FMA zufrieden mit Whistleblower-Seite

59 Meldungen verdankt die Österreichische Finanzmarktaufsicht FMA der Whistleblower-Seite

Seit Jänner dieses Jahres ist das Portal aktiv:
Die Whistleblower-Seite, Whistleblower
die die heimische Finanzmarktaufsicht einrichtete, um verstärkt auf die Hilfe von Insidern zurückgreifen zu können, wenn es um Hinweise auf Verstöße in Finanzinstituten geht. Mitarbeiter von Finanzfirmen sollen damit Alarm schlagen können, wenn sie bei ihren Arbeitgebern Unregelmäßigkeiten ausmachen. Die Idee dahinter: Personen, die von Verstößen gegen einschlägige Gesetze Kenntnis haben oder begründeten Verdacht auf Verstöße hegen, können das der Behörde mitteilen – anonym und nicht rückverfolgbar. Protect Whistleblower

Ist die Schuldenkrise in Europa überwunden ?

Die Schuldenkrise in Europa sei entschärft, aber nicht überwunden. Das erklärte Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Nationalbank  an der Generalversammlung am Freitag in Bern. Die Erholung der Weltwirtschaft sei weiterhin mit bedeutenden Abwärtsrisiken behaftet. «Hauptsächlich verantwortlich dafür bleibt die europäische Schuldenkrise.» Somit sei der Franken-Euro-Mindestkurs das angemessene Instrument, um die Gefahr einer Aufwertung des Frankens zu bannen – eine solche würde Importe verbilligen und damit Deflationsgefahr verursachen.

Europa braucht Reformen

Der Mindestkurs sei keine Anbindung an den Euro, oberhalb der Grenze könne sich der Franken frei bewegen, stellte Jordan klar. Er sei weiterhin notwendig, auch wenn Extremrisiken in Europa gebannt wurden. «Aber bewältigt ist die Krise noch nicht, was eigentlich nicht überraschen sollte. Denn für ihre Bewältigung braucht es auch Strukturreformen.»

Dazu bestehe ein breiter Konsens: Die Reformen müssten das Wachstumspotenzial der betroffenen Länder erhöhen und ihnen ermöglichen, die hohe Arbeitslosigkeit und die Verschuldung dauerhaft und deutlich zu reduzieren. Auch im Bankensektor seien zusätzliche Anstrengungen erforderlich. «Deshalb ist die von der Europäischen Zentralbank durchzuführende Bankenprüfung äusserst wichtig.»

Fed und EZB nicht mehr im Gleichschritt

Zu den Risiken in der Eurozone kämen politische Spannungen in mehreren Regionen sowie strukturelle Schwächen in wichtigen aufstrebenden Volkswirtschaften. Darüber hinaus könne die Divergenz in der geldpolitischen Ausrichtung zunehmen. Während in den USA das Fed den Boden für eine allmähliche Normalisierung vorbereite, überlege sich die EZB, ob sie weitere Lockerungsschritte unternehmen solle. In einigen Schwellenländern hingegen könnten erneut Zinserhöhungen notwendig werden, um eine weitere Abwertung der Währung zu verhindern sowie die hohe Inflation einzudämmen. Jordan resümiert: «Die Risiken für das Wirtschaftswachstum haben leider nicht abgenommen.»
Die europaeische Krise ist noch nicht ueberwunden

www.koufogiorgos.de

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Frauen haben private Konten aus Glas

Gläserner Kunde
Kontoabfragen deutlich gestiegen

Deutschlands Behörden haben einem Zeitungsbericht zufolge in den vergangenen 15 Monaten private Konten so oft durchleuchtet wie nie zuvor. Vor allem Finanzämter und Gerichtsvollzieher fragen nach.

Besonders häufig ließen neben Finanzämtern Gerichtsvollzieher prüfen, wer über welche Konten oder Wertpapierdepots verfüge, wird unter unter Berufung auf Zahlen des Bundesfinanzministeriums berichtet . Demnach verzeichnete das zuständige Bundeszentralamt für Steuern 2013 knapp 142.000 Konto-Abfragen. Das seien doppelt so viele wie 2012. Auch im ersten Quartal des neuen Jahres wuchs die Zahl der Abfragen den Angaben zufolge ähnlich stark – von gut 24.000 auf mehr als 48.000.
Kontoabfragen deutlich gestiegenGläserner Kunde

CFO-Gehälter steigen durchschnittlich stärker als die der CEOs

Nach wie vor verdient ein Chief Financial Officer CFO Finanzvorstand deutlich weniger als ein Chief Executive Officer CEO-Geschäftsführer.

