Steuern für Hochqualifizierte steigen

Trendwende:

Unternehmen profitieren in der Schweiz weiter von sinkenden Steuersätzen. Angestellte
hingegen schauen in die Röhre: Sie müssen in einigen Kantonen erstmals wieder mehr Geld an den Fiskus abgeben.

Bisher konnten die Schweiz und einzelne ihrer Standorte die gute steuerliche Position im internationalen Standortwettbewerb halten oder gar verbessern – selbst in der Finanzkrise. Die weiteren Aussichten haben sich jedoch eingetrübt. Zu diesem Ergebnis kommt das Wirtschaftsforschungsinstitut Bak Basel in seiner heute vorgestellten Untersuchung. Darin rechnen die Wirtschaftsforscher auch, dass «die zunehmend schwierige finanzielle Situation in den Schweizer Kantonen» das Halten der vorteilhaften Position im internationalen Steuerwettbewerb erschweren dürfte.

Betroffen sind davon erstmals Hochqualifizierte. Insgesamt rangieren die Kantone Zug, Schwyz und Obwalden heute noch direkt hinter den asiatischen Spitzenreitern Singapur und Hongkong.
Steuern für Hochqualifizierte steigen

Steuererhöhung

Ticken so Frauen und Männer?

Streit am Arbeitsplatz

Miteinander statt gegeneinander. Wo Männer und Frauen gemeinsam
arbeiten, liegt oft viel Zündstoff in der Luft.

«Müsste ich wählen», sagt Christian* (31), würde er lieber mit Männern als Frauen zusammenarbeiten. Vor allem Frauen hätten untereinander immer wieder mal Zoff.

«Ein Team zu führen, das nur aus Frauen besteht, wäre für mich nur schwer möglich», gibt der Leiter Finanzen einer Abteilung mit neun Mitarbeitenden – davon sind vier Frauen – zu bedenken. Man könne mit Männern einfach gradliniger kommunizieren und müsse in der Regel nicht mit nachtragenden Reaktionen rechnen.
So ticken Frauen und Männer

Emotionen im Buero

Euro-Wirtschaft erwischt überraschend guten Jahresstart

Berlin (Reuters) – Die Euro-Zone wird vom Bremsklotz zum Hoffnungsträger für die Weltwirtschaft: Die Geschäfte von Industrie und Dienstleistern legten im Januar zusammen so stark zu wie seit gut zweieinhalb Jahren nicht mehr.

EZB-Präsident Mario Draghi sprach von ermutigenden Signalen – warnte aber gleichzeitig auch vor Gefahren für die Konjunktur.

Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft kletterte im Januar um 1,1 auf 53,2 Punkte, teilte das Markit-Institut am Donnerstag zu seiner Umfrage unter 5000 Unternehmen mit. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit 52,4 Zählern gerechnet. Damit hielt sich das Barometer klar über der Marke von 50 Punkten, ab der es Wachstum signalisiert. „Der Aufschwung hat im Januar weiter an Dynamik gewonnen“, sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Der Internationale Währungsfonds traut der Euro-Zone – die auf eine Wirtschaftsleistung von 9,5 Billionen Euro kommt – in diesem Jahr ein Wachstum von 1,0 Prozent zu. 2013 war sie noch um 0,4 Prozent geschrumpft.

Trotz der Wachstumsbeschleunigung steht der Aufschwung weiter auf wackligen Beinen
Euro-Wirtschaft erwischt ueberraschend guten Jahresstart
Euro-Wirtschaft erwischt ueberraschend guten Jahresstart

Finanz-Konzerne wollen Abschaffung des Bargelds beschleunigen

Die Banken treiben die Verbreitung von kontaktlosen Geldkarten voran.
Im deutschen BargeldHandel gibt es bereits 35.000 Karten-Lesegeräte, 300.000 weitere sind geplant.
Die Banken halten die Technologie für „sicher,
schnell und kostengünstig“. Die Bürger können
sich dem Wandel zum elektronischen Zahlen nicht entziehen.

