«Heimweh» der Anleger muss kein Nachteil sein

Es gilt zwar gemeinhin als unvernünftig, bei Aktienanlagen zu sehr auf die Titel heimischer Firmen zu setzen. Die Stärke des Schweizerfrankens aber relativiert solche Argumente. Oder ist das einfach nur eine neue clevere Marktstrategie?

Christof Leisinger berichtet: «Wieso in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nahe.» Wenn es ums Geld geht, lässt sich dieses Sprichwort ohne weiteres auf das konservative Verhalten der Schweizer Privatanleger übertragen. Schliesslich besteht ein grosser Teil ihrer Privatvermögen aus Immobilien, aus Ansprüchen an Versicherungen und Pensionskassen sowie aus Bankeinlagen und Bargeld. Während sie insgesamt immerhin knapp 12% ihres finanziellen Reichtums in Aktien- und Fondsanlagen investiert haben, spielen strukturierte Finanzprodukte in ihren Depots kaum eine Rolle. Wie verschiedene Umfragen zeigen, herrscht selbst in diesem Bereich eine gewisse Bodenständigkeit. Denn wenn die Schweizer Privatanleger schon Aktien kaufen, dann erinnern sie sich bevorzugt an Unternehmen, die sie kennen und deren Papiere an der heimischen Börse in Schweizerfranken gehandelt werden.
Das Heimweh der Anleger muss kein Nachteil sein

Ist Heimweh der schweizer Anleger ein nachteil?

Ist Heimweh der schweizer Anleger ein Nachteil?

Index? Klar Aber welcher?

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Die gängigen Indices für den Schweizer Aktienmarkt sind ausgesprochen schlecht diversifiziert. Das heutige Video diskutiert das Phänomen und zeigt, wie sich das Problem lösen lässt.
Videos Kategorie Finanzkompetenz
Frau Dax Teaser

Microsoft Deutschland holt erstmals Frau an Spitze

Sabine Bendiek: Vom Speicherspezialisten EMC zu Microsoft. Sabine Bendiek
Chefwechsel bei Microsoft Deutschland: Erstmals übernimmt mit Sabine Bendiek eine Frau die Spitzenposition des US-Technologieriesen für den deutschen Markt.

Mit Sabine Bendiek wird erstmals eine Frau an der Spitze von Microsoft Deutschland stehen. Die 49-Jährige, die bislang als General Manager beim Speicherspezialisten EMC tätig war, übernimmt ihre neue Aufgabe Anfang 2016, teilte der Konzern mit.

Bendiek werde das Deutschland-Geschäft mit über 2700 Mitarbeitern und mit mehr als 31.500 Partnerunternehmen verantworten. Im Mittelpunkt stünden dabei der Ausbau des Bereiches Personal Computing oder die Umgestaltung von Produktivitäts- und Geschäftsprozessen.

Bendiek folgt auf Christian Illek, der im Frühjahr als Personalvorstand zur Deutschen Telekom zurückgekehrt war. Zwischenzeitlich hatte Alexander Stüger die Geschäfte übernommen.
Frau an die Spitze

Geldwäschegesetz – Verschmähtes Bargeld

Das schweizer Parlament weitet das Geldwäschereigesetz aus auf Berufsstände, die mit dem Finanzsektor etwa so viel zu tun haben wie die Dorfkäserei. Bargeldströme sollen reguliert werden

Nicolas Ramelet berichtet: Bereits heute sollte sich vom Uhrenverkäufer oder Kunsthändler an der Bahnhofstrasse bis zumAutohändler am Utoquai jeder Gewerbetreibende Gedanken machen, ob ein bar in Schweizerfranken bezahlender Kunde dieses Geld allenfalls auf illegale Weise erworben hat. Richtig ungemütlich wird es für die Verkäuferin in einer Bijouterie, wenn sie den Assistenten des wohlhabenden Touristen aus dem Nahen Osten nach den Hintergründen des Geschäfts sowie nach einer Kopie des Ausweises seines Arbeitgebers fragen muss. Wie konnte es dazu kommen?
Verschmähtes Bargeld
www.geldwaescherei.ch
Aufsicht führen

Was Geld ist, wissen nicht mal Banker so genau

Rechte, Grüne, Christen: Alle glauben, dass Geld den Charakter verdirbt. Hans Magnus Enzensberger sieht das anders: Statt es zu verachten, müssten wir das Geld erst einmal verstehen. Ein Plädoyer.

