Kampf gegen die tunesische Mafia

Nach Angaben verschiedener Behörden, kooperieren die italienische Mafia und die Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat beim Drogen-, Menschen-, und Waffenhandel. Die Drogen werden demnach über Nordafrika nach Europa geschmuggelt.

Offenbar stehen die Terroristen des Islamischen Staates in engen Kontakt mit der italienischen Mafia. Nach Angaben des italienischen Staatsanwalts Franco Roberti sollen die Kriminellen gemeinsam Cannabis über Libyen nach Europa schmuggeln, berichte „Deutsche Wirtschafts Nachrichten„.

Hart geprüfte Unternehmer.
Annette Steinich berichtet: Tunesien hat den Übergang in die Demokratie abgeschlossen. Doch die Wirtschaft kommt nicht in Gang. Die Regierung will nun gegen Korruption und die postrevolutionäre Mafia entschlossener vorgehen.

Die Arbeitslosigkeit liegt bei 15,6%. Am stärksten betroffen sind junge Menschen, Frauen und die benachteiligten Regionen im Landesinneren, die über Jahrzehnte von Entwicklung und Wohlstand ausgeschlossen waren. Zu allem Übel musste die Wachstumserwartung für 2016 auf lediglich 1,6% nach unten korrigiert werden….nzz.ch-Kampf gegen die tunesische Mafia

Reports.weforum TUN
Siham Zebiri

Alarmstufe rot für den Ankläger im Prozess zur „trattativa“ *

Angst vor der Mafia?
Den folgenden News-Artikel veröffentlichet W-T-W Women and Finance aus der Überzeugung heraus, dass der beste Schutz für Leute, die sich gegen Erpressungen und Drohungen wehren, Öffentlichkeit und Transparenz ist. Es ist dabei egal, ob es sich um einfache Angestellte in einem Betrieb handelt, die sich nicht zum Komplizen für illegale Vorgänge machen lassen wollen, oder ob es sich um den Oberstaatsanwalt von Palermo handelt, der von Cosa Nostra „zum Tode verurteilt“ worden ist.

Der Oberstaatsanwalt von Palermo, Nino Di Matteo, der im Prozess zur „trattativa“ die Anklage vertritt, lebt seit 2014 mit dem Bewusstsein, dass er von dem in Opera einsitzenden Boss der Bosse, Totò Riina, zum Tode verurteilt worden ist. Aus dem Gefängnis heraus hatte Riina den Todesbefehl gegeben – so versteht man in Italien die abgehörten Äußerungen Riinas, der sicherlich wusste, dass seine Unterhaltungen mit einem Boss der Sacra Corona Unita im Hof des Gefängnisses mitgeschnitten wurden. Die Sicherheitsstufe für den Staatsanwalt wurde daraufhin auf die höchste Stufe angehoben.

Aus den Aussagen des Kronzeugen Vito Galatolo 2014 geht hervor, dass die für dieses Attentat bestimmten 150 kg Dynamit schon in Palermo versteckt seien. Außerdem sprach Galatolo von einem Plan B, falls ein Attentat in Palermo nicht möglich sei: Er sieht vor, Di Matteo in Rom mit einer Kalaschnikow zu erschießen. „Di Matteo hat sich zu weit aus dem Fenster gelehnt“, so Galatolo. Außerdem habe „man“ der Cosa Nostra versprochen, dass das Attentat auf den Palermitaner Staatsanwalt nicht so ausgehen werde wie die Attentate auf die Antimafia-Richter Falcone und Borsellino. Die Mafiosi, die die Attentate 1992 ausgeführt hatten, sind längst verurteilt und inhaftiert, während die Staatsanwaltschaften immer noch versuchen (z.B. im Prozess in Palermo) die Beteiligung von Vertretern des italienischen Staates nachzuweisen. Jetzt sei die Situation eine völlig andere: Cosa Nostra habe eine sichere Deckung durch die Politik. Diese Aussagen werden bestätigt von drei anderen Kronzeugen, die wie Galatolo für glaubwürdig gehalten werden.

