Chinas Industrie schrumpft achten Monat in Folge

Der Einkaufsmanagerindex stieg zwar um 1,1 auf 48,3 Punkte und somit auf den höchsten Wert seit Juni, wie aus der am Montag veröffentlichten Umfrage des Markit-Instituts mit dem Medienhaus Caixin hervorgeht. Allerdings blieb das Barometer erneut unter den Marke von 50 Zählern, ab der ein Wachstum signalisiert wird. Hoffnung auf ein Ende der Durststrecke macht aber die Entwicklung der Bestellungen aus dem Ausland: Die Exportaufträge wuchsen erstmals seit Monaten wieder, wenn auch nur leicht.

Peking Reuters berichtet:  „Der Abschwung hat sich verlangsamt“, sagte Caixin-Chefvolkswirt He Fan. „Das legt nahe, dass die bisherigen Konjunkturhilfen allmählich wirken.“ Die Zentralbank hat binnen eines Jahres sechsmal ihren Leitzins gesenkt, zuletzt im Oktober. Das billige Geld soll Investitionen und Konsum anschieben. Das Bruttoinlandsprodukt der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt war im dritten Quartal mit 6,9 Prozent so langsam gewachsen wie seit der weltweiten Finanzkrise 2009 nicht mehr.

Die Industrie leidet unter einer schwachen Nachfrage im In- und Ausland. Dies sorgt für Überkapazitäten, weshalb viele Firmen ihre Preise senken, was wiederum ihre Gewinne schmälert. Während die Dienstleistungsbranche bisher noch glänzen konnte, zeigten sich in der jüngsten Konjunkturstatistik auch hier Schwächen: Dort signalisiert der Einkaufsmanagerindex zwar weiter ein Wachstum, allerdings ist es so gering wie seit Ende 2008 nicht mehr.

Kostas Koufogiorgos

Kostas Koufogiorgos

Neue Steuer-CD enthält Deals im Wert von 70 Milliarden Euro

NRW kauft erneut Steuer-CD und will auch Schein-Geschäfte prüfen.NRW-Steuern-CD
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen macht erneut Jagd auf Steuergelder. Das Land hat den bisher teuersten Datensatz gekauft und hofft auf Mehreinnahmen von bis zu fünf Milliarden Euro.

Die nordrhein-westfälischen Behörden haben einem Insider zufolge eine weitere CD mit Daten mit Daten von deutschen Steuerzahlern gekauft, die das Land der Steuerhinterziehung bezichtigt. Sie enthalte Transaktionen mit einem Handelsvolumen von rund 70 Milliarden Euro, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Daten beträfen deutsche und ausländische Banken. Wie hoch der steuerpflichtige Anteil der Transaktionen ist, muss demnach noch geprüft werden.

Der Spiegel hatte berichtet, NRW habe den bislang teuersten Datensatz gekauft. Es handelt sich demnach um die neunte CD, die die Landesregierung seit 2010 erworben hat. Bundesweit würden dadurch die Mehreinnahmen des Staates insgesamt auf vier bis fünf Milliarden Euro geschätzt. An dem Vorgehen gibt es auch Kritik, etwa aus der CDU, die in NRW in der Opposition ist. Dem Blatt zufolge geht es im aktuellen Fall nicht nur um Schwarzgeld, sondern auch um das Vortäuschen von Geschäftsvorgängen. Teilweise sei die Kapitalertragsteuer zweimal angerechnet und erstattet worden.

Eine Sprecherin des SPD-geführten Finanzministeriums in Düsseldorf sagte am Samstag: „Wir bekommen weiter Daten angeboten, schauen diese an und prüfen, ob wir sie ankaufen. Das ist weiterhin laufendes Geschäft.“
Neue Steuer-CD enthaelt Deals im Wert von 70 Milliarden Euro

paolo-calleri.de

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Frauen und Kinder leiden unter Korruption

«Heimweh» der Anleger muss kein Nachteil sein

Es gilt zwar gemeinhin als unvernünftig, bei Aktienanlagen zu sehr auf die Titel heimischer Firmen zu setzen. Die Stärke des Schweizerfrankens aber relativiert solche Argumente. Oder ist das einfach nur eine neue clevere Marktstrategie?

Christof Leisinger berichtet: «Wieso in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nahe.» Wenn es ums Geld geht, lässt sich dieses Sprichwort ohne weiteres auf das konservative Verhalten der Schweizer Privatanleger übertragen. Schliesslich besteht ein grosser Teil ihrer Privatvermögen aus Immobilien, aus Ansprüchen an Versicherungen und Pensionskassen sowie aus Bankeinlagen und Bargeld. Während sie insgesamt immerhin knapp 12% ihres finanziellen Reichtums in Aktien- und Fondsanlagen investiert haben, spielen strukturierte Finanzprodukte in ihren Depots kaum eine Rolle. Wie verschiedene Umfragen zeigen, herrscht selbst in diesem Bereich eine gewisse Bodenständigkeit. Denn wenn die Schweizer Privatanleger schon Aktien kaufen, dann erinnern sie sich bevorzugt an Unternehmen, die sie kennen und deren Papiere an der heimischen Börse in Schweizerfranken gehandelt werden.
Das Heimweh der Anleger muss kein Nachteil sein

Ist Heimweh der schweizer Anleger ein nachteil?

Ist Heimweh der schweizer Anleger ein Nachteil?

Index? Klar Aber welcher?

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen
im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Die gängigen Indices für den Schweizer Aktienmarkt sind ausgesprochen schlecht diversifiziert. Das heutige Video diskutiert das Phänomen und zeigt, wie sich das Problem lösen lässt.
Videos Kategorie Finanzkompetenz
Frau Dax Teaser

Microsoft Deutschland holt erstmals Frau an Spitze

Sabine Bendiek: Vom Speicherspezialisten EMC zu Microsoft. Sabine Bendiek
Chefwechsel bei Microsoft Deutschland: Erstmals übernimmt mit Sabine Bendiek eine Frau die Spitzenposition des US-Technologieriesen für den deutschen Markt.

Mit Sabine Bendiek wird erstmals eine Frau an der Spitze von Microsoft Deutschland stehen. Die 49-Jährige, die bislang als General Manager beim Speicherspezialisten EMC tätig war, übernimmt ihre neue Aufgabe Anfang 2016, teilte der Konzern mit.

Bendiek werde das Deutschland-Geschäft mit über 2700 Mitarbeitern und mit mehr als 31.500 Partnerunternehmen verantworten. Im Mittelpunkt stünden dabei der Ausbau des Bereiches Personal Computing oder die Umgestaltung von Produktivitäts- und Geschäftsprozessen.

Bendiek folgt auf Christian Illek, der im Frühjahr als Personalvorstand zur Deutschen Telekom zurückgekehrt war. Zwischenzeitlich hatte Alexander Stüger die Geschäfte übernommen.
Frau an die Spitze

Geldwäschegesetz – Verschmähtes Bargeld

Das schweizer Parlament weitet das Geldwäschereigesetz aus auf Berufsstände, die mit dem Finanzsektor etwa so viel zu tun haben wie die Dorfkäserei. Bargeldströme sollen reguliert werden

Nicolas Ramelet berichtet: Bereits heute sollte sich vom Uhrenverkäufer oder Kunsthändler an der Bahnhofstrasse bis zumAutohändler am Utoquai jeder Gewerbetreibende Gedanken machen, ob ein bar in Schweizerfranken bezahlender Kunde dieses Geld allenfalls auf illegale Weise erworben hat. Richtig ungemütlich wird es für die Verkäuferin in einer Bijouterie, wenn sie den Assistenten des wohlhabenden Touristen aus dem Nahen Osten nach den Hintergründen des Geschäfts sowie nach einer Kopie des Ausweises seines Arbeitgebers fragen muss. Wie konnte es dazu kommen?
Verschmähtes Bargeld
www.geldwaescherei.ch
Aufsicht führen

Was Geld ist, wissen nicht mal Banker so genau

Rechte, Grüne, Christen: Alle glauben, dass Geld den Charakter verdirbt. Hans Magnus Enzensberger sieht das anders: Statt es zu verachten, müssten wir das Geld erst einmal verstehen. Ein Plädoyer.

Glücklicherweise gibt es Hans Magnus Enzensberger. Er hat einen „kleinen Wirtschaftsroman“ veröffentlicht, der „Immer das Geld!“ heißt und in dem es tatsächlich offensiv ums Geld geht. Ohne dass es dabei zum Dämon würde, der die Menschheit versklavt. Banker werden nur zart gescholten, und die Art von Armut, die es in die Geschichte schafft, erschöpft sich darin, dass ihre Heldin nach einem Zwischendurch-Bankrott ein paar Tage lang bei ihrer Familie im Gästezimmer unterkommen muss, statt wie sonst in der Executive Suite des Hotels „Vier Jahreszeiten“ zu residieren.

Es handelt sich um Unterhaltungen einer alten Dame mit Kindern über Geld, die nicht sehr in die Tiefe gehen, aber das Thema einigermaßen abschreiten: was Geld ist (das wissen nicht einmal Spitzenbanker so genau), wie im Verlauf der Geschichte aus Kaurimuscheln der Hochfrequenzhandel wurde, warum Staaten problemloser Schulden machen können als ein Familienvater, wann die Notenpresse angeworfen wird (bei Bedarf, so unabhängig von den Zwecken der Politik, wie sie behaupten, sind die Zentralbanken jedenfalls nicht), wie Reichtum entsteht (nicht immer durch stille, ehrliche und vorbildliche Arbeit) und dergleichen mehr.
Was Geld ist, wissen nicht mal Banker so genau
Geld

Oma’s Batzen

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen
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Wie Schweizer Grosis so möchten auch Deutsche und Österreichische Omas ihren Enkeln etwas Gutes tun. Z.B. eine Batzen von EUR 100 pro Monat auf die Seite legen. Wie sehen die Rechnungen hier aus? Auch diese Enkel werden’s danken.

Knitting Christmas Tree

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2,217,603,800,001 Staatschulden Deutschland

Um 1.556 Euro erhöht sich die deutsche Staatschuld pro Sekunde!Staatsverschuldungsuhr Deutschland

Mehr Infos unter: Der Europacheck
Eine Staatspleite droht nicht nur Griechenland. Wie kommt es eigentlich dazu, dass ein Staat sich verschuldet, welche Rolle spielen Banken und Ratingagenturen, und wann ist ein Staat eigentlich Pleite? Das erklärt dieser Animationsfilm der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Clemens Steinhauer www.spasszeichner.de

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