Finanzchefin im IS-Terrornetzwerk

Frauen der Führung überbringen Nachrichten. Einblicke in Finanzstruktur und Sicherheitsmaßnahmen der Miliz.

Es gibt Aufschluss darüber , wie wichtig die Rolle der Frauen der IS-Kämpfer, besonders der Führungsriege, sei. Informationen würden vermehrt unter den Frauen ausgetauscht, wenn sie ihre Männer zu Besprechungen begleiteten, schreibt die „New York Times“.

Besonders über die Ehefrau von Abu Sayyaf, Umm Sayyaf, habe man viele vorliegende Informationen bekommen. Sie war verhaftet worden, nachdem ihr Mann bei einer Kommandoaktion im Osten Syriens im Mai getötet worden.
Abu Sayyafs Rolle als Finanzchef ist wichtig gewesen, denn er managte eine große Summe Geld, erklärte einer der Spezialisten, die mit der Auswertung der Daten beauftragt wurden.
Frauen im IS-Terrornetzwerk
Wichtige Rolle der Frauen im IS-Terrornetzwerk

Wer ist John Cryan?

Warum gerade dieser Brite Deutsche-Bank-Chef wird
John Cryan kommt dem Aufsichtsrat als Nachfolger
für Anshu Jain wie gerufen. Er hat sich John Cryanals Sanierer einen Namen gemacht. Und er ermöglicht jetzt einen Neuanfang ohne riskante Totalrevolution.

Sebastian Jost berichtet: Statt des bisherigen Führungsduos soll es in Zukunft ein Mann richten: John Cryan kommt von der Schweizer Großbank UBS. Zuletzt gab es zu wenig Rückhalt für Anshu Jain und Jürgen Fitschen.

John Cryan – der Name war bis Sonntagnachmittag weitgehend unbekannt in Deutschland. Nur einmal fand der Brite hierzulande größere mediale Beachtung. Das war im Frühjahr 2014, als darüber spekuliert wurde, Cryan sei so etwas wie der logische Ziegelsteinkandidat für die Spitze der Deutschen Bank. Darunter versteht man im Manager-Jargon einen schnell verfügbaren Nachfolger für eine wichtige Führungsperson, einen, den man auf dessen Posten setzen könnte, wenn dem Amtsinhaber ein Ziegelstein auf den Kopf fallen sollte – tatsächlich oder im übertragenen Sinne.

Der zweite Fall ist nun bei der Deutschen Bank eingetreten. Co-Chef Anshu Jain ist zwar nichts zugestoßen, aber etwas abhandengekommen. Der 52-Jährige hatte das Vertrauen in der Öffentlichkeit und auch bei den Investoren des Hauses in einem solchen Maße verloren, dass er zum Schluss kommen musste, nicht mehr der Richtige für die Spitze der Bank zu sein. Und sein Nachfolger wird nun tatsächlich der angebliche Ziegelsteinkandidat: John Cryan.
Warum gerade dieser Brite Deutsche-Bank-Chef wird
Deutsche Bank

Danièle Nouy EU Bankenaufsicht will Stresstest

Europas oberste Bankenaufseherin will die größten Institute im kommenden Jahr erneut einem Stresstest unterziehen. Der Kritik an der bei der EZB angesiedelten Bankenaufsicht weicht sie aus.

Europas Großbanken müssen sich im kommenden
Jahr einem neuen Stresstest Danièle Nouy will Europas Banken erneut auf Herz und Nieren prüfen unterziehen. Das kündigte die Chefin der europäischen Bankenaufsicht, Danièle Nouy, in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ an. Bisher war unklar gewesen, ob ein Stresstest noch in diesem Jahr stattfinden würde oder erst 2016. „Einen allgemeinen, öffentlichen Stresstest wird es kommendes Jahr wieder geben. Aber dies kann weniger als die 123 Banken betreffen, die wir direkt beaufsichtigen“, sagte Nouy der „Welt am Sonntag“.
Chefin der Bankenaufsicht kuendigt Stresstest an

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen/

Harm Bengen
www.w-t-w.org/en/harm-bengen/

Jugend Afrikas die wichtigste Ressource?

