Kriminelle Geschäfte mit der Krebs Chemotherapie

Die Krebsmafia. Es geht um Millionenumsätze, als ein Pharmahändler und zwei Apotheker einen Krebsarzt aufsuchen. Sie kommen immer wieder. Sie wollen ihn bestechen. Die Treffen sollen geheim sein, doch Reporter von stern und NDR haben davon erfahren. Es läuft eine Kamera.

Über Monate treffen sich in einer Arztpraxis zwei Apotheker, ein Pharmahändler und ein Onkologe. Es geht um einen Treuhandvertrag im Ausland und um Auszahlung in Cash. Es geht um ein geheimes Darlehen, um Vertuschung und darum, wie man mit Medikamenten gegen Krebs noch mehr Geld verdienen kann.
Deals und Absprachen in der Branche der weißen Kittel finden im Verborgenen statt, normalerweise. Doch diesmal sind Journalisten vom stern und vom ARD-Magazin „Panorama“ dabei. Mitten in Hamburg verfolgen sie ein Kammerspiel der Korruption. Die Darsteller allerdings sind keine Schauspieler. Sie wissen nur nicht, dass sie gefilmt werden – und dass die Falttür zum Vorraum nie ganz verschlossen ist.
In diesen Wochen könnte Deutschland ein neues „Anti-Korruptionsgesetz“ für das Gesundheitswesen bekommen. Die Recherchen von stern und „Panorama“ zeigen, wie nötig es ist.
Die Krebsmafia
Stern
Die Krebsmafia: Korruption bei Chemotherapie | Panorama | NDR

'The bad news is chemo can kill you before the cancer does. The good news is the medical bills and health insurance can kill you before the chemo does.'

Die schlechte Nachricht ist, Chemo kann dich töten, bevor der Krebs tut. Die gute Nachricht ist die medizinische Rechnungen und Krankenversicherung können Sie töten, bevors die Chemo tut. 

Passiv? Klar!

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“. Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.


Die Diskussion über aktiv versus passiv in der Geldanlage ist episch. Es wird dazu auch nie eine abschliessende Antwort geben. Wir beleuchten die Elemente und präsentieren neuere empirische Ergebnisse.
Aktiv Passiv

Videos Kategorie Finanzkompetenz

Neuseeland Schwäche nach dem Feuerwerk

Neuseelands Börse hat vier fulminante Jahre hinter sich. Im Moment dümpeln die Kurse jedoch vor sich hin. Mittelfristig dürfte aber eine neuseeländische Besonderheit für Unterstützung sorgen.

Patrick Zoll berichtet: Neuseeland: Börsenchef Tim Bennets warnte bei der Präsentation der Jahreszahlen der Börse dieser Tage davor, dass die wirtschaftliche Abschwächung in China auch an Neuseeland nicht spurlos vorübergehe.

2016 ist für Anleger in Neuseeland bis jetzt eine Enttäuschung. Der Leitindex S&P/NZX 50 dümpelt vor sich hin, seit Anfang Jahr hat er 1,6% verloren. Das Resultat nimmt sich umso enttäuschender aus, als Neuseeland 2015 unter den entwickelten Aktienmärkten zu den besten zählte: 13,6% betrug die Gesamtrendite. Zu einem Kapitalgewinn von 8,5% kamen noch Dividendenerträge von 5,1% dazu. Wie in Australien machen in Neuseeland Dividenden einen wichtigen Anteil der Gesamtperformance aus.

Belastung durch China
Anleger in Neuseeland sind beneidenswerte Returns gewohnt: 2014 verzeichnete der Leitindex ein Plus von 17,6%, im Jahr davor waren es 16,5% und 2012 gar beeindruckende 24,2%. Der NZX 50 umfasst die 50 grössten und meistgehandelten Aktien der Börse in Wellington und deckt rund 90% der Marktkapitalisierung ab…
Neuseeland Schwaeche nach dem Feuerwerk
New-Zealand

Eine Frau regiert das Mars-Universum

Die Urenkelin des Firmen-Gründers: Victoria Mars.
Victoria Mars
Das große Schweigen im Riegel-Rückruf.  US-Konzern muss Millionen Schokoriegel zurückrufen, doch die Chefetage hält sich bedeckt: Zehn Fakten über das abgeschottete Süßwaren-Imperium. Der Firmensitz in der Nähe von Washington (USA) gleicht einer Festung. Wer nicht dazu gehört, kommt nicht rein. Und wenig dringt nach draußen. Auch zum weltweiten Rückruf von Mars-, Snickers- und Milky-Way-Riegeln hüllt man sich in Schweigen.

Mars ist einer der größten Süßigkeiten-Hersteller der Welt und mit Abstand der verschwiegenste. Nur eine Person wagt sich hin und wieder an die Öffentlichkeit: Firmen-Erbin und Gründer-Ur-Enkelin Victoria Mars…
SIE regiert das Mars-Universum
Kinderriegel

Befiehlt, wer zahlt?

