Die mächtigste Bankerin Europas

BotinNeue Santander-Chefin Ana Botín

Die mächtigste Bankerin Europas besteigt nach dem Tod ihres Vaters Emilio den Thron von Spaniens größter Bank Santander. Konkurrenten und Analysten überschlagen sich mit Vorschusslob. Den großen Botín wird sie wohl nicht übertreffen können.

Es sind große Fußstapfen, in die Ana Botín tritt. Schon lange vor dem Tod ihres Vaters wurde gerätselt, wer einmal den großen Emilio Botín als Chef von Spaniens größter Bank beerben könnte, wer fähig dazu sein würde. Nun ist es an seiner ältesten Tochter, das Werk ihres Vaters nach dessen überraschendem Tod infolge eines Herzinfarktes am 9. September fortzuführen. Der Aufsichtsrat der Bank hat sie zur Nachfolgerin ernannt und setzt damit eine lange Tradition des Geldinstitutes fort. Bereits seit vier Generationen wird Santander von den Botíns geleitet – dabei hält die Familie nur noch zwei Prozent an dem Unternehmen.

Analysten, Konkurrenten und Weggefährten überschlagen sich mit Vorschusslorbeeren für die 53-Jährige. „Ana Botín ist bereits eine der am meisten respektierten Bankerinnen der Welt“, lobte Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Mit ihrer Erfahrung, Urteilsfähigkeit und starken Management-Skills wird sie Santander weiter zu einer der wichtigsten Geldinstitute der Welt machen.“ „Sie ist sehr fokussiert und wird eine gute Nachfolgerin sein“, sagte Ex-Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann.
Die maechtigste Bankerin Europas
Ana Botin

Betrug, Geldwäsche, illegale Währungsgeschäfte und Steuerflucht

Ermittlungen gegen Tochter des usbekischen Präsidenten Karimow

Taschkent – In Usbekistan ermitteln die Behörden gegen die älteste Tochter des langjährigen Präsidenten Islam Karimow. Die Staatsanwaltschaft teilte am Mittwoch mit, sie ermittle gegen „G. Karimowa“ wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation.

Ein usbekischer Aktivist bestätigte, dass es sich dabei um die Unternehmerin, Pop-Sängerin und frühere UN-Botschafterin  handelt. Sie soll bei ihrem Präsidentenvater in Ungnade gefallen sein und seit Ende 2013 in Hausarrest sitzen.
Haftstrafen

Bereits im Juli waren mehrere Menschen aus Karimowas Umfeld von einem Militärgericht zu Haftstrafen verurteilt worden, darunter ihr mutmaßlicher Lebensgefährte Rustam Madumarow. Ihnen wurden Betrug, Geldwäsche, illegale Währungsgeschäfte und Steuerflucht vorgeworfen. Der Standard
Geldwaesche, illegale Waehrungsgeschaefte und Steuerflucht
Gulnara Karimova
Schweiz konfisziert Millionen von Praesidententochter

Twitter möchte eine Milliarde von Investoren

Kurznachrichtendienst wird erstmals Wandelanleihen auflegen

San Francisco – Twitter will sich Geld für Investitionen leihen: Der bisher kaum profitable Kurznachrichtendienst wird erstmals Wandelanleihen auflegen, wie er am Mittwoch mitteilte. 1,3 Milliarden Dollar (1,01 Mrd. Euro) sollen damit eingesammelt werden. Wenn die als Partner der Platzierung beteiligten Banken mitziehen, könnte das Volumen auf 1,5 Milliarden Dollar steigen.

Die Papiere laufen bis 2019 und 2021. Welchen Zins sie abwerfen, wird sich erst bei der endgültigen Preissetzung herausstellen. Nur institutionelle Investoren dürfen die Anleihen zeichnen. Die Titel können bei gutem Börsenverlauf in Twitter-Aktien umgewandelt werden. APA

Paolo Calleri

Paolo Calleri

EU-Kommission versucht 252 Milliarden Euro sparen

EU-Kommission: Für jedes neue Gesetz soll ein altes abgeschafft werden, EU-Beamte sollen rund 10 Prozent weniger Geld bekommen, ein neuer Kommissar soll Gesetze darauf prüfen, ob sie wirklich Angelegenheit der EU sind – und Subventionen sollen nur noch an die ärmeren Mitgliedsländer gehen. Mit diesen und weiteren Vorschlägen will ein europäischer Thinktank die EU-Kommission dazu bringen, in den kommenden sieben Jahren rund 252 Milliarden Euro einzusparen.
Ganz einfach- EU-Kommission kann 252 Milliarden Euro sparen

George Roberts

George Roberts

Am Währungsmarkt wird es turbulenter

Devisenmarkt: Eine Mehrheit befürwortet die Abspaltung Schottlands.

Eine Umfrage, die eine Mehrheit für die Abspaltung Schottlands von Grossbritannien ausweist, setzt das britische Pfund unter Druck. Der Euro dagegen spürt die Folgen einer sehr lockeren Geldpolitik. Der jüngste, verzweifelt und zugleich zweifelhaft erscheinende Griff der Europäischen Zentralbank (EZB) in die geldpolitische Trickkiste sorgt am Devisenmarkt ebenso für Kursnervosität wie die blutigen Scharmützel im Osten der Ukraine und neuerdings das Ergebnis einer Umfrage, welche kurz vor der Volksabstimmung erstmals eine Mehrheit für die Unabhängigkeit Schottlands ergab.
Am Waehrungsmarkt wird es turbulenter

Christiane Pfohlmann www.w-t-w.org/en/cartoon/christiane-pfohlmann www.pfohlmann.de

Christiane Pfohlmann

Nur sehr mühsam: Die Schweiz und finanzielle Transparenz für Politiker

Abstimmung im AargauLilah prüft
Totale finanzielle Transparenz für Politiker.

Wer für ein politisches Amt kandidiert, soll seine sämtlichen Einkünfte und sein Vermögen offenlegen müssen. So weit in Sachen Transparenz wie die Aargauer Jungsozialisten ging bisher noch niemand.

«Hosen runter» – auf diese zugegeben polemische Kurzformel lässt sich die Volksinitiative «für die Offenlegung der Politikfinanzierung» bringen, über die das Aargauer Stimmvolk am 28. September entscheidet. Doch übersteht das von den Juso eingereichte Begehren tatsächlich die Abstimmung, müssen zukünftig alle Kandidierenden für sämtliche öffentlichen Ämter auf kantonaler Ebene und für Exekutiven und Legislativen in den Gemeinden ihr Einkommen und Vermögen bei der Anmeldung ihrer Kandidatur offenlegen.
Totale finanzielle Transparenz fuer Politiker

www.stuttmann-karikaturen.de

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Steigenden Risiken für die Schweizer Wirtschaft

Die Schweizer Nationalbank wird ihre Wirtschaftsprognosen voraussichtlich nach unten korrigieren. Zudem muss sie verhindern, dass die Preise auf breiter Front sinken. Das wirtschaftliche Umfeld habe sich eindeutig verschlechtert, sagt SNB-Präsident Thomas Jordan

Herr Jordan, Sie haben am letzten Wochenende am Treffen der wichtigsten Notenbanker in Jackson Hole teilgenommen. Hat sich die Reise in die USA gelohnt?
Das Umfeld fuer die Schweiz hat sich eindeutig verschlechtertThomas Jordan warnt vor steigenden Risiken für die Schweizer Wirtschaft. Thomas Jordan warnt vor steigenden Risiken für die Schweizer Wirtschaft.

 

Börsensteuer bringt Fiskus Milliardenbetrag

Die Börsensteuer wird der Untersuchung zufolge die Wirtschaft kaum hemmen.

Studie: Kaum Folgen für Wirtschaft. Börsensteuer bringt Fiskus Milliardenbetrag

Elf EU-Länder beschließen im Alleingang die Beteiligung der Finanzinstitute an den Kosten der Bankenrettung. Die dazu erhobene Finanztransaktionssteuer bringt einer Studie zufolge allein Deutschland fast 18 Milliarden Euro.

Die in Europa geplante Einführung einer Umsatzsteuer auf Finanzmarktgeschäfte soll einem Bericht zufolge allein dem deutschen Fiskus jährliche Erlöse von mindestens 17,6 Milliarden Euro einbringen. Das gehe aus einem Gutachten der dänischen Beratungsgesellschaft Copenhagen Economics im Auftrag des Bundesfinanzministeriums hervor, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Demnach seien theoretisch sogar Einnahmen von bis zu 88 Milliarden Euro möglich. Da aber gewiss Geschäfte wegfallen oder verlagert würden, werde am Ende wohl deutlich weniger zusammenkommen.
Die Autoren des Gutachtens gehen der Zeitung zufolge davon aus, dass es bei Einführung der Finanztransaktionssteuer in den elf willigen Staaten zu starken Ausweichreaktionen der betroffenen Geldhäuser kommen wird, die das Steueraufkommen schmälern. So könnten Aktienemissionen in andere Länder verschoben und einzelne Wertpapierarten durch niedriger besteuerte Derivatkonstruktionen ersetzt werden.
Boersensteuer bringt Fiskus Milliardenbetrag
Fiskus

Krise facht Ungleichheit in USA weiter an

Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auf, US-Familien verdienen trotz Aufschwung noch immer deutlich weniger als vor der Krise

Andreas Sator berichtet: Dass die Gesellschaft in den USA tief gespalten ist, zeigen nicht nur immer wieder Statistiken über Bildung und Aufstiegschancen. Neue Zahlen der Notenbank Fed verdeutlichen, wie wenig ärmere Haushalte und vor allem Schwarze und Latinos von der in Schwung kommenden Konjunktur-Lok profitieren.
Obwohl die US-Wirtschaft wieder stärker wächst und die Arbeitslosenrate purzelt, sind in den vergangenen drei Jahren im Schnitt nur die Einkommen von Weißen gestiegen. Das durchschnittliche Einkommen von Weißen vor Steuern und Sozialleistungen ist um acht Prozent gewachsen, während die Einkommen aller anderen Schichten im Schnitt um elf Prozent gefallen sind.
Krise facht Ungleichheit in USA weiter an

Staatsknete