Taschengeld: Wie viel Geld fürs Kind?

Bevor Kinder in Spiele-Apps virtuell shoppen dürfen, sollten sie lernen, mit Taschengeld umzugehen. Die Familien sollten mehr über Geld reden.

Mehr Häuser, mehr Pflanzen, mehr Schlümpfe – umgerechnet rund 3.000 Euro ließ sich ein Sechsjähriger in den USA die Verschönerung seines virtuellen Dorfes in der Kinder-App Smurfs kosten. Das reale Geld verwandelte er mit wenigen Fingertipps in Schlumpfbeeren und finanzierte so das Luxusleben der blauen Comicfiguren.

Nicht allen Eltern ist bewusst, dass ihr iTunes-Zugang nach Eingabe des Passwortes für 15 Minuten freigeschaltet bleibt. Und sogar ohne elterliches iTunes-Kennwort können Kinder online shoppen, sie müssten lediglich bei der Spiele-App eingeloggt sein. Im Januar erklärte sich Apple nach einer Sammelklage bereit, umgerechnet rund 24 Millionen Euro an Eltern zu erstatten, deren Kinder unbeaufsichtigt im App-Store einkaufen gingen.
Kinder sollten Erfahrungen mit Geld erst in der realen Welt sammeln, um den Wert von virtuellen Ausgaben überhaupt verstehen zu können, sagen Experten
Wie viel Geld fuers Kind

www.karikatur-cartoon.de

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Ein Stipendium fürs Nicht-Studieren

Selbstfindung

Schonmal darüber nachgedacht, für die Selbstfindung Geld zu verlangen? Eine Privatuni spendiert Abiturienten ein ganzes Jahr Pause und zahlt dafür 700 Euro im Monat.

Die Initiative rief auch die Internet-Seite Mystipendium.de ins Leben. Eine Stipendiensuchmaschine generiert aus persönlichen Informationen eine Auswahl an Fördermöglichkeiten. Unter den 1.500 Angeboten sind allerdings auch das Berliner Begrüßungsgeld und eine Studentenprämie bei der Eröffnung eines Girokontos. Mit dabei sind aber auch Förderprogramme für Studenten mit verrückten Nebenjobs, durchschnittlichen Noten oder exotischen Lebensläufen.

8.400 Euro für ein Jahr Ausbildungspause – das klingt ähnlich abstrus. Andererseits gibt es mittlerweile eine ganze Bandbreite an Förderungen: Stipendien für Arbeiterkinder, für Informatikerinnen, für Migranten, für bedürftige Töchter bayerischer Beamter – warum also nicht auch ein Förderprogramm für Sinnsuchende?
Ein Stipendium fuers Nicht-Studieren

www.martybucella.com

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Hat Bargeld Zukunft in Euroland?

Bargeld hat eine Zukunft in Euroland

Bundesbank und Europäische Zentralbank (EZB) sehen Bargeld keineswegs als Auslaufmodell im Euroraum und streben auch keine Abschaffung an. Das betonten die für Bargeld und Zahlungsverkehr zuständigen Notenbanker von Bundesbank und EZB, Carl-Ludwig Thiele und Yves Mersch, gestern beim zweiten Bargeldsymposium der Bundesbank in Frankfurt.

„Das Eurosystem gibt nicht zuletzt mit der derzeitigen Einführung der neuen Euro-Banknotenserie ein klares Bekenntnis zur Zukunft des Bargelds ab“, sagte Thiele. Die Bundesbank habe „keine Präferenz“ zwischen Bargeld und unbarem Zahlungsverkehr. Auch Mersch betonte, die EZB stehe weiter auch für Banknoten. Das sei ein „sicheres Zahlungsmittel“ und anderen wie virtuellem oder regionalem Geld überlegen.

Seit langem sorgt die Zukunft des Bargelds immer wieder für teils hitzige Diskussionen.

Die Bundesbank hat fünf Kerngeschäftsfelder – Geldpolitik, Bankenaufsicht, Finanz- und Währungssystem, barer und unbarer Zahlungsverkehr – und darüber hinaus noch viele weitere Arbeitsgebiete. In einigen dieser Tätigkeitsfelder bestehen die Aufgaben der Mitarbeiter fast ausschließlich darin, auf hohem wissenschaftlichem Niveau zu…..
Carl-Ludwig Thiele Bargeld ist Schwerstarbeit
Hat Bargeld Zukunft in Euroland

Russland und China unterzeichnen Gasdeal im Wert von 400 Milliarden Dollar

Vereinbarung gingen jahrelange Verhandlungen vor – Vertrag läuft über 30 Jahre
Shanghai – Nach jahrzehntelangen Verhandlungen ist das russisch-chinesische Gaslieferabkommen unter Dach und Fach. Im Beisein der Präsidenten Wladimir Putin und Xi Jinping unterzeichneten die russische Gazprom und die China National Petroleum Corp (CNPC) am Mittwoch in Shanghai die Verträge.

Ab 2018 liefert Gazprom bis zu 38 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr in die Volksrepublik. Über den bis zuletzt umstrittenen Preis für das Erdgas wurde nichts mitgeteilt. Putin sagte lediglich, die Preisbildung werde ähnlich der Lieferungen nach Europa erfolgen.
Gasdeal im Wert von 400 Milliarden Dollar

http://en.wikipedia.org/wiki/Drew_Sheneman

http://en.wikipedia.org/wiki/Drew_Sheneman

Unregulierte Banken haben Debakel verursacht

Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz

Am Internationalen Finanzmarktforum in Bern. Video bei NZZ

Joseph E. Stiglitz, Nobelpreisträger für Ökonomie, sprach im Rahmen des Swiss International Finance Forum mit «Wirtschaft im Fokus». «Wir haben gesehen, was passiert, wenn Banken unreguliert agieren. Es hat in einem Desaster geendet», sagte Stiglitz. Er verwies auf die Erfolg des «New Deal»- Programms nach der Grossen Depression in den USA. Das dort entstandene regulatorische Rahmenwerk inklusive des «Glass-Steagall Acts» hätten Amerika revolutioniert. Über Jahrzehnte, so Stiglitz, habe es keine grossen Bankenskandale gegeben. Dennoch sieht er auch die Gefahr zur Überregulierung.
Ausserhalb des Interviews nahm Stiglitz zudem Stellung zum Steuerstreit. Hier vertrat er die Haltung, die von der Mehrheit der Amerikaner vertreten werde: US-Bürger, die ihre Steuern nicht bezahlen, müssten dazu gebracht werden, egal, wo sie diese Gelder «verstecken».joseph-e-stiglitz-nobelpreistraeger-hat-das-wort-am-internationalen-finanzmarktforum-in-bern

Ich-bin-sehr-pessimistisch

Geplante Einkaufstour in Millardenhöhe

Google plant Einkaufstour in Milliardenhöhe

In einem Brief an die US-Börsenaufsicht enthüllt Google Übernahmepläne im Umfang von bis zu 30 Milliarden Dollar. Darin spricht Google auch über einen mysteriösen Deal, der nie zustande kam.

In den vergangenen zehn Jahren gab Google rund 27 Milliarden Dollar für Firmenakquisitionen aus. Vor zwei Jahren verleibte sich der Konzern den Handyhersteller Motorola Mobility ein. Es war der größte Firmenaufkauf in der Geschichte des Internetriesen. Derzeit versucht Google die Motorola-Handysparte für 2,9 Milliarden Dollar an die Lenovo-Gruppe abzustoßen.

Die Google-Einnahmen beliefen sich außerhalb der USA bis März auf 34,5 Milliarden Dollar. In den Vereinigten Staaten verfügt der Internetriese über 25 Milliarden Dollar.

Wie viele andere Technologieunternehmen steht Google wegen seiner außerhalb der USA erzielten Einkünfte in der Kritik, weil es sich so dem amerikanischen Fiskus entziehen kann.
Google plant Einkaufstour in Milliardenhöhe

Google

„Bubble“ am US Aktienmarkt?

Finanzkompetenz oder „Financial Literacy“
Verbessern Sie Ihr Finanzwissen. Finanzwissen im Brennpunkt
Prof. Dr. Erwin W. Heri
 
„Bubbles“ sind in Mode – „Bubbles“ hier, „Bubbles“ dort. Hat sich am US Aktienmarkt in den letzten Jahren tatsächlich eine Blase aufgebaut, die bald wieder platzt, wie viele behaupten?
Bubble am US Aktienmarkt

 

Schuldanerkenntnis: Schwere Verfehlungen der Credit Suisse

Finma ortet schwere Verfehlungen der Credit Suisse

Die Credit Suisse habe ihre Pflichten im Zusammenhang mit dem US-Geschäft schwer verletzt. Dies erklärt die Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) in einem Bericht. Die Finma verlangt aber keine personellen Konsequenzen bei der CS.
Finma ortet schwere Verfehlungen der Credit Suisse
Too big to jail
Brady Dougan will weitermachen
Too Big To Jail

 

Teure Scheidung für Oligarch

Oligarch muss Ex-Frau 3,2 Milliarden Euro zahlen

Jelena and Dmitry Rybolovlev

Jelena and Dmitry Rybolovlev

Focus berichtet: Drei Milliarden Abfindung für Ex-Frau
Der russische Super-Reiche Dmitry Rybolovlev muss seiner Ex-Frau die Hälfte seines Vermögens abtreten – und noch einiges mehr. Für seine Verflossene heißt das: Sechs Jahre Schlammschlacht vor diversen Gerichten haben sich mehr als gelohnt.

Die Summe macht schwindelig: Mehr als vier Milliarden Schweizer Franken muss der russische Unternehmer Dmitri Rybolowlew seiner Ex-Frau Jelena zahlen. Wie die Schweizer Tageszeitung „Le Temps“ berichtet, sprach ein Gericht in Genf in erster Instanz der früheren Ehefrau die Hälfte von Rybolowlews Vermögen zu.

Demnach soll sie genau 4,02 Milliarden Schweizer Franken (rund 3,295 Milliarden Euro) erhalten. Außerdem müsse der Oligarch einige Immobilien, Schmuck und „Kunstwerke von Picasso und van Gogh“ an seine Frau abtreten, schreibt die Schweizer Boulevardzeitung „Blick“. Zudem erhielt die Ex-Frau das Sorgerecht für die 13 Jahre alte Tochter des Paares.

Das Paar war 23 Jahre lang verheiratet – und lieferte sich seit 2008 einen Rosenkrieg über die Bedingungen seiner Scheidung. Das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ schätzt Rybolowlews Vermögen aktuell auf 8,8 Milliarden Dollar. Der Unternehmer wurde mit dem Kalibergbau reich und ist Präsident des Fußballclubs AS Monaco.
Dmitry Rybolovlev