WEF in Kapstadt: Die Jugend ist Afrikas bedeutendste Ressource
In Afrika finden sich zwar 9 der 15 wachstumsstärksten Länder der Welt. Aber sie konnten ihre Wettbewerbsfähigkeit in den vergangenen fünfzehn Jahren nicht verbessern.

Claudia Bröll berichtet: Kapstadt steht normalerweise im Schatten von Südafrikas Wirtschaftsmetropole Johannesburg. Doch einmal alle zwei Jahre kann sich der malerische Küstenort als Mittelpunkt der afrikanischen Geschäftswelt fühlen. Wenn schwarze Limousinen und Blaulicht-Brigaden durch die Stadt rasen, findet am Fusse des Tafelbergs wieder das Weltwirtschaftsforum (WEF) statt.

Im Mittelpunkt des WEF Forums stand die Jugend, die «wichtigste Ressource» Afrikas. Bis 2050 soll sich die Bevölkerung Afrikas auf 2 Mrd. verdoppeln. Schon 2040 dürfte jeder zweite Jugendliche auf der Welt aus Afrika stammen. In einer Region mit so vielen jungen Menschen stecke ein enormes Kreativitätspotenzial. Aber die Jugend müsse gut ausgebildet, produktiv und innovativ sein. Gemäss einer WEF-Schätzung müssen bis 2035 jedes Jahr zusätzlich 18 Mio. Arbeitsplätze entstehen. Nur wenn dies tatsächlich geschieht, haben die jungen Hoffnungsträger Afrikas die Chance auf ein besseres Leben.
Die Jugend ist Afrikas bedeutendste Ressource
African Business Woman  cartoon vector illustration

Bitcoin: Regelwerk für Händler digitaler Währungen

New York nimmt Bitcoin-Händler an die Leine.
Als erster Gliedstaat in den USA hat New York nun ein Regelwerk für Händler digitaler Währungen erlassen. Es dürfte Regulatoren in anderen Gliedstaaten und ausserhalb der USA als Vorlage für dienen.

To quote the regulation directly:

Each Licensee shall maintain at all times such capital in an amount and form as the superintendent determines is sufficient to ensure the financial integrity of the Licensee and its ongoing operations based on an assessment of the specific risks applicable to each Licensee.
New Yorker Finanzaufsicht erlässt Regelwerk für Händler digitaler Währungen
Bitcoin

Warum legt der Euro gegen Dollar und Franken zu

Nach dem EZB-Entscheid. Der Euro scheint die Schwächephase des Jahres 2014 überwunden zu haben, und Renditen deutscher Staatsanleihen sind auf ein Jahreshoch geklettert.

Christof Leisinger berichtet: Nach Zeiten starker Trends sind die Kursbewegungen an den Finanzmärkten unberechenbarer geworden. Das zeigt sich an den Bondmärkten in Form von Kursverlusten, die die Rendite lang laufender deutscher Staatsbonds auf ein Jahreshoch getrieben und dafür gesorgt haben, dass der Euro die Schwächephase des Jahres 2014 überwunden zu haben scheint.Der Euro legt gegen Dollar und Franken zu

Er steigt gegenüber dem Dollar und dem Franken. Alleine am Mittwoch hat der Euro zur amerikanischen Währung um gut 1% auf bis zu $ 1.1275 zugelegt, und zum Franken ging es sogar um gut 1,3% nach oben auf bis zu Fr. 1.0541, nachdem beide Kurse Mitte März ihre jüngsten Tiefs erreicht hatten. Die zunehmende Nervosität der Anleger lässt sich daran ablesen, dass die kurzfristige Euro-Dollar-Volatilität (1 Monat, am Geld) von gut 4% im Juli 2014 auf knapp 13% gestiegen ist.
Dieses Phänomen lässt sich mit rasch wechselnden Erwartungen der Anleger erklären: Hatten sie bis vor kurzem noch mit einer robusten Wirtschaft und steigenden Zinsen in den Vereinigten Staaten und mit «Griechenland-Risiken» und einer flauen Konjunktur bei «ultratiefen» Renditen in Europa gerechnet, so hat die Wahrnehmung kürzlich beinahe ins Gegenteil gedreht. Die amerikanischen Wirtschaftsdaten sind durchwachsen, und die Zentralbank des Landes ist zinspolitisch zögerlicher denn je.

