Value ist langweilig

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Wir beleuchten die Hauptargumente von Growth-Investoren und vergleichen sie noch einmal mit der Value-Philosophie. Wahrscheinlich gilt auch hier, dann man am besten nicht die ganze Wette nur auf ein (Anlagestil) Pferd setzt.

Roger Schmidt www.karikatur-cartoon.de

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Videos Kategorie Finanzkompetenz

Vermögensverwalter haften nicht!

Eine Frau verliert ihre durch einen unabhängigen Schweizer Vermögensverwalter investierten Ersparnisse über 900 000 Fr. fast vollständig und erhält vom Bundesgericht BG einen Schadenersatz von 286 000 Fr. zugesprochen. Der publizierte Bundesgerichtsentscheid (6B_511) dürfte einige Anleger verunsichert haben.

Ein Vermögensverwalter haftet nicht für eine Performance. Er kann einen Riesenverlust einfahren, ohne dass er sich schuldig macht. Das Geld der Anderen ist seit Jahrzehnten ihr Geschäft! Wer führt die Aufsicht ?

Krebs ein gutes Geschäft für die Pharmaindustrie?

Der US-Pharmariese Pfizer hat den milliardenschweren Bieterwettstreit um den US-Krebsspezialisten Medivation für sich entschieden.Der US-Pharmariese will sein Portfolio von Krebsmedikamenten ausweiten. Pfizer zahlt 14 Milliarden Dollar für Krebsspezialisten und hat damit das Bieterrennen um Medivation gewonnen.

Mindestens fünf Konzerne hatten ihr Interesse an einem Deal angemeldet. Der Konzern unterstreicht damit seine geänderte Akquisitionsstrategie nach dem Scheitern der Fusion mit dem Botox-Hersteller Allergan im Wert von 160 Milliarden Dollar. Ging es dabei noch vor allem um eine Reduzierung der Steuerlast, steht nun die Stärkung des Medikamenten-Portfolios ganz oben. Medivation stellt das Prostatakrebs-Medikament Xtandi her, von dem Analysten erwarten, dass es bis 2020 allein 1,33 Milliarden Dollar (1,28 Milliarden Schweizer Franken) erlösen wird.

An der Börse schoss die Medivation-Aktie kurz nach Handelsbeginn 20 Prozent in die Höhe auf 80,50 Dollar und lag damit wenig unter dem von Pfizer gebotenen Bar-Kaufpreis von 81,50 Dollar je Papier.
Wieviel Geld hat mein Arzt von Pharmafirmen erhalten
Pharma

Neuer Zentralbankchef in Indien

Raghuram RajanDelhi setzt auf Kontinuität.

Mit dem Abtritt von Raghuram Rajan
verliert Indien seinen profiliertesten
und populärsten Ökonomen.
Sein Nachfolger Urjit Patel dürfte die
grossen Linien von Rajans Geldpolitik beibehalten.

Volker Pabst berichtet: Urjit Patel wird Nachfolger von Raghuram Rajan an der Spitze der Reserve Bank of India (RBI). Die Nominierung Patels, eines von Rajans vier Stellvertretern, dürfte die Anhänger einer konservativen Geldpolitik beruhigen. Seit der überraschenden Ankündigung Rajans, keine zweite Amtszeit anzustreben, war die Sorge aufgekommen, die Regierung werde versuchen, den klar auf Inflationskontrolle ausgerichteten Kurs der RBI aufzuweichen. Als massgeblicher Architekt für die neue indische Geldpolitik in Rajans Team steht Patel allerdings für Kontinuität. Er leitete den Ausschuss, der die erstmalige Festlegung eines Inflationsziels beschloss. Auch die Schaffung eines Komitees für Geldpolitik, wodurch für Zinsentscheide künftig nicht mehr allein der Zentralbankchef verantwortlich ist, geht auf ihn zurück.

