London eine Stadt des dreckigen Geldes?

Tausende Gebäude in der britischen Hauptstadt sollen nach Einschätzung von Experten mit schmutzigem Geld gekauft worden sein. Auf der Suche nach Hintermännern führt die Spur nach Osten.

Nina Trentmann berichtet: Schon vom Ausgang der U-Bahn-Station aus fällt das Gebäude ins Auge. Baker Street No. 219 ist ein besonderer Bau, die massive Immobilie mit der Sandsteinfassade ist mit einem hohen Turm verziert, er überragt die angrenzenden Hausdächer um ein Vielfaches.

Chido Dunn hat sich das Anwesen schon mehrfach angeschaut. Allerdings nicht nur, weil Geldwaeschesie es architektonisch für gelungen hält, sondern auch, weil sie der Eigentümer des Gebäudes interessiert. Seine Identität hat sie jedoch bis heute nicht hundertprozentig belegen können: „Man hat leider nie alle Informationen zusammen“, seufzt die schmal gebaute junge Frau mit den halblangen blonden Haaren, „diese Geschichten sind schwer zu erzählen“.

Chido Dunn vor der Adresse Baker Street 219: Mehrere tausend Immobilien in London sollen nach Einschätzung von Experten zur Geldwäsche genutzt werden
Foto: Nina Trentmann Chido Dunn vor der Adresse Baker Street 219: Mehrere tausend Immobilien in London sollen nach Einschätzung von Experten zur Geldwäsche genutzt werden

Dunn sieht auf den ersten Blick nicht aus, als würde sie Geldwäscher und Steuerhinterzieher jagen. Sie ist höflich, zurückhaltend, fast ein wenig schüchtern. Aber genau das tut die 31-Jährige, die zuvor als Anwältin für eine internationale Kanzlei arbeitete. Im Auftrag der Organisation Global Witness spürt sie in London Immobilien auf, die mit Geldern aus ungeklärter Herkunft bezahlt wurden…
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Moving House

Erreicht die EZB ihrer Inflationsziele?

EZB um Erreichen ihrer Inflationsziele besorgtDie Europäische Zentralbank EZB fürchtet, dass die Teuerungsrate in der Euro-Zone viel länger sehr niedrig bleibt als ursprünglich gedacht. Eine Inflation von knapp unter zwei Prozent wurde seit langem nicht erreicht.

Die Europäische Zentralbank  sorgt sich um das Erreichen ihrer Inflationsziele. Auf ihrer jüngsten Zinssitzung diskutierten die Währungshüter die Gefahr, dass die Teuerungsrate in der Euro-Zone viel länger sehr niedrig bleibt als ursprünglich gedacht.

„Solch eine Revision des Inflationsausblicks wurde als potenziell beunruhigend gewertet“, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Protokoll der EZB-Zinssitzung auf Malta im Oktober. Die EZB strebt mittelfristig eine Teuerungsrate von knapp unter zwei Prozent an, die sie als optimal für die Wirtschaftsentwicklung betrachtet. Im September waren die Preise im Währungsraum aber um 0,1 Prozent gesunken. Berichtet das Handelsblatt.
ECB

Selbst Gutverdiener geraten in die Schuldenfalle

Sichere Jobs und niedrige Zinsen beflügeln den deutschen Konsum. Eigentlich eine gute Nachricht. Doch zu viele übernehmen sich für notwendige Anschaffungen oder überflüssige Frustkäufe. Selbst Reiche.

Michael Gassmann verichtet: Viele Deutsche bringen sich selbst in Schwierigkeiten – aufgrund überhöhter Ausgaben. Nagelneu und in Knallrot steht das Prachtstück mitten im Foyer der Großsparkasse. Ein schicker Mini mit chromglänzendem Kühlergrill und Leichtmetallfelgen. Daneben ein Plakat, das eine jubelnde junge Frau mit wehendem Blondhaar im offenen Cabrio zeigt, darunter der Schriftzug: „Mit uns können Sie rechnen – Der Sparkassen-Autokredit“.