CFO-Gehälter steigen durchschnittlich stärker als die der CEOs

Die Vergütung der Dax-Finanzchefs lag 2013 etwas höher als im Vorjahr. Die durchschnittliche Direktvergütung stieg um rund 6,5 Prozent, wie eine Analyse ergab, die FINANCE exklusiv vorliegt. Dennoch verdient der CFO nach wie vor deutlich weniger als sein CEO-Kollege.

Nach wie vor verdient ein CFO deutlich weniger als ein CEO.

Die durchschnittliche Direktvergütung der DAX-CFOs ist im vergangenen Jahr um rund 6,5 Prozent gestiegen und damit stärker als die der CEOs. Die Vorstandsvorsitzenden der 30 größten deutschen Unternehmen konnten sich im Durchschnitt lediglich um rund 2 Prozent mehr Gehalt freuen.
CFO-Gehälter steigen durchschnittlich stärker als die der CEOs

CFO

Frauen Berufsbilder im Finanzbereich / Treasurer

Jobs in FINANCE: Berufsbilder im Finanzbereich.
Im Teil 1 hat Sabine Paulus uns die Contoller/in vorgestellt.
dannach folgte die Buchhalterin.

Im Teil 3 ihrer Serie folgt  Der Treasurer

Treasury ist selbst für viele BWL-Absolventen häufig ein Fremdwort. Dabei wird eine Laufbahn mit überdurchschnittlich hohem Gehalt belohnt. Welche fachlichen und persönlichen Voraussetzungen man als Treasurer erfüllen sollte und wie viel ein Treasurer verdienen kann.

Zu den Kernaufgaben eines Treasurers zählen Finanzierung, Cash Management und Zahlungsverkehr, Zins- und Währungsmanagement sowie die Geldanlage.

Was Treasurer verdienen können

Junior: 40.000 bis 50.000 Euro
Treasurer: 49.000 bis 75.000
Senior Treasurer: 70.000 bis 100.000+
Leiter Treasury: 84.000 bis 130.000+. Es sind sogar bis zu 250.000 Euro möglich.
Der Treasurer

Lilah is Finance Expert Treasurer

Lilah is Finance Expert
Treasurer

EU-Institutionen setzen Antikorruptionsregeln nicht konsequent um

Martin Ehrenhauser zur Integritätsstudie der EU-Institutionen von Transparency Transparency stellt EU-Integritaetsstudie vorInternational:

„Die Studie bestätigt mangelhafte Transparenz und Kontrolle“

Heute hat die Antikorruptionsorganisation Transparency International eine neue Studie zur Integrität der Institutionen der
Europäischen Union veröffentlicht. In dem Bericht wurde die
Transparenz der Entscheidungsfindung bei den EU-Institutionen, die
bestehenden Ethikregeln, der gegenwärtige Umgang mit den
Interessenkonflikten, Whistleblowerschutz, die Kontrolle des
EU-Budgets sowie das bestehende System von Kontrollmechanismen auf
EU-Ebene unter die Lupe genommen.

„Die Schlussfolgerungen dieser Studie sind ernüchternd: Sie
bestätigt mangelhafte Transparenz und Kontrolle. Es bestehen zwar
Regeln bezüglich Transparenz und Ethik aber sie bleiben oft auf dem
Papier und werden oft zur einer formellen Pflichtübung. Es mangelt an
einem robusten und funktionierendem System von Kontrollmechanismen.
Die wichtigen Entscheidungen fallen hinter verschlossenen Türen. So
werden so gut wie keine Unterlagen von den Trilogsitzungen des Rats,
der Europäischen Kommission und des Parlaments öffentlich gemacht.
Der Whistleblowerschutz ist zu schwach. Das Lobbyregister ist
zahnlos. All dies unterminiert die Integrität der EU-Institutionen
und macht sie anfällig für Korruption. Die EU-Institutionen können
sich mangelhafte Integrität nicht leisten. Sie vertieft das Mistrauen
der Bürger noch mehr und schadet der Europäischen Idee,“ so
Ehrenhauser, Mitglied des Haushaltskontrollausschusses des
Europäischen Parlaments.

„Das bestehende System der Finanzkontrolle ist ebenfalls
mangelhaft. So verwaltet die Europäische Kommission eine zentrale
Ausschlussdatenbank – eine Art schwarze Liste für risikohafte
Unternehmen, die keine Gelder vom EU-Budget erhalten dürfen. Leider
funktioniert diese Liste aber in der Praxis nicht. Außerdem ist sie
geheim, auch für die Mitglieder des Europäischen Parlaments. Sogar
die Weltbank, die über eine ähnliche Liste verfügt, hat sie
öffentlich gemacht. Die Zentrale Ausschlussdatenbank muss
funktionsfähig und umgehend öffentlich gemacht werden. Mein
Änderungsantrag diesbezüglich wurde vom Plenum des Parlaments im
vergangenen März angenommen. Nun muss die Kommission dieser Forderung
nachkommen,“ so Ehrenhauser abschließend.
EU Integrity System ReportEU-Institutionen setzen Antikorruptionsregeln nicht konsequent um

 

Versicherungen: Werden den Kunden noch mehr Erträge vorenthalten?