Henry James – Ökonom der Gefühle. Vor hundert Jahren, am 28. Februar 1916, starb der amerikanische Schriftsteller Henry James. Mit Scharfblick und psychologischem Genie zeigte er auf, was das liebe Geld aus den Menschen machen kann…

Die Bedeutung des Geldes – als erarbeitete Lebensgrundlage, als unverdientes Privileg, als Eichmass einer im Umbruch befindlichen Gesellschaft – war dem Schriftsteller aufs Schärfste bewusst. Er zeichnet das europäische Milieu als eines, dessen moralische und materielle Werte brüchig werden und durch die moderne bürgerliche Gesellschaft, wie sie insbesondere das aufstrebende Amerika repräsentiert, akut infrage gestellt sind. Der wichtigste Grund für Europas Erschöpfung, so schreibt Robert Pippin in seiner Studie «Moral und Moderne: Die Welt von Henry James», sei «ganz unsentimental: das Geld. Europa und das europäische System können sich, historisch gesehen, einfach nicht länger selbst finanzieren, und auch die Kompromisse, die jetzt mit der modernen, produzierenden Klasse nötig sind, können ein Fortbestehen dieser Lebensweise in der Gesellschaft nicht länger ermöglichen.» Menschen als Marktwert…
Befiehlt, wer zahlt
Geld ist Macht

Finanztechnologie – FinTechs im Visier

Finanztechnologie (auch verkürzt zu Fintech bzw. FinTech) ist ein Sammelbegriff für moderne Technologien im Bereich der Finanzdienstleistungen.

Weltweite Bank-Aufseher nehmen junge FinTechs ins Visier. Die Banken machen gegen junge Unternehmen mobil, die ihnen das Geschäft abjagen wollen. Die Finanzaufseher wollen die sogenannten FinTechs regulieren, womit viele ihr Geschäftsmodell verlieren könnten. Die Unternehmen versuchen, in der Vertrauenskrise bei den Banken Alternativen zu schaffen. Nicht nur das Bargeld, auch Innovationen im Finanzbereich geraten unter Druck.

Der Finanzstabilitätsrat (FSB) der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer wird sich womöglich bald Start-up-Unternehmen aus dem Umfeld der Bankenbranche vorknöpfen. Damit könnte es für sie Regeln geben, die Innovationen erschweren oder sogar verhindern, wenn diese zulasten der Stabilität des gesamten Finanzsystems gehen, berichtet Reuters. Die Vorgaben der globalen Aufseher müssten sicherstellen, dass durch technologische Veränderungen ausgelöste systemische Risiken beherrschbar seien, so der FSB-Vorsitzende Mark Carney, der zugleich Chef der britischen Notenbank ist. Gleichzeitig dürften Innovationen aber auch nicht unterdrückt werden.

Carney ergänzte in dem Brief an Notenbanker und Finanzminister der G20-Länder, der FSB werde im März über die weiteren Schritte beraten. Es ist das erste Mal, dass die sogenannten FinTechs von den weltweiten Branchenaufsehern näher unter die Lupe genommen werden. Derzeit schießen viele junge und noch kleine Unternehmen aus dem Boden, die die herkömmlichen Banken mit neuen Geschäftsmodellen und IT-Lösungen herausfordern oder sie sogar überflüssig machen wollen.

Die digitale Erschütterung der Finanzdienstleistungen
Die digitale Erschütterung der Finanzdienstleistungen

Finanz-Reformideen für die Eurozone?

Eine neue Stelle für Jörg Asmussen. Joerg Asmussen
Die nächste Wendung in der Karrieregeschichte des ehemaligen Staatssekretärs Jörg Asmussen: Jetzt soll er neue Ideen für eine Reform der Währungsunion entwickeln.

Nun soll Asmussen künftig offenbar in einem Gremium an dem Bericht zur Reform der Währungsunion arbeiten – zusammen mit dem früheren italienischen Ministerpräsidenten Enrico Letta, dem früheren französischen Handelskommissar Pascal Lamy und dem Berliner Ökonomen Henrik Enderlein. Es gehe um „praktikable Vorschläge für eine vertiefte finanzpolitische Zusammenarbeit in der Eurozone“, so Asmussen…
Eine neue Stelle für Joerg Asmussen
Europe

Deutsche Börse unterliegt künftig britischem Recht

Die geplante Fusion zwischen Deutscher und Londoner Börse soll ihren Sitz in London haben. Die neue Superbörse soll eine Aktiengesellschaft nach britischem Recht sein. Kritiker fürchten, dass viele Entscheidungskompetenzen nach London abwandern werden. Die Deutsche Börse und ihr britisches Pendant, die London Stock Exchange (LSE), haben am Freitag weitere Details ihrer geplanten Fusion bekannt gegeben. Demnach soll die geplante Superbörse ihren Sitz in London haben und eine Aktiengesellschaft nach britischem Recht sein. Ein Hauptsitz solle aber weiter in Frankfurt am Main bleiben, teilte die Deutsche Börse mit.
Deutsche Boerse unterliegt kuenftig britischem Recht