Gerade mal 3,99 Prozent Zinsen. Ein paar Passanten bleiben interessiert stehen. Direkt draußen vor der Tür, nur ein paar Meter entfernt, hängt ein anderes Plakat, etwas unauffälliger. Eine Initiative wirbt um Spenden „für Arme und Obdachlose“.

Die Szene hat Symbolkraft. Von den Wonnen des Konsums zum Trauma der Überschuldung ist es oft nur ein kurzer Weg. Es genügt ein Schicksalsschlag wie der Verlust des Arbeitsplatzes oder eine Scheidung, und schon deckt das Einkommen nicht mehr die Kosten des gewohnten Lebensstandards.

Rechnungen bleiben unbezahlt, und um Schulden zu begleichen, werden Kredite aufgenommen. Ein unheilvoller Kreislauf, der im finanziellen Desaster enden kann: 6,7 Millionen Bürger gelten laut Creditreform als überschuldet. Und betroffen sind nicht allein sozial Schwache. Wer die Kontrolle über die Finanzen verliert…
Sogar Gutverdiener stecken in der Schuldenfalle
Shopping

Nach dem Terror: Öl-Preis steigt, Euro stabil

Der Öl-Preis ist nach den Anschlägen leicht angestiegen. Marktbericht-negativ
Der Euro bleibt dagegen überraschen stabil und fällt nur leicht unter den EZB-Referenzkurs vom Freitag. Die Aktienmärkte starten in Europa mit Verlusten.

Die Ölpreise haben nach den Terroranschlägen in Paris vom Freitagabend leicht zugelegt. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 44,76 US-Dollar. Das waren 60 Cent mehr als am Freitagabend vor Bekanntwerden der Anschläge. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg um gut 70 Cent auf 40,94 Dollar.

Händler hatten einen Anstieg der Ölpreise bereits am Sonntag vorausgesagt, da eine Verschärfung des Syrienkonflikts – angesichts eines erwarteten verstärkten Eingreifens Frankreichs – die Angebotsseite belasten könnte. Nach stärker als erwartet gestiegenen Ölvorräten in den USA und überraschend schwach gestiegenen Umsätzen im US-Einzelhandel waren die Ölpreise am Freitag zunächst auf den tiefsten Stand seit Ende August gefallen.

Insgesamt blieben die Reaktionen an den Finanzmärkten auf die Terroranschläge in Paris bislang begrenzt. Ökonomen rechnen mit geringen Auswirkungen auf die globale Konjunktur. «Solange die Anschläge von Paris nicht der Beginn einer fortgesetzten Reihe von Anschlägen sind, gehen wir davon aus, dass die makroökonomischen Auswirkungen begrenzt und von kurzer Dauer sein werden», schrieb Malcolm Barr, Analyst bei der Bank JP Morgan.

Der Euro hat nach den Terroranschlägen in Paris leicht nachgegeben. Am Montagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0730 US-Dollar und damit etwas weniger als vor den Attacken am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,0764 (Donnerstag: 1,0726) US-Dollar festgesetzt. Bislang ist die Kursbewegung vergleichsweise gering. Nach einem Rückgang in der Nacht legte der Euro am Montagmorgen sogar wieder etwas zu.

Nach den Anschlägen in Paris mit mehr als 120 Toten sind die europäischen Börsen am Montagmorgen mit Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Der Deutsche Aktienindex (Dax) verlor in Frankfurt am Main zum Auftakt 0,93 Prozent und sank auf 10.609,14 Punkte. In Paris verlor der Leitindex CAC 1,1 Prozent und stand bei 4756,93 Punkten, der FTSE in London gab um 0,61 Prozent auf 6080,8 Punkte nach.

Zuvor hatten bereits mehrere Finanzmärkte in Asien niedriger geschlossen. Der Nikkei-Index in Tokio lag zum Handelsschluss 1,04 Prozent im Minus – beeinflusst auch von schlechten Zahlen zum japanischen Wirtschaftswachstum. Der Hang-Seng-Index in Hongkong verlor 1,72 Prozent. Dagegen konnte der Leitindex in Shanghai zwischenzeitliche Verluste wieder aufholen und schloss 0,73 Prozent im Plus. Auch der zweitwichtigste chinesische Index an der Börse von Shenzhen schloss höher, und zwar um 2,06 Prozent.
Kursverluste nach Terroranschlaegen

Cox and Forkum

Cox and Forkum

Neuer 20-Euro-Schein schwer zu fälschen?

In wenigen Tagen bekommen Europas Verbraucher 20EuroNoten
neue Zwanziger. Europas Währungshüter sind überzeugt: Das jahrelange Tüfteln an neuen Sicherheitsmerkmalen für die zweite Generation der Euro-Scheine hat sich gelohnt. Geldfälscher dürften sich schwertun, den neuen Zwanziger nachzumachen, der ab 25. November unters Volk gebracht werden soll.

Insbesondere das neuartige Hologramm-Fenster soll den Kriminellen Kopfzerbrechen bereiten – zur Freude der Notenbanken und zum Wohl der Verbraucher: „Mit dem neuen Zwanziger ist ein Meilenstein in der Banknoten-Technologie gelungen“, jubelt Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele.
20-Euro-Schein schwer zu faelschen
Money

Korruption tötet

Kampf für einen politischen Neuanfang. Sie sind jung, gebildet und wollen ihr Land neu aufbauen: Die Demonstranten, die Rumäniens Ministerpräsidenten Victor Ponta zu Fall brachten. Der Rücktritt Pontas reicht ihnen nicht. Sie wollen die komplette politische Klasse ersetzen. An ihrer Seite: die Antikorruptionsbehörde.

Manfred Götzke berichtet: „Korruption tötet“, skandieren Tausende Demonstranten auf dem Universitätsplatz im Zentrum von Bukarest. Sie meinen das wörtlich.

„Ich hoffe, dass die Leute verstehen, dass Korruption nicht nur ein ökonomisches Problem ist. Korruption tötet. Das hat uns diese Katastrophe jetzt ja leider gezeigt.“

Gemeint ist die Brandkatastrophe im Bukarester Kellerklub „Colectiv“ Ende Oktober. Bei der Demonstration leuchtet in der Mitte des Platzes ein Kreuz aus 28 Kerzen – eine für jeden Menschen, der in den Flammen ums Leben gekommen ist. Doch in den folgenden Tagen werden es immer mehr Kerzen – denn viele Menschen sterben an den Folgen ihrer schweren Brandverletzungen. Insgesamt steigt die Zahl der Opfer auf 50. Für die Demonstranten: ein Fall von Staatsversagen.

„Das ist doch üblich hier. Alle Genehmigungen werden über Nacht gegeben, und nur mit Schmiergeld. Hier kannst du gar nichts erreichen, ohne die Leute, die entscheiden, zu bestechen. Das muss alles radikal verändert werden.“

„Die Korruption behindert seit den 90er-Jahren unsere Marktwirtschaft. Sie befällt unser Gesundheitssystem – und sie behindert messbar unser Wirtschaftswachstum. Die Verteilung der Ressourcen, unsere Wettbewerbsfähigkeit und unser Wirtschaftswachstum leiden massiv unter der Korruption. Man wird Korruption nie völlig eliminieren können – aber wir müssen ein Niveau erreichen wie, sagen wir mal in Westeuropa.“

„Sie lernen nicht daraus – sie bleiben korrupt“Die ehemalige Justizministerin Monica Macovei hatte die rumaenische Antikorruptionsbehoerde 2002 gegruendet.

Saplacan führt in das Büro ihrer Chefin Laura Codruta Kövesi. Sie ist Rumäniens oberste Korruptionsbekämpferin. Ihr Amtszimmer ist groß, aber spartanisch eingerichtet. Auf dem simplen Holzschreibtisch stehen nur ein Monitor und ein Drucker. Die kahlen Wände ziert nur ein großes Logo der Behörde: eine Justitia mit Waage und Schwert.