Der ehemalige Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, Rajan, galt als Star der indischen Finanzpolitik und genoss vielleicht das grösste Vertrauen aller öffentlichen Figuren im Land. Zentralbank DelhiCentral Bank of India

Satire als Weltsprache, da bleibt der Prophet gelassen

Saudische Satire als Gesellschaftskritik auf Youtube. Junge Saudi finden in der Satire und in der Kunst Wege, Zensur indirekt zu umgehen. Als Plattform dient ihnen in erster Linie das Internet.

Saudi Aribia befindet sich im graduellen Wandel.
Monika Bolliger berichtet über den Trickfilmzeichner Malik Nejers.
Nejer (Myrkott) sieht in den sozialen Netzwerken den Katalysator des gesellschaftlichen Wandels, der sich derzeit vollzieht. Er spricht von einer immensen Kluft zwischen junger und alter Generation. Der Werdegang des 31-jährigen Unternehmers selbst ist ein eindrückliches Beispiel dafür: Er wuchs in einer Beduinenfamilie auf, sein etwas über vierzigjähriger ältester Bruder wurde noch im Zelt in der Wüste geboren. Sein Vater war Nomade. Als er klein war, wollte man ihm das Zeichnen von Lebewesen verbieten, weil es angeblich gegen die Religion sei. Nejer dagegen ist überzeugt, dass Gott schmeichelt, wer versucht, künstlerisch seine Schöpfung zu imitieren.

Wandel gehe langsam, aber ohne viel Blutvergiessen. «Manchmal habe ich das Gefühl, es geht einen Schritt vorwärts und drei zurück», seufzt eine junge Kulturschaffende, die nicht namentlich genannt werden möchte. «Sie gaukeln uns vor, dass es Veränderung gibt, aber in Wahrheit stehen wir still.» Sie sorgt sich um eine neue Vorschrift, wonach Künstler die Bedeutung ihrer Werke erklären müssen, um eine Ausstellungsgenehmigung zu erhalten. Das bedroht den Spielraum der Ambivalenz, den Künstler mit ihren zur Interpretation offenen Werken bisher ausnutzen konnten. Die Satire im Internet kann dagegen nicht so leicht zensiert werden. Das Internet als Katalysator…NZZ

Alaa Wardi ist ein Singer-Songwriter,  „No Woman, No Drive“ ist eine satirische Parodie auf das Lied „No Woman No Cry“ von Bob Marley.  Es ist Hisham Fageeh, die das Lied beginnt, begleitet von Alaa Wardi und Fahad Albutairi. Alle drei sind Saudi-Arabien und leben Ryyad, der Hauptstadt von Saudi-Arabien.

Jahrestreffen der Zentralbanker in Jackson Hole

Jedes Jahr treffen sich die einflussreichsten Zentralbanker der Welt in Jackson Hole Wyoming USA.

In der Ruhe und Abgeschiedenheit von Mount Teton nahe der Jackson Lodge, treffen sich seit 1978 die Zentralbanker mit Wissenschaftler und Politiker um in der Abgeschiedenheit des gezähmten Wilden Westens, in legerer Kleidung, Ruhe und aufgelockerter Stimmung über Geldpolitik zu reden.

Diesmal gab es gleich zwei Gegenveranstaltungen.
Ein Gruppe mit dem Namen „Fedup“, was frei übersetzt „Nase voll“ heißt, hat ein „Teach in“ veranstaltet, eine Mischung aus Vorlesung und Demonstration. Eine weitere Gegenveranstaltung kam von rechts: Das „American Principles Project“ hat in der Nähe ein mehrtägiges Symposium mit dem Titel: „Ist die Politik der Zentralbanken das Problem oder die Lösung“ abgehalten.

An den Finanzmärkten schossen die Wetten seit dem August auf einen Zinsschritt wild auf und nieder; derzeit liegt die Chance noch bei 25 bis 30 Prozent. Dies könnte die Notenbanker zu einem Befreiungsschlag animieren; einer Zinserhöhung, um sich und den Märkten etwas Ruhe zu verschaffen.

Seit der Finanzkrise haben mehr als ein Dutzend Notenbanken rund um die Welt die Zinsen erhöht, nur um diese Anpassungen rasch wieder rückgängig zu machen, weil die Wirtschaft ins Taumeln geriet. Eine Kehrtwende, wie sie etwa Schweden, Israel, Kanada oder Australien getan haben, kann sich die US-Notenbank nicht leisten.

Das Problem für die US Federal Reserve ist nicht mehr die erste Drehung der Zinsschraube an sich. Die Finanzmärkte haben eine Anpassung bereits in die US-Staatspapiere eingerechnet. Berechnungen von Goldman Sachs zeigen, dass die Future-Preise angezogen haben und eine Erhöhung um rund 0,75 Prozentpunkte vorwegnehmen. Mit anderen Worten: Investoren gehen bereits von einem Ausmass einer Zinserhöhung aus, das erst im kommenden Jahr erreicht wird.

Die Bruderschaft der internationalen Geldpolitik hat seit der Immobilienkrise und in Europa nach der Finanzkrise alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Finanzwelt vor dem Ruin zu bewahren. Auch die EZB hat mittlerweile den Leitzins abgeschafft. Und das Niederregnen von Zentralbankgeld, mit dem Mario Draghi Staatspapiere aufkauft, erinnert an tropische Wolkenbrüche.
Zentralbanker Treffen Jakson Hole Wyoming

Japans Kampf gegen die Schulden

In keinem anderen wohlhabenden Industrieland ist der Schuldenberg so hoch: Selbst Griechenlands Staatsschuld lag auf dem Höhepunkt der Schuldenkrise bei geringeren 180 Prozent der Wirtschaftsleistung, die von Deutschland aktuell bei weniger als 70 Prozent.

Dass der japanische Staat trotz der hohen Schulden an den Märkten nicht unter Druck gerät, liegt daran, dass die Schulden weitgehend im eigenen Land gehalten werden: Mehr als 90 Prozent der japanischen Staatsanleihen befinden sich in den Händen japanischer Sparer und Investoren – und inzwischen eben auch in den Händen der Zentralbanker.

Nicht zu vergessen, das Land ist wirtschaftlich eine Supermacht, die industriellen Flaggschiffe wie der Autobauer Toyota dominieren die Weltmärkte. Die Menschen sind fleißig und gut ausgebildet, Schulen und Universitäten gelten als großteils hervorragend.

Wirtschaftspolitisch tritt das Land freilich seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, auf der Stelle. Nachdem Anfang der 1980er-Jahre eine riesige Immobilienblase geplatzt war und das Land seither nicht mehr so richtig auf die Beine kommt, wird zwar immer wieder von strukturellen Reformen gesprochen, umgesetzt wird wenig bis gar nichts.

Eines der größten Probleme des Landes ist die Demografie. Die Bevölkerung altert und schrumpft rasant. Jahr für Jahr scheiden rund eine Viertelmillion Japaner aus dem Arbeitsmarkt. Schätzungen zufolge könnte das 127-Millionen-Volk bis 2060 auf 86 Millionen schrumpfen.

Das Problem kennt auch die Regierung in Tokio. Aber nichts wäre in Japan unpopulärer als das Land für Zuwanderer zu öffnen. Mit der ließe sich auch der chronische Arbeitskräftemangel lindern. Das Inselvolk bleibt traditionell lieber unter sich. Dazu kommen historische Animositäten mit seinen Nachbarn, allen voran China.

Womöglich wird die Notenpresse in dem Fernostland sogar noch stärker angeworfen. Derzeit kochen Spekulationen hoch, ob Japan nicht eine Art ersten Feldversuch für die umstrittene Idee des «Helikoptergeldes» wagen sollte – eine ultra-expansive Geldpolitik. Der Kerngedanke dahinter lautet: Man sollte dem Verbraucher mit Geldgeschenken die Mittel direkt in die Hand geben, um seine Konsumausgaben und damit das Wachstum zu steigern. Allerdings jetzt schon übersteigt das Bruttoinlandsprodukt BIP die Staatsverschuldung um das Zweieinhalbfache. Ökonomen spekulieren, dass die Notenbanker dem Staat die Schulden erlassen könnten.

