Bank of Ireland will Staatsanteile zurückkaufen

Die während der Finanzkrise teilverstaatlichte Bank of Ireland bereitet sich darauf vor, die Anteile vom irischen Staat zurückzukaufen. Es wäre ein großer Schritt für die irische Bankenbranche.

Erstmals seit dem Platzen der Immobilienblase 2009 haben irische Banken am Mittwoch wieder Anleihen an die Finanzmärkte gebracht. Das teilte das Finanzministerium in Dublin am Abend nach Börsenschluss mit. Die Bankengruppe Allied Irish Banks platzierte erfolgreich eine Anleihe über 500 Millionen Euro. Die Bausparkasse Permanent TSB brachte ein hypothekenbesichertes Papier in gleicher Höhe an den Markt. Beide Anleihen waren nach Angaben des Ministeriums deutlich überzeichnet.

Irlands Finanzminister Michael Noonan hatte zuvor im Parlament nochmals die Entscheidung der Regierung verteidigt, am 15. Dezember an die Finanzmärkte zurückzukehren und den Euro-Rettungsschirm ohne zusätzlichen Sicherungskredit zu verlassen. Das Risiko, dass Banken in Finanznöte kämen, sei nun überschaubar. Die irischen Institute seien nach dem Banken-Stresstest des Jahres 2011 mit 64 Milliarden Euro aus öffentlichen Mitteln und weiteren 22 Milliarden Euro aus privaten Mitteln kapitalisiert worden.
Bank of Ireland will Staatsanteile zurückkaufen

Bank of Ireland will Staatsanteile zurückkaufen

OECD-Chef nennt Griechenlands Fortschritte „spektakulär“

Athen – OECD-Chef Angel Gurría macht den Griechen Mut. Es gebe ein Leben auch nach der Schuldenkrise. Das Land sei auf dem richtigen Weg, müsse aber noch mehr tun.

Es sei das «beeindruckendste (Konsolidierungs-)Programm», das es je gegeben habe.
OECD-Chef nennt Griechenlands Fortschritte spektakulär

OECