Früh übt sich der Nachwuchssparer

Wenn es um die Kunden von morgen geht, lassen sich viele Banken nicht lumpen.

Mit üppigen Zinsen werben sie bei Kindern und Jugendlichen für ihre Giro- und Zinskonten. Wo Mama und Papa neidisch werden.

Geldanlage ist nur etwas für Erwachsene? Ganz falsch! Mit Jugendkonten, Mäusekonten und Startkonten überbieten sich die Banken regelrecht bei ihren Angeboten für Kinder und Jugendliche. Die Mainzer Volksbank hat für junge Kunden sogar eigens eine Jugendfiliale eingerichtet. „‚Beratung auf Augenhöhe‘ heißt unser Konzept“, sagt Filialleiterin Simone Frölich. Die Besonderheit: Hier werden Auszubildende in die Kundengespräche eingebunden. „Sie sprechen die Sprache der Kinder und Jugendlichen und können manche komplizierten Bankbegriffe einfacher erklären.
Frueh uebt sich der Nachwuchssparer
Kinder sollten schon früh den Umgang mit Geld lernen.

Reden wir über Geld und so!

Finanzielle Bildung ermöglicht eine erfolgreiche Teilhabe am wirtschaftlichen Leben .

Three Coins berichtet: Wie definiert man “Financial Literacy”?

Annunziata: “Die umfassendste Definition von finanzieller Bildung kommt von der OECD. Danach sind Menschen dann finanziell gebildet, wenn sie ein grundsätzliches Verständnis finanzieller Konzepte haben. Dazu gehört auch die Fähigkeit und das notwendige Selbstvertrauen, das eigene Wissen für reale finanzielle Entscheidungen nutzen zu können. Nur dann kann man sich aktiv am wirtschaftlichen Leben beteiligen. Finanzielle Bildung verbessert die finanzielle Lage des Einzelnen, aber auch der Gesellschaft insgesamt.”
Reden wir ueber Geld und so
Reden wir über Geld

Trend spricht gegen den Euro

Devisenmarkt: Der kurzfristige Trend spricht gegen den Euro

Der Euro hat in den vergangenen drei Wochen gegen den Dollar knapp 2,5% seines Wertes verloren. Waren am 8. Mai noch knapp $ 1.40 nötig gewesen, um eine Einheit der europäischen Währung erwerben zu können, so waren es am Freitag noch $ 1.3630. Während kurzfristig nur schon der Trend weiter nach unten zeigt, rechnen auch Marktstrategen mit weiteren Kursverlusten. Sie machen ihre Erwartungen einerseits an positiv interpretierten Konjunkturdaten in den USA und am Renditevorsprung der Anleihen des Landes fest.
Der kurzfristige Trend spricht gegen den Euro

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen

Harm Bengen 

Dürfen private Geldgeber bei der Berufung von ProfessorInnen mitreden?

WOZ berichtet: Die «Symbiose» zwischen Wirtschaft und Wissenschaft
Uni-Sponsoring

Wie weit dürfen private Geldgeber bei der Berufung von ProfessorInnen mitreden?

Die ETH Lausanne (EPFL) hat dem Nahrungsmittelkonzern Nestlé ein Vetorecht bei der Berufung zweier ihrer Professoren eingeräumt. Diese Enthüllung der WOZ von letzter Woche wird am 16. Mai für Diskussionen in der nationalrätlichen Wissenschaftskommission (WBK) sorgen . Schon länger hat die WBK für ihre Sitzung das Thema der Privatmittel an den Universitäten sowie der Transparenz über diese Mittel traktandiert und VertreterInnen aller Unis und der beiden ETHs zu einem Hearing geladen. WBK-Präsident Matthias Aebischer (SP, Bern) hatte gegenüber der WOZ gesagt, es werde Regeln brauchen, «sollten es die Universitäten und die beiden ETHs übertreiben». Gegenüber Radio SRF wurde er etwas deutlicher: Ein Vetorecht für private Geldgeber bei Berufungen liege nicht drin. EPFL-Präsident Patrick Aebischer sieht darin hingegen kein Problem. Dass ein Geldgeber mitbestimme, sei doch selbstverständlich, und «alle Welt macht das so», sagte er in einem Fernsehinterview mit Radio Télévision Suisse (RTS). Tut sie das wirklich?..
Symbiose zwischen Wirtschaft und Wissenschaft
ETHRAT.ch/medienmitteilungen
Wirtschaft und Wissenschaft

Ein Stipendium fürs Nicht-Studieren

Selbstfindung

Schonmal darüber nachgedacht, für die Selbstfindung Geld zu verlangen? Eine Privatuni spendiert Abiturienten ein ganzes Jahr Pause und zahlt dafür 700 Euro im Monat.