Die deutschen Sparkassen wollen bis 2015 alle 45 Millionen SparkassenCards mit der girogo-Funktion ausrüsten, mit der Einkäufe bis 20 Euro kontaktlos bezahlt werden können. Die Technologie soll bundesweit durchgesetzt werden. Geldkarten ohne die girogo-Technologie wird es dann nicht mehr geben

Schwedische Notenbank warnt vor Bargeld-Abschaffung

Nur mit Karte. In Schweden akzeptieren viele Läden Karte.

Der Harvard-Ökonom Larry Summers fordert, dass nur noch mit Karte bezahlt werden
kann. Damit könnten Staat und Banken Kontoinhabern zusätzliche Belastungen
aufzwingen, ohne dass die Verbraucher auf Bargeld ausweichen könnten.
Verbraucher sollten aufhorchen, wenn die nächste Kampagne durch die Medien geistert,
wonach Geld unhygienisch sei. So fing es in Schweden auch an. Dort bezahlt kaum noch
jemand mit Bargeld. Es gibt inzwischen Lebensmittelläden, in denen gar nicht mehr bar
bezahlt werden kann. Selbst in Kneipen wird ein einziges Bier mit Karte bezahlt. Auch in das Abba-Museum kommt man nicht mehr mit Bargeld. Abba-Sänger Björn Ulveaus plädierte kürzlich für eine vollkommene Abschaffung des Bargeldes.
Bargeld abschaffen, damit Staat und Banken besseren Zugriff haben

Warnung vor Bargeld-Abschaffung

Schweiz: Prozess gegen Raoul Weil dürfte sich verzögern

Prozess gegen Raoul Weil dürfte sich verzögern
Raoul Weil (links) und sein Anwalt David MandelUS-Staatsanwaltschaft legt Beweismaterial vor

Die Gerichtsverhandlung im Fall des ehemaligen UBS-Konzernleitungs-Mitglieds, Raoul Weil könnte
sich verzögern. Am Mittwoch haben Anklage und Verteidigung das Bundesbezirksgericht in Fort Lauderdale, Florida, um einen Aufschub ersucht.
Weil war nicht präsent. Ihm wird vorgeworfen, 17 000 Amerikanern geholfen zu haben, Geld vor dem Fiskus zu verstecken. Er hatte beim Termin vor zwei Wochen auf «nicht schuldig» plädiert.

Vier Millionen Seiten Beweismaterial

Staatsanwalt Mark Daly legte Beweismaterial von insgesamt über 4 Millionen Seiten an Daten und Dokumenten vor. Diese enthalten Informationen von US-Steuerzahlern mit Konten bei der Schweizer Grossbank UBS, Informationen der Steuerbehörde IRS über transatlantische UBS-Geschäfte und zu einer Untersuchung durch den US-Kongress über Offshore-Steueroasen.

Weil ist in den USA wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung angeklagt. Vor dem US-Bundesgericht in Fort Lauderdale plädierte er am 7. Januar auf nicht schuldig.

Prozess gegen Raoul Weil dürfte sich verzögern

Neuste US Drohne

 

Studie: Weltweite Protest-Welle wegen wachsender Armut

Bürger-Proteste und Unruhen weiten sich aus, sagt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Grund dafür sei die wachsende Armut der Bürger durch Misswirtschaft und Korruption. Die Euro-Krise und der derzeitige Zustand der EU verstärken die Entwicklung.

Ob in der Türkei, Brasilien, dem arabischen Raum, Asien oder Europa: Nach Einschätzung der Bertelsmann-Stiftung wird die Welle von Bürgerprotesten in der Welt noch lange nicht abebben. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Stiftung hervor.

Nach Einschätzung der Autoren gibt es in vielen Regionen der Welt ungeachtet des Wirtschaftswachstums immer noch ein „hohes Maß an Armut und sozialer Ausgrenzung“. In den meisten Staaten profitierten davon nur kleine Eliten. Vielerorts werde politische Macht missbraucht, und zwar nicht nur in autoritären Ländern. Solange demokratische Entwicklungen trotz höheren Wirtschaftswachstums unterentwickelt blieben, Reformen von den Eliten verweigert würden und die Kluft zwischen Arm und Reich tief bleibe, werde sich kaum etwas an den ständigen Unruhen ändern.

Die Bertelsmann-Stiftung ermittelt seit 2003 einen so genannten Transformationsindex (BTI) 
Briefing zu den Kernergebnissen des BTI 2014

Krisenzeiten