Glücklicherweise gibt es Hans Magnus Enzensberger. Er hat einen „kleinen Wirtschaftsroman“ veröffentlicht, der „Immer das Geld!“ heißt und in dem es tatsächlich offensiv ums Geld geht. Ohne dass es dabei zum Dämon würde, der die Menschheit versklavt. Banker werden nur zart gescholten, und die Art von Armut, die es in die Geschichte schafft, erschöpft sich darin, dass ihre Heldin nach einem Zwischendurch-Bankrott ein paar Tage lang bei ihrer Familie im Gästezimmer unterkommen muss, statt wie sonst in der Executive Suite des Hotels „Vier Jahreszeiten“ zu residieren.

Es handelt sich um Unterhaltungen einer alten Dame mit Kindern über Geld, die nicht sehr in die Tiefe gehen, aber das Thema einigermaßen abschreiten: was Geld ist (das wissen nicht einmal Spitzenbanker so genau), wie im Verlauf der Geschichte aus Kaurimuscheln der Hochfrequenzhandel wurde, warum Staaten problemloser Schulden machen können als ein Familienvater, wann die Notenpresse angeworfen wird (bei Bedarf, so unabhängig von den Zwecken der Politik, wie sie behaupten, sind die Zentralbanken jedenfalls nicht), wie Reichtum entsteht (nicht immer durch stille, ehrliche und vorbildliche Arbeit) und dergleichen mehr.
Was Geld ist, wissen nicht mal Banker so genau
Geld

Oma’s Batzen

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Wie Schweizer Grosis so möchten auch Deutsche und Österreichische Omas ihren Enkeln etwas Gutes tun. Z.B. eine Batzen von EUR 100 pro Monat auf die Seite legen. Wie sehen die Rechnungen hier aus? Auch diese Enkel werden’s danken.

Knitting Christmas Tree

Knitting Christmas Tree

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2,217,603,800,001 Staatschulden Deutschland

Um 1.556 Euro erhöht sich die deutsche Staatschuld pro Sekunde!Staatsverschuldungsuhr Deutschland

Mehr Infos unter: Der Europacheck
Eine Staatspleite droht nicht nur Griechenland. Wie kommt es eigentlich dazu, dass ein Staat sich verschuldet, welche Rolle spielen Banken und Ratingagenturen, und wann ist ein Staat eigentlich Pleite? Das erklärt dieser Animationsfilm der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Clemens Steinhauer www.spasszeichner.de

Clemens Steinhauer
www.spasszeichner.de

Europas Kinder wachsen zunehmend in Armut auf

In Europa tut sich ein Graben auf – zwischen Jung und Alt. Reicher Norden, armer Süden: Das war die Formel, die bislang den Kontinent teilte. Jetzt droht Europa ein neuer Graben: zwischen Jung und Alt. Und das gilt nicht nur für die Krisenstaaten.

Trotz der wirtschaftlichen Erholung in der Euro-Zone reißt die soziale Kluft auf dem europäischen Kontinent weiter auf. Die Entwicklung der vergangenen Jahre ist bedrohlich, denn die Grenzen verlaufen nicht mehr nur zwischen dem wohlhabenden Norden und dem krisengeschüttelten Süden des Kontinents. Zunehmend zieht sich auch ein tiefer Graben zwischen Jung und Alt. Davor warnt die Bertelsmann-Stiftung, die in einer groß angelegten Untersuchung jährlich ermittelt, wie sich die soziale Gerechtigkeit in den Ländern der Europäischen Union entwickelt.