Die Gefährdung des Oberstaatsanwaltes erhält nun eine neue Dimension: In einem abgehörten Gespräch zwischen einem Palermitaner Mafioso und seiner Frau beklagt sich die Frau über die Unvorsichtigkeit ihrer Schwiegermutter, die die Enkelin wiederholt in den Tennisclub TC2 gebracht habe, obwohl sie ihr das strengstens untersagt hatte. Das sei schließlich der vom Oberstaatsanwalt frequentierte Tennisclub – „und der soll doch umgebracht werden“. Aus der weiteren Unterhaltung geht hervor, dass nicht nur der Tennisclub als möglicher Ort des Attentats vorgesehen ist, sondern auch andere Punkte der Stadt, in denen der Staatsanwalt anzutreffen sei.

Außer diesem Gespräch gibt es weitere Elemente, die nun den Leitenden Oberstaatsanwalt von Palermo, Francesco Lo Voi, veranlasst haben, den CSM (oberste Behörde der italienischen Richterschaft) zu informieren. Um die „Aula Bunker“ herum – der Hochsicherheits- Gerichtssaal, in dem der Prozess zur trattativa abgehalten wird – sind die Sicherheitsmaßnahmen massiv verschärft worden Außerdem hat man Di Matteo „aus Sicherheitsgründen“ offenbar eine Stelle in der Nationalen Antimafiastaatsanwaltschaft in Rom angeboten – während man seine zwei Bewerbungen für eine solche Stelle noch unlängst abgewiesen hatte. Auch dies ein Zeichen, dass die Behörden die Situation als sehr ernst einschätzen. Antimafiaduemila.com

*Der Prozess in Palermo untersucht die Verhandlungen zwischen italienischen Staatsvertretern und (schon verurteilten) Bossen der Cosa Nostra. Im Zusammenhang mit diesen Verhandlungen müssen auch die Ermordung der beiden Antimafia-Richter Giovanni Falcone und Paolo Borsellino 1992 gesehen werden.

Der Oberstaatsanwalt Nino Di Matteo, Ankläger im Prozess zur „trattativa“ in Palermo
Der Oberstaatsanwalt Nino di MatteoVideo: Antimafiaduemila.com
Quelle: Antimafiaduemila.com

http://ekhi-guinea.deviantart.com/

www.ekhi-guinea.deviantart.com

Finanzplatz Genf lässt Federn

Der Schweizer Finanzplatz mit den ganz banalen Sorgen der Genfer Banken. Einst hüllten sich traditionsreiche Häuser wie Pictet, Lombard Odier oder Mirabaud in Schweigen, was den Geschäftsgang betrifft. Mittlerweile zeigen die Abschlüsse aber sektortypische Schwächen.

Finanzplatz Genf gehört nicht mehr zur Weltspitze. Die Genfer Banken haben eine schwache erste Hälfte 2014 mit mehrheitlich rückläufigen Gewinnen hinter sich. Im internationalen Vergleich büsst der Standort Plätze ein. Haben sich die fragwürdigen Geschäftspraktiken der Schweizer Vermögensverwaltungen, die nur unter dem Deckmantel des Steuergeheimisses zu betreiben waren überholt? Geneve Finance.ch

Es ist ein Warnruf vom Genfersee. Die europäische Kundschaft bleibt aus. Dadurch sinken die verwalteten Vermögen. Was wollen die Bankiers dagegen unternehmen?
Vor allem die Lage von Genfer Banken, die in der Vermögensverwaltung tätig sind, sieht nicht mehr so rosig aus wie vor Ausbruch der Finanzkrise. Dennoch blieb die Zahl der Finanzinstitute in den vergangenen zwölf Monaten relativ stabil, und der leichte Rückgang beim Volumen der verwalteten Vermögen ist verkraftbar. Der Standort Genf erfreut sich zudem weiterhin grosser Beliebtheit bei Kunden aus Asien und den traditionell eng mit Genf verbundenen Ländern des Nahen Ostens.Sorgen bereiten dagegen die europäischen Staaten und die Länder Lateinamerikas. Der unbefriedigende Zugang zum EU-Markt und der kommende automatische Datenaustausch wirken sich negativ auf den Neugeldzufluss aus. Kunden aus den Ländern Süd- und Zentralamerikas scheinen sich vermehrt nordamerikanischen Banken zuzuwenden. Wie den übrigen Schweizer Vermögensverwaltern dürften aber schliesslich auch den Genfer Banken vor allem die schrumpfenden Margen im Vermögensverwaltungsgeschäft zusetzen.
Genf rutscht in Finanzplatz-Ranking ab

