Erste Frau in der Männerriege der Deutschen Bank

Sylyie Matherat : Deutsche Bank holt Ex-Notenbankerin Sylvie Matherat
aus Frankreich in den Vorstand.

Die Deutsche Bank will die Kooperation mit den Aufsichtsbehörden verbessern und holt die ehemalige französische Notenbankerin Sylvie Matherat in den Vorstand. Auch die Chefin der EZB-Bankenaufsicht ist eine Französin. Matherat ist eine Expertin in Risiko-Fragen.

Die Deutsche Bank stockt ihren erweiterten Vorstand auf und will so die Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden verbessern. Von der französischen Notenbank hat Deutschlands größtes Geldhaus deshalb Sylvie Matherat verpflichtet. Die 52-jährige Französin ist im Group Executive Committee GEC künftig für die Einhaltung und Umsetzung regulatorischer Vorgaben sowie die Beziehungen zu den Aufsehern zuständig. “Die Ernennung von Sylvie Matherat unterstreicht unser Engagement bei der weiteren Verbesserung unseres Kontrollumfelds und beim Austausch mit Aufsichtsbehörden weltweit”, erklärten die Deutsche-Bank-Chefs Jürgen Fitschen und Anshu Jain am Dienstag.

Die Deutsche Bank erhofft sich von der Berufung eine Verbesserung der Kommunikation mit der EZB: Deren Bankenaufsicht wird von Matherats ehemaliger Kollegin bei der französischen Notenbank, Danielle Nouy geleitet.

Matherat ist eine Expertin in Risiko-Fragen. Sie kennt vor allem Fragen des internationalen Clearings und die Bestrebungen der Amerikaner und der Europäer, gemeinsame regulatorische Rahmenbedingungen für den Finanzsektor zu finden.

Die Deutsche Bank steht wegen einer Serie von Skandalen im Visier der Ermittlungsbehörden. Ende vergangenen Jahres verdonnerte die EU-Kommission die Bank wegen der Affäre um Zinsmanipulationen beispielsweise zu einer Strafe von 725 Millionen Euro. In zahlreichen anderen Fällen laufen noch Ermittlungen, milliardenschwere Strafen drohen. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin warf der Bank im vergangenen Jahr in einem öffentlich gewordenen Brief mit scharfen Worten vor, nicht die richtigen Konsequenzen aus den Verfehlungen zu ziehen.

Die Deutsche Bank will deshalb ihre internen Kontrollen stärken und besser mit den Aufsichtsbehörden kooperieren. Ende vergangenen Jahres hat das Geldhaus deshalb bereits den McKinsey-Manager Thomas Poppensieker verpflichtet, der als Sonderbeauftragter Kontroll-Abteilungen der Bank koordinieren und einheitliche Standards durchsetzen soll.

Matherat, die als erste Frau ins erweiterte Führungsgremium der Deutschen Bank berufen wird, begann ihre Karriere bei der französischen Notenbank 1986. Bis auf einen kleinen Abstecher zu Paribas Capital Market verbrachte sie dort den Großteil ihrer Karriere und arbeitet auch im Baseler Finanzstabilitätsrat (FSB) mit. Ihr Vorgesetzter bei der Deutschen Bank ist der für Rechtsfragen zuständige Vorstand Stephan Leithner.

Aus den eigenen Reihen berief die Deutsche Bank am Dienstag außerdem Fabrizio Campelli in den erweiterten Vorstand. Der 41 Jahre alte Italiener soll als Leiter der Abteilung für Konzernentwicklung dazu beitragen, dass der Umbau der Bank voranschreitet und das Institut seine kürzlich auf 2016 verschobenen Rendite- und Sparziele erreicht. Campelli war 2004 von der McKinsey zur Deutschen Bank gewechselt.
Erste Frau in der Männerriege der Deutschen Bank
Sylyie Matherat-4

Schweizer Finanzaufsicht fordert Banker zu mehr Selbstdisziplin auf

Finma fordert besseres Risikomanagement

Der neue Direktor der Finanzmarktaufsicht Finma, Mark Branson, ruft die Banken zu konsequenterem Risikomanagement und mehr Selbstdisziplin auf. Viele Fälle von unkorrektem Geschäftsverhalten hätten das Vertrauen von Politik, Gesellschaft und Markt erschüttert.

