Europas stärkste Lobby: Rentner machen mobil

Bei einer der größten Wirtschaftskonferenzen Europas war zu beobachten, dass eine gesellschaftliche Gruppe stärker ist als alle anderen. Es ist daher kein Wunder, dass die Regierungen fast ausschließlich dieser Gruppe

Welche Themen bewegen die Europäer wirklich? Die Scheinwerfer richten sich auf eine Gruppe.

Welche Themen die Europäer wirklich bewegen, haben wir beim Economic Forum beobachtet. Das Economic Forum ist die größte Wirtschafts-Konferenz für Mittel- und Osteuropa. Sie findet jedes Jahr im polnischen Krynica statt. Hochrangige Experten aus ganz Europa, den USA und Asien diskutieren zwei Tage lang über die wichtigsten Zukunftsfragen Europas.

Bei einem Rundgang auf der Suche nach dem Mega-Trend haben wir eine Überraschung erlebt: Ein Saal war zum Bersten gefüllt. Das Thema, um das es ging, macht klar, worin Europas größte Herausforderung besteht.
Europas staerkste Lobby- Rentner machen mobil
Rentner Harley

Singapur: Kaufen die Reichen plötzlich keine Immobilien mehr?

Asien
Alarm in Singapur: Die Reichen kaufen plötzlich keine Immobilien mehr

In Singapur, dem Finanzzentrum Südostasiens, fallen die Immobilienpreise auf breiter Front. Experten schauen allerdings besonders besorgt auf den chinesischen Immobilienmarkt. Die Preise sind mittlerweile unter dem Niveau von 2011, als die Immobilienkrise in China auf ihrem Tiefpunkt war.

In Singapurs Luxussiedlung am Wasser, Sentosa Cove, fallen die Immobilienpreise massiv. Der Immobilienexperte Alan Cheong meinte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters: „Es ist, als ob wir eine globale Finanzkrise hätten.“
Bereits letztes Jahr fielen die Preise in Sentosa Cove um 20 bis 30 Prozent. Im Juli diesen Jahres musste man dann für eine 4-Zimmer-Eigentumswohnung noch umgerechnet 9200 Euro pro Quadratmeter zahlen – 43 Prozent weniger als 2012. Mit ein Grund für den Preisverfall ist, dass Singapur ein Programm einstellte, nach dem vermögenden Ausländern eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung bekamen, wenn sie umgerechnet sechs Millionen Euro in Singapur anlegten.
Alarm in Singapur- Die Reichen kaufen ploetzlich keine Immobilien mehr
Die Reichen kaufen plötzlich keine Immobilien mehr

Gründer oder Manager? Was ist besser für Aktien?

Wall-Street-Notizen

Im Gespräch mit Fondsmanagern wird klar, dass die besten Unternehmen diejenigen sind, wo die Gründer ein Team schaffen, das früher oder später das Kommando übernehmen kann.

Als GoPro im Juni den Börsengang vorbereitete, sprach das Unternehmen vom Risiko, zu stark vom Gründer und CEO Nick Woodman abhängig zu sein. Solche Aussagen werden an der Wall Street durchaus ernst genommen. GoPro hat mittlerweile eine Marktkapitalisierung von rund 6 Mrd. $, und Nick Woodman steht im Zentrum des Geschehens. Ähnlich sieht es bei Facebook aus, wo Gründer und CEO Mark Zuckerberg immer noch das Zepter in der Hand hält. Auch bei Tesla Motors steht Gründer und CEO Elon Musk im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, und viele Anleger gehen davon aus, dass seine Präsenz noch lange wichtig sein wird.
Sind Gruender oder Manager besser für Aktien

Oliver Schopf

Oliver Schopf

Hauptsache die Kohle stimmt und dann…

Forscher warnen vor größtem Tiersterben in der Geschichte des Planeten

Gewarnt wird vor einem massenhaften Tiersterben durch den verantwortungslosen Umgang der Menschen mit der Natur. Mehr als tausend Arten sind akut bedroht. In der Geschichte des Planeten wurden Tierarten sonst nur durch große Naturkatastrophen derart schnell ausgelöscht.
Forscher warnen vor größtem Tiersterben in der Geschichte des Planeten

Leserkommentare …Das haben 4Unternehmen zu verantworten! Syngenta, Monsanto, Bayer und BASF! Mit den Pestiziden, Herbiziden und dem anderen Dreck mit dem Monsanto die Muttererde vergiftet, verunreinigt….
Biene-images

Rubel auf Rekordtief zum Dollar

Sorge um neue Sanktionen

Die Ukraine-Krise hat den Rubel am Freitag zum Dollar auf ein Rekordtief gedrückt. 1 $ war bis zu Rbl. 37.03 wert und damit nochmals etwas mehr als im März 2014, nachdem der Kreml die ukrainische Halbinsel Krim völkerrechtswidrig annektiert hatte. Ende Juni hatte sich der Kurs wieder bis unter 34 Rbl. entspannt, doch seither haben sich die schärferen Kämpfe in der Ostukraine am Devisenmarkt deutlich niedergeschlagen. In den vergangenen Tagen häuften sich Vorwürfe und Hinweise auf eine direkte Intervention russischer Streitkräfte auf ukrainischem Boden. Der Dollar notiert zum Rubel nun rund 11% stärker als vor einem Jahr, der Euro mit einem Wert von knapp 49 Rbl. ebenfalls. Die Sorge hinsichtlich neuer Sanktionen des Westens und die bereits schwache Lage der russischen Wirtschaft setzen die Valuta, die von der Zentralbank nicht gänzlich den Marktkräften überlassen wird, unter Druck. Auch die Leitindizes der Moskauer Aktienbörse rangierten in der Verlustzone, haben ihre Tiefstände vom Frühjahr jedoch noch nicht getestet.

