Euro-Höhenflug löst auf EZB-Radar Alarm aus

Der Euro bereitet der Europäischen Zentralbank mal wieder Kopfzerbrechen. Nach der Wackelphase in der Schuldenkrise gibt nun die Stärke der Gemeinschaftswährung Anlass zur Sorge. Die niedrige Teuerung und der gestiegene Euro-Wechselkurs bildeten eine brisante Mischung, warnt Notenbankchef Mario Draghi. Sollte der Euro-Höhenflug das EZB-Ziel stabiler Preise in Gefahr bringen, will er notfalls die Zinsen weiter senken. Der Eurokurs kann die Exportwirtschaft bremsen und damit
die Preise drücken, was zusätzliche Deflationsängste schürt. Allerdings setzt Draghi zunächst auf die Wirkung seiner verbalen Breitseite. Erst wenn der Euro die Marke von 1,40 Dollar weit hinter sich lässt, gerät der EZB-Präsident nach Ansicht von Volkswirten in Zugzwang.
Euro-Hoehenflug loest auf EZB-Radar Alarm aus

Euro-Hoehenflug loest auf EZB-Radar Alarm aus

Banken-Rettung: Fordert Frankreich Zugriff auf deutsche Steuergelder?

Schulden-Krise

Die Franzosen machen Druck bei der Banken-Union: Nach EZB-Mann Benoît Coeuré soll EZB-Direktor Benoît Cœurées eine gemeinsame Einlagensicherung geben – also auch den Zugriff auf deutsche Steuergelder. Paris will, dass die die europäische Geldpolitik von der Banque de France gesteuert wird – nach dem Vorbild der US-Notenbank Fed, also durch massives Gelddrucken.
Frankreich fordert Zugriff auf deutsche Steuergelder

Fordert Frankreich Zugriff auf deutsche Steuergelder

Ex-Goldman-Trader: ‚Fabelhafter Fab‘ muss hohe Geldstrafe zahlen

Fabrice Tourre gilt als ein mutmaßlicher Strippenzieher Trader Tourre fuehrte Profi-Investoren in die Irreder Finanzkrise. Der „Fabelhafte Fab“ soll Klienten um eine Milliarde Dollar gebracht haben. Jetzt hat ein Gericht den einstigen Goldman-Sachs-Trader zur Zahlung einer hohen Geldstrafe verurteilt.
Ex-Goldman-Trader Fabelhafter Fab muss hohe Geldstrafe zahlen

Ex-Goldman-Trader

Gold Rückholaktion der Bundesbank

Rückholaktion der Bundesbank kostet hunderttausende Euro

Die Bundesbank will ihren Goldschatz künftig in Deutschland lagern. Die ersten Barren aus den USA und Frankreich lagern bereits in deutschen Tresoren. 2014 sollen deutlich mehr Tonnen Bundesbank-Gold folgen. Billig ist das nicht. Die Bundesbank hat sich die Verlagerung ihres milliardenschweren Goldschatzes nach Deutschland bislang 600.000 Euro kosten lassen. Eine Sprecherin der Notenbank in Frankfurt bestätigte am Montag einen entsprechenden Bericht des „Spiegel“. Die Summe umfasst Transport, Versicherung und das Umschmelzen der Barren.Der Großteil der deutschen Goldreserven lagert aus historischen Gründen im Ausland, vor allem in den Tresoren der US-Notenbank Fed in den USA. Die Bundesbank will bis spätestens 2020 die Hälfte des Goldschatzes von fast 3400 Tonnen – aktueller Wert rund 95 Milliarden Euro (Stand Ende Januar) – in heimischen Tresoren unterbringen.
Rückholaktion der Bundesbank kostet hunderttausende Euro
Rueckholaktion der Bundesbank

 

Anhaltend hohe Krisenanfälligkeit

Weltwirtschaft und Finanzmärkte

Die Märkte reagieren sehr empfindlich auf Shocks
Die Finanzmärkte sind anfällig für externe und interne Schocks, wie die Krise der Ukraine und die engen Verbindungen von Banken und Staaten zeigen.
Externe Schocks können Finanzmärkte durchschütteln. Die Reaktionen der Aktienmärkte in der vergangenen Woche auf die Krim-Krise bestätigten dies wieder einmal. Deshalb ist es für Marktteilnehmer wichtig, sich Gedanken über mögliche nächste Krisen zu machen. So erwarten Analytiker von Morgan Stanley zwar nicht, dass heftige Schocks durch aufstrebende Länder unmittelbar bevorstehen, sie warnen aber davor, dass im Ernstfall die Folgen für Industrieländer deutlich heftiger und anhaltender ausfallen würden als in der Asien-Krise von 1997/98. Einer der Gründe ist der seither auf 38% fast verdoppelte Anteil der aufstrebenden Länder an der Weltwirtschaft. Parallel dazu sind die Vernetzungen der Ländergruppen viel enger geworden. Ausserdem sind die Industrieländer gegenwärtig kein Bild strotzender Gesundheit
Anhaltend hohe Krisenanfaelligkeit

Krise

 

Der perfekte Plan für die Pension

Budget und Geldanlage-Strategie

Eine gute Planung der Pensionierung lohnt sich. So lassen sich die Alterseinkünfte sicherstellen und Steuern sparen. Zu empfehlen ist unter anderem die Aufstellung eines Budgets sowie eine Strategie für die Geldanlage.