Es sei aber nicht Aufgabe der Finma, «ein politisches Urteil über die Frage zu fällen, wer für ein Geschäftsmodell verantwortlich ist, das in der Schweiz während Jahrzehnten praktiziert und nicht nur von Banken und deren Angestellten, sondern auch von den Behörden und der Politik toleriert und teils unterstützt wurde».

COMPLIANCE-RISIKEN KONTROLLIEREN

Es brauche ein Umdenken im Umgang mit Compliance-Risiken, denn gerade die Kontrolle des Verhaltens eigener Geschäftseinheiten werde immer wichtiger, forderte der Finma-Direktor. Es gelte Gefahrenherde zu erkennen, zur Risiko-Begrenzung interne Weisungen und Reglemente zu erlassen, die richtigen Anreizsysteme zu finden und schliesslich müsse Fehlverhalten intern hart sanktioniert werden.
Finma-Direktor fordert Banker zu mehr Selbstdisziplin auf

Slivan Wegmann  Text w-t-w.org www.w-t-w.org/en/silvan-wegmann www.swen.ch/

Slivan Wegmann / Text w-t-w.org

Frauen Berufsbilder im Finanzbereich / Leitung Finanzen

Jobs in FINANCE: Hier kommt Nummer 10 der Serie.

Im Teil 1 hat Sabine Paulus uns den Contoller vorgestellt. Dannach folgte die Buchhalterin. Im Teil 3, und 5 ihrer Serie hat sie uns mit dem Treasurer, Cash Manager und Risikomanager bekannt gemacht. Im Teil 6,7, 8 und folgten die IR-Managerin , Compliance officer , Interner Auditor und die Unternehmensjuristin.

Leiter Finanzen

Vorstufe zum CFO-Posten: Viele der Finanzchefs im deutschsprachigen Raum waren vor ihrer Berufung zum CFO als Leiter Finanzen tätig. Unternehmen greifen gerade bei der internen Suche nach einem neuen CFO oft auf die Finanzleiter zurück. Welche Voraussetzungen man mitbringen muss und wie viel bei dieser Position zu verdienen ist.
Was Leiter Finanzen verdienen können

Leiter Finanzen: 93.000 bis 160.000 Euro

Da der Leiter Finanzen für zahlreiche Bereiche zuständig ist und zudem Personalverantwortung trägt, kann er oder sie zwischen 93.000 und 130.000 Euro verdienen. Das Jahresbruttogehalt hängt von der Berufserfahrung, von der Unternehmensgröße, der Anzahl der betreuten Gesellschaften, der Unternehmensstruktur und der Branche ab und wird in der Regel durch einen variablen Gehaltsbestandteil und einen Firmenwagen ergänzt. Vereinzelt sind auch Jahresbruttogehälter jenseits von 150.000 Euro möglich.
Leiter Finanzen
2Director Finance

Die mächtigsten Frauen der Welt

Sie führen Unternehmen, regieren Länder oder haben großen Einfluss auf die weltweite Wirtschaftsentwicklung. Diese Frauen können jedem Mann das Wasser reichen.
Forbes ermittelt jedes Jahr anhand von Einkommen, öffentlicher Wirkung und medialem Einfluss die mächtigsten Frauen der Welt.

Auf Platz eins befindet sich auch in diesem Jahr eine alte Bekannte, auf den weiteren Plätzen hat sich im Vergleich zum Vorjahr aber einiges getan. Unter anderem konnte sich eine Frau, die bislang nicht unter den Top Ten der Forbes-Liste vertreten war, direkt den zweiten Platz unter den mächtigsten Frauen der Welt sichern. Wer das ist, erfahren Sie in unserem Bildranking.
Die mächtigsten Frauen der Welt

www.bernhard-sauter.ch

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Die grossen Börsen-Gurus

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“
Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt
Prof. Dr. Erwin W. Heri

An den Finanzmärkten gibt es keinen „free lunch“ – Aussagen grosser Börsen-Gurus haben daher vor allem anekdotischen Charakter. Zwei Beispiele sollen dies aufzeigen – Teil 1.
Die grossen Börsen-Gurus
Videos / Kategorie / Finanzkompetenz

Fehlen wir beim Zinsentscheid?