Die Initiative rief auch die Internet-Seite Mystipendium.de ins Leben. Eine Stipendiensuchmaschine generiert aus persönlichen Informationen eine Auswahl an Fördermöglichkeiten. Unter den 1.500 Angeboten sind allerdings auch das Berliner Begrüßungsgeld und eine Studentenprämie bei der Eröffnung eines Girokontos. Mit dabei sind aber auch Förderprogramme für Studenten mit verrückten Nebenjobs, durchschnittlichen Noten oder exotischen Lebensläufen.

8.400 Euro für ein Jahr Ausbildungspause – das klingt ähnlich abstrus. Andererseits gibt es mittlerweile eine ganze Bandbreite an Förderungen: Stipendien für Arbeiterkinder, für Informatikerinnen, für Migranten, für bedürftige Töchter bayerischer Beamter – warum also nicht auch ein Förderprogramm für Sinnsuchende?
Ein Stipendium fuers Nicht-Studieren

www.martybucella.com

www.martybucella.com

Russland und China unterzeichnen Gasdeal im Wert von 400 Milliarden Dollar

Vereinbarung gingen jahrelange Verhandlungen vor – Vertrag läuft über 30 Jahre
Shanghai – Nach jahrzehntelangen Verhandlungen ist das russisch-chinesische Gaslieferabkommen unter Dach und Fach. Im Beisein der Präsidenten Wladimir Putin und Xi Jinping unterzeichneten die russische Gazprom und die China National Petroleum Corp (CNPC) am Mittwoch in Shanghai die Verträge.

Ab 2018 liefert Gazprom bis zu 38 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr in die Volksrepublik. Über den bis zuletzt umstrittenen Preis für das Erdgas wurde nichts mitgeteilt. Putin sagte lediglich, die Preisbildung werde ähnlich der Lieferungen nach Europa erfolgen.
Gasdeal im Wert von 400 Milliarden Dollar

http://en.wikipedia.org/wiki/Drew_Sheneman

http://en.wikipedia.org/wiki/Drew_Sheneman

Zwangsarbeit und sexuelle Ausbeutung ein Milliardengeschäft

ILO-Studie: Zwangsarbeit und sexuelle Ausbeutung bringen Milliardenprofite

Straßenstrich in Guatemala

Straßenstrich in Guatemala

Mit moderner Sklaverei werden laut einer aktuellen Studie weltweit Profite in Höhe von jährlich 150 Milliarden Dollar erwirtschaftet. 21 Millionen Männer, Frauen und Kinder sind davon betroffen.
Das menschenunwürdige Geschäft mit der Zwangsarbeit ist für die Strippenzieher sehr einträglich: Die Einnahmen belaufen sich auf 150 Milliarden Dollar pro Jahr. Fast zwei Drittel dieser illegalen Gewinne – 99 Milliarden Dollar – entstehen durch Zwangsprostitution, heißt es in einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation ILO der Uno.

Der Bericht verändere unser Verständnis von Zwangsarbeit und moderner Sklaverei, sagte ILO-Generaldirektor Guy Ryder. Die Untersuchung zeige, wie dringlich es sei, diese „fundamental böse aber hochprofitable Praxis“ auszumerzen.

Am stärksten sei Zwangsarbeit in Asien verbreitet, gefolgt von entwickelten Volkswirtschaften einschließlich der EU. Betroffen seien weltweit 21 Millionen Männer, Frauen und Kinder, erklärte Ryder. Konkrete Maßnahmen seien nötig, um diesen Menschen zu helfen. Dazu gehöre, dass große Unternehmen Verantwortung für die Geschäftsmethoden von Zulieferern übernehmen.

34 Milliarden Dollar werden laut dem Uno-Gremium im Bauwesen, Fabriken, dem Bergbau und bei deren Zulieferern mit Zwangsarbeit erwirtschaftet. Neun Milliarden Dollar entfielen auf die Land- und Forstwirtschaft sowie die Fischerei; acht Milliarden Dollar auf private Haushalte, die ihren Beschäftigten gar keinen oder viel zu geringen Lohn zahlten.
Report
Profits and Poverty: The Economics of Forced Labour
ILO-Studie

Paukenschlag an der Börse?

Focus berichtet: Deutsche Bank besorgt sich Milliarden bei einem Investor aus Katar
Die Ankündigung erreicht den deutschen Aktienmarkt am Sonntagabend: Das einflussreichste Geldhaus des Landes überrascht Anleger mit einem massiv geführten „Befreiungsschlag“. Was heißt das für die Bank? Und was für den Aktienkurs?
Paukenschlag an der Börse

Harm Bengen  www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

Harm Bengen

Scheich aus Katar

 

 

Brasilien: Im Schaufenster Angaben von Raten

Der Aufstieg Brasiliens ist gebremst, dieBrasilien Flag
Industrieproduktion stockt. Auch im Vorfeld der Fußball-WM will keine Stimmung aufkommen.

Aufstrebende Mittelschicht, steigende Exporteinnahmen – mit diesen Themen hat Brasilien viele Jahre Anleger gelockt.

Zuletzt stürzte die Währung ab, die Inflation stieg. Was ist passiert?
Brasilien hat den Plafond erreicht

drmakkoy

drmakkoy