„Wir haben in den letzten Jahren bewiesen, dass wir unerbittlich sind – aber unabhängig arbeiten. Wir haben gegen Politiker aus allen Parteien, in allen Regionen ermittelt. Vor allem aber: 90 Prozent der Politiker, die wir anklagen, werden später auch verurteilt.“

2002 hat die damalige Justizministerin Monica Macovei die Behörde gegründet, um die Korruption an der Staatsspitze zu bekämpfen – und Rumänien fit zu machen für die EU. Die DNA ermittelt ausschließlich gegen Politiker und hohe Beamte. Damit haben wir hier leider genug zu tun, sagt Laura Kövesi fast resigniert. Die 42-jährige Spitzenjuristin beugt sich aus ihrem Sessel vor, streicht die schwarzen schulterlangen Haare aus dem Gesicht….
Kampf für einen politischen Neuanfang
President of RomaniaFrauen und Kinder leiden unter Korruption/
Geldwaesche-und-steuerhinterziehung/

Chinas Banken unter Druck

Chinas Finanzsektor im WandelLiberalisierung der Einlagenzinsen. Chinas Sparer
wird es freuen, die Banken werden sich grämen. Die Einlagenzinsen der Geschäftsbanken sollen sich an Angebot und Nachfrage orientieren. Für den Finanzsektor wird das Klima rauer.

Die chinesische Notenbank reagiert mit sinkenden Mindestreservesätzen auf  Kapitalabflüsse. Als Chinas oberster Notenbanker, Zhou Xiachuan, im März vergangenen Jahres mitteilte, die Liberalisierung der Einlagenzinsen bei den Banken bis Anfang 2016 abschliessen zu wollen, erntete er ungläubiges Kopfschütteln. Mindestreserve wirkt wie ein Puffer
Die Ökonomen des Beratungsunternehmens Gavekal Dragonomics bezeichneten die Aussagen Zhous damals als «kühne Verpflichtungserklärung», denn China falle es schwer, den Finanzsektor zu reformieren. So sind etwa laut der Weltbank die Geschäftsbanken immer noch fast vollständig in Staatsbesitz, und die wichtigsten Ämter werden oft nach politischen Verdiensten und nicht nach Leistungskriterien vergeben. Die Kommunistische Partei Chinas will dieses zentrale wirtschaftspolitische Steuerungsinstrument noch nicht aus der Hand geben. Eines Tages wird sie dies jedoch nolens volens schrittweise tun müssen, um die marktwirtschaftlichen Reformen im Reich der Mitte voranzutreiben. Im Finanzsektor besteht punkto Öffnung des chinesischen Marktes viel Luft nach oben.
Chinas Banken unter Druck

Riber Hansson www.riber.se

Riber Hansson
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Schweizer Finma ermittelt gegen drei Banken

Petrobras-Affäre:  Im Schmiergeldskandal um den brasilianischen Petrobras-Konzern gerät der Schweizer Finanzplatz stärker unter Druck. Die Finanzmarktaufsicht Finma eröffnete formelle Verfahren gegen drei Institute.

Balz Bruppacher berichtet: Die Dimension der mutmasslichen Schmiergeldtransaktionen im Fall Petrobras über den Finanzplatz Schweiz liess von Anfang an aufhorchen. Die Bundesanwaltschaft (BA) berichtete im letzten Frühling von weit über 300 Konten bei mehr als 30 Banken, über die vermutete Bestechungszahlungen von 400 Mio. $ geflossen sind. Die Affäre rief deshalb auch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma auf den Plan. Sie klärt seit längerem bei verschiedenen Banken und Effektenhändlern ab, wie die Sorgfaltspflichten im Kampf gegen die Geldwäscherei eingehalten wurden und wie die Geldwäscherei-Meldestelle des Bundes informiert wurde. Mängel bei Geldwäscherei-Abwehr
Finma ermittelt gegen drei Banken
Lilah fuehrt Aufsicht bei FinmaMehr zum Thema Kategorie: Frauen und Kinder leiden unter Korruption

Was Geld ist, wissen nicht mal Banker so genau

Rechte, Grüne, Christen: Alle glauben, dass Geld den Charakter verdirbt. Hans Magnus Enzensberger sieht das anders: Statt es zu verachten, müssten wir das Geld erst einmal verstehen. Ein Plädoyer.