Fehlen wir beim Zinsentscheid?
Wegen Euro-Zwerg: Wie Deutschland in der EZB entmachtet wird

[Deutschland verliert Stimmrecht: So funktioniert die Stimmen-Rotation in der EZB]
FOCUS Online/Wochit Deutschland verliert Stimmrecht: So funktioniert die Stimmen-Rotation in der EZB

Innerhalb der Europäischen Zentralbank soll ein Rotationsverfahren eingeführt werden. Die Folge: Deutschland verliert alle fünf Monate sein Stimmrecht in der Notenbank. Und das, obwohl wir die Hauptlast der Euro-Rettung schultern müssen.
Der Eurobeitritt Litauens schwächt Deutschlands Macht im Rat der Europäischen Zentralbank. Er setzt einen Automatismus in Gang, den die Euroländer vor zehn Jahren beschlossen haben: Sitzen im Rat der EZB mehr als 25 Vertreter, wird ein rotierendes Verfahren eingeführt. Alle fünf Monate verliert ein anderes Euroland seine Stimme. Wird genau dann eine wichtige Entscheidung, etwa der Kauf von Staatsanleihen oder eine Zinssenkung durchgewunken, muss das betroffene Land zuschauen.

So wird auch der Chef der Deutschen Zentralbank Jens Weidmann ab dem geplanten Beitritt Litauens im Jahr 2015 alle fünf Monate auf die Abstimmung verzichten – im Wechsel mit den vier größten Euroländern Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden. Allerdings darf er weiter an den Debatten des Gremiums teilnehmen und seine Meinung äußern.
So funktioniert das Rotationsprinzip
Fehlen wir beim Zinsentscheid

Nel / Ioan Cozacu www.w-t-w.org/en/nel-ioan-cozacu www.nelcartoons.de

Nel / Ioan Cozacu

Greenpeace Engagement zur Verbesserung der Aufsicht!

Fun Finance™ Lilah antwortet auf die Twitter Anfrage  der GreenpeaceUmweltschutzorganisation Greenpeace zu dem Artikel Aufsichts-Defizit bei Greenpeace International
Hello again,… schon wieder hat die Aufsicht versagt!

Frage an : „@wtwfinance @LilahFinance Kennt ihr unsere Stellungnahme „?

„Wir bedauern den Verlust außerordentlich und möchten uns bei unseren Fördermitgliedern ausdrücklich entschuldigen“.

Aus Sicht von Greenpeace Deutschland hat das Defizit 2013 keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Handlungsfähigkeit, Kampagnen und Strategien von Greenpeace. Greenpeace Deutschland steht darüber hinaus im direkten Kontakt mit Greenpeace International und wird den von KPMG geprüften Jahresabschluss 2013 nach Erscheinen nochmals prüfen.“
Defizit bei Greenpeace International / Greenpeace Stellungnahme

Berichte zu Prüfgesellschaften wie KPMG:
KPMG To Pay $8.2 Million To Settle SEC Charges
Bank Executives Report Poor Money Laundering Controls

Should HBOS Ex-Chief Lose his Knighthood?
Big Four Accounting Firms Writing Laws in Parliament

Lilah bietet Greenpeace an den „geprüften“ Prüfbericht mit dem Lilah „Magnification Glass“ noch mal zu überprüfen und gegebenenfalls mit dem Lilah Prüfstempel™ zu stempeln.

Wie werden Berichte geprüft :
Augen zu? linkes Auge? rechtes Auge? Lilahs „Magnification Glass“ !!
Supervision-Greenpeace

Hello again,… schon wieder hat die Aufsicht versagt!

