Die Internet-Währung Bitcoin ist ein lukratives Geschäft für so genannte Minen in China geworden. In riesigen Serverfarmen werden tausende Bitcoins pro Monat generiert. Erstmals gibt es einen Video-Einblick in eine solche Mining-Farm.
China- Bitcoin-Mine sucht Internet nach Muenzen ab
Smartphones ermöglichen neue Geschäftsmodelle für den Mittelstand
Smartphones rücken den Konsumenten in den Mittelpunkt: Unternehmen entwickeln neue Dienstleistungen für unterwegs. Sie vermitteln Ärzte, Anwälte und Taxifahrer über das Smartphone. Mit dem technologischen Fortschritt entstehen neue Geschäftsmodelle. Für Freelancer eröffnen sich vom Bringdienst zum Geschenke-Service neue Karrieremöglichkeiten.
Smartphones eröffnen Arbeitnehmern und Selbstständigen einen neuen Weg, sich von Arbeitgebern und Auftraggebern zu emanzipieren. Per App können Dienstleister jeglicher Art ihre Arbeitskraft anbieten und sind für Unternehmen lokal, regional oder international sofort sichtbar. Dieser Trend ändert die Struktur von Unternehmen. Für Freelancer eröffnen sich neue Möglichkeiten für den Aufbau einer Karriere.
Smartphones ermoeglichen neue Geschaeftsmodelle fuer den Mittelstand

Hongkong: Bitcoin-Börse verschwindet mit 342 Millionen Euro
Es galt als die Internet-Währung der Zukunft: Bitcoin. Die Bitcoin-Börse MyCoin aus Hongkong ist plötzlich geschlossen. Anleger fürchten nun um insgesamt 342 Millionen Euro, die wohl verschwunden sind. Zuvor hatte MyCoin ein Pyramiden-System aufgebaut, dass mit unglaublichen Gewinn-Versprechen beworben wurde.
Bitcoin-Boerse verschwindet- Anleger verlieren 342 Millionen Euro

Börsenrekord in Kairo
Aktienmarkt Ägypten
Die 10 000-Punkte-Marke ist geknackt. In den letzten Tagen hat der wichtigste Index der ägyptischen Börse, der EGX 30, diese Schallmauer durchbrochen. Am Sonntag konnte er mit 9957 Punkten dieses Niveau nicht ganz halten. Experten sehen dennoch eine weitere Annäherung an das Allzeithoch vom Juni 2008 mit 12 000 Punkten voraus. Neben dem grossen Interesse an der internationalen Investorenkonferenz von Mitte März führen Analysten die Hausse vor allem auf zwei Faktoren zurück. Völlig unerwartet hatte die Zentralbank Mitte Januar ihre Zinssätze um 50 Basispunkte gesenkt. Sie begründete den Schritt mit der Inflation, die sich abgekühlt habe. Zudem lässt die Zentralbank den Kurs der lokalen Währung im Rahmen ihrer Dollar-Auktionen seit zwei Wochen graduell fallen, was zu einem positiven Trend bei den Bau- und Immobilienaktien geführt hat. Die schrittweise Abwertung war vom Internationalen Währungsfonds schon länger gefordert worden.
Rekord an der Boerse in Kairo

Gefährden Chinas Schulden das weltweites Finanzsystem?
Die Gesamtverschuldung Chinas ist auf fast 30 Billionen Dollar gestiegen. Vor allem die hohe Konzentration der Schulden auf den Immobiliensektor und den hohen Anteil der Schattenbanken an den vergebenen Krediten sind gefährlich, warnt eine Studie.
Chinas Schulden gefaehrden weltweites Finanzsystem