Aaron Bacall

Aaron Bacall

Korruptionsaffäre der Falcon Bank

Finma verhängt Strafen gegen Falcon Bank
Im Skandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB gerät eine in der Schweiz angesiedelte und von den Arabischen Emiraten kontrollierte Privatbank in Bedrängnis.
Die Bank hat laut der Finanzaufsicht bei Geschäften mit dem malaysischen Staatsfond ungenügende Abklärungen getroffen.

Die Finma findet für die Zürcher Privatbank Falcon und deren Umgang mit dem malaysischen Staatsfonds 1MDB deutliche Worte und verhängt gleich auch Massnahmen: Sie zieht den ungerechtfertigten Gewinn von 2,5 Millionen Franken ein und droht mit Entzug der Banklizenz.

Die Falcon Private Bank habe «schwer» gegen die Geldwäschebestimmungen verstossen; zudem habe Falcon in «schwerer Weise» gegen die Anforderungen an die Gewähr für einwandfreie Geschäftstätigkeit verstossen; die Falcon Bank habe komplexe Transaktionen in markanter Höhe «mangelhaft» abgeklärt; und zwei Verwaltungsräte hätten eigene «illegitime» Zwecke verfolgt, heisst es in der Mitteilung, die die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma in der Nacht auf Dienstag verschickt hat.

2,5 Millionen Franken beschlagnahmt
Doch die Finma findet nicht nur deutliche Worte, sondern lässt die Bank auch gleich die Konsequenzen spüren. Sie zieht den ungerechtfertigt erzielten Gewinn von 2,5 Millionen Franken ein. Für drei Jahre darf die Bank keine Geschäftsbeziehungen mit ausländischen Personen eingehen, die politisch exponiert sind (PEP). Für den Wiederholungsfall droht die Finma mit dem Entzug der Banklizenz. Und die Falcon Bank muss die Unabhängigkeit ihres Verwaltungsrats verstärken.

Damit gerät nach der Tessiner BSI nun auch die Falcon Private Bank wegen des malaysischen Staatsfonds 1MDB unter Druck. Die Monetary Authority of Singapore (MAS) entzieht Falcon zudem den Status einer Handelsbank in dem asiatischen Stadtstaat.

Im Besitz von Abu Dhabi
Die Falcon Private Bank wurde 1965 in Zürich als Überseebank gegründet. 1998 wurde das Unternehmen in AIG Privat Bank umbenannt. 2009 übernahm die International Petroleum Investment Company (IPIC), ein Staatsfonds von Abu Dhabi, die Privatbank und benannte sie als Falcon Private Bank. Landbote.ch/Finma-sanktioniert-Falcon

Silvan Wegmann www.w-t-w.org/en/silvan-wegmann www.swen.ch/

Silvan Wegmann
www.w-t-w.org/en/silvan-wegmann
www.swen.ch/

Neue Geschäftsideen mit Cybathlon

Werden eines Tages die Paralympische Spiele interessanter werden als die olympischen Spiele? Werden dopingfreie Maschinen- Menschen die Weltrekorde der Zukunft erkämpfen?