Werden den Kunden noch mehr Erträge vorenthalten

Die Lebensversicherer machen gerade einen neuen Versuch, einen Teil der mit den Kundengeldern erwirtschafteten Gewinne abzuschöpfen und nicht ausschütten zu müssen. Die Bundesregierung scheint mitzuspielen

Hoher Garantiezins, saftige Überschüsse, dauerhafte Sicherheit – so lockte die Versicherungsbranche Millionen von Kunden – machte die Lebensversicherung zum Lieblingsprodukt der Deutschen für die Altersvorsorge. Und auch die Politik rührte immer wieder kräftig die Werbetrommel
Mehr Geld für die Versicherungen, weniger Geld für die Kunden.

Axel Kleinlein, Bund der Versicherten:

„Das Finanzministerium hat schon immer gute Beziehungen zur Versicherungswirtschaft, denn gerade die Versicherungsunternehmen kaufen ja die Staatsanleihen der Bundesrepublik auf und von daher sind das sehr gute Geschäfte, die Herr Schäuble hier machen kann.“

GDV Gesamtverband der Versicherungswirtschaft

Und die Versicherungen können durch ihre guten Kontakte ihren Willen immer wieder durchsetzen. Nur wenige Meter vom Bundesfinanzministerium entfernt, sitzt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.

Nach Ansicht der Organisation Lobby-Control einer der einflussreichsten Lobby-Verbände.

„Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft ist ein finanzstarker Lobby-Verband, der einfach viel Geld und viel Manpower hat, um die Politik zu beeinflussen. Er hat über 300 Mitarbeiter in Berlin und Brüssel und er hat viel Geld für Lobbyarbeit, man kann das in Brüssel sehen, dass er dort über 2 Millionen Euro 2012 für Lobbyarbeit ausgegeben hat, damit ist er schon in der Top-Liga von Lobby-Akteuren.“

Auch bei den Parteispenden sind die Versicherungen nicht kleinlich. Allein die Allianz hat in den vergangenen fünf Jahren über eine Million Euro an die Bundestagsparteien überwiesen.

Und selbst gegen allzu kritische Stimmen aus der Wissenschaft hat die Versicherungsbranche vorgesorgt. Die Konzerne finanzieren einfach Lehrstühle und Institute der Versicherungswissenschaften mit.

Ulrich Müller, Lobby-Control:

„Die Wissenschaftsförderung ist kritisch zu betrachten, weil wir gerade im Bereich der Finanzen und der Versicherungen eigentlich mehr unabhängige Expertise bräuchten, die einfach auch bei schwierigen Sachverhalten der Politik und der Öffentlichkeit eine bessere Beurteilung erlaubt.“

Ein perfektes Netzwerk zwischen Forschung, Politik und Versicherungswirtschaft.

Für den Staat und die Versicherungskonzerne geht es um Milliarden. Die Summen, die die Kunden verlieren, erscheinen dagegen geradezu winzig. Und so ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich die Versicherungslobby mit ihren Wünschen erneut durchsetzt.
Bausteine Lebensversicherung

Mancher Baustein wackelt

Lebensversicherungen weniger rentabel: Was Sie tun können – Mit was können die Kunden bei der Auszahlung rechnen? Kann man sich auf den Garantiezins verlassen? Wann ist eine vorzeitige Kündigung ratsam?
Versicherungen: Werden den Kunden noch mehr Erträge vorenthalten

 
 

www.petrakaster.de

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Millionen der mexikanischen Gewerkschaftsführerin

Das Bundesamt für Justiz ist befugt, Bankdaten ans US-Justizdepartement Eine schillernde Figur die langjährige Gewerkschaftsfuehrerin Elba Esther Gordillaherauszugeben, die dieses per Rechtshilfe im Zusammenhang mit einem Strafverfahren gegen die langjährige mexikanische Gewerkschaftsführerin Elba Esther Gordillo einfordert. Das Bundesstrafgericht hat die Beschwerde eines Unternehmens, das mehrheitlich in Besitz der inhaftierten Gewerkschaftsführerin ist, abgelehnt. Gordillo, die während mehr als zwanzig Jahren der Lehrergewerkschaft Mexikos vorstand, war Ende Februar letzten Jahres verhaftet worden.

