Geht Venezuela das Geld für wichtige Importprodukte aus?

Maduros Wirtschaftskrieg:  Venezuelas Detailhändler unter Beschuss
Tjerk Brühwiller, São Paulo berichtet: Venezuelas Präsident Nicolás Maduro verhängt Nicolas Madurorepressive Massnahmen gegen die Detailhändler in Venezuela.Mit dem tiefen Ölpreis geht Venezuela das Geld für wichtige Importprodukte aus. Präsident Maduro sieht die Schuld jedoch bei den Detailhändlern – und ergreift Massnahmen gegen sie. An gewissen Tagen wachsen die Schlangen vor Venezuelas Supermärkten und Apotheken auf mehr als einen Kilometer an. Wo es keine Schlangen gibt, gibt es auch nichts zu kaufen. Der Mangel an Produkten des täglichen Bedarfs, der inzwischen jedes dritte Grundnahrungsmittel und jedes zweite Medikament umfasst, ist das Gesprächsthema Nummer eins in Venezuela und der Bevölkerung grösste Sorge geworden.
Firmendirektoren verhaftet
Venezuelas Detailhaendler unter Beschuss
 Venezuelas Präsident Nicolás Maduro

Schweizer Banker verhaftet- Beihilfe zur Steuerhinterziehung

US-Steuerstreit: Wegelin-Banker verhaftetWegelin
Auslieferung

Der Wegelin-Banker Roger Keller ist offenbar in Deutschland verhaftet worden. Die USA haben ihn wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung angeklagt. Ein Gericht entscheidet nun über seine Auslieferung.

«Schweizer Banker unter Anklage unterstehen praktisch einer Art Internierung», sagte Bruce Zagaris, Rechtsanwalt in Washington, der mit dem Fall nicht befasst ist. «Sie sind es gewohnt, weltweit zu reisen. Plötzlich bleibt ihnen nur die Wahl, entweder in der Schweiz zu bleiben oder ins Ausland zu reisen und verhaftet zu werden.»
US-Steuerstreit- Wegelin-Banker verhaftet

Beihilfe zur SteuerhinterziehungDas Beispiel Wegelin macht Schule
Wird das Bankgeheimnis verletzt
Die Bank dies sich zu sicher fühlte

Die reichsten Frauen der Welt

Die reichsten Frauen der Welt Christy Walton, ist die reichste Frau der Welt
Sie heißt besitzt ein Vermögen von 37,9 Milliarden Dollar – und ist damit die reichste Frau der Welt!

 

Laut der Superreichen-Studie „Wealth-X“ der Schweizer Großbank UBS ist jeder 6. Milliardär auf der Welt weiblich!  286 Milliardärinnen gibt es demnach weltweit, das sind 12,3 Prozent der Superreichen!
Die reichsten Frauen der Welt
Rich Successful Business Woman

Vorsicht für Privatanlegerinnen

Sara Zinnecker berichtet: Kaum hatte die EZB griechischen Staatsanleihen das Vertrauen entzogen, steigen die Renditen an. Droht das nächste Desaster? Kapitalmarktexperten geben nur eine halbe Entwarnung. Privatanleger sollten vorsichtig bleiben.

Heute – so die gängige Meinung unter Ökonomen – ist eine Ansteckungsgefahr so nicht mehr gegeben. „Die südeuropäischen Staaten haben Reformen auf den Weg gebracht, die Budgetsituation hat sich entspannt. Das Sicherheitsnetz der Europäischen Zentralbank in Form des OMT-Programms und neue Bankenunion bringen Marktteilnehmern zusätzliche Sicherheit. Hinzu kommt, dass Europas Großbanken kaum mehr Griechenlandanleihen halten – die Verflechtung hat also abgenommen. Das sind gleich mehrere Gründe, warum die griechischen Querelen die restliche Euro-Zone heute weniger nervös machen als noch vor drei Jahren.
Warum wir den Grexit doch fürchten sollten
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Steuer-Oase wird nicht geprüft

Große Koalition verhindert U-Ausschuss gegen Juncker

DWN berichtet: Martin Schulz verhinderte gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden des Schulz und JunkerEU-Parlaments einen Untersuchungsausschuss gegen Steuerdeals. Ein solcher hätte auch Jean-Claude Junckers Rolle als Finanzminister und Premier von Luxemburg durchleuchtet.