Glücklicherweise gibt es Hans Magnus Enzensberger. Er hat einen „kleinen Wirtschaftsroman“ veröffentlicht, der „Immer das Geld!“ heißt und in dem es tatsächlich offensiv ums Geld geht. Ohne dass es dabei zum Dämon würde, der die Menschheit versklavt. Banker werden nur zart gescholten, und die Art von Armut, die es in die Geschichte schafft, erschöpft sich darin, dass ihre Heldin nach einem Zwischendurch-Bankrott ein paar Tage lang bei ihrer Familie im Gästezimmer unterkommen muss, statt wie sonst in der Executive Suite des Hotels „Vier Jahreszeiten“ zu residieren.

Es handelt sich um Unterhaltungen einer alten Dame mit Kindern über Geld, die nicht sehr in die Tiefe gehen, aber das Thema einigermaßen abschreiten: was Geld ist (das wissen nicht einmal Spitzenbanker so genau), wie im Verlauf der Geschichte aus Kaurimuscheln der Hochfrequenzhandel wurde, warum Staaten problemloser Schulden machen können als ein Familienvater, wann die Notenpresse angeworfen wird (bei Bedarf, so unabhängig von den Zwecken der Politik, wie sie behaupten, sind die Zentralbanken jedenfalls nicht), wie Reichtum entsteht (nicht immer durch stille, ehrliche und vorbildliche Arbeit) und dergleichen mehr.
Was Geld ist, wissen nicht mal Banker so genau
Geld

Deutscher Bank droht weiterer Ärger wegen Geldwäsche in Russland

Was Whistleblower, oft unter schwierigsten Umständen, uns schon seit Jahren versuchen zu erzählen, kommt langsam auf den Tisch. Ein Filz aus Kumpanei, Vertuschung und Verschleierung. Nicht nur in der Politik, Justiz, Banken, Fifa, VW und den Vereinten Nationen um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Überall gibt Bemühungen zur Aufklärung. Das könnten hoffentlich endlich auch Anfänge einer positiven Entwicklung gegen Korruption in Deutschland sein.

Offenbar ermöglichten es die Geschäfte Putin-Vertrauten, Teile ihres Vermögens ins Ausland zu schaffen – und damit gegen die Sanktionen des Westens zu verstoßen.

Die Untersuchungen des amerikanischen Justizministeriums und der New Yorker Finanzaufsicht DFS gegen die Deutsche Bank weiten sich aus. In die vermuteten Geldwäsche-Geschäfte, in die die Deutsche Bank in Russland verwickelt sein soll, ist nach Recherchen der „Financial Times“ auch ein ehemaliger Banker und Bürger der Vereinigten Staaten involviert. Das sagte eine mit dem Fall vertraute Person der Zeitung.

Die Untersuchung ist eine der ersten Ermittlungen gegen ein Unternehmen der Wall Street, bei der es auch um die westlichen Sanktionen gegen Russland geht, seit diese nach der Krim-Annexion durch Russland im vergangenen Jahr beschlossen wurden. Anfang Juni war bekannt geworden, dass sich die Deutsche Bank in Russland mit einem großen Fall von Geldwäsche konfrontiert sieht. Russische Kunden hätten über die Bank wohl Rubel im Wert von mehr als sechs Milliarden Dollar gewaschen, verlautete es damals aus Finanzkreisen. Mirror trading
Vereinigte Staaten Deutscher Bank droht weiterer Aerger wegen Geldwaesche in Russland
Deutsche Bank wegen sogenannter Mirror TradingsFrauen und Kinder leiden unter Korruption