Christiane Pfohlmann www.w-t-w.org/en/cartoon/christiane-pfohlmann www.pfohlmann.de

Christiane Pfohlmann

Inflationsrate fällt weiter: Druck auf Draghi steigt

Eurozone schlittert der Deflation entgegen
Die EZB ist unter Zugzwang

Die Inflationsrate ist in der Eurozone auf den niedrigsten Stand seit fast fünf Jahren gefallen. Damit wächst die Wahrscheinlichkeit dafür, dass EZB-Präsident Draghi die Märkte mit Geld fluten wird. Die Preise in der Euro-Zone steigen kaum noch und nähren damit die Sorgen vor einer Deflation.

Die Teuerungsrate fiel im August auf 0,3 Prozent, wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte. Dies ist der niedrigste Wert seit Oktober 2009, als die Preise im Strudel der globalen Finanzkrise sogar gefallen waren. Schon im Juli hatte die Inflationsrate bei nur noch 0,4 Prozent gelegen. Die Entwicklung verstärkt den Druck auf die Europäische Zentralbank (EZB), ihren Kampf gegen Deflationsrisiken zu forcieren. Teuerungsrate wird durch sinkende Energiekosten im Zaum gehalten
Druck auf Draghi steigt- Eurozone schlittert der Deflation entgegen

David Simonds

David Simonds

400 Millionen Ermittlungsverfahren gegen IWF-Chefin Lagarde

Gegen IWF-Chefin Christine Lagarde ist wegen ihrer Verwicklung in eine Finanzaffäre in LagardeFrankreich ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Der Vorwurf im Zusammenhang mit der sogenannten Tapie-Affäre laute auf „Nachlässigkeit“.

Das erklärte Lagarde am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Einen Rücktritt von der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) schloss die Französin aus. Seit 2011 steht sie an der Spitze des Fonds.

Ermittler verdächtigen Lagarde, sie könne in ihrer Zeit als französische Wirtschaftsministerin (2007-2011) regelwidrig eine Entschädigungszahlung von rund 400 Millionen Euro an Bernard Tapie ermöglicht haben. Der Geschäftsmann hatte sich von der früheren Staatsbank Crédit Lyonnais beim Verkauf seiner Anteile am deutschen Sportartikelhersteller Adidas geprellt gesehen und deswegen geklagt.

War es organisierter Betrug?
Es geht um 400 Millionen Ermittlungsverfahren gegen IWF-Chefin Lagarde gestartet

www.twitter.com/ernestopriego

www.twitter.com/ernestopriego

Herausforderung für das Controlling

Being Jogi Löw

Joachim Löw hat gezeigt, wie es sich auszahlen kann, wenn man systematisch Stärken und Schwächen eines Teams analysiert und daraus klare Trade-Offs ableitet. Das Problem: Die meisten CFOs führen ihr Controlling immer noch mit dem Dupont-Ansatz – wie Sepp Herberger seine WM-Elf von 1954. …
Being Jogi Löw
Niels Dechow, PhD, ist Professor für Unternehmensrechnungslegung und Controlling an der European Business School ebs.

www.kittihawk.de

www.kittihawk.de

Yellen erteilt Forderung nach Zinserhöhung Absage

Trotz des Aufschwungs in den USA will Notenbankchefin Janet Yellen bei der Zinswende nichts überstürzen.

Ein zu schnelles Vorgehen könne zu einem Hemmschuh für eine vollständige Erholung am Arbeitsmarkt werden, warnte sie am Freitag auf dem Zentralbanker-Treffen in Jackson Hole. Sie erteilte damit einer Forderung aus den eigenen Reihen eine Absage, die Zinszügel jetzt schon anzuziehen. Es gebe keine „einfachen Rezepte“ für eine angemessene Geldpolitik, betonte Yellen vor der handverlesenen Elite der Finanzwelt. Bei dem Treffen ließ der US-Notenbanker James Bullard mit harscher Kritik an EZB-Chef Mario Draghi aufhorchen, obwohl dieser erst im Juni die Zinsen auf das Rekordtief von 0,15 Prozent gesenkt hatte. Die EZB müsse auf „das Warnsignal“ niedriger Preissteigerungen reagieren und sich entschiedener gegen eine drohende Rezession stemmen, mahnte Bullard kurz vor einem Auftritt Draghis auf dem Forum.
Yellen erteilt Forderung nach Zinserhoehung Absage
Economy