Was ist eigentlich Insiderhandel?

FBI-Ermittlungen
Ist Carl Icahn in einen Insiderhandel verwickelt?
Amerikanische Ermittler verfolgen eine Spur, nach der Großinvestor Carl Icahn unerlaubt Aktien-Infos durchgestochen haben soll. An einen Spitzen-Golfer und einen Profi-Glücksspieler.

Die US-Bundespolizei FBI und die Börsenaufsicht SEC prüfen offenbar, ob Großinvestor Carl Icahn, Spitzengolfer Phil Mickelson und Profi-Glücksspieler William Walters in einen Insiderhandel verwickelt sind.
Die Behörden untersuchten, ob Mickelson und Walters womöglich illegal an der Börse handelten, und zwar basierend auf Informationen, die sie von Icahn bekommen hätten, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person. Sie bestätigte damit einen Bericht des „Wall Street Journal“ vom Freitag. Es gebe aber gegen keine der drei Personen konkrete Anschuldigungen wegen eines Fehlverhaltens.
Ist Carl Icahn in einen Insiderhandel verwickelt

oliverschopf.com

oliverschopf.com

Abkühlung der Konjunktur?

Forscher erwarten Abkühlung der Konjunktur Kof
Das Wirtschaftswachstum in der Schweiz dürfte sich verlangsamen. Darauf deutet das monatlich erhobene Barometer der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) hin, das von 101,8 Punkten im April auf 99,8 Zähler im Mai gesunken ist.

Das KOF-Konjunkturbarometer ist damit den dritten Monat in Folge gesunken. Es liegt gemäss Communiqué knapp unterhalb des langjährigen Durchschnittswerts, was eine Abkühlung der Konjunktur in den nächsten Monaten erwarten lässt. Zeichen einer nachlassenden Konjunktur kamen vor allem aus der Industrie, einerseits aus dem Maschinenbau, anderseits aber auch aus der Textil- und der Nahrungsmittelindustrie. Negativ waren aber auch die Zeichen, die jüngst aus der Befragung von Konsumenten resultierten.

Das KOF-Konjunkturbarometer ist als Frühindikator für die Entwicklung der Schweizer Konjunktur konzipiert und setzt sich derzeit aus 219 untereinander gewichteten Einzelindikatoren zusammen.

www.kudelka.com.au

www.kudelka.com.au

Mario Draghi macht alles neu

Geldpolitik der EZBMario Draghi macht alles neu

Die Europäische Zentralbank hat für die Ratssitzung am kommenden Donnerstag große Dinge angekündigt, damit die Südländer aus der Depression kommen. Welchen Preis zahlen die Deutschen dafür?

„Wir werden uns nicht damit abfinden, dass die Inflation zu lange zu niedrig bleibt“: Die Ansage des EZB-Präsidenten lässt die Lage rosig scheinen Mario Draghi kann wunderbar Konversation machen, doch wenn es darauf ankommt, liest er vom Blatt ab. So wie am vergangenen Montagfrüh. Da steht er am Rednerpult im portugiesischen Sintra. Draghi sagt dies und das, ein paar Sätze zur Konferenz, ein paar Sätze zur Lage in Europa und dann den 13., den entscheidenden Satz: „Wir werden uns nicht damit abfinden, dass die Inflation zu lange zu niedrig bleibt.“
Mario Draghi macht alles neu

Christiane Pfohlmann www.w-t-w.org/en/cartoon/christiane-pfohlmann www.pfohlmann.de

Christiane Pfohlmann

Männer doppelt so häufig in Führungspositionen wie Frauen

Nach den Ergebnissen des Zensus zum Stichtag 9. Mai 2011 waren von insgesamt 21,4 Millionen erwerbstätigen Männern 6,8 % (1,5 Millionen) als Führungskräfte tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, betrug der Anteil der Frauen in Führungsfunktionen an allen 18,2 Millionen erwerbstätigen Frauen dagegen 3,1 % (0,6 Millionen). Danach hatten Männer doppelt so häufig eine Führungsposition inne wie Frauen.