In Europa dagegen sind die Inflationsraten auf tiefem Niveau angesprungen. Das war wegen Basiseffekten so zu erwarten und wird allenfalls «Deflationspropheten» überrascht haben. Abgesehen von «Problemzonen» wie Griechenland scheint Europas Wirtschaft nicht ganz so schwach zu sein wie befürchtet. Diese Wahrnehmung zwang Mario Draghi, den Präsidenten der Europäischen Zentralbank, nach dem Treffen des geldpolitisch entscheidenden Gremiums der EZB sogar zur Betonung der Aussage, die extreme Geldpolitik werde wie geplant bis September 2016 fortgesetzt. Jüngst waren erste Zweifel daran aufgekommen.Euro

HSBC Bank vor radikalem Job-Abbau

Europas größte Bank: Sparkurs nach Skandal Deutsche-Bank-Rivale

Weltweit vertreten: Auch bei HSBC in Hong Kong könnten Stellen wegfallen
Europas größte Bank, die britische Großbank HSBC, will einem Medienbericht zufolge tausende Stellen streichen. Die genaue Zahl stehe noch nicht fest, es gehe aber um bis zu 20.000 Arbeitsplätze, berichtet der Fernsehsender Sky News unter Berufung auf Bankenkreise.

Demnach sollen die Jobs bis Ende 2017 wegfallen. Dem Bericht zufolge will HSBC-Chef Stuart Gulliver die genaue Zahl in einer Woche bei einem Treffen mit Investoren nennen. Eine Sprecherin der Bank wollte den Bericht auf Anfrage von Nachrichtenagenturen nicht kommentieren.

Europas größte Bank beschäftigt derzeit 266.000 noch Mitarbeiter (Ende 2007: 315.000), davon 48.000 in Großbritannien. Käme es zu dem angekündigten Stellenabbaue, gingen damit etwa 7,5 Prozent der Jobs bei HSBC verloren.
Die HSBC musste sich in jüngster Zeit mehreren Skandalen stellen: Wegen Manipulationen an Devisenmärkten zahlte das Unternehmen Strafen an die Regulierungsbehörden in den USA und in Großbritannien. Zudem soll die Schweizer Tochter laut den als „Swissleaks“ bekannten Enthüllungen in der Vergangenheit Kunden bei Steuerhinterziehung geholfen haben. Die Schweizer Filiale hatte sich nach den Enthüllungen von den kritisierten Praktiken distanziert.

www.mikemock.wordpress.com/

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Austrien Wirtschaftswunder Supermarkt-Imperium

Nachruf auf Karl Wlaschek: Vom Barpianisten zum «Herrn Billa»BILLA
Karl Wlaschek ist vom Musiker zum Milliardär aufgestiegen. Mit seinem Supermarkt-Imperium revolutionierte er den Einzelhandel in Österreich.
Vom Barpianisten zum Herrn Billa

"Beim Geschäft bin i guad, bei de Weiber bin i a Depp."

„Beim Geschäft bin i guad, bei de Weiber bin i a Depp.“

 

Eine Begegnung mit Wlaschek

Die folgende Anekdote erzählte ein Geschäftspartner von Wlascheks Sohn dem KURIER:

Der Geschäftspartner einer der Immobilienfirmen von Wlascheks Sohn geht unter Tags auf der Kärntnerstraße. Er begegnet Wlaschek und sagt: „Hallo Herr Wlaschek, wie geht’s?“

Der schaut ihn nur an.

„Kennen’s mi nimma? I bin der …. .“

Wlaschek zeigt keine Reaktion.

„I hob die Firma mit eanan Sohn und einen Millionendeal eingefädelt!“

Darauf Wlaschek: „Und wos mochn’s auf der Kärnterstrossn? Hobn’s ka Oarbeit?!“

Ist es besser, mit China zu arbeiten, als es zu ignorieren?