Mit der Pensionierung beginnt für die meisten Menschen die «Verzehrphase», wie es im Finanzjargon heisst. Das angesparte Vorsorgekapital wird nun nach und nach aufgebraucht – es sei denn, es gelingt, den Lebensunterhalt von Kapitalerträgen oder Mieteinnahmen zu bestreiten. Für die neue Lebensphase ist eine gute finanzielle Planung notwendig, und den baldig Pensionierten stellen sich allerhand Fragen.
Der perfekte Plan für die Pension

Der perfekte Plan für die Pension

Wie die Steueraffäre ans Licht kam

Der Fall Uli Hoeneß

Seit knapp einem Jahr ist klar: Uli Hoeneß hatte ein Konto in der Schweiz. Ab Montag steht er nun wegen Steuerhinterziehung vor Gericht. Eine Chronologie der Affäre.

Uli Hoeneß muss sich vor Gericht verantworten. Im März letzten Jahres erging
ein Haftbefehl, der durch eine Millionenkaution außer Vollzug gesetzt ist.

Im Jahr 2012 erreichen den stern verlässliche Informationen, dass ein Spitzenmann aus der Fußball-Bundesliga auf einem Depotkonto bei der Schweizer Privatbank Vontobel heimlich ein riesiges Vermögen von umgerechnet mehreren hundert Millionen Euro gebunkert haben soll. Die Nummer des Kontos: 4028BEA.

14. Januar 2013: An Montagmorgen konfrontiert der stern die Vontobel mit einer Reihe detaillierter Fragen zu dem geheimen Schatz – ohne Namen noch, wem er gehören könnte. Die Bank lehnt einen Kommentar mit Verweis auf das Bankgeheimnis ab.

15. Januar 2013: Nach Medienberichten soll Vontobel ihren Top-Kunden Uli Hoeneß spätestens an diesem Dienstag vor den stern-Recherchen gewarnt haben. Daraufhin haben laut „Süddeutsche Zeitung“ ein Anwalt, ein Steuerberater sowie ein pensionierter Münchner Steuerbeamter bei der Vontobel versucht, auf die Schnelle Unterlagen für eine Selbstanzeige zusammenzustellen. Erst nach Mitternacht seien Papiere aus der Schweiz auf dem Email-Account von Hoeneß’ Ehefrau Susanne eingegangen.

Die Angaben zu den Abläufen sind allerdings bis heute widersprüchlich. In einem Telefonat mit dem damaligen stern-Chefredakteur Andreas Petzold etwa hatte Hoeneß zunächst angegeben, er habe die Selbstanzeige von langer Hand geplant und schon am Samstag, 12. Januar, bei seinem örtlichen Finanzamt in Rosenheim eingereicht – demnach bevor stern-Recherchen die Bank aufschreckten. Später verbreitete Hoeneß eine andere Version: Der Zeitschrift „Sport Bild“ sagte er, die Selbstanzeige sei am „17. Januar“ eingereicht worden.
Wie die Steueraffaere ans Licht kam

Mario Lars www.farbfiguren.de

Mario Lars
www.farbfiguren.de

Weltfrauentag: Ihr eigener Chef

Frauen haben am Arbeitsmarkt noch immer weniger Chancen als Männer. Viele gründen deshalb ihre eigene Firma.

Die Politik will es, die Wirtschaft auch. Und trotzdem will es nicht so recht gelingen mit der Gleichberechtigung der Frauen am Arbeitsmarkt, meint Katja von der Bey. „Frauen können nicht im gleichen Maße am gesellschaftlichen Wohlstand teilhaben wie Männer“, kritisiert sie. Von der Bey unterstützt deshalb Frauen dabei, sich als Unternehmerinnen selbständig zu machen. Sie ist Chefin der Berliner Weiberwirtschaft – einer Genossenschaft, die Frauen Gewerberäume für ihre Firmengründung stellt. Finanziert wird das Projekt von 1700 Frauen, die sich als Genossen an der Weiberwirtschaft beteiligen. Der Andrang auf die Räume für Unternehmerinnen ist groß, die Warteliste lang.
Ihr eigener Chef

women self employed

Droht Russland der USA bei Sanktionen mit Finanz-Krieg?

Russland droht im Falle von Sanktionen alle seine US-Staatanleihen abzustoßen. Zudem würde das Land auf den Dollar komplett verzichten und Kredite von US-Banken nicht mehr bedienen. Dadurch will Russland den „Zusammenbruch des US-Finanzsystems“ erzwingen.
Russland droht USA bei Sanktionen mit Finanz-Krieg

Kostas Koufogiorgos

Kostas Koufogiorgos