In den jüngeren Altersklassen fällt der Unterschied zwischen Frauen und Männern in Führungspositionen noch gering aus. Bei den 30- bis 45-Jährigen liegt der Anteil an Führungskräften bei den Männern jedoch deutlich höher als bei den Frauen, deren Anteil im Altersverlauf nur moderat zunimmt. Der größte Unterschied zwischen Frauen und Männern in Führungspositionen ist gegen Ende des Berufslebens in der Altersklasse von 60 bis 64 Jahren zu beobachten. Während in dieser Altersklasse unter den Männern 9,7 % eine Position als Führungskraft innehaben, sind es unter den Frauen lediglich 4,1 %. In dieser Altersklasse erreichen beide Geschlechter ihren höchsten Anteil an Führungskräften.
Maenner doppelt so haeufig in Fuehrungspositionen wie Frauen
Maenner doppelt so haeufig in Fuehrungspositionen wie Frauen

Wer ist die Frau auf dem Ein-Yuan-Schein?

Banknoten

Einst wurde Liang Jun als Heldin des Sozialismus gefeiert und ihr Konterfei sogar auf eine Banknote gebannt. Heute ist sie alt und krank – und es ist ein Streit um ihre einstige Rolle entbrannt.

Freude strahlend sitzt sie auf dem Traktor, stiebt über die Felder, ficht den Kampf um Ernte und Sozialismus: die erste chinesische Traktoristin, die 1962 auf dem Ein-Yuan-Schein des Landes verewigt wurde. Und das Mädchen, das hier zu sehen ist, hat sogar einen Namen: Liang Jun. Zumindest glaubt das Liang Jun selbst.
Aber der Reihe nach: 1930 wurde Liang Jun in der Provinz Heilongjiang als Kind armer Bauern geboren. Mit zwölf wurde sie schon an einen Großgrundbesitzer als Kindsbraut vergeben, der kommunistische Umsturz war für sie eine echte Befreiung.
Wer ist die Frau auf dem Ein-Yuan-Schein

Die Frau auf dem Ein-Yuan-Schein

Wie Staaten sparen sollen

Die jüngsten Haushaltskonsolidierungen in Europa haben zu hitzigen Diskussionen Alberto Alesinageführt. Harvard-Ökonom Alesina vertritt dabei den Standpunkt, dass Austerität über Ausgabenkürzungen positive Auswirkungen habe.

Sollen in einer Krise die Staatsausgaben erhöht werden, um die Wirtschaft anzukurbeln? Ein höheres Wachstum sollte dann helfen, den Schuldenberg abzubauen. Oder ist es besser, die Staatsverschuldung mit Ausgabenkürzungen zu reduzieren, um das Vertrauen der Wirtschaftsakteure wieder zurückzugewinnen? Oder sollte der Haushalt über Steuererhöhungen saniert werden? Die jüngsten Haushaltskonsolidierungen in Europa haben diesen schon früher umstrittenen Fragestellungen zusätzlichen politischen Zündstoff verliehen. Für Alberto Alesina, renommierter Ökonom an der Harvard-Universität, ist die Diskussion zu ideologisch. Es gehe nicht darum, ob man für oder gegen Austerität sei, sagte Alesina anlässlich der diesjährigen Walter-Adolf-Jöhr-Vorlesung an der Universität St. Gallen. Die Frage müsse akademisch angegangen werden: Was ist die Evidenz? Welche Lehren gibt es aus der Vergangenheit?
Wie Staaten sparen sollen

Kap www.gargots.net

Kap
www.gargots.net

Katar unter Korruptionsverdacht?

Korruptionsverdacht: Katar droht die WM 2022 zu verlierenKatar unter Korruptionsverdacht 2

Die Stimmen gegen eine Fußball-WM in Katar werden lauter. Nun hat DFB-Präsident Zwanziger deutliche Zweifel geäußert. Neben der Höllenhitze könnten Korruptionsuntersuchungen zum Stolperstein für den Wüstenstaat werden.

Derzeit untersucht eine Fifa-Kommission unter Leitung des ehemaligen amerikanischen Staatsanwalts Michael Garcia, ob bei der WM-Vergabe Schmiergeld floss. „Wenn der Untersuchungsbericht Bestechung nachweist, also, dass das Votum durch Zahlungen beeinflusst worden ist, dann könnte die Vergabe nichtig sein“, sagte Domenico Scala dem Handelsblatt.
Korruptionsverdacht

Tjeerd Royaards  www.tjeerdroyaards.com

Tjeerd Royaards

Die Erfinder der modernen Sportkorruption

 

In the long run…

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“
Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt
Prof. Dr. Erwin W. Heri

Die lange Frist in Ehren, aber an den Finanzmärkten sind die meisten Leute doch eher am „Hier und Heute“ interessiert. Im vorliegenden Video wird aufgezeigt, was „kurzfristig“ an diesen Märkten eigentlich bedeutet.

In the long run

Zinsen wohin des Weges
Blutspuren an den Aktienmaerkten

Bubble am US Aktienmarkt
Geduld bringt Rosen

Cash is King – Wirklich?
Vermögen verdoppeln! wie-bitte?

Aktien klar doch !!
A
ktien? Nie und nimmer!!

News: Grundausbildung  in Finanzfragen

Haftung des Staates bei Fehlurteilen der Gerichte!

Rechtspolitisches Frühjahrsgespräch im DRB-Haus. Gerichte besser ausstatten

Prof Dr. Lauterbach kritisiert Gutachter-Qualität, wie Horst Glanzer es schon 2012 im Deutschen Bundestag vorgeschlagen hatte.  Im Koalitionsvertrag wurden auf Seite 107 seine  Reformvorschläge verankert.

„Moderne Justiz

Wir wollen einen bürgernahen und effizienten Zivilprozess.

So werden wir den Ländern die Möglichkeit einräumen, bei den Landgerichten spezialisierte Spruchkörper einzurichten. Wir wollen außerdem die Neutralität gerichtlich beigezogener Sachverständiger gewährleisten und in Zusammenarbeit mit den Berufsverbänden die Qualität von Gutachten insbesondere im familiengerichtlichen Bereich verbessern. Die Rechtsgrundlagen für den elektronischen Rechtsverkehr und die elektronische Akte in der Justiz werden wir weiterentwickeln und die praktische Umsetzung begleiten.

Damit die Bürger einfacher Ersatz für die Schäden erhalten, die sie durch fehlerhaftes Verhalten staatlicher Stellen erlitten haben, fassen wir das zersplitterte Staatshaftungsrecht zusammen.

Wir wollen das Betreuungsrecht in struktureller Hinsicht verbessern und damit das Selbstbestimmungsrecht hilfebedürftiger Erwachsener bedarfsgerecht stärken. Wir werden das Vormundschaftsrecht modernisieren.

Wir wollen das Rechtssprechungsmonopol des Staates stärken. Illegale Paralleljustiz werden wir nicht dulden. Wir sind überzeugt, dass Recht und Rechtsordnung eine völkerverbindende und friedensstiftende Wirkung entfalten

Wir werden zudem die Initiative “ Law – Made in Germany fortführen und weiterentwickeln. Wir werden deshalb mit Nachdruck die bilateralen Rechtsstaatsdialoge fördern. Die Bundesregierung fördert institutionell das Institut zur Umsetzung der Nürnberger Prinzipien im Völkerstrafrecht in Nürnberg.“
Fehlurteile der Gerichte

Datenbank / Gerichte besser ausstatten

 

 

Alte Rezepte

Großbritannien

Die britische Wirtschaft wächst besonders schnell. Aber kann das so bleiben?

Großbritannien hat’s geschafft. Die Wirtschaft wächst stärker als jene der anderen im G-8-Club der großen Wirtschaftsnationen. Schatzkanzler George Osborne fühlt sich bestätigt. Trotz seiner Sparpolitik prescht die britische Wirtschaft mit einem Jahreswachstum von 3,1 Prozent voran. Die Bank von England wird die erste der großen Zentralbanken sein, die nach der jüngsten Krise über eine Normalisierung ihrer Geldpolitik nachdenken muss und darüber, die Zinsen zu erhöhen.
Wer hätte das gedacht? Als sich die Konservativen David Cameron und George Osborne vor vier Jahren zur Wahl stellten, warnte Notenbankgouverneur Mervyn King, dass – wer immer das Land durch die notwendige Sanierung der Staatsfinanzen führen werde – auf lange Zeit nicht wiedergewählt werde. So hart würden die Einschnitte ausfallen müssen, die Befürworter der Politik damit begründeten, dass ein Land mit saniertem Haushalt und wettbewerbsfähiger Wirtschaft langfristig bessere Wachstumschancen habe. Doch nun sind viele von Osbornes Kritikern verstummt, die nach mehr Ausgaben und weniger Kürzungen gerufen hatten.
Alte Rezepte
Alte Rezepte