EU-Entscheid enttäuscht Schweizer Privatbanken

Die EU hat ein Urteil über den Zugang von Drittländern zum EU-Markt gefällt. Den
Schweizer Privatbanken passt der Entscheid gar nicht.

Die Schweizer Privatbanken stehen derzeit vor vielen Baustellen. Da sind das US-Steuerprogramm und die Aufhebung des steuerlichen Bankgeheimnisses. Auch mit dem «Nicht-Entscheid» der EU bezüglich des Marktzugangs für Drittstaaten zeigen sie sich nur bedingt zufrieden.
EU-Entscheid enttaeuscht Schweizer Privatbanken

Enttäuschung

 

Rekordmenge an Falschgeld gefunden

Die Schweizer Grenzwache hat innerhalb einer Woche so viele Blüten sichergestellt wie Das Falschgeld hatte der Tunesier in einer Socke in seiner Unterwäsche versteckt.seit Jahren nicht mehr.

Gefälschte Banknoten im Wert von 6100 Euro hatte ein 36-jähriger Türke bei sich, der von Basel nach Frankreich ausreisen wollte. Grenzwächter fanden die Blüten am Montagabend, als sie ein französisches Auto kontrollierten, wie die Grenzwache heute mitteilte.
Rekordmenge an Falschgeld gefunden

Falschgeld

EU-Unterhändler einigen sich auf strengere Finanzmarkt-Regeln

Brüssel – Die EU hat sich auf strengere Regeln für den Hochfrequenzhandel und die Rohstoffmärkte geeinigt. Die neuen Finanzmarkt-Vorschriften sollen mehr Transparenz schaffen und Börsenturbulenzen abmildern.

„Börsen Spekulanten soll in Zukunft der Riegel vorgeschoben werden.

Hochfrequenzhandel: Die EU einigte sich in einer Marathon-Sitzung in der Nacht zum Mittwoch auf eine härtere Regulierung, die mehr Transparenz garantiert.
EU verschärft Finanzmarkt-Regeln

EU will mit der strengeren Regulierung Börsenturbulenzen abmildern

Großbanken mogeln massiv bei Boni-Zahlungen

BaFin fällt ernüchterndes Urteil

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat mehrere deutsche Großbanken in ihrem Umgang mit Boni-Zahlungen bewertet. Das Urteil ist ernüchternd. Laut BaFin-Chef Röseler habe keine Bank gut abgeschnitten.

Die Finanzaufsicht BaFin gibt vielen deutschen Großbanken schlechte Noten für den Umgang mit ihren Boni. Viele Institute nähmen die Beschränkungen für ihre Top-Mitarbeiter offenbar nicht richtig ernst, sagte der oberste Bankenaufseher der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Raimund Röseler, am Montag in Bonn.
Großbanken mogeln massiv bei Boni-Zahlungen

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen

Kunden der israelischen Bank Leumi sind ins Visier …

Neue Daten-CD:

Ermittler spüren Dutzende mutmaßliche Steuersünder auf.
Deutsche Ermittler haben nach SPIEGEL-Informationen erneut eine CD mit Daten mutmaßlicher Steuersünder erhalten. Dutzende Wohnungen von Kunden der Leumi-Bank wurden durchsucht. Darunter sind offenbar mehrere Prominente, zudem sind die Beträge auf den Schweizer Konten teils sehr hoch.
Ermittler spüren Dutzende mutmaßliche Steuersünder auf 

Kunden der israelischen Bank Leumi sind ins Visier

Geldgier und ihr Lohn

Groteske oder Glorifizierung?

Ist Martin Scorseses Film «The Wolf of Wall Street», ein Porträt des Finanzjongleurs Jordan Belfort, eine Verherrlichung der Geldgier und Korruption? Darüber ist in den USA eine erhitzte Debatte entbrannt.

Der Hochstapler Jordan Belfort , der in den neunziger Jahren mit seiner vornehm Stratton Oakmont getauften Wall-Street-Firma naive Kleinanleger um ihre mühsam zusammengekratzten Ersparnisse bringt. Doch ist sich die amerikanische Öffentlichkeit nicht einig über die Botschaft des Films. Handelt es sich bei Scorseses jüngstem Regie-Ausflug ins kriminelle Milieu um eine Verdammung oder eine Glorifizierung der Geldgier und Korruption? Auf der Website des «New Yorker» ist über diese Frage eine regelrechte Debatte entbrannt, in der Roger Brody in «der tobenden Turbulenz eine kontemplative Distanz und tragische Note» entdeckt haben will, derweil David Denby bloss einen hohlen, obszönen «Fake» gesehen hat. «Ist der Film dazu angetan, Abscheu hervorzurufen, oder darauf aus, unseren Neid zu erwecken?»
Geldgier und ihr Lohn
Geldgier

Trägt der Teufel doch Prada ?

 

Prada: Verdacht auf Steuerhinterziehung

 

Es geht um fast eine halbe Milliarde Euro

Mailand – Die Mailänder Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen die Mailänder Modeschöpferin Miuccia Prada und gegen ihren Ehemann Patrizio Bertelli wegen Steuerhinterziehung aufgenommen. Die Eigentümerin des namhaften Modekonzerns und der Prada-Geschäftsführer werden beschuldigt, sich die Zahlung von Steuergeldern in Höhe von 470 Mio. Euro erspart zu haben, berichteten italienische Medien.

Dies sollen sie erreicht haben, indem sie die Firmensitze von Tochtergesellschaften in die Niederlande und nach Luxemburg verlegt haben. Die Rechtsanwälte des Ehepaares bestreiten die Vorwürfe entschieden. Der Prada-Konzern habe schon vor Weihnachten die Firmensitze seiner Tochtergesellschaften nach Italien zurückverlegt. Der Streit mit dem Fiskus sei beglichen. Die Rechtsanwälte zeigten sich zuversichtlich, dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen bald einstellen werde.

Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung hatten zuletzt auch die Mailänder Modefirma Dolce e Gabbana betroffen.
Prada Verdacht auf Steuerhinterziehung

Teufel in Prada Mantel

 

Pharmabranche: Novartis in den USA wegen Korruption angeklagt

Schweizer Pharmakonzern Novartis ist in den USA mit einer Klage konfrontiert. Novartis Pharma Schweiz Die Behörden werfen dem Unternehmen vor, Schmiergelder bezahlt zu haben, um den Absatz seines Medikamentes Exjade anzukurbeln. Dieses senkt den Eisengehalt im Blut.

In zwei gestern publizierten Mitteilungen kündigten der Generalstaatsanwalt von Manhattan, Preet Bharara und der Justizminister des Staates New York, Eric Schneiderman, an, sie hätten gegen Novartis geklagt.

Der Konzern habe mit der Pharma-Gesellschaft BioScrip «ein System der gegenseitigen Begünstigung» unterhalten.

Das Treiben habe 2007 begonnen, in einem Moment, als die Novartis-Führung befürchtete, Patienten könnten die Einnahme von Exjade einstellen wegen möglicher gefährlicher Nebenwirkungen, liess Schneiderman verlauten. Demnach habe sich das Unternehmen mit BioScrip abgesprochen, um den Verkauf von Exjade anzukurbeln.

Angestellte von BioScrip hätten «tausende Telefonanrufe getätigt» bei Patienten, die durch das Medicaid-Programm im Staat New York gedeckt waren. Diese seien ermuntert worden, Exjade weiterhin einzunehmen. Im Gegenzug habe Novartis bei Patienten für BioScrip geworben und dem Unternehmen seine Medikamente zu tieferen Preisen verkauft.

Deal mit den Behörden

BioScrip liess sich auf ein Abkommen mit den Behörden ein, um einer Anklage zu entgehen. Es wird 15 Millionen Dollar bezahlen, um Mehrkosten abzugelten, die den Gesundheitssystemen Medicaid und Medicare entstanden.

Novartis «nimmt die Anschuldigungen zur Kenntnis und weiss sich entschlossen zu verteidigen», sagte eine Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. «Novartis hatte mit BioScrip zusammengearbeitet, um sich die nötigen Informationen zu sichern um Patienten zu kontaktieren», bestätigte die Sprecherin. Die Gesellschaft habe danach die Patienten aber «nach ihrem eigenen Vorgehen» kontaktiert.

Eine Anzeige in Japan

Nach monatelangen Ermittlungen stellte auch das japanische Gesundheitsministerium Strafanzeige gegen die dortige Novartis-Tochter. Japan werfe dem Unternehmen Manipulation irreführende Werbung vor, die per Gesetz verboten sei, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Donnerstag.

Novartis hatte bereits im September öffentlich um Entschuldigung für mutmassliche Manipulationen an Wirksamkeitsstudien für das blutdrucksenkende Medikament Diovan gebeten. Mehrere japanische Spitäler hatten aufgehört, das Mittel zu verschreiben.
Diovan, dessen Patentschutz in Japan 2013 auslief, ist ein wichtiger Umsatzträger für Novartis. Rund ein Viertel der Erlöse mit dem Mittel kamen zuletzt aus Japan
Novartis in den USA wegen Korruption angeklagt
Novartis corporate-publications/annual-report-2012.

Novartis

 

Drohen, tricksen: Wie die Griechen Europa gängeln

 Schein-Sanierung in Athen

In der Schuldenkrise hat sich die Rollenverteilung geändert. Plötzlich treibt Griechenland die Eurostaaten vor sich her. Sie sind zu neuen Zugeständnissen fast gezwungen.

Kaum haben sie die EU-Ratspräsidentschaft übernommen, machen die Griechen Druck auf die Euro-Staaten. Die Regierung will sich endlich aus der Umklammerung der ungeliebten Troika befreien. Sie will wieder unabhängig sein und selbst über ihren Haushalt bestimmen.

Die Voraussetzungen dafür: Griechenland muss sich wieder selbst Geld leihen können statt weiter auf Hilfskredite angewiesen zu sein. Noch am liebsten in diesem Jahr möchte Regierungschef Antonis Samaras an die Finanzmärkte zurück.

Experten halten diesen Schritt für illusorisch. „Für eine neunjährige griechische Staatsanleihe erhält man derzeit acht Prozent. Wenn das Land zu diesen Konditionen größere Kredite aufnimmt, würde die gesamte Schulden- und Zinslast sehr viel höher ausfallen als bei einer Kreditaufnahme über den Rettungsfonds ESM“, rechnet Myles Bradshaw, Manager beim weltweit größten Anleiheinvestor Pimco vor.
Drohen, tricksen: Wie die Griechen Europa gängeln

Sofia Mamalinga www.w-t-w.org/en/sofia-mamalinga www.mamalinga.wordpress.com

Sofia Mamalinga
www.w-t-w.org/en/sofia-mamalinga
www.mamalinga.wordpress.com