Schweiz: Neue Geldwäscherei-Regeln ab November

Ab 1. November 2013  hat die Meldestelle für Geldwäscherei erweiterte Kompetenzen im Umgang mit ausländischen Partnerbehörden. Die Änderungen sind nötig, um die internationale Kooperation nicht zu gefährden.

Die Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) darf ab dem 1. November Finanzinformationen an ausländische Partnerbehörden weitergeben. Die Teilrevision des Geldwäschereigesetzes (GwG) tritt ab diesem Zeitpunkt in Kraft, wie der Bundesrat in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen hat.
Neue Geldwäscherei-Regeln ab November

Verordnung über die Meldestelle für Geldwäscherei / Oktober 2013

Bundesgesetz über die Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung im Finanzsektor/ Juni 2013

Schweiz Neue Geldwäscherei-Regeln ab November 2013

Des Bankers neue Kleider

Die große Schulden-Lüge: Des Bankers neue Kleider-Buch

Anat Admati und Martin Hellwig

Die Banken haben der Politik erfolgreich eingeredet, dass es für die Wirtschaft am besten sei, wenn die Banken viele Schulden machen. Das ist pure Propaganda, erklären die Wissenschaftler Anat Admati und Martin Hellwig. Sie haben eine einfache Lösung: Wenn die Steuerzahler nicht mehr für die Risiken der Banken haften, ist die Schulden-Droge schnell abgesetzt.Anat Admati

Prof. Dr. Anat Admati ist Professorin für Finanzwirtschaft (Kapitalmärkte, Unternehmensfinanzierung) an der Stanford University. Außerdem arbeitet sie in einem Komitee des Einlagensicherungsfonds der USA.

Prof. Dr. Martin Hellwig gehört zu den forschungsstärksten deutschen Ökonomen

Des Bankers neue KleiderDes Bankers neue Kleider

Umstrittene indische Bank für Frauen

 

Ein Großteil der Frauen in Indien ist vom Bankenwesen des Landes praktisch ausgeschlossen. Eine spezielle Bank für Frauen soll das ändern. Kritiker halten das Projekt jedoch für verfehlt.

Wirtschaftsexpertin Jayathi Ghosh sieht das Frauenbank-Projekt skeptisch

Es gibt auch Kritiker des Projekts einer Bank nur für Frauen. Die dafür vorgesehenen umgerechnet 110 Millionen Euro sind nach Ansicht von Jayati Ghosh, Ökonomieprofessorin an der Jawaharlal-Nehru-Universität in Neu Delhi, ein „sehr geringer Betrag“. Die Regierung wolle vor allem eins: „Auf ein Gebäude zeigen können und sagen: Hier habt ihr eure eigene Bank.“ Ghosh hält das Ganze für ein Wahlkampfmanöver, mit dem die Regierung – auch vor dem Hintergrund der jüngsten Vergewaltigungsfälle – sich als Anwalt der Rechte der Frauen profilieren wolle.
Umstrittene indische Bank für Frauen

Umstrittene indische Bank für Frauen

Der Yuan kommt nach London

Nach Hongkong wird nun auch London zur Drehscheibe für die chinesische Währung. Das schafft für die dortigen Anleger bessere Investitionsmöglichkeiten.

Viele Finanzplätze bemühen sich um die chinesische Währung: Blick auf die City of London.

London wird nach Hongkong der zweite internationale Handelsplatz für die chinesische Landeswährung Yuan. Im Gegenzug dürfen chinesische Banken Filialen in Grossbritannien eröffnen, wie die Regierungen in Peking und London mitteilten.

Neben London bemühen sich auch andere Finanzplätze darum, als Plattform für den Offshore-Handel in der chinesischen Währung akzeptiert zu werden. Auch in der Schweiz laufen entsprechende Bemühungen.
Der Yuan kommt nach London

Yuan

Steuertricks: Google schiebt Milliarden auf die Bermudas

Steuertricks: Google verschob 2012 fast 9 Milliarden Euro auf die Bermudas

Google hat durch legale Steuertricks im vergangenen Jahr mehr als 8,8 Milliarden Euro seiner internationalen Einnahmen auf die Bermudas verbracht. Das berichtet die Financial Times. Gegenüber dem Jahr 2011 habe sich der Betrag um 25 Prozent erhöht. Durch die Verlagerung der Gelder habe der Internetkonzern seine Steuerrate außerhalb der USA auf etwa 5 Prozent gesenkt. In Irland, wo Google den größten Teil seiner internationalen Umsätze verbucht, beträgt der Steuersatz 11 Prozent.

Leserkommentare:

„Das sind keine Steuertricks, sondern lediglich die Inanspruchnahme des Gestaltungsspielraumes, der dem Unternehmen durch staatliche Vorschriften gewährt wird. Jeder Unternehmer, der diese Gestaltungsfreiheit nutzt, handelt korrekt!

Problematisch dagegen ist die internationale Gesetzgebung, die durch Politiker in dieser Art und Weise fest gelegt wurde, um Konzerne zu entlasten.“
Google verschob 2012 fast 9 Milliarden Euro auf die Bermudas

Steueroptimierung ist unter Technologiekonzernen verbreitet – Google verschiebt Lizenzzahlungen in Niedrigsteuerländer.

Steueroptimierung ist unter Technologiekonzernen verbreitet – Google verschiebt Lizenzzahlungen in Niedrigsteuerländer. /Quelle: ap

 

 

Organisiertes Verbrechen schadet Europa in Milliardenhöhe

 Menschenhandel, Zwangsprostitution, Cyberkriminalität: Verbrecherorganisationen richten Organisiertes Verbrechenin der EU jährlich einen Schaden im dreistelligen Milliardenbereich an.

In der EU sind mindestens 3.600 Verbrecherorganisationen tätig, die jährlich einen volkswirtschaftlichen Schaden in dreistelliger Milliardenhöhe anrichten. Das geht laut Spiegel aus einem Bericht des EU-Ausschusses zur Untersuchung von organisiertem Verbrechen, Geldwäsche und Korruption in Europa (CRIM) hervor. Allein der Schaden durch Cyberkriminalität beläuft sich demnach auf 290 Milliarden Euro.
Organisiertes Verbrechen schadet Europa in Milliardenhöhe

Report / CRIM Organisiertes Verbrechen, Korruption und Geldwäsche

Mafia Shadow Derek Easterby

Mafia Shadow
Derek Easterby

  More about

Europas Banken können sich nicht aus eigener Kraft retten

Zwangsabgabe, Steuergelder, Enteignung: Die Bürger Europas werden die Hauptlast der Rettung der Banken tragen müssen. Denn es stellt sich heraus: Die Banken können das nicht mehr aus eigener Kraft. Die Technokraten von EZB, IWF und EU arbeiten unter der fachkundigen Leitung von Wolfgang Schäuble an der Lösung des Problems. Die Zeit drängt, Risiken und Schulden steigen. Es wird ein heißer Herbst.
Europas Banken können sich nicht aus eigener Kraft retten

Europas Banken können sich nicht aus eigener Kraft retten

 

EUR-Lex Rechtsvorschriften der Europäischen Union

Über EUR-Lex EUR-Lex Amtsblatts der Europäischen Union

EUR-Lex bietet Ihnen kostenlosen Zugang zu den Rechtsvorschriften der Europäischen Union und anderen als öffentlich eingestuften Dokumenten. Die Website steht Ihnen in den 24 EU-Amtssprachen zur Verfügung: Wählen Sie Ihre bevorzugte Sprache über die Sprachleiste am oberen Rand der Startseite.

Die ältesten der ca. 2 815 000 Dokumente stammen aus dem Jahr 1951. Die täglich aktualisierte Datenbank wird pro Jahr mit etwa 12 000 Dokumenten gespeist.
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen

EUR-Lex Twitter: @EURLex

EUR-Lex Rechtsvorschriften der Europäischen Union2