Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.
Die Bewertung von Immobilien basiert grundsätzlich auf gleichen Überlegungen, wie die Bewertung anderer Vermögenswerte. In Anlehnung an frühere Bewertungsvideos, wird das Prozedere der Diskontierung hier auf eine Renditeliegenschaft angewendet.

Chinas digitales Geld, Bitcoins
Die Krypto-Währung mag eine amerikanische Erfindung sein, an der auch die US-Börsen interessiert sind. Doch in China ist die Währung bereits etabliert. Chinesen schaffen zunehmend Kapital in den virtuellen Raum.
Einer der Gründe für die Gier nach Bitcoin sind vor allem die chinesischen Kapitalkontrollen. Für reiche Chinesen ist es schwer, ihr Vermögen außer Landes zu schaffen. Bitcoin bieten sich hier als Lösung an: Ein dezentraler Wertspeicher, den die Behörden nicht regulieren können. Millionenbeträge lassen sich auf einem USB-Stick transportieren oder über das Netz versenden.
China und das digitale Geld

Wenn (griechische) Banken wanken
Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.
Aus (hoffentlich nicht!) „aktuellem Anlass“: Das Video zeigt anhand einer einfachen Bankbilanz auf, was unter einem Bank-Run zu verstehen ist, unter welchen Bedingungen so etwas entstehen kann und welches die Konsequenzen sein können.

Erholt sich der Euro?
Dauer der Dollar-Hausse. Kommerzielle Anleger erwarten Erholung des Euro. Es gibt mehrere Faktoren, die derzeit auf eine (kurze?) Schwächephase des Dollars deuten.
Michael Rasch berichtet: Der Dollar hat zum Euro in zehn Monaten rund 25% an Wert gewonnen. Derzeit läuft eine Gegenbewegung. Doch das Jahreshoch 2015 dürfte beim Dollar noch ausstehen. «Das irre Comeback» betitelte die «Wirtschaftswoche» am 23. März eine Geschichte über die drastische Erstarkung des Dollars. Dabei befand sich auf der Frontseite des deutschen Magazins die Illustration einer Ein-Dollar-Note, auf der sich ja ein Porträt von George Washington befindet. Der erste Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (1789–1797) trägt darauf Boxhandschuhe und streckt die Arme empor wie ein siegreicher Kämpfer. Auf solche Cover-Storys haben viele Börsianer ein Auge, da sie im Hinterkopf immer an den sogenannten Titelblatt-Indikator denken.
So erscheinen solche Geschichten auf den Frontseiten von Zeitungen oder Magazinen sehr häufig nach langen Trends, wenn ein Thema schliesslich auch die breite Öffentlichkeit erreicht. Oft ist dann, so die Theorie, das Ende des Trends nicht mehr fern. So titelte beispielsweise die deutsche «Bild»-Zeitung im Jahr 2000 fast exakt zum Höhepunkt der Internet-Blase sinngemäss: «Werden wir jetzt alle reich?»
Kommerzielle Anleger erwarten Erholung des Euro
Chinas Entwicklungsbank-Projekt stösst auf Interesse
Mit einer Entwicklungsbank und einer „Neuen Seidenstraße“ will China die Weltordnung aktiv mitgestalten. Unter Einheimischen ist die Handelsroute zum chinesischen Grenzposten als „ Plastik-Straße“ bekannt – für viele ist sie zur Straße der Hoffnung geworden.
Russland will sich an an der neuen chinesischen Entwicklungsbank AIIB beteiligen. Die AIIB gilt als Gegenstück zur Weltbank und dem IWF und soll den Einfluss der USA im asiatisch-pazifischen zurückdrängen. Sehr zum Ärger der Amerikaner haben sich auch die Verbündeten Australien und Südkorea der neuen Allianz angeschlossen.
Die AIIB geht auf eine Initiative des früheren chinesischen Präsidenten Xi Jinping zurück. China will mit der Bank seinen internationalen Einfluss ausbauen. Die Chinesen, deren globale Politik weniger auf militärische Aktionen, sondern viel stärker auf regen Handel setzt, versuchen seit geraumer Zeit, den Yuan als alternative Weltwährung zu positionieren. Die AIIB wird als Konkurrent der Weltbank gehandelt. In den vergangenen Jahren kam internationale Kritik über die Weltbank und den IWF auf. Ihnen wird vorgeworfen, ihre Politik nach den Vorgaben der US-Außenpolitik auszurichten. Die USA sehen die AIIB als eine große Herausforderung und bringen ihren engsten Alliierten Japan auf Linie. Die Regierung in Tokio hatte zuvor mitgeteilt, dass sie keinesfalls an der AIIB-Initiative teilnehmen werde. Die USA und China kämpfen seit geraumer Zeit um die wirtschaftliche und politische Vorherrschaft im asiatisch-pazifischen Raum.
Chinas Entwicklungsbank-Projekt stoesst auf reges Interesse

Was ist ein M&A-Monster?
Firmenübernahmen: Das M&A-Monster wird nicht satt
Die US-Lebensmittelkonzerne Heinz und Kraft werden verschmolzen.
2014 war ein Rekordjahr für Firmenfusionen. Die Ursache war nicht eine grosse Transaktion, sondern eine breit gestreute Übernahmeaktivität.
Für Merger & Acquisitions (M&A, Firmenfusionen und -übernahmen) war 2014 ein Rekordjahr und das laufende soll noch besser werden. Mit der Fusion von Kraft Foods und Heinz für 55 Mrd. $ kann das Jahr 2015 bereits mit einem Zusammenschluss von weltweit bekannten Firmen aufwarten. Doch nicht ein grosser Deal, sondern eine breit gestreute M&A-Aktivität sorgen für ein Rekordjahr.
Für ein Anhalten der regen Übernahmetätigkeit werden oft die tiefen Zinsen angeführt, welche die Finanzierung günstig machen. Dies sei nur einer von mehreren Gründen, meint dazu ein Investmentbanker. Nach seiner Ansicht ist der grösste Treiber die Suche nach höheren Wachstumsraten. Dieses Vorgehen ist insbesondere im Life-Science-Bereich zu beobachten: Pharmaunternehmen, deren Pipeline wegen des Ablaufens von Patenten immer dünner werden, versuchen sich durch Übernahmen neue Anwendungen zu sichern. Insbesondere Pfizer hat Nachholbedarf. Nachdem die Übernahme von Astra-Zeneca gescheitert ist, sucht die US-Gesellschaft weiter nach Wachstum. Der Kauf des Biosimilar-Herstellers Hospira für 15 Mrd. $ dürfte für den Pharmariesen dabei nur die Vorspeise gewesen sein.
Das M&A-Monster wird nicht satt

EU-Kommissarin Margrethe Vestager will Onlinehandel ohne Grenzen
Auf einer Kartellkonferenz forderten Experten neue Wettbewerbsregeln und kritisierten die Dominanz von Internetriesen wie Facebook. Google hält das geltende Recht dagegen für ausreichend.
Die EU-Kommission
nimmt sich den grenzüberschreitenden Onlinehandel vor. „Es ist höchste Zeit, die verbleibenden Hindernisse für den elektronischen Handel aus dem Weg zu räumen, denn dieser ist ein wichtiger Teil des digitalen Binnenmarktes“, sagte die für Wettbewerbspolitik zuständige EU-Kommissarin, Margrethe Vestager, am Donnerstag am Rande der Internationalen Kartellkonferenz in Berlin.
Die Kommissarin kündigte dafür eine wettbewerbsrechtliche Untersuchung an. Ziel sei es, Hürden zu erkennen und zu beseitigen.
Im vergangenen Jahr habe jeder zweite Europäer über das Internet eingekauft, aber nur jeder siebte in einem anderen EU-Land. Das weise darauf hin, dass es in der EU „erhebliche Hindernisse“ für den grenzüberschreitenden elektronischen Handel gebe.
Immer wieder wird Verbrauchern aufgrund des Wohnsitzes oder von Kreditkartendaten der Zugang zu bestimmten Websites verwehrt. Oft wird dafür das Geoblocking angewandt, bei dem technisch festgestellt werden kann, aus welchem Land der Nutzer auf ein Angebot zugreift.
„Warum kann ich keine dänischen Inhalte abrufen, wenn ich in Belgien bin“, fragte Vestager. Schließlich habe sie dafür bezahlt.
EU-Kommissarin will Onlinehandel ohne Grenzen

Das Feld ist dornig, einfache Rezepte helfen nicht.
Mit Obligationen jetzt noch Geld verdienen. Alte Rezepte funktionieren nicht mehr.
Claudia Gabriel berichtet: Weil sichere Industriestaaten zu Schuldenkönigen wurden ist die Welt der Obligationen auf den Kopf gestellt.
Absolute Return oder Total Return heissen die neuen Rezepte von Obligationenfonds. Was man sich darunter vorstellen muss und wie Fonds und ETF mit den Konstruktionsmängeln der Indizes umgehen.
Seit manche Staatsanleihen von Industrieländern negative Renditen aufweisen und sich «sichere» Industriestaaten gleichzeitig als Schuldenkönige gebärden, ist die Obligationenwelt nicht mehr die gleiche wie ehedem. Die wenigsten Anleger kaufen noch Staatsanleihen aus Industrieländern. Wenn, dann tun sie es, weil sie vermuten, dass ein Deflationsszenario die Renditen auch von den gegenwärtigen Niveaus her noch weiter in den Keller und die Kurse nach oben treiben könnte. Oder sie hoffen auf kurzfristige Kursanstiege, falls es irgendwo auf der Welt zu einer Krise käme und die Anleger um jeden Preis ihr Geld in relativ sichere Anlagen investieren wollten.
Alte Rezepte funktionieren nicht mehr
Haben die Deutschen mehr Geld in der Tasche?
Reallöhne steigen stark wie lange nicht
Die niedrige Inflation und die kräftigen Lohnabschlüsse spielen den Deutschen in die Tasche: Die Reallöhne haben 2014 so stark zugelegt wie schon lange nicht mehr.
Die Reallöhne der deutschen Arbeitnehmer sind 2014 so stark gestiegen wie noch nie seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2008. Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes führte vor allem die geringe Preissteigerung zu einer Reallohnsteigerung von 1,7 Prozent, wie die Behörde am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.
Die Statistiker korrigierten damit ihre vorläufigen Zahlen vom Februar nochmals leicht um 0,1 Prozentpunkte nach oben. 2013 waren die Reallöhne in Deutschland leicht gesunken (minus 0,1 Prozent), 2012 um 0,5 Prozent gestiegen.
Die Nominallöhne kletterten 2014 gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent nach 1,4 Prozent 2013 und 2,5 Prozent 2012. Da die Verbraucherpreise im vergangenen Jahr aber nur um 0,9 Prozent zulegten, hatten die Beschäftigten real deutlich mehr Geld in der Tasche.
Nach den Angaben profitierten vor allem höher qualifizierte Arbeitnehmer von dem kräftigen Lohnanstieg. So war der nominale Verdienstzuwachs der Arbeitnehmer in leitender Stellung mit plus 4,1 Prozent überdurchschnittlich hoch, während die Verdienstanstiege angelernter Beschäftigter (+ 1,5 Prozent) und ungelernter Beschäftigter (+ 1,2 Prozent) deutlich unterhalb der Gesamtentwicklung lagen.
Einschließlich Sonderzahlungen verdienten Vollzeitbeschäftigte 2014 in Deutschland durchschnittlich 46.575 Euro brutto. Die höchsten Durchschnittsverdienste wurden bei Banken und Versicherungen (68.104 Euro) bezahlt sowie im Bereich Information und Kommunikation (63.591 Euro). Die niedrigsten durchschnittlichen Bruttojahresverdienste bekamen Arbeitnehmer im Gastgewerbe mit 26.455 Euro.
Realloehne steigen stark wie lange nicht
Was ist Gold wert?
Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.
Ein emotionales Video, denn wenn wir das traditionelle Bewertungsmodell anwenden, ist Gold schlichtweg Nichts wert. Wir gehen den Überlegungen auf den Grund und zeigen historische Kursentwicklungen.
Kommentare zu Warren Buffett’s „Gold-Sicht“ finden sich hier und hier.
Und etwa das Gegenteil findet sich hier … es lebe die Meinungsvielfalt.
Unterschiedlichste Charts zu Gold finden sich hier.
Und natürlich gibt es die unterschiedlichsten Meinungen. Z.B. hier und hier eine weitere fundamentale Analyse, und natürlich gibt es die unterschiedlichsten Meinungen.


