Falsche Hochschuldiplome schon ab 28 Euro zu kaufen

Hier im Hongkonger Finanzdistrikt Central sollte angeblich die Suwen Universitaet liegen

Hongkong:  Die falsche Elite-Uni in der Shopping-Mall

Im Internetkaufhaus Alibaba gibt es falsche Hochschuldiplome schon ab 28 Euro zu kaufen. Besonders gefragt waren die Titel einer vermeintlich elitären Managerschmiede aus Hongkong. Das Problem: Die edlen Vorlesungssäle sind in Wirklichkeit ein Einkaufszentrum.

Hendrik Ankenbrand, Schanghai berichtet: Die Hongkonger Suwen-Universität ist eine Hochschule von Weltklasse: mitten im Finanzbezirk Central, dort, wo die ohnehin schon horrenden Mieten der Hafenstadt noch höher sind und die internationalen Banken ihre Hauptquartiere haben, residiert die laut ihrer Facebook-Seite am 4. Juni 1989 gegründete Suwen-Uni, dem Tag des Massakers auf dem Pekinger Platz des Himmlischen Friedens, in einem mehr als repräsentativen Gebäude mit raffinierter Stahl -und Glasarchitektur. Riesig prangt das grün-weiß-rote Suwen-Wappen an der Stirnseite. Kein Wunder, dass auf der hochschuleigenen Webseite unter den Fotos der edlen Anlage der Präsident der Universität stolz an der Seite seiner Elite-Studenten, die der Hautfarbe zu urteilen aus aller Herren Länder stammen, in die Kamera lächelt.
Die falsche Elite-Uni in der Shopping-Mall

Gefälschte Diplome

Was ist Private Equity?

Geschäft mit Firmenverkäufen blüht
Private Equity im Aufwind

Private-Equity-Gesellschaften haben im vergangenen Jahr in Grossbritannien Firmenverkäufe in einem bisher nicht erreichten Umfang getätigt. Das Geschäft floriert. Dieses Jahr will die Branche weltweit noch mehr investieren als 2014, im stärksten Jahr seit der Finanzkrise. Hatte man kürzlich für einen Ausstieg öfters den Weg über die Londoner Börse genommen, werden nun wieder verstärkt Übernahmen getätigt. Meist sind die Käufer andere Finanzinvestoren. Wie die «Sunday Times» berichtet, hat die Beteiligungsgesellschaft Hellman & Friedman Berater engagiert, um ein 2 Mrd. £ (3 Mrd. Fr.) schweres Angebot für den Online-Gebrauchtwagenmarkt Auto Trader abzugeben. Die Private-Equity-Firma sammelte jüngst 11 Mrd. $ für einen neuen Fonds ein. In ihrem Portfolio findet sich neben dem Erdöl-Dienstleister Wood Mackenzie auch der Marktforscher Nielsen. Hellman & Friedman erwarb im November 2013 von der Deutschen Telekom die Mehrheit an Scout24. Mit Auto Trader liesse sich daraus ein paneuropäischer Online-Anzeigenmarkt schmieden und anschliessend an die Börse bringen.
Private Equity im Aufwind
Borrow against equity welfare

Stellen große Vermögen ihre Strategie auf Sicherheit um?

Globalisierung

Hedgefonds-Manager kaufen weltweit Agrarland und Flugpisten in entlegenen Ländern. Sie erwarten soziale Unruhen aufgrund der wachsenden Ungleichheit zwischen Arm und Reich. Ein Davos-Insider berichtet, die Wirtschaftselite habe das Vertrauen in die Politik zur Lösung der Krise verloren.