Im EU-Parlament ist die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur Aufklärung von Steuerdeals zwischen EU-Staaten und Konzernen am Widerstand der großen Fraktionen gescheitert. Stattdessen vereinbarten die Fraktionsvorsitzenden am Donnerstag, dass ein „Sonderausschuss“ prüfen soll, inwieweit Länder wie Luxemburg Steuervermeidung fördern. Im Gegensatz zum Untersuchungsausschuss hat dieses Sondergremium weniger Befugnisse. Der Juristische Dienst des EU-Parlaments hatte rechtliche Bedenken gegen einen Untersuchungsausschuss geäußert.

Die Vorsitzende der Grünen im EU-Parlament, Rebecca Harms, bezeichnete es dennoch als unverständlich, warum die Fraktionsvorsitzenden eine Untersuchung mit weitreichenden Möglichkeiten abgelehnt hätten. Der Vorsitzende der EVP-Fraktion, Manfred Weber (CSU), verteidigte die Entscheidung dagegen: „Der neue Ausschuss soll Transparenz in den Steuerregelungen schaffen und Vorschläge machen, wie mehr Steuergerechtigkeit durchgesetzt und Steuervermeidung in der EU begegnet werden kann.“

Der Untersuchungsausschuss war auch deshalb umstritten, weil dadurch womöglich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker unter Druck geraten wäre, in dessen Amtszeit als Ministerpräsident Luxemburgs viele Steuervereinbarungen des Großherzogtums mit Konzernen fallen. EVP und Sozialdemokraten haben Juncker zu dessen Amtsantritt ihre Unterstützung im EU-Parlament zugesagt.

Vor der Entscheidung hatte ein EU-Abgeordneter gewarnt: „Es wird sich so viel Blut auf dem Teppich finden, dass (die Untersuchung) niemand durchführen wollen wird, denn niemand kann das hinterher reinigen.“ Im vergangenen Monat waren ausreichend Unterschriften im EU-Parlament gesammelt worden, um einen Untersuchungsausschuss aufzustellen. Dabei sollte dieser sich nicht nur um die Steuervergünstigungen für Unternehmen in Luxemburg kümmern, sondern auch um ähnliche Vorgehensweisen in anderen EU-Staaten. Da sich die Fraktionsvorsitzenden gegen den Ausschuss entschieden haben, kommt es zu keiner Abstimmung mehr im EU-Parlament.
Große Koalition verhindert U-Ausschuss gegen Juncker
Luxemburg

Kosten, Kosten, Kosten…

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Auftragsplus von mehr als neun Prozent

Exportgeschäft
Industrie erreicht größtes Auftragsvolumen seit 2008
Die Bestellbücher deutscher Unternehmen sind prall gefüllt. Das Neugeschäft legte zum Ende des Jahres dreimal stärker zu als erwartet. „Der Aufschwung ist da“, frohlocken Ökonomen bereits.

Die deutsche Industrie hat zum Jahresende das größte Auftragsplus seit Juli eingefahren. Zudem sammelten die Betriebe insgesamt so viele Bestellungen ein wie seit April 2008 nicht mehr, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte. Das Neugeschäft legte im Dezember um 4,2 Prozent und damit fast dreimal so stark zu, wie von Experten erwartet. Die Industrie hat nach Ansicht des Ministeriums und von Ökonomen damit ihre Schwächephase überwunden. „Es kann jetzt keinen mehr Zweifel geben: Der Aufschwung ist da“, sagte Unicredit-Experte Andreas Rees.
Im November waren die Aufträge noch um 2,4 Prozent gesunken. Im Dezember sorgten sowohl das Exportgeschäft (plus 4,8 Prozent) als auch die Binnenkonjunktur (plus 3,4 Prozent) für spürbar mehr Nachfrage. „Die deutsche Wirtschaft beginnt, auf beiden Zylindern zu laufen“, sagte Rees.

Vor allem die Nachfrage nach Maschinen, Anlagen und anderen Investitionsgütern made in Germany legte kräftig um 5,7 Prozent zu. Aus der Euro-Zone gab es hier sogar den zweiten Monat in Folge ein Auftragsplus von mehr als neun Prozent. Einige Länder scheinen wieder mehr investieren zu wollen.
Industrie erreicht größtes Auftragsvolumen seit 2008
Großauftrag.

Wer überwacht einen «Europäischer Währungsfond»?

Griechenland und die Troika
Streit um die «Männer in Schwarz»

Zum Kurs der neuen griechischen Regierung gehört die Kritik an der Troika. Doch ganz so einfach lässt sich diese nicht zum Verschwinden bringen.

