für unsere Freunde aus Deutschland: rund 65 Milliarden Euro dieses Schuldenberges werden direkt oder indirekt von Deutschland gehalten. Hier noch etwas zu den relativen Grössenordnungen: Schuldenstand Griechenland: 350 Milliarden Dollar = 180% des BIP. In den USA: 51 mal der griechische Betrag und in Japan 285 mal der griechische Betrag, 230% des BIP. Ich weiss nicht, ob Sie die relativen Grössenordnungen im Kopf haben, aber in den Medien kommt das natürlich völlig anders daher. Der Medienlärm ist hier gigantisch, hier ein bisschen, hier kaum existent. Aber meine Damen und Herren, das sind Grössenordnungen, die mich zum Erzittern bringen.

'I've picked up some twitter followers, but I'm afraid they're all bill collectors.'

‚I’ve picked up some twitter followers, but I’m afraid they’re all bill collectors.‘

Videos Kategorie Finanzkompetenz

Den wirtschaftlich Berechtigten auf der Spur?

Frühjahrstagung von IMF und Weltbank. Den wirtschaftlich Berechtigten auf der Spur

Die G-20 nimmt eine Initiative europäischer Finanzminister zwar nicht auf. Der Ton in Sachen Steuer- und Finanztransparenz wird aber verschärft.

Die Treffen der G-20-Finanzminister und -Notenbankgouverneure sind zwar seit der Finanzkrise zum festen Bestandteil der im Halbjahresrhythmus stattfindenden Tagungen von IMF und Weltbank geworden. Dass in Washington für die G-20 ein chinesischer Finanzminister vor die Presse tritt und auf Chinesisch über die Beratungen der G-20 informiert, ist aber doch bemerkenswert. Unkonventionell war der Auftritt Lou Jiweis am Freitag zudem insofern, als er sich mehr oder weniger darauf beschränkte, einige Auszüge aus dem kurz zuvor veröffentlichten G-20-Communiqué vorzutragen…
Communique- G20 Finance Ministers and Central Bank Governors Meeting
G5_letter
Beneficial OwnerVerbrechen-ermoeglichen
Verschleierung

Wohin steuert der Ölpreis?

Letzte Chance des globalen Kartells gegen billiges Öl. Es wird ein entscheidendes Treffen: Scheitert der Opec-Gipfel am Sonntag, dürfte der Ölpreis erneut kollabieren. Es wäre die Bankrotterklärung der Petro-Diplomatie. Nur ein Staat kann das verhindern.

Am Sonntag wollen die Männer nichts weniger bestimmen als den Preis des wichtigsten Rohstoffs des Planeten. Eine globale Allianz gegen das billige Öl – das ist das Ziel, wenn sich die 15 Minister der Opec-Staaten gemeinsam mit Russland in der Hauptstadt des Emirats Katar treffen.

Iran: der entscheidende Player.
Der Iran verfügt über die viertgrößten Reserven der Welt – und will sie endlich nutzen. Das Land möchte nachholen, was das Embargo, das Amerika im Atomstreit verhängt hatte, der Nation verwehrte. Von vier auf zweieinhalb Millionen Barrel sackte die tägliche Produktion damals ab. Jetzt, nach dem Ende der Strafen, stieg sie wieder auf drei Millionen. Aber das soll nur der Anfang sein, deshalb lehnt Teheran jede Begrenzung der Förderung ab….
Letzte Chance des globalen Kartells gegen billiges Oel

Silvan Wegmann www.w-t-w.org/en/silvan-wegmann www.swen.ch/

Silvan Wegmann
www.w-t-w.org/en/silvan-wegmann
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Ohne findige Whistleblower wäre unsere Freiheit längst veraucht

EU-Parlament stimmt für Datenschutz, gegen Whistleblower.

Das war der Datenschutz-Tag im EU-Parlament: Die Volksvertretung hat gleich zwei medienrelevante Entscheidungen getroffen. Ein umfassendes Datenschutzpaket, die sogenannte EU-Datenschutzgrundverordnung, ist nach vier Jahren der Verhandlungen beschlossen. Es sieht u.a. härtere Strafen für Verstöße gegen Datenschutzregeln vor – bis zu 4 % des globalen Umsatzes der betroffenen Firma können fällig werden. Hacks, die persönliche Daten von Nutzern betreffen, müssen innerhalb von 72 Stunden gemeldet werden. Das sogenannte Recht auf Vergessenwerden wird zur gesetzlichen Regelung. Die Privatfunk-Lobby VPRT begrüßt die Vereinheitlichung der Regeln in Europa, hätte sich die Verordnung aber „konkreter“ und damit u.a. „rechtssicher“ gewünscht und befürchtet „hohen bürokratischen Aufwand“. Die Nationalstaaten haben nun zwei Jahre, um eigene Gesetze aus der Verordnung abzuleiten.

Daneben stimmte das EU-Parlament auch für die umstrittene Richtlinie zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen. Gegner fürchten, dass die Regelung das Veröffentlichen durchgestochener Informationen über Fehlverhalten erschweren wird. In der Richtlinie gibt es Ausnahmen bei „öffentlichem Interesse“, für „Pluralität“ und „Freiheit der Medien“ – das öffentliche Interesse müssten Journalisten allerdings im Zweifel vor Gericht belegen, warnt die Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament.

Haben wir in Europa bald Zustände wie in der Schweiz? Werden Whistleblower wegen Verleumdung angezeigt und Vorbestraft? Ohne die Wühlarbeit findiger Whistleblower wäre unsere Freiheit längst veraucht.
Schutz von Unternehmen, Achtung des Rechts auf Information
Geschaeftsgeheimnisse

Doaa Eladl www.w-t-w.org/en/doaa-eladl @doaaeladl

Doaa Eladl
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