Renditejagd an australischer Börse

Nahe an der magischen Grenze

Australien: Der ASX hat es seit Anfang 2008 nie mehr über die Marke von 6000 Punkten geschafft. Der Leitindex der australischen Börse hat seit Jahresbeginn kräftig zugelegt. Die Marke von 6000 Punkten konnte er bisher aber hauchdünn nicht knacken.

Sydney Zwei Dinge zeigen in der vom Ende des Rohstoffbooms und von tiefen Zinsen gekennzeichneten australischen Wirtschaft nach oben: die Hauspreise und die Aktienmärkte. Der Leitindex der australischen Börse ASX 200, der die 200 grössten Unternehmen abbildet, legte seit Jahresbeginn um 11% zu – das ist weniger als europäische Indizes, aber deutlich mehr als etwa der amerikanische Dow Jones oder auch der Swiss-Market-Index (SMI) . Zugleich hat sich der australische Dollar zum Franken um gut 7% abgeschwächt.
Nahe an der magischen Grenze
Renditejagd an australischer Börse

Wachsende Kluft zwischen den Kontinenten

Weltwirtschaft und Finanzmärkte

Christin Severinberichtet: Die Schritte der US-Notenbank unterscheiden sich deutlich von der EZB.  Die US-Notenbank hat den Finanzmärkten mit ihrer zögerlichen Normalisierung der Geldpolitik Rückenwind gegeben. Obwohl die Ankündigungen vorsichtig bleiben, kontrastieren sie deutlich mit der Politik der Europäischen Zentralbank (EZB).

Nach ersten Turbulenzen sind die Finanzmärkte nach den Ankündigungen der US-Notenbank Fed vom Mittwoch wieder auf einen ruhigeren Kurs eingeschwenkt. Die Reaktionen signalisierten Erleichterung über die zögerliche Normalisierung der amerikanischen Geldpolitik. Der sehr sanfte Kurs der Notenbank bedeutet zum einen, dass man den Märkten noch mehr Zeit für die Überwindung der Finanzmarktkrise zugesteht. Zum anderen werden aber die Verzerrungen, die sich in starken Wertsteigerungen der Vermögenspreise manifestieren, noch langsamer abgebaut als bis anhin erwartet.
Wachsende Kluft zwischen den Kontinenten
BIS Quarterly Review March 2015
International banking and financial market developments
Dollar Euro

Wie viel verdienen die wichtigsten Staatschefs dieser Welt

Singapurs Premier erhält fünfmal so viel Gehalt wie US-Präsident Obama – Heinz Fischer liegt noch vor Merkel. In ihren Händen liegt die politische und damit verbunden oft auch eine finanzielle Macht. Wie vermögend Präsidenten und Premiers tatsächlich sind, lässt sich oft nur schwer feststellen. Ein Teilindikator ist jedoch das vorgeschriebene Jahresgehalt, das von Land zu Land stark schwankt und oftmals in keiner Relation zur realpolitischen Bedeutung eines Politikers auf dem internationalen Parkett steht.

derStandard.at berichtet: So ist der mit Abstand bestverdienende Staatschef derzeit Lee Hsien Loong, der Sohn des soeben verstorbenen Staatsgründers Singapurs, Lee Kuan Yew. Umgerechnet 1,3 Millionen Euro im Jahr verdient er, obwohl er 2012 sein Gehalt schon einmal um ein Drittel gekürzt hat. Die großen Player wie US-Präsident Barack Obama, Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel oder der britische Premier David Cameron reihen sich mit deutlichem
Abstand dahinter ein.

Vergeblich sucht man im Spitzenfeld etwa den russischen Präsidenten Wladimir Putin, der sich vor kurzem aufgrund der Sanktionen des Westens eine zehnprozentige Gehaltskürzung verordnet hat und derzeit bei einem Jahresgehalt von 125.000 Euro liegt. Freilich ist er aufgrund seiner Nebeneinfkünfte aber immer wieder auch als einer der reichsten Männer der Welt im Gespräch.

Gemessen an den Politikern der Weltmächte wie Russland, Indien, Brasilien, den USA und Deutschland, kann sich das Gehalt des österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer durchaus sehen lassen. Er verdient – wie im Bundesbezügegesetz festgeschrieben – circa 325.500 Euro. Ausgangsbasis hierfür ist das Gehalt der Nationalratsabgeordneten, an dem das Gehalt aller anderen Ämter bemessen wird.
Wie viel die wichtigsten Staatschefs dieser Welt verdienen
Was Staats- und Regierungschefs dieser Welt verdienen

Frauen und Kinder leiden überproportional durch Korruption/ Folge 5 Geldwäsche

Im Teil 1 des Fortsetzungsberichtes Frauen und Kinder leiden überproportional unter Korruption hat W-T-W Women and Finance versucht zu erklären, dass Korruption viele verschiedene Formen hat, aber allesamt mit dem Missbrauch eines öffentlichen oder privaten Amts zum Zweck der persönlichen Bereicherung einhergehen. Korruption bewirkt, dass der Sozialstaat ausblutet. In Folge 2 stellten wir den original Unicef Bericht “Kinderarmut in den reichen Staaten” vor. In Folge 3 beleuchten wir das geschätzte Geldwäsche Volumen in Europa. Folge 4: Was ist ein Heimlichkeitsdelikt? Folge 5 Geldwäsche und schwere Steuerhinterziehung.

Schweizer Bank verwaltete Konten Krimineller was haben diese Skandale mit unserem Thema zu tun ? Es geht um Milliardenbeträge die in den Ländern und deren Sozialsystemen fehlen. Hinzu kommt, große globale Konzerne haben ihre Steuern optimiert und zahlen kaum Steuern.

Nehmen wir das Beispiel Griechenland : Reiche Griechen sollen geschätze 600 Millarden hinterzogener Steuergelder auf Schweizer Banken versteckt halten. (Lagarde-Liste) Wie ist das möglich? Politik und Justiz schauen weg oder verdienen mit. Banken und die organisierte Kriminalität nutzen die gleichen globalen Strukturen wie z.B. Rechtsanwälte, Steuerberater und Treuhänder. Es entsteht eine verhängnisvolle Nähe zu Politik und den Rechtssystemen. Wohl gefeilte Politiker und Juristen werden unterstützt und gefördert. Man kennt sich und macht gute gemeinsame Geschäfte. Parasitäre arbeitenden Länder wie die Schweiz und andere Offshore Zentren profitieren scheinbar erst eine Zeitlang von der ungeheuren Geldflut der organisierten Kriminalität und beginnen dann unter der immer massiver werdenden Beeinflussung der organisierten Kriminalität in die Politik und das Rechtssystem zu leiden . Aufsicht und Strukturen werden systemmatisch aufgeweicht und verkommen zu Lachnummern. Whistleblower werden verfolgt, gemobt, rechtlich verfolgt verurteilt oder umgebracht.

Die Bevölkerung und insbesondere Frauen und Kinder leiden unter den schwierigen Bedingungen und dem völlig ausgebluteten Sozialsystemen in Ländern wie Griechenland.

Durch schwere Steuerhinterziehung und Geldwäsche kommt es zu ungeheuren globalen Machtverschiebungen . Illegale Gelder allein in Europa haben inzwischen einen Jahresumsatz von $1.600Milliarden, eines G20 Staates zwischen Italien und Russland UNODC. Gelder die gerne in Staaten mit liquiden Märkten und funktionierenden aber wohlfeil verhaltenen Rechtssystemen wie Schweiz und Deutschland investiert werden

25 October 2011 – Criminals, especially drug traffickers, may have laundered around $1.6 trillion, or 2.7 per cent of global GDP, in 2009, according to a new report by UNODC.
ILLICIT FINANCIAL FLOWS RESULTING FROM TRANSNATIONAL ORGANIZED CRIME
Organized Crime ranks under the 20 largest economies by 2011 nominal GNPSocial SystemsCrime Enabling-ein Geschäftsmodell?
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Korruption schädigt künftige Generationen! Corruption

Islamische Bank erhält Lizenz in Deutschland

Zum ersten Mal hat in Deutschland eine Bank eine Lizenz erhalten, deren Geschäfte nach den Regeln des islamischen Finanzwesens ablaufen. Dazu gehören der Verzicht auf Spekulationen und das Verbot von Zinsen.

Der Koran behandelt nicht nur religiöse Fragen – auch für das Geld gibt es Vorschriften. Islamische Bank

Die Aufsichtsbehörde Bafin habe die Kuveyt Türk Bank AG voll zugelassen, schreibt das „Handelsblatt“ – nach Informationen der Zeitung eine Premiere in der deutschen Bankenbranche.

Das Institut mit Hauptsitz in der türkischen Metropole Istanbul hatte bereits vor einigen Jahren eine Filiale in Mannheim eröffnet und angekündigt, sobald wie möglich eine Lizenz als Vollbank bekommen zu wollen. 2015 wolle das Geldhaus nun auch in Frankfurt, Berlin und Köln starten.
Erste islamische Bank erhält Lizenz in Deutschland

Winfried Besslich http://www.w-t-w.org/en/winfried-besslich/

Winfried Besslich
http://www.w-t-w.org/en/winfried-besslich/

Aktienkurs versus Aktienwert

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Aktienkurse werden immer wieder von ihren fundamentalen (intrinsischen) Werten abweichen. Im heutigen Video illustrieren wir dieses Faktum und zeigen woher das kommt. Nicht selten sind es Momente, in denen „nicht das Erreichte zählt, sondern schon „das Erzählte reicht“.
Dividende

Natalja Jaresko ist seit einigen Monaten Finanzministerin der Ukraine

Westliche Kredite: Ukraine bekommt Milliarden – und liefert nichtsNatalja Jaresko ist seit einigen Monaten Finanzministerin der Ukraine – die Chefbuchhalterin einen hoch verschuldeten Landes

Die Ukraine fordert vom Westen mehr Geld und bekommt es auch. Im Gegenzug verweigert Kiew Reformen – und kündigt schon mal an, dass die Schulden wahrscheinlich nicht beglichen werden können.

Gut möglich, dass Natalja Jaresko Anfang Dezember des vergangenen Jahres ziemlich genau wusste, worauf sie sich einließ, als sie die Leitung des Finanzministeriums in der Ukraine übernahm. Schließlich war die gebürtige Amerikanerin aus der Familie ukrainischer Emigranten schon mal Leiterin der Wirtschaftsabteilung in der US-Botschaft in Kiew gewesen.

Überdies hatte sie nach der Orangenen Revolution als Beraterin des ukrainischen Präsidenten in Sachen ausländische Investitionen fungiert und selber zu dieser Zeit eine Investmentgesellschaft mit zahlreichen Beteiligungen in der Ukraine gegründet.

Wie die Dinge im Land laufen, musste sie also wissen. Allein dass es so ein Gewaltmarsch werden würde, war wahrscheinlich nicht einmal ihr bewusst.

Korruption grassiert

In den Ämtern selbst seien zwar teilweise die Chefs ausgetauscht worden, aber die Beamten führten ihr marktwirtschaftsfeindliches Treiben fort, erklärt Wladimir Dubrowski, Chefökonom des Kiewer Wirtschaftsforschungsinstituts Case Ukraine. Alte Clan-Chefs und neue Machthaber stünden wieder in einer Allianz, beschreibt Jaroslaw Romantschuk, Ukraine-Experte und Chef des Minsker Wirtschaftsinstituts Mises, die Situation: „Die deklarierte Nulltoleranz gegenüber Korruption ist zu einer Nullaktivität bei ihrer realen Ausmerzung geworden.“

In der Tat spricht die Statistik nicht für die Ukraine: Im Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International lag das Land im Vorjahr sogar hinter Russland auf Platz 142 von 175 untersuchten Ländern. In zehn Jahren hat sich wenig bewegt. 2004 rangierte die Ukraine auf Platz 122 von 146 Ländern.

Im Geschäftsklimaindex „Doing Business“ der Weltbank ist der Platz 96 von 189 Ländern nicht ganz so blamabel, obwohl man auch hier hinter Russland (Platz 62) liegt. Ein westlicher Manager aus der Baubranche hat den Unterschied zwischen Russland und der Ukraine im Gespräch vor einiger Zeit so auf den Punkt gebracht: „In Russland wurde ich einmal über den Tisch gezogen. In der Ukraine zweimal.“
Ukraine bekommt Milliarden – und liefert nichts
Ukrainian Problem

Frauen verantworten jährlich 291 Milliarden US-Dollar an Rücküberweisungen.

Anlässlich des diesjährigen Internationalen Weltfrauentages am 8. März betont Western Union, einer der führenden Anbieter internationaler Zahlungsdienstleistungen, den ökonomischen Einfluss der Migrantinnen auf die Weltwirtschaft und die Wirtschaftssysteme ihrer Heimatländer.

Weltweit machen Frauen knapp die Hälfte aller Migranten aus und senden dabei die gleiche Menge an Geld in ihre Heimatstaaten wie Männer – nach Schätzungen der Weltbank verantworten Frauen damit die Hälfte (291 Milliarden US-Dollar) der jährlich weltweit versandten 582 Milliarden US-Dollar an Rücküberweisungen. Frauen zeigen sich allerdings sozialer und geben prozentual einen größeren Anteil ihrer Gehälter ab als Männer. Sie senden zwar insgesamt eher geringere Beträge, dafür überweisen sie regelmäßiger und über längere Zeiträume Geld.

Die Weltbank hat weiterhin herausgefunden, dass sich der Anteil von Frauen, die Geld senden und empfangen, dem von Männern immer mehr annähert. Knapp sieben Prozent aller Frauen nutzen ihre Konten, um Rücküberweisungen zu empfangen (Männer: 7,6 Prozent) und sechs Prozent der Frauen senden Geld von ihrem Konto (gegenüber acht Prozent der Männer).

Damit Frauen an der weltweiten Wirtschaft noch erfolgreicher partizipieren können, benötigen sie besseren Zugang zu Finanzdienstleistungen und Finanzbildung, gerade mit Blick auf neue und mobile Technologien. Global sind der öffentliche und der private Sektor dazu verpflichtet, Frauen hier noch stärker einzubinden. Western Union bietet weltweit Rücküberweisungs- und Bezahldienstleistungen für Kunden, sowohl mit vollem als auch eingeschränktem oder keinem Kontozugang. Internationaler Zahlungsverkehr für kleine und mittlere Unternehmen stellt damit kein Problem, was vor allem auch Frauen zugutekommt, die sich oft als Kleinunternehmerinnen engagieren.
Frauen verantworten jaehrlich 291 Milliarden US-Dollar an Rueckueberweisungen
Moneytransfer

Australien: Was vom neuen Unternehmen zu erwarten ist?

«South 32» wird der grösste Spin-off in der Geschichte der Rohstoffindustrie: eine Mine in Mine AustralienAustralien.

Heidi Gmür berichtet: Grösse ist nicht alles, sagt sich der australisch-britische Bergbaukonzern BHP Billiton und will sich fortan wieder aufs Kerngeschäft fokussieren. Aus den restlichen Sparten soll im Mai ein neues Unternehmen namens South 32 entstehen.

Am Anfang war viel Häme. Der weltgrösste Bergbaukonzern, BHP Billiton, trenne die guten Assets von den schlechten, behalte selbstredend die guten und entsorge die Restposten in eine neue Firma. Letzterer verpassten Spötter denn auch prompt den Übernamen «CrapCo». Inzwischen hat BHP dem neuen Gebilde einen offiziellen Namen gegeben: «South 32» – eine Referenz an das Portfolio, das über die südliche Hemisphäre, sprich Australien, Südafrika und Südamerika, verteilt ist. Auch die Kritik am geplanten Spin-off, dem grössten in der Geschichte der Bergbauindustrie, die lange vom Streben nach Grösse geprägt war, hört sich mittlerweile etwas differenzierter an.
Was vom neuen Unternehmen zu erwarten ist
Mining

Peru will nach oben

Wirtschaftswachstum im Andenland

Richard Bauer berichtet: Viele Peruaner konnten in den vergangenen Jahren die Armenviertel – wie etwa in Lima – verlassen.

Hohe Rohstoffpreise und milliardenschwere Investitionen aus dem Ausland beflügeln seit mehr als einem Jahrzehnt die peruanische Wirtschaft. Mit dem Abkühlen der Weltkonjunktur läuten die ersten Alarmglocken.
Als das peruanische Finanzministerium kürzlich die Wachstumszahlen für das vergangene Jahr bekanntgab, setzte ein nationales Wehklagen ein. Auch der letzte Peruaner im Hinterland war überzeugt, man habe Besseres verdient als die von den Statistikern gelieferte Zahl, die lediglich eine Zunahme des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 2,4% aufwies. Wie ein Rufer in der Wüste muss sich Fernando Figueroa, der Chefökonom des Ministeriums, vorkommen. Wo immer er kann, wiederholt Figueroa, die vergangenen 14 Jahre seien für die peruanische Wirtschaft die allerbesten der letzten 60 Jahre gewesen. Für ihn war 2014 nur ein «vorübergehender Schock». Schon dieses Jahr soll es mit einem Wachstum von 4,2% wieder aufwärtsgehen. Allerdings sind sich alle Experten einig – die hohen Wachstumsraten der vergangenen Jahre werden sich so schnell nicht wiederholen.

Lima floriert
Auf der Strasse ist der Konjunkturrückgang aber nicht angekommen. Es ist vor allem die 10-Millionen-Stadt Lima, die aus allen Nähten platzt. Mit Baukränen verstellt ist der Blick zum Himmel, heillos verstopft sind die schmalen Strassen. In den hypermodernen, häufig von chilenischen Investoren errichteten Einkaufszentren herrscht an Wochenenden ein Gedränge, als stünde Weihnachten gerade vor der Tür. 2014 nahmen die Verkäufe bereits um 15% zu, dieses Jahr ist nochmals eine Steigerung geplant…
Peru will nach oben
Die Situation der Frauen in Peru

Conga Mine Peru