Nicht nur für Griechen personifizieren sie die verhasste Sparpolitik: die «Männer in Schwarz», jene meist in dunkle Anzüge gekleideten Experten der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank EZB und des Internationalen Währungsfonds IMF, die als Troika die Hilfsprogramme ausgehandelt haben und periodisch deren Umsetzung prüfen. Nun hat der neue griechische Finanzminister Janis Varoufakis angekündigt, sein Land wolle nicht mit diesem Technokraten-Gremium über ein neues Abkommen verhandeln, sondern direkt mit den hinter ihm stehenden Institutionen und Ländern.

Immer wieder thematisiert wird zudem, ob es für Hilfsaktionen im Euro-Raum überhaupt den IMF brauche und nicht besser eine Art «Europäischer Währungsfonds» zu schaffen wäre. Allerdings würde sich dann die Frage stellen, wer die Überwachung übernehmen würde. Hinter dem bisherigen Beharren von Staaten wie Deutschland und der Niederlande auf einer IMF-Beteiligung steht nicht zuletzt die Befürchtung, dass die EU-Kommission alleine zu nachsichtig im Umgang mit den Hilfsempfängern wäre. Für grössere Reformen sind somit dicke Bretter zu bohren, was trotz griechischem Druck nicht innert weniger Wochen erfolgen dürfte.
Streit um die Männer in Schwarz

Dr. Jan Tomaschoff  www.w-t-w.org/en/dr-jan-tomaschoff www.cartoongallery.eu

Dr. Jan Tomaschoff

Falsche Hochschuldiplome schon ab 28 Euro zu kaufen

Hier im Hongkonger Finanzdistrikt Central sollte angeblich die Suwen Universitaet liegen

Hongkong:  Die falsche Elite-Uni in der Shopping-Mall

Im Internetkaufhaus Alibaba gibt es falsche Hochschuldiplome schon ab 28 Euro zu kaufen. Besonders gefragt waren die Titel einer vermeintlich elitären Managerschmiede aus Hongkong. Das Problem: Die edlen Vorlesungssäle sind in Wirklichkeit ein Einkaufszentrum.

Hendrik Ankenbrand, Schanghai berichtet: Die Hongkonger Suwen-Universität ist eine Hochschule von Weltklasse: mitten im Finanzbezirk Central, dort, wo die ohnehin schon horrenden Mieten der Hafenstadt noch höher sind und die internationalen Banken ihre Hauptquartiere haben, residiert die laut ihrer Facebook-Seite am 4. Juni 1989 gegründete Suwen-Uni, dem Tag des Massakers auf dem Pekinger Platz des Himmlischen Friedens, in einem mehr als repräsentativen Gebäude mit raffinierter Stahl -und Glasarchitektur. Riesig prangt das grün-weiß-rote Suwen-Wappen an der Stirnseite. Kein Wunder, dass auf der hochschuleigenen Webseite unter den Fotos der edlen Anlage der Präsident der Universität stolz an der Seite seiner Elite-Studenten, die der Hautfarbe zu urteilen aus aller Herren Länder stammen, in die Kamera lächelt.
Die falsche Elite-Uni in der Shopping-Mall

Gefälschte Diplome

Was ist Private Equity?

Geschäft mit Firmenverkäufen blüht
Private Equity im Aufwind

Private-Equity-Gesellschaften haben im vergangenen Jahr in Grossbritannien Firmenverkäufe in einem bisher nicht erreichten Umfang getätigt. Das Geschäft floriert. Dieses Jahr will die Branche weltweit noch mehr investieren als 2014, im stärksten Jahr seit der Finanzkrise. Hatte man kürzlich für einen Ausstieg öfters den Weg über die Londoner Börse genommen, werden nun wieder verstärkt Übernahmen getätigt. Meist sind die Käufer andere Finanzinvestoren. Wie die «Sunday Times» berichtet, hat die Beteiligungsgesellschaft Hellman & Friedman Berater engagiert, um ein 2 Mrd. £ (3 Mrd. Fr.) schweres Angebot für den Online-Gebrauchtwagenmarkt Auto Trader abzugeben. Die Private-Equity-Firma sammelte jüngst 11 Mrd. $ für einen neuen Fonds ein. In ihrem Portfolio findet sich neben dem Erdöl-Dienstleister Wood Mackenzie auch der Marktforscher Nielsen. Hellman & Friedman erwarb im November 2013 von der Deutschen Telekom die Mehrheit an Scout24. Mit Auto Trader liesse sich daraus ein paneuropäischer Online-Anzeigenmarkt schmieden und anschliessend an die Börse bringen.
Private Equity im Aufwind
Borrow against equity welfare