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace Lilah Aufsichtauf falschem Kurs, bei Termingeschäften auf sinkende Euro-Kurse wurden 3,8 Millionen Euro verzockt.

Ein Mitarbeiter der Finanzabteilung von Greenpeace International hat den Kauf ausländischer Währungen für andere Greenpeace Büros abgeschlossen, bevor der Kurs des Euro gegenüber den meisten Währungen zu steigen begann. Der Angestellte hatte bei Termingeschäften auf sinkende Euro-Kurse gesetzt.

Greenpeace International regelt den weltweiten Zahlungsverkehr zwischen den 40 Länderbüros. Wechselkursschwankungen können dabei zu Überschüssen führen oder zu Verlusten. Mit den Termingeschäften sollten zur Absicherung gegen das Währungsrisiko dienen.

Ein Mitarbeiter der Finanzabteilung hat eigenmächtig und unautorisiert Devisenabsicherung abschließen können. Gewöhnlich müssen solche Transaktionen bei Greenpeace International von der Geschäftsführung genehmigt werden. Es ist ungewöhnlich, dass ein einzelner Mitarbeiter ein derart großes und riskantes Geschäft eigenmächtig abschließen konnte. Die Organisation spricht von einem „gravierenden Fehler“ im internen Kontrollsystem.

Währung Glaubwürdigkeit

Kostas Koufogiorgos

Kostas Koufogiorgos

Droht der EU ein Zusammenbruch?

Die Rede des EU-Sozialkommissars László Andor vor der Hertie School of Governance in Berlin am Freitagabend fördert auf erstaunlich offene Art zu Tage, dass die EU offenbar wesentlich stärker gefährdet ist als es die EU-Kommission bisher eingeräumt hat.

….Andor beklagt, dass die Euro-Staaten faktisch all ihrer Mittel beraubt wurden, durch Abwertung oder Gelddrucken die jeweiligen Volkswirtschaften zu stabilisieren: „Der einzige Mechanismus, der den unter Druck geratenen Euro-Staaten geblieben ist, ist die sogenannte interne Abwertung: Durch strenge Kostendisziplin im privaten und öffentlichen Sektor sollte Wachstum erzeugt werden – also durch den Abbau von Arbeitsplätzen und die Kürzung von Löhnen. Die interne Abwertung hat zu hoher Arbeitslosigkeit, zu sinkenden Haushaltseinkommen und steigender Armut geführt. Sie bedeutete sprichwörtliches Elend für Millionen von Menschen.“……
Erstmals spricht ein EU-Kommissar offen vom Zusammenbruch

hugofreutel.blogspot.ch

hugofreutel.blogspot.ch

Die Kluft zwischen Markt und Realität

Die Kluft zwischen Markt und Realität
Weltwirtschaft und Finanzmärkte

Die niedrigen Marktzinsen und hohen Aktienkurse signalisieren derzeit eine falsche Sicherheit. Während Tiefzinsen den Spielraum der Notenbanken einengen, hat die Politik das Krisenmanagement behindert.

Die Finanzmärkte signalisieren unverdrossen: Die Gefahr ist vorbei. Die Aktienmärkte bewegen sich auf hohem Niveau, und an den Kapitalmärkten, insbesondere in der Euro-Zone, verharren die Zinsen auf extrem niedrigem Niveau. Die laufenden Renditen für spanische und französische Staatsanleihen sind sogar niedriger als jemals in den vergangenen über 200 Jahren; und auch die italienischen Zinsen haben, wie von Jim Reid von der Deutschen Bank aufgestellte Grafiken zeigen, nur einmal in diesem Zeitraum diesen tiefen Wert touchiert. Doch diese Signale dürften täuschen. Die Verschuldung nicht nur der einzelnen Staaten, sondern auch des Privatsektors ist weiterhin auf ungesund hohem, auf Dauer nicht tragbarem Niveau und steigt teilweise sogar weiter.

Grenzen der Geldpolitik
Die Kluft zwischen Markt und Realität

Tony Neat

Tony Neat