Cybathlon Symposium 2016
Beim Cybathlon kämpfen Forscher, Unternehmen und Piloten um einen echten Durchbruch in der Prothetik. Dafür decken sie Frühstückstische, steigen über Rampen und spielen Jump-and-Run-Spiele. In einigen Jahren könnten das auch für die Piloten banale Aufgaben sein. Deutschlandfunk.de/Cybathlon

Die Technologie für Menschen mit Behinderungen wird besser, akzeptabler und finanziell günstiger werden, erfordert aber auch Geduld und Ausdauer bei der Umsetzung.

@cybathlon

www.cloudscience.de

www.cloudscience.de

Die Macht des billigen Geldes

Die Folgen eines überdrehten Geldhahns. Im Anleihensektor hat sich mittlerweile das Verhältnis von Risiko zu Rendite massiv verschlechtert. Der Ruf nach Strukturreformen wird lauter.

Die Politik des billigen Geldes hat Konsum bisher nicht angeschoben, das Geschäft für Banken und Versicherungen aber massiv verschlechtert Wien – Es mehren sich die Stimmen, welche die Geldpolitik am Ende ihrer Leistungsfähigkeit angelangt sehen. Dazu zählt auch Wolfgang Habermayer, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Merito Financial Solutions: „Wir haben Probleme, die Geldpolitik nicht lösen kann.“

Fiskalpolitik wie ein Infrastrukturprogramm könne dadurch nicht ersetzt werden, auch wenn dieses die Staatsschulden erhöhen würde. „Für eine Investition braucht man Optimismus“, betont Habermayer. Daran mangelt es seiner Ansicht nach in Europa. Dazu leiste auch die EZB ihren Beitrag, „weil wir nicht mehr auf klassische volkswirtschaftliche Entwicklungen ausgerichtet sind, sondern alles nur noch der Geldpolitik unterliegt.“ Dies sei aufgrund der negativen Begleiterscheinungen bedenklich. Wankende Geschäftsmodelle.

Als Beispiel führt Habermayer, früher Vorstand der Bank Austria und Chef der Deutschen Bank in Österreich, Europas Geldhäuser an. Deren Geschäftsmodell werde von der Geldpolitik durchkreuzt, da im Zinsgeschäft kaum mehr verdient werden könne. In Europa ortet der Merito-Chef folglich ein Überangebot an Banken: „Es wird durch Fusionen oder Schließungen in Europa zu einem massiven Konsolidierungsprozess kommen – nicht nur national, sondern auch grenzübergreifend.“….der standard
Geld

Lombard Risiken und Nebenwirkungen

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Ein Lombard-Kredit ist ein Finanzprodukt. Finanzprodukte bergen oft schwer erkennbare Risiken. Für Risiken und Nebenwirkungen …. schauen Sie unser Video.

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

Harm Bengen
www.w-t-w.org/en/harm-bengen
www.harmbengen.de

Weitere Lernvideos Finanzkompetenz

Notenbanken im Visier von Hackern

Das ist ein weltweites Problem. Bei einer der grössten virtuellen Attacken aller Zeiten hatten im Februar dieses Jahres Cyberkriminelle die Sicherheitssysteme der Notenbank von Bangladesh geknackt. Sie erbeuteten 81 Mio. $, die auf Konten in den Philippinen und von dort aus weitergeleitet wurden. Der Grossteil des Betrages wird immer noch vermisst. Internationale Hackergruppen wie Anonymous kündeten daraufhin weitere Angriffe auf Zentralbanken an. Der Fall Bangladesh wirft die Frage auf, wo und wie genau derartige Angriffe passieren.

Notenbanken sind wegen der riesigen Geldmengen, die sie täglich weltweit verschieben, ein attraktives Ziel. Nun hat die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, die Zentralbank der Notenbanken, eine Spezialeinheit für den Kampf gegen Hackerattacken gegründet.

Im Fall Banglades ist die hauseigene Software geknackt worden, welche die Zentralbank an das führende internationale Interbanken-Netzwerk Swift anbindet.  Swift überträgt auf ihrem System Swiftnet die internationalen Informationen zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Weltweit wickeln 11 000 Finanzinstitute ihre Geschäfte über Swift ab, genauso die meisten internationalen Zahlungsausgleiche. Bei Swift werden jährlich rund 2,5 Mrd. Zahlungsaufträge aufgegeben, täglich arbeitet das Netzwerk mit Milliarden von Dollars.
Möglich ist zudem die Zusammenarbeit mit einem Mitarbeiter, einem Insider, durch den er Zugriff auf dessen Computer erhält. Oftmals aber startet ein Angriff mit einer einfachen Internetsuche nach «Swift» oder dem Namen der anvisierten Organisation. Ziel ist es, zum Namen und damit zur E-Mail-Adresse eines Mitarbeiters zu gelangen. Dieser muss selber wohlgemerkt keinen Zugang zu Swift haben, er muss einzig über einen Firmencomputer verfügen.

Hacken umfasst das Aufspüren und Ausnutzen von Sicherheitslücken in der Software oder im Betriebssystem eines Computers. Eine solche Lücke finde sich fast in jeder Software und jedem Betriebssystem, sagt «White Hat»-Hacker Ulrich Fleck. Bereits eine einzige Software bestehe aus zig Millionen Codes, jeder einzelne könne eine Lücke enthalten. Für Sicherheitslücken gibt es einen Schwarzmarkt. Kriminelle Hacker bieten diese zum Kauf an. Käufer sind gemäss Fleck das organisierte Verbrechen, aber auch staatlich gesponserte Gruppen oder Nachrichtendienste. cyber risk in banking sector

Zum Schutz von Notenbanken soll nun eine Spezialeinheit ein Regelwerk gegen Cyber-Angriffe erarbeiten. Nach diesem Cyber-Angriff auf die Notenbank von Bangladesch hat die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) eine Spezialeinheit ins Leben gerufen, die ein einheitliches Regelwerk zum Schutz vor Hacker-Angriffen erarbeiten soll.
Hacker Man

Mafia das grosse Geschäft mit Drogen

Internet Dealer. Das sogenannte Darknet gewinnt als Drogenumschlagplatz an Bedeutung. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Europabüros des amerikanischen Think-Tanks Rand Corporation. Gemäss den Kalkulationen beläuft sich der globale Umsatz von online vertriebenen illegalen Drogen auf bis zu 18,5 Millionen Euro pro Monat. Das kommt gegenüber 2013 einer Verdreifachung gleich, ist aber im Vergleich zum Offline-Markt noch bescheiden. Der Drogenkauf über das Darknet erinnert an Plattformen wie Amazon: Die bestellte Ware wird dem Kunden in einem Paket per Post zugestellt. Allerdings ist für die Bestellung zur Wahrung der Anonymität eine Verschlüsselungs-Software nötig, bezahlt wird mit der Digitalwährung Bitcoin. Laut dem Studienautor Stijn Hoorens hat Cannabis im Darknet global gesehen mit 37 Prozent den grössten Marktanteil aller Drogen. Die Niederlande weisen im Ländervergleich die höchsten Pro-Kopf-Einkünfte aus dem Online-Drogenverkauf auf. Besonders beliebt sind psychedelische Drogen wie Ecstasy oder MDMA, die in niederländischen Labors produziert werden. Auf den ersten Blick überrascht indes, dass relativ wenig Cannabis direkt aus den Niederlanden über das Darknet verkauft wird. Hoorens weist darauf hin, dass es schwieriger sei, das voluminöse und stark riechende Cannabis unauffällig per Post zu verschicken, zumal Pakete aus den Niederlanden für die Zollbehörden vieler Länder prinzipiell verdächtig seien. Hoorens berichtet aber von Fällen, in denen niederländisches Cannabis im Darknet bestellt, per Kurier nach Deutschland gebracht und von dort per Post verschickt worden sei, um das Risiko zu minimieren, dass das Paket abgefangen werde. Die Rolle des „Dark Net“ im Handel mit illegalen Drogen/ EN
Cannabis-Politik in den NiederlandenWo in Europa am meisten gekifft wird