Kinder und Jugendliche seien die großen Verlierer der Wirtschaftskrise, warnen die Verfasser der Studie. Kinder wüchsen zunehmend in Armut auf und Jugendliche ohne Bildung, heißt es in der Studie. Besonders erschreckend sei, dass diese Entwicklung nicht nur in den Krisenländern an der Peripherie der Euro-Zone zu beobachten sei, sondern auch in vielen weiteren Ländern.
In Europa tut sich ein Graben auf – zwischen Jung und Alt
Complete study: Social Justice Index 2015
Deutsche KinderarmutSiehe hierzu auch: Frauen und Kinder leiden unter Korruption

Deutscher Bank droht weiterer Ärger wegen Geldwäsche in Russland

Was Whistleblower, oft unter schwierigsten Umständen, uns schon seit Jahren versuchen zu erzählen, kommt langsam auf den Tisch. Ein Filz aus Kumpanei, Vertuschung und Verschleierung. Nicht nur in der Politik, Justiz, Banken, Fifa, VW und den Vereinten Nationen um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Überall gibt Bemühungen zur Aufklärung. Das könnten hoffentlich endlich auch Anfänge einer positiven Entwicklung gegen Korruption in Deutschland sein.

Offenbar ermöglichten es die Geschäfte Putin-Vertrauten, Teile ihres Vermögens ins Ausland zu schaffen – und damit gegen die Sanktionen des Westens zu verstoßen.

Die Untersuchungen des amerikanischen Justizministeriums und der New Yorker Finanzaufsicht DFS gegen die Deutsche Bank weiten sich aus. In die vermuteten Geldwäsche-Geschäfte, in die die Deutsche Bank in Russland verwickelt sein soll, ist nach Recherchen der „Financial Times“ auch ein ehemaliger Banker und Bürger der Vereinigten Staaten involviert. Das sagte eine mit dem Fall vertraute Person der Zeitung.

Die Untersuchung ist eine der ersten Ermittlungen gegen ein Unternehmen der Wall Street, bei der es auch um die westlichen Sanktionen gegen Russland geht, seit diese nach der Krim-Annexion durch Russland im vergangenen Jahr beschlossen wurden. Anfang Juni war bekannt geworden, dass sich die Deutsche Bank in Russland mit einem großen Fall von Geldwäsche konfrontiert sieht. Russische Kunden hätten über die Bank wohl Rubel im Wert von mehr als sechs Milliarden Dollar gewaschen, verlautete es damals aus Finanzkreisen. Mirror trading
Vereinigte Staaten Deutscher Bank droht weiterer Aerger wegen Geldwaesche in Russland
Deutsche Bank wegen sogenannter Mirror TradingsFrauen und Kinder leiden unter Korruption

Europas Angst vor den arabischen Männern

Für jede international tätige Busnissfrau ist interkulturelles Training für die arabisch-islamische Welt eine Selbstverständlichkeit. Wie sieht es aber eigentlich umgekehrt aus. Werden arabisch-islamische Männer auf den Umgang mit westlichen Frauen vorbereitet?

Europas Angst vor den arabischen Männern. Was ist der Geist von Europa? Auf jeden Fall gehört zu ihm die Hochachtung der Frau – ein großer Unterschied zur arabischen Tradition. Und das müssen die Flüchtlinge akzeptieren.

Tilman Krause berichtet: Aus diesem mittelalterlichen Humus erwuchs die Bedeutung der Frau als Impulsgeber für die gesamte intellektuelle und künstlerische Sphäre im alten Europa. Die rein körperliche Überlegenheit des Mannes über die Frau (sollte sie tatsächlich existieren) wurde kompensiert durch die Huldigung, die der Mann der Frau in der höheren Gesellschaft darbrachte.

Der europäische Mann, jedenfalls derjenige, der ästhetische Ansprüche an sich stellte, begab sich, mit Molière zu sprechen, in die „Schule der Frauen“. Er ließ sie bei Hofe, in den Salons der Gebildeten den Ton angeben. Er suchte den Frauen zu gefallen.

Und dabei entwickelte sich ein Verhaltensrepertoire, das seine sanfte Gewalt nicht aus der kruden Willensdurchsetzung ableitet, sondern aus der Grazie der Umgangsformen, dem Charme als Mittel der Kommunikation. Dieses Prinzip drang mehr und mehr in die europäischen Sitten ein, jedenfalls dort, wo die Gesetze des „guten Tons“ herrschten.

„Niveau der Seele“: Das ist gut gesagt. Denn es geht hier um Formen, um innere Schönheiten, fernab der Utilität….
Europas Angst vor den arabischen Männern
Etikette Training für arabisch-islamische Männer