Nach ihrer anfänglichen Kritik haben die USA ihre Vorbehalte nun relativiert. „Wir begrüssen die AIIB und wir ermutigen sie zur Kofinanzierung von Projekten zusammen mit bestehenden Institutionen wie der Weltbank und der asiatischen Entwicklungsbank“, sagte Aussenminister John Kerry Mitte Mai bei einem Besuch in Peking. „Die neue Bank wird unsere hohen Standards für globale Finanzinstitute übernehmen müssen.“Bertrand Badre

Nachdem China im Oktober 2014 die Asian Bank für Investitionen in die Infrastruktur (AIIB) gegründet hatte, ist diese zu einer Rivalin der Weltbank geworden. Bertrand Badré, Finanzdirektor der Weltbank, begrüsst dennoch die Initiative. Interview.

swissinfo.ch: Heisst die Weltbank die AIIB willkommen?

Betrand Badré: Die Weltbank heisst die AIIB aus verschiedenen Gründen willkommen. Wir müssen im Einklang sein mit dem, was wir sagen. Wir sagen vor allem, dass die Bedürfnisse enorm sind und wir sagen, dass wir die Armut beseitigen wollen und dass es einen Bedarf von jährlich bis 2000 Milliarden Dollar an ungedeckten Infrastrukturfinanzierungen gibt. Wir allein können damit nicht umgehen. Zusätzliche Ressourcen sind immer willkommen. Wir müssen Projekte anstossen, und je mehr Leute Projekte anstossen, desto besser. Ich denke, es gibt Raum für alle.

swissinfo.ch: Wie eng werden die Weltbank und die AIIB zusammenarbeiten?…
Es ist besser, mit China zu arbeiten, als es zu ignorieren

Alexei Talimonov

Alexei Talimonov

Mehr zum Thema: Die Asiatische Investitionsbank AIIB vor der Gründung

Mächtigste Frau der Welt Ohnmächtig?

Macht und Ohnmacht „Forbes“ kürt Angela Merkel zur“Mächtigsten Frau der Welt“
zum neunten Mal. Nach allen Definitionen von Macht aber ist Merkel nicht besonders mächtig.

Lausitzer Rundschau berichtet: Weder bringt sie andere dazu, Dinge zu tun, die die nicht wollten, noch setzt sie ihre Anliegen anderweitig durch. Das liegt natürlich zum einen daran, dass eine Kanzlerin in Deutschland im Geflecht von Föderalismus, Koalitionen, innerparteilichen Rücksichtnahmen und Medien wenig Spielraum hat. Und das ist gut so. Das liegt zum anderen aber auch an Angela Merkel selbst. Bei ihr könnte man sogar sagen: Gemessen an den begrenzten Möglichkeiten, die sie dann doch hat, ist sie eher eine der ohnmächtigsten Frauen der Welt. Beispiele: Deutschland bekommt die Maut, obwohl Merkel versprochen hatte, sie zu verhindern, so wie das Land schon gegen ihren Willen das Betreuungsgeld bekommen hat. Die Macht reicht nicht, um Deutschlands Wirtschaft – oder auch nur das eigene Handy – per No-Spy-Abkommen vor Ausspähung durch die befreundeten USA zu schützen. Sie reicht nicht, um die Homoehe durchzusetzen oder ein Zuwanderungsgesetz mit einem Punktesystem zu verabschieden. Merkel konnte bisher weder ein nachweislich verkorkstes Mehrwertsteuersystem reformieren noch wenigstens die Kalte Progression abschaffen. Die Kanzlerin nimmt seit zehn Jahren hin, dass ihre Regierung die international vereinbarten Vorgaben für den Entwicklungshilfeetat nicht einhält und nun auch die eigenen Klimaschutzziele verfehlt. Sie lässt die Stromtrassenplanung blockieren und duldet permanent, dass Städte und Infrastruktur unterfinanziert sind. Das ist die Liste des mangelnden Muts und des Nichtstuns der angeblich mächtigsten Frau der Welt. Wohlgemerkt, wir reden hier nur über Dinge, die Merkel selbst inhaltlich vertritt, aber trotz ihrer Autorität nicht durchsetzt.Nichtstuns der angeblich mächtigsten Frau der Welt. Wohlgemerkt, wir reden hier nur über Dinge, die Merkel selbst inhaltlich vertritt, aber trotz ihrer Autorität nicht durchsetzt.

www.pismestrovic.com

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