Skrupelloses Milliardengeschäft mit Menschenschmuggel
Das Milliardengeschäft mit der illegalen Immigration Flüchtlingsboot vor Lampedusa
Video bei TTT
Während die EU um eine neue Flüchtlingspolitik ringt, ernährt das Elend Zehntausender ein globales Netzwerk von Schleppern und Schleusern. Allein im Jahr 2014 hat Italien nach Angaben des Innenministeriums in Rom mehr als 160.000 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Die meisten kamen aus Syrien und Eritrea.
Die Route über das Mittelmeer ist zum wichtigsten Korridor für Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten geworden. Sie alle suchen ein besseres Leben in Europa und sind bereit, einen hohen Preis dafür zu zahlen. Alleine wagt kaum einer die riskante Reise. Von der Not profitiert eine ganze Branche Krimineller, vom kleinen Gauner bis zum Boss im feinen Maßanzug: Menschenschmuggler machen Millionengeschäfte. Sie sind hoch organisiert, agieren global und sind für die Ermittler nur schwer zu fassen. Kaum jemand ahnt, wie es aussieht in dieser Schattenwelt.
Einblick gewähren der Kriminologe Andrea Di Nicola und der Journalist Giampaolo Musumeci. Sie haben entlang der Hauptrouten illegaler Immigration recherchiert, Gespräche mit den Drahtziehern des Schlepper- und Schleusergeschäfts protokolliert und in ihrem Buch „Bekenntnisse eines Menschenhändlers“ veröffentlicht, das jetzt im Verlag Antje Kunstmann erscheint.
Die Augenzeugenberichte machen klar: Menschenschmuggel ist ein Geschäftsmodell, das zwar eigene Regeln kennt, aber nach den Marktgesetzen des Kapitalismus funktioniert. Werden die Hürden für die Flüchtlinge erhöht, Grenzkontrollen verschärft, Zäune und Mauern gebaut, dann steigt der Preis. Angesichts der Krisen und Kriege an den Rändern Europas, in Afrika und im Nahen Osten floriert das Geschäft. Die Nachfrage wächst stetig.
Menschenschmuggel ist fast so lukrativ wie Drogenhandel und genau so straff organisiert. Auf der Basis der illegalen Einwanderung hat sich eine ganze Industrie entwickelt, die Lösungen für unterschiedliche Bedürfnisse anbietet: von der Flucht auf einem armseligen Fischerboot bis zur Luxusreise auf einer Jacht mit gefälschten Papieren.

Schweizer Bank verwaltete Konten Krimineller
Schweizer Bank verwaltete Konten Krimineller
Die schmutzigen Geschäfte der HSBC
Die Privatbank HSBC hat jahrelang Konten und Depots von Steuerhinterziehern und Kriminellen verwaltet. Mehr als 100.000 Dokumente, die NDR, WDR und SZ ausgewertet haben, zeigen nun erstmals Details der Schweizer Bankgeschäfte.
Korrupte Politiker, Waffenhändler und andere Kriminelle haben jahrelang Konten der Privatbank HSBC genutzt, um Gelder zu waschen, Besitztümer zu verheimlichen und Steuern zu hinterziehen. Die Bank hat darüber in vielen Fällen Bescheid gewusst und trotzdem an den Geschäfte festgehalten. Auch zahlreiche Deutsche wollten über ein HSBC-Konto mutmaßlich Geld vor dem Finanzamt verstecken. Das zeigt ein Datensatz aus rund 36.000 Dateien, den NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“ in Zusammenarbeit mit dem International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) ausgewertet haben.
Die schmutzigen Geschäfte der HSBC
Siehe hierzu auch : Kategorie Frauen und Kinder sind überproportional von Korruption und Geldwäsche betroffen.
Hier der Link zu den Dateien von HSBC Leaks
Kühlt die chinesische Wirtschaft zu stark ab?
Chinas Handelsbilanz Exporte stark gesunken
Die chinesische Regierung will die Binnennachfrage stärken, um weniger von Exporten abhängig zu sein. Doch mit einem Rückgang der Ausfuhren im Januar um gut 3 Prozent hatte kaum jemand gerechnet. Beobachter sorgen sich um Chinas Konjunktur.
(Reuters) Chinas Ein- und Ausfuhren sind im Januar deutlich stärker gesunken als erwartet. Die Importe fielen im Jahresvergleich um fast 20 Prozent und die Exporte um 3,3 Prozent, wie die Zollbehörde am Sonntag mitteilte.
Damit wies das Reich der Mitte im Januar einen Rekord-Handelsüberschuss von 60 Milliarden Dollar aus. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten mit einem Rückgang der Importe um 3 Prozent und mit einem Anstieg der Exporte um 6,3 Prozent gerechnet. Die Daten dürften die Sorge verschärfen, dass sich die chinesische Wirtschaft zu stark abkühlt.
Die Vergleichbarkeit von chinesischen Konjunkturdaten im Januar und Februar wird durch das einwöchige Neujahrsfest erschwert. Allerdings fand es 2014 im Januar statt, während die Fabriken in diesem Jahr erst im Februar für eine Woche die Produktion zurückfahren.
Der Rückgang bei den Importen war so stark wie seit Mai 2009 nicht mehr, als die chinesische Industrie mit den Folgen der weltweiten Finanzkrise zu kämpfen hatte. Eigentlich will die Regierung in Peking die bislang stark vom Export abhängige Wirtschaft mehr auf den einheimischen Konsum ausrichten. Daher gilt eine gewisse Verlangsamung als unausweichlich.
Experten zeigten sich allerdings besorgt über die Stärke des Rückgangs. «Das sind sehr seltsame Daten», erklärte Andrew Polk vom Conference Board in Peking. Besonders der Einbruch bei der Einfuhr bereite ihm Sorge: «Die Import-Zahlen deuten auf eine deutliche Verlangsamung im Industriesektor hin. Das erste Quartal sieht ziemlich furchtbar aus.»

Geldsegen für verschlüsselte E-Mails
Spendenkampagne für GnuPG
GnuPG hilft seit Jahren, Kommunikation gegen unbefugten Zugriff abzuschirmen.
Tobias Bühlmann berichtet: GnuPG ist die wichtigste quelloffene Verschlüsselungssoftware für E-Mail. Werner Koch, der sie entwickelt hat und pflegt, drohte jedoch das Geld auszugehen. Nun zeigt eine Spendenkampagne ungeahnten Erfolg.
Der GNU Privacy Guard, kurz GnuPG, ist zentral für die verschlüsselte Kommunikation. Auf die Software verlassen sich viele, denen abhörsichere Kommunikation wichtig ist. Der wohl prominenteste Nutzer ist NSA-Whistleblower Edward Snowden. Entwickelt wurde GnuPG vor gut 17 Jahren durch den deutschen Programmierer Werner Koch.
Geldsegen für verschluesselte E-Mails

Schweiz: SNB die Gesamtheit des Eigenkapitals gekostet
Zutritt zur Eurozone:
Wie die Schweiz in die Falle der SNB fiel
Liliane Held-Khawam berichtet: 15. Januar 2015: Ein Donnerschlag auf allen internationalen Märkten. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) steigt überraschend aus dem Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis, kurz KGV (oder Price-Earning P/E auf Englisch) aus und gibt damit den Mindestkurs Euro-Franken auf, der über lange Jahre auf 1,20 Franken pro Euro festgemacht war. Der Kapitalverlust mit Blick auf verlorene Finanzinvestitionen erreichte das gigantische Ausmass von über 75 Milliarden Franken.
Das Schweizer Volk weiss wahrscheinlich nicht, dass dieses unangenehme Abenteuer der SNB die Gesamtheit ihres Eigenkapitals gekostet hat. Das Eigenkapital der SNB betrug offiziell Ende November 2014 73 Milliarden Franken. Das Eigenkapital der SNB ist aus dieser Sicht kleiner als die vermutlichen Verluste von 75 Milliarden Franken.
Die Realität könnte aber noch viel schlimmer sein, denn wir kennen das Eigenkapital per 15 Januar 2015 nicht, dem Tag, an dem die SNB sich endlich entschieden hatte, etwas zu tun.
Die SNB ist also praktisch in Konkurs gelaufen. Was für ein Privatunternehmen von Herr und Frau Schweizer richtig ist, gilt nicht für die SNB, die zwar ein Privatunternehmen ist, jedoch von öffentlichen Geldern und Erbsteuer (Ersparnisse, Zahlungsverkehr, Lebensversicherungen, BVG) unterstützt wird.
Diese Gegebenheiten werfen Fragen auf. Wäre die SNB in der Lage, Distanz zur Eurozone und deren Schicksal zu halten?
Wie die Schweiz in die Falle der SNB fiel
Man kann das auch in den Worten des einflussreichen amerikanischen Politikers Ron Paul ausdrücken: “Wie die Vereinigten Staaten und die EU ist auch die Schweiz von einer Elite geleitet, welche mehr besorgt ist um ihre Position, ihren Wohlstand und ihren internationalen Ruhm, als das Wohlergehen ihres Landes.”