Luo Jie

Luo Jie

Brasiliens Wirtschaft in Bedrängnis

Brasilien steckt in einer der schwersten Rezession seit Jahrzehnten. Das Land hofft jedoch auf wirtschaftliche Impulse durch die Olympischen Spiele. Doch die dürften gering ausfallen, wie die Erfahrung zeigt.

Die Gründe der gegenwärtigen Rezession hängen mit dem Verfall der Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt eng zusammen. Brasilien ist immer noch stark abhängig von dem Export seiner Rohstoffe. Hinzu kommen strukturelle Probleme: Der Staat spielt in Brasiliens Wirtschaft eine wesentliche Rolle, sei es mit der Finanzierung der armen Bevölkerung oder der Vergabe von Aufträgen an Großunternehmen. Dies geht jedoch zu Lasten von Wettbewerb und Produktivität. Und es fördert die Korruption – zutage getreten beim Petrobras-Skandal, in den auch führende Politiker verwickelt sind.

Ab kommendem Donnerstag wird der Senat über die endgültige Amtsenthebung der seit drei Monaten vom Amt suspendierten Präsidentin Dilma Rousseff abstimmen. Ihre Absetzung gilt als sicher. Der Präsidentin ist es seit Mai nicht gelungen, das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden – und das, obwohl Michel Temer, ihr ins Amt nachgerückter Vize, in der Bevölkerung ähnlich unbeliebt ist wie sie… NZZ

Christiane Pfohlmann www.w-t-w.org/en/cartoon/christiane-pfohlmann www.pfohlmann.de

Christiane Pfohlmann
www.w-t-w.org/en/cartoon/christiane-pfohlmann
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Tipps für Whistleblower

Heise richtet Plattform für Whistleblower ein

Immer wieder sorgen Whistleblower mit ihren Enthüllungen für weltweite Skandale und müssen dann untertauchen. Der Heise-Verlag will das mit einer Plattform ändern und verspricht deutschsprachigen Whistleblowern totale Anonimität. haz.de/Nachrichten

1. Tipps für Tippgeber.
Bei der Sicherheit für Whistleblower gibt es keine universellen Ratschläge; man muss seine Vorkehrungen an den eigenen Bedarf anpassen, ohne dass es dabei allzu unbequem wird. Das gilt auch für die folgenden Tipps für Tippgeber.

Grundvoraussetzung ist ein sicheres und sauberes System; nutzen Sie Antiviren-Software und halten Sie System und Anwendungen auf dem aktuellen Stand.

2. Nicht im Firmen-Netz
Es ist eine schlechte Idee, Informationen oder Daten von Ihrem Arbeitsplatz oder überhaupt aus dem Netz Ihrer Firma zu verschicken. Sie hinterlassen dabei immer Spuren. Selbst wenn es bei den Informationen gar nicht um Ihre Firma geht, gefährden Sie Ihren Job, weil diese nicht in diesen Vorgang involviert sein will.

3. USB-Stick benutzen
Wenn Sie Daten weitergeben wollen, kopieren Sie diese auf einen USB-Stick. Am besten verschlüsseln Sie den etwa mit dem TrueCrypt-Nachfolger VeraCrypt. So ist sichergestellt, dass ohne Ihr Zutun niemand auf diese Informationen zugreifen kann. Alternativ können Sie zum Beispiel auch ein ZIP-Archiv mit einem Passwort schützen. Das können Sie etwa mit dem kostenlosen Tool 7zip erstellen. Am besten verwenden Sie dabei das 7z-Format, das anders als ZIP-Dateien auch die im Archiv enthaltenen Dateinamen verschlüsselt.

4. Auf HTTPS-URL achten
Sie können den heise Tippgeber dann später ohne großes Risiko etwa bei sich zu Hause nutzen. Achten Sie auf die exakten Schreibweise der URL https://heise.de/tipps und das grüne Schloss-Symbol. Brechen Sie bei eventuellen Zertifikatswarnungen sofort ab. Durch die https-Verschlüsselung weiß selbst jemand, der Ihre Internet-Verbindung überwacht, nicht, ob Sie gerade heise-Security-News via HTTPS lesen (das ist mittlerweile möglich) oder uns über den heise Tippgeber Informationen zuspielen.

5. Uploads verschlüsseln
Über das anonyme Kontaktformular können Sie uns nur Text, aber keine Dateien übermitteln. Bei weniger brisanten Dingen können Sie jedoch die (verschlüsselten) Daten etwa bei einem One-Click-Hoster wie transfer.sh hochladen und uns die URL und Passwort über das heise-Tippgeber-Kontaktformular übermitteln. Beachten Sie dabei jedoch, dass der Upload-Server unter Umständen Ihre IP-Adresse protokolliert. Im Zweifelsfall sollten Sie lieber unseren sicheren Briefkasten via Tor nutzen.

6. Anonym durch Tor
Die Nutzung von Tor beim Übermitteln brisanter Daten bietet mehr Anonymität. Um das mit maximalem Schutz zu kombinieren, ist unser sicherer Briefkasten für heise Tippgeber als Tor-Service realisiert. Sie erreichen ihn über den Tor-Browser, den Sie einfach herunterladen, installieren und starten

7. Anonym am Hotspot
Selbst eine Überwachung Ihrer Internet-Verbindung zeigt damit nicht mehr als die Tatsache, dass Sie Tor benutzt haben. Auch das können Sie vermeiden, indem Sie nicht Ihr eigenes Netz, sondern ein öffentlich zugängliches benutzen, also etwa einen offenen Hotspot.

8. Rückstandsfrei durch Tails
Sie hinterlassen immer noch Spuren auf Ihrem PC. Möglicherweise bereits auf Ihrem System platzierte Überwachungs-Software kann trotz Tor-Verschlüsselung auf die brisanten Informationen zugreifen und auch protokollieren, wann und wem Sie sie übermittelt haben. Starten Sie deshalb auf dem Rechner das speziell gesicherte, garantiert saubere Live-System Tails. Es wickelt alle Internet-Verbindungen über Tor ab. Und wenn Sie den PC später neu starten, gibt es darauf keine Spuren mehr von dem, was Sie unter Tails damit gemacht haben.

9. Meta-Daten entfernen
Bleiben die Daten selbst: Es kann natürlich sein, dass diese Daten Hinweise auf Ihre Identität geben. Sie können diese zum Teil selbst entfernen, etwa mit dem in Tails enthaltenen Metadata Anonymisation Toolkit (MAT). Wir empfehlen allerdings, dass Sie die Daten lieber im Originalzustand belassen und dem Investigativ-Team der c’t-Redaktion vertrauen, dass wir verantwortungsbewusst mit den von Ihnen gelieferten Informationen umgehen. Wir werden dabei alles uns Mögliche tun, um Ihre Identität zu schützen und Schaden von Ihnen fernzuhalten.

10. STFU
Der wichtigste Tipp für Whistleblower überhaupt: Reden Sie mit niemandem über Ihre geheimen Aktivitäten. Viele anonyme Whistleblower fliegen nicht etwa wegen verräterischer Spuren auf, sondern durch Verrat im persönlichen Umfeld. Chelsea Manning, die uns damals noch als Bradley die Augen für Kriegsverbrechen im Irak („Collateral Murder“) öffnete, sitzt heute in einem US-Gefängnis, weil sie sich dem Ex-Hacker Adrian Lamo anvertraut hatte und der die Information an US-Behörden weitergab. Heise.de/security

www.ben-jennings.com

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