Die wachsende Ungleichheit der Einkommen stand beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum WWF in Davos ganz oben auf der Agenda. Die zunehmende Umverteilung hin zu einigen wenigen wurde jüngst in einer Studie von Oxfam erneut deutlich, wie die New York Times berichtet. Der Studie zufolge wird das reichste Prozent der Weltbevölkerung im nächsten Jahr mehr als die Hälfte des globalen Reichtums kontrollieren. Die 80 reichsten Menschen der Welt besitzen dann zusammen 1,9 Billionen Dollar – etwa genau so viel wie 3,5 Milliarden Menschen am unteren Ende der Einkommenspyramide.
Große Vermoegen stellen Strategie auf Sicherheit um
Handelsblatt / An Problemen mangelt es nicht beim Weltwirtschaftsforum – nur an Lösungen.
Institute for New Economic Thinking
Hedge Fund Managers

Aktien für 60+? Ent-Sparen!

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“ Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt Prof. Dr. Heri.

Im Rentenalter beginnt der Entsparprozess. Machen riskante Anlagen hier noch Sinn oder muss man jetzt radikal umdenken. Wenn man in unterschiedlichen „Pockets“ denkt, kann man auch hier noch über längerfristig höher rentierende Anlagen nachdenken.
Ent-sparen

Gedanken einer preisgekrönte Ökonomieprofessorin

Ökonomieprofessorin Hélène ReyRey

Peter A. Fischer berichtet über Davos. Im Trubel des World Economic Forums wirkt die erst 44-jährige Französin eher unauffällig. Doch sobald Hélène Rey spricht, wird klar, dass da jemand mit Leib und Seele bei der Sache ist. Während fast einer Stunde bleibt kaum Zeit für Persönliches, dann merkt die in London lehrende Ökonomieprofessorin mit viel US-Erfahrung plötzlich, dass sie längst am nächsten Termin erwartet wird. «Sie brauchen doch nichts über mich zu schreiben», sagt sie lächelnd, «es hat doch genug Spass gemacht, zu debattieren.» Wir verabreden uns auf später.
Nachdenken ueber was man will
Keynesian Sharks

Biosimilars – ein potenziell gigantisches Geschäft

Pharmaindustrie

Dem Markt für Biosimilars wird eine rosige Zukunft vorausgesagt. Bis es so weit ist, werden allerdings noch einige Hürden zu überwinden sein.

Für die Novartis-Tochter Sandoz hat das Jahr gut begonnen. Am 7. Januar wurde bekannt, dass der Onkologie-Beratungsausschuss der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) empfohlen hat, ein vom Unternehmen entwickeltes Biotech-Imitat namens Zarxio zur Vermarktung zuzulassen. Auf den ersten Blick scheint das nicht mehr zu sein als eine gewöhnliche Meldung über einen behördlichen Alltags-Entscheid; bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass die Ankündigung eine epochale Wende bedeuten könnte. Zarxio ist ein sogenanntes Biosimilar, Imitat eines biotechnologisch fabrizierten Medikaments, und die Herstellung dieser Art von Produkt könnte sich in den nächsten Jahren, wenn die Originalpräparate den Patentschutz verlieren, zum grossen Geschäft entwickeln; IMS Health geht von einem Marktpotenzial von 28 Mrd. $ aus. Bedeutsam ist der Zarxio-Entscheid des FDA-Gremiums möglicherweise deshalb, weil er einen wichtigen Schritt zur Erschliessung und Entwicklung dieses Potenzials darstellt.
Biosimilars – ein potenziell gigantisches Geschäft
Health Care

Was ist eigentlich Peer-to-Peer Banking

Peer-to-Peer-Kredite (englisch peer-to-peer lending oder person-to-person lending) sind peer-to-peer-lendingKredite, die direkt von Privatpersonen an Privatpersonen (engl. „peer to peer“) als Privatkredite vergeben werden, ohne dass ein Finanzinstitut, wie z. B. eine Bank, als Vermittler auftritt.

Geschäfts- und Investmentbanken positionieren sich umfassend im Peer-to-Peer-Banking. Diese Methode war entstanden, weil die Kunden das Vertrauen in die Banken verloren haben. Nun wenden sich die Banken dem Modell selbst zu, um einem Schicksal wie die Musik-Industrie zu entgehen.
Banken investieren in Peer-to-Peer Banking
Peer to Peer Kredite