Ihr wird von den mexikanischen Justizbehörden vorgeworfen, im Laufe der Jahre zwischen 140 Millionen und 200 Millionen Franken aus der Gewerkschaftskasse abgezweigt zu haben. Die 69-jährige Gordillo soll das Geld unter anderem für Schönheitsoperationen, einen Privatjet, Kunstwerke, mehrere Grundstücke sowie teure Kleider und Schmuck ausgegeben haben. Alleine in einer mondänen Boutique im kalifornischen San Diego soll sie zwischen 2009 und 2012 für insgesamt 2,1 Millionen Dollar Einkäufe getätigt haben. Neben der Präsidentin sollen weitere Funktionäre von den unterschlagenen Geldern profitiert haben. So wurde etwa der Kauf von 59 Hummer-Limousinen aufgedeckt, die später an regionale Gewerkschaftsführer hätten verschenkt werden sollen.
Die Millionen der mexikanischen Gewerkschaftsfuehrerin
Millionen der mexikanischen Gewerkschaftsfuehrerin

 

Mindestreserveanforderungen sind wichtig für Banken

Anleger sollten sich nicht gegen die Politik der US-Notenbank stellen, wenn sie erfolgreich Creature from Jekyll Islandsein wollen. Das vom Fed bestimmte monetäre Klima spielt seit Jahrzehnten eine entscheidende Rolle bei der Kursentwicklung. Was Investoren dabei beachten sollten.

«Die Kreatur von Jekyll Island» ist an den Finanzmärkten allgegenwärtig. So bezeichnete in seinem gleichnamigen Buch G. Edward Griffin die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) und nannte sie «das schrecklichste Ungeheuer, das die internationale Hochfinanz je schuf». Die Gründung des Fed am 23. Dezember 1913 wurde bei einem geheimen Treffen führender amerikanischer Bankiers auf der nur 23 Quadratkilometer grossen, vor der Küste von Georgia liegenden Insel Jekyll Island initiiert. Die von Griffin geäusserte Kritik am Fed ist sicherlich journalistisch weit überzeichnet. Doch richtig ist, dass das Fed enormen Einfluss auf die globalen Aktienbörsen und darüber hinaus hat.
Leitzins als wichtigster Faktor

Am Aktienmarkt ist das monetäre Klima von entscheidender Bedeutung. Für dieses geldpolitische Klima gibt es mehrere Einflussfaktoren, von denen der wichtigste das allgemeine Zinsniveau ist, das durch die Leitzinsen beeinflusst wird. Als Leitzins verwendet das Fed den Zinssatz, zu dem sich Finanzinstitute sehr kurzfristig Geld untereinander leihen. Er beeinflusst primär das Zinsniveau für kurz laufende Kredite. Durch die Festlegung ihrer Leitzinsen versuchen Zentralbanken wie etwa das Fed, auf das Wirtschaftswachstum, die Inflation sowie in neuerer Zeit auch auf den Arbeitsmarkt Einfluss zu nehmen.
Boersianer an der Leine der Kreatur von Jekyll Island

Robert Minor

Robert Minor

Frauen Berufsbilder im Finanzbereich / Buchhalterin

Jobs in FINANCE: Berufsbilder im Finanzbereich. Im Teil 1 hat Sabine Paulus uns die Contoller/in vorgestellt.

Im Teil 2 ihrer Serie folgt die Buchhalterin
Schon die kleinsten Unternehmen brauchen Buchhalter. Welche fachlichen und persönlichen Voraussetzungen man in der Buchhaltung mitbringen muss, welche Karrierestufen möglich sind und wie viel ein Buchhalter verdienen kann.

Karrierestufen und Entwicklungsmöglichkeiten:

Hauptbuchhalter/Alleinbuchhalter, Bilanzbuchhalter, Spezialist Konsolidierung/Konzernrechnungswesen, Leiter Rechnungswesen, Leiter Finanzen, Leiter Finanz- und Rechnungswesen, CFO.

Was Buchhalter verdienen können

Junior Buchhalter/Sachbearbeiter: 35.000 Euro bis 65.000 Euro
Finanzbuchhalter: 33.000 bis 37.000
Kreditoren-/Debitorenbuchhalter: 30.000 bis 49.000 Euro
Bilanzbuchhalter (national/international): 43.000 bis 70.000 Euro
Senior Buchhalter: 50.000 bis 75.000 Euro
Leiter Buchhaltung 60.000 bis 120.000 Euro
Die Buchhalterin

Frauen Berufsbilder im Finanzbereich / Buchhalterin