Christiane Pfohlmann www.w-t-w.org/en/cartoon/christiane-pfohlmann www.pfohlmann.de

Christiane Pfohlmann
www.w-t-w.org/en/cartoon/christiane-pfohlmann
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Frauen haben ein geringes Finanzwissen

So gering ist das Finanzwissen auf dieser Welt

Frauen haben ein geringeres Finanzwissen als Männer. Die Deutschen wurden mal wieder abgehängt. Und überhaupt verfügt nur jeder dritte Weltbürger über Grundwissen zu Finanzen. All das sind Ergebnisse einer Studie, welche die Weltbank vorlegte.
Vier Fragen stellten die Weltbank, Standard & Poor’s und die George Washington University. Vier Fragen, die zeigen sollten, wie es um das Basiswissen zum Thema Finanzen auf der ganzen Welt bestellt ist. Lag ein Befragter drei Mal richtig, zählt er bereits zur Riege der Gebildeten. Und das sind die Ergebnisse:..

Frauen schneiden schlechter ab als Männer
Ein auffälliges Ergebnis der Studie ist, dass Frauen demnach weniger Ahnung von Finanzen haben als Männer. Während 35 Prozent der Männer weltweit als gebildet auf dem Gebiet gelten, sind es bei den Frauen nur 30 Prozent. Der Unterschied sei sowohl bei Industrienationen als auch bei Entwicklungsländern vorzufinden.

Die Autoren der Studie geben allerdings zu bedenken: Frauen neigen eher dazu, eine Frage mit „Ich weiß nicht“ zu beantworten, wenn sie sich nicht sicher sind. Das sei auch bei dieser Erhebung der Fall gewesen.

Das Wissen steigt mit dem Einkommen
Je mehr ein Mensch verdient, desto eher hat er Ahnung von Finanzen. Durchschnittlich seien in reicheren Haushalten etwa 30 Prozent finaziell gebildet, während es in den ärmeren nur 23 Prozent sind.

Das Basiswissen ist auch in den Altersgruppen unterschiedlich verteilt. Über 55 Prozent der unter 35-Jährigen gelten als gebildet, bei den 35 bis 50-Jährigen sind es noch einmal sieben Prozentpunkte mehr.

Allerdings: Die Rate der Wissenden nimmt bei den über 50-Jährigen dann wieder ab. Und für die Menschen, die älter als 65 sind, wird sie sogar noch einmal geringer.
So gering ist das Finanzwissen auf dieser Welt
Financial Literacy Around the World: Study
WOMEN TRAIL MEN IN FINANCIAL LITERACY

Das Geschäft mit dem Fühlen

Internet der Dinge. Die Welt beginnt zu fühlen

Der Wirbel um die grosse Vernetzung legt sich langsam. Nun werden neue Funknetze ausgerollt, und Produkte für das Internet der Dinge kommen auf den Markt. Der Kampf ums grosse Geschäft hat begonnen…

Wie Geld verdienen?
Für die Mobilfunkanbieter könnte das Internet der Dinge zu einer Goldmine werden. Jedes Gerät, das an das Internet angeschlossen wird, ist schliesslich potenziell eine neue Umsatzquelle. Doch ganz so einfach ist es nicht. Die Technik für das Internet der Dinge sei zwar kein Problem mehr, sagt John Gagnerud, Verkaufsmanager bei Ericsson. Die Monetarisierung sei aber noch eine Herausforderung. Es brauche neue Geschäftsmodelle, die derzeit erst entwickelt würden.

Grundsätzlich gibt es für Firmen drei Arten, Geld zu verdienen. Erstens muss ein Sensor mit dem Netz verbunden werden. Ein solcher Anschluss ist wie jeder Internetanschluss kostenpflichtig. Zweitens müssen die Daten auf einer Plattform aggregiert und ausgewertet werden. Schliesslich gilt es, drittens, darauf aufbauend Dienstleistungen und Produkte anzubieten – beim Beispiel mit der Fahrradlampe sind das der Notfallservice und die Informationen zum Strassenzustand für die Städte.

Einig scheint man sich in der Branche zu sein, dass man mit dem Internetanschluss alleine nicht das grosse Geld machen kann. Vielmehr muss ein Unternehmen möglichst umfassend die Wertschöpfungskette abdecken. Noch ist unklar, wer hier welches Stück vom Kuchen abkriegt. So scheint beispielsweise der Netzwerkausrüster Nokia daran interessiert zu sein, bis auf die Dienstleistungsebene vorzustossen. Wie sich die drei Schweizer Mobilfunkanbieter positionieren können, wird interessant sein. Noch spannender ist aber, wie sich die hiesige Wirtschaft der Herausforderung stellen wird. Es ist zu hoffen, dass es nicht zuerst knallen muss, damit die Unternehmen erwachen.
Die Welt beginnt zu fuehlen
Fuehlende Dinge