Europas Kinder wachsen zunehmend in Armut auf

In Europa tut sich ein Graben auf – zwischen Jung und Alt. Reicher Norden, armer Süden: Das war die Formel, die bislang den Kontinent teilte. Jetzt droht Europa ein neuer Graben: zwischen Jung und Alt. Und das gilt nicht nur für die Krisenstaaten.

Trotz der wirtschaftlichen Erholung in der Euro-Zone reißt die soziale Kluft auf dem europäischen Kontinent weiter auf. Die Entwicklung der vergangenen Jahre ist bedrohlich, denn die Grenzen verlaufen nicht mehr nur zwischen dem wohlhabenden Norden und dem krisengeschüttelten Süden des Kontinents. Zunehmend zieht sich auch ein tiefer Graben zwischen Jung und Alt. Davor warnt die Bertelsmann-Stiftung, die in einer groß angelegten Untersuchung jährlich ermittelt, wie sich die soziale Gerechtigkeit in den Ländern der Europäischen Union entwickelt.

Kinder und Jugendliche seien die großen Verlierer der Wirtschaftskrise, warnen die Verfasser der Studie. Kinder wüchsen zunehmend in Armut auf und Jugendliche ohne Bildung, heißt es in der Studie. Besonders erschreckend sei, dass diese Entwicklung nicht nur in den Krisenländern an der Peripherie der Euro-Zone zu beobachten sei, sondern auch in vielen weiteren Ländern.
In Europa tut sich ein Graben auf – zwischen Jung und Alt
Complete study: Social Justice Index 2015
Deutsche KinderarmutSiehe hierzu auch: Frauen und Kinder leiden unter Korruption

Deutscher Bank droht weiterer Ärger wegen Geldwäsche in Russland

Was Whistleblower, oft unter schwierigsten Umständen, uns schon seit Jahren versuchen zu erzählen, kommt langsam auf den Tisch. Ein Filz aus Kumpanei, Vertuschung und Verschleierung. Nicht nur in der Politik, Justiz, Banken, Fifa, VW und den Vereinten Nationen um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Überall gibt Bemühungen zur Aufklärung. Das könnten hoffentlich endlich auch Anfänge einer positiven Entwicklung gegen Korruption in Deutschland sein.

Offenbar ermöglichten es die Geschäfte Putin-Vertrauten, Teile ihres Vermögens ins Ausland zu schaffen – und damit gegen die Sanktionen des Westens zu verstoßen.

Die Untersuchungen des amerikanischen Justizministeriums und der New Yorker Finanzaufsicht DFS gegen die Deutsche Bank weiten sich aus. In die vermuteten Geldwäsche-Geschäfte, in die die Deutsche Bank in Russland verwickelt sein soll, ist nach Recherchen der „Financial Times“ auch ein ehemaliger Banker und Bürger der Vereinigten Staaten involviert. Das sagte eine mit dem Fall vertraute Person der Zeitung.

Die Untersuchung ist eine der ersten Ermittlungen gegen ein Unternehmen der Wall Street, bei der es auch um die westlichen Sanktionen gegen Russland geht, seit diese nach der Krim-Annexion durch Russland im vergangenen Jahr beschlossen wurden. Anfang Juni war bekannt geworden, dass sich die Deutsche Bank in Russland mit einem großen Fall von Geldwäsche konfrontiert sieht. Russische Kunden hätten über die Bank wohl Rubel im Wert von mehr als sechs Milliarden Dollar gewaschen, verlautete es damals aus Finanzkreisen. Mirror trading
Vereinigte Staaten Deutscher Bank droht weiterer Aerger wegen Geldwaesche in Russland
Deutsche Bank wegen sogenannter Mirror TradingsFrauen und Kinder leiden unter Korruption

Europas Angst vor den arabischen Männern

Für jede international tätige Busnissfrau ist interkulturelles Training für die arabisch-islamische Welt eine Selbstverständlichkeit. Wie sieht es aber eigentlich umgekehrt aus. Werden arabisch-islamische Männer auf den Umgang mit westlichen Frauen vorbereitet?

Europas Angst vor den arabischen Männern. Was ist der Geist von Europa? Auf jeden Fall gehört zu ihm die Hochachtung der Frau – ein großer Unterschied zur arabischen Tradition. Und das müssen die Flüchtlinge akzeptieren.

Tilman Krause berichtet: Aus diesem mittelalterlichen Humus erwuchs die Bedeutung der Frau als Impulsgeber für die gesamte intellektuelle und künstlerische Sphäre im alten Europa. Die rein körperliche Überlegenheit des Mannes über die Frau (sollte sie tatsächlich existieren) wurde kompensiert durch die Huldigung, die der Mann der Frau in der höheren Gesellschaft darbrachte.

Der europäische Mann, jedenfalls derjenige, der ästhetische Ansprüche an sich stellte, begab sich, mit Molière zu sprechen, in die „Schule der Frauen“. Er ließ sie bei Hofe, in den Salons der Gebildeten den Ton angeben. Er suchte den Frauen zu gefallen.

Und dabei entwickelte sich ein Verhaltensrepertoire, das seine sanfte Gewalt nicht aus der kruden Willensdurchsetzung ableitet, sondern aus der Grazie der Umgangsformen, dem Charme als Mittel der Kommunikation. Dieses Prinzip drang mehr und mehr in die europäischen Sitten ein, jedenfalls dort, wo die Gesetze des „guten Tons“ herrschten.

„Niveau der Seele“: Das ist gut gesagt. Denn es geht hier um Formen, um innere Schönheiten, fernab der Utilität….
Europas Angst vor den arabischen Männern
Etikette Training für arabisch-islamische Männer

Vom Favoriten für Afrika-Investoren zum Risikofaktor

Finanzkrise in Kenya
Vom Favoriten für Afrika-Investoren zum Risikofaktor
Kenya macht Negativschlagzeilen: Bilanzdefizit, fiskalisches Ungleichgewicht, Fall der Währung und von Börsenkursen. Der Schock trifft das Land unvorbereitet. Nun droht auch noch eine Bankenkrise.

Markus M. Haefliger berichtet: Der Prinz wird wieder Frosch. Wenn Kenyas Wirtschaft schlingert, reichen die Folgen weit. Kenya ist der Motor der East African Community, der erfolgreichsten Wirtschaftsgemeinschaft Afrikas, und verfügt zumindest auf dem Papier über ein modernes regulatorisches Regime. Unabhängige Institutionen sollen die Wirtschafts- und Finanzsektoren von der politischen Willkür früherer Zeiten abschotten. Die Regierung ist einer liberalen Wirtschaftsdoktrin verpflichtet, und mit hohen Gewinnen galt die Nairobi Securities Exchange (NSE) in den letzten Jahren als Wunschdestination ausländischer Investoren, die auf das angebliche afrikanische Wachstumswunder setzten

So weit die Theorie; in der Praxis jagen sich derzeit die Hiobsbotschaften. Statt der für das laufende Finanzjahr budgetierten Mehreinnahmen von 17% liegen die Staatseinkünfte unter denjenigen des Vorjahres. Das schwächere Wirtschaftswachstum (laut der Weltbank 5% statt der zuvor vorausgesagten 6%) kann den Ausfall nicht erklären. In den digitalen Netzwerken gehen Gerüchte um über Begünstigungen von politisch verbandelten Kartellen durch die Kenya Revenue Authority (KRA), die Steuerbehörde.

Die Vorwürfe sind offenbar so stichhaltig, dass sich Präsident Kenyatta diese Woche gezwungen sah, die Lebensführung der Amtsdirektoren der KRA überprüfen zu lassen. Gleichzeitig schiessen die Staatsausgaben in die Höhe. Eine vor drei Jahren in die Wege geleitete Dezentralisierung mit 47 Landkreisen hat die Ausgaben für Saläre erhöht; diese machen derzeit 69% des Staatsbudgets aus. Im September streikten die Lehrer während eines Monats, weil versprochene Lohnerhöhungen nicht wirksam geworden waren. Ein Gericht gab den Lehrern recht, setzte das Urteil jedoch vorläufig aus…
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Keniya

Aktien für Grosi’s Enkel

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen
im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.


Das eben mit einem Enkel beglückte Grosi möchte ihrem Enkel Gutes tun und ihm einen Sparbatzen auf die Seite legen, die er dann mit 20 erhalten soll – beispielsweise CHF 100 pro Monat. Hoffentlich macht sie das richtig. Den Enkel würd’s freuen.
Grandma with two Kids

Blockchain eine Geldrevolution?

Die Finanzbranche arbeitet an einer Geldrevolution. Eine neue Technologie namens Blockchain kann Überweisungen, Kredite und Wertpapierhandel schneller und günstiger machen – und Institute abschaffen.

Als vor sechs Jahren der Programmierer Satoshi Nakamoto die erste Transaktion mit einer Währung namens Bitcoin anstieß, nahm in den großen Banken niemand Notiz davon. Was sollte dieses digitale Geld, ausgedacht von einigen Verschlüsselungsexperten, mit klassischen Überweisungen, Krediten und dem Kauf und Verkauf von Aktien zu tun haben?

Heute gibt es kaum noch eine namhafte Bank, die nicht ihre schlauesten Köpfe auf das Thema angesetzt hat. Vielen Vorständen schwant langsam: Diese Erfindung könnte Banken – und auch Börsen – früher oder später überflüssig machen.

Genauer gesagt geht es nicht um Bitcoins, sondern um die Technologie dahinter: die Blockchain. Diese ist nichts anderes als ein digitaler Kontoauszug, der aus aneinandergereihten Datenblöcken besteht und Informationen über alle möglichen Geschäfte enthält.
Blockchain ist die Revolution des Geldverkehrs
Bald könnten in der neuen digitalen Finanzwelt Menschen ziemlich überflüssig werden

Ferraris Reifen qualmen beim Börsenstart in New York

Aktien eröffnen rund 15 Prozent über dem Ausgabepreis. Ferrari gibt gas und hat am Mittwoch in New York einen rasanten Börsenstart hingelegt. Der Börsengang wurde von der Sorge begleitet, dass eine Expansion des Autoherstellers die Exklusivität seiner Automobile beschädigen könnte.

Der italienische Hersteller von Luxuswagen, Ferrari, hat am Mittwoch in New York einen rasanten Börsenstart hingelegt. Die Aktien kamen mit 60 $ an den Markt, was rund 15% über dem am Vorabend festgelegten Ausgabepreis lag. Der Kurs flachte sich im Lauf des Tages leicht ab, und die Titel mit dem Börsenkürzel «Race» gingen schliesslich bei 55 $ und einem Plus von gut 6% aus dem Handel. Damit hat Ferrari nun einen Marktwert von 11 Mrd. $ erreicht. Nach der Placierung von knapp 10% der Aktien hält die Konzernmutter Fiat Chrysler noch 80% der Aktien und der Sohn des Ferrari-Gründers, Piero Ferrari, 10%. Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne hatte zu Handelsbeginn die Glocke an der Wall Street geläutet. Viele Börsianer hatten zur Feier des Tages Jacken in Ferrari-Rot und mit entsprechenden Logos an. Vor dem Gebäude der New Yorker Börse waren rund ein halbes Dutzend Ferraris ausgestellt.

Der Börsengang wurde von der Sorge begleitet, dass eine Expansion des Autoherstellers die Exklusivität seiner Automobile beschädigen könnte. Derzeit werden jährlich lediglich 7000 Fahrzeuge gebaut, im Jahr 2019 sollen es laut Emissionsprospekt 9000 sein. Marchionne erklärte am Mittwoch, dass eine Ausweitung der Absatzzahlen möglich sei, ohne das zu zerstören, was Ferrari so wertvoll mache: die besondere Beziehungen der Kunden zu der Marke. Wichtig sei, die Produktion auf die Nachfrage abzustimmen: «Wir müssen immer mindestens einen Ferrari weniger produzieren, als wir verkaufen können.»
Ferrari gibt Gas beim Boersenstart in New York

Martin Guhl www.w-t-w.org/en/martin-guhl/

Martin Guhl
www.w-t-w.org/en/martin-guhl/

Manche Städte verarmen

Diese Städte schwimmen im Geld, andere verarmen
Städte und Dörfer im Süden investieren hohe Summen in Straßen und Schulen – im Norden hingegen verkommt die Infrastruktur. Doch oft haben die Kämmerer keine Wahl: Sie stecken in einem Teufelskreis….

Nur noch geringe Investitionen

Dass die deutschen Städte zu wenig investieren, ist keine neue Erkenntnis. Laut einer Umfrage der KFW Bankengruppe unter Kämmerern schieben sie einen Investitionsstau von 132 Milliarden Euro vor sich her.

Das DIW kommt in der Studie zu einem ähnlich alarmierenden Befund. Demnach haben sich die kommunalen Investitionen im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt zwischen 1992 und 2013 fast halbiert – von 1,7 auf rund 0,8 Prozent. Zwischen 2003 und 2013 lagen die Abschreibungen der Kommunen um 46 Milliarden Euro höher als die Investitionen. Kurzum: Die Infrastruktur fährt auf Verschleiß.

Allerdings nicht überall. Im Süden des Landes schwimmen viele Städte im Geld. Im Jahr 2013 gaben bayerische Städte je Einwohner 469 Euro aus – und damit drei Mal so viel wie Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern. Denn 25 Jahre nach der Einheit wird im Osten nur noch wenig investiert. Der „rapide Rückgang der Investitionen in den ostdeutschen Ländern ist bemerkenswert“, heißt es in der DIW-Studie
Diese Staedte schwimmen im Geld, andere verarmen
Strassenschäden und-Schlaglöcher

Die heissen Tage

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen
im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Nicht nur „verlorene gute Jahre“ haben eine dramatische Auswirkung auf die Rendite von grundsätzlich langfristig ausgerichteten Aktienportfolios. Sogar einzelne verpasste Tage können unglaublich bestrafen. Hierzu einige erstaunliche Ergebnisse.
Rendite-GierWeiter Videos Kategorie Finanzkompetenz

Andy Warhol-Anwesen soll 85 Millionen Dollar Wert sein

Zu Lebzeiten verzog sich Künstler Andy WarholWarhol
gern auf sein Anwesen in Montauk. Nun steht Warhols Eigenheim zum Verkauf – für eine mehrere Millionen Dollar. Wir zeigen, welche Star-Immobilien nach neuen Besitzern suchen.

Schon zu Lebzeiten war er eine Legende: Andy Warhol. Die Inspiration für seine Kunstwerke holte er sich dabei aber nicht in der Stadt, sondern im östlich von New York gelegenen Montauk. Dort traf er Künstlerfreunde und andere Stars wie zum Beispiel Mick Jagger, Elizabeth Taylor und John Lennon. 1972 kaufte er zusammen mit Filmemacher Paul Morrissey für 225.000 Dollar ein Anwesen auf der Insel. 43 Jahre später steht die Villa wieder zum Verkauf – für schlappe 85 Millionen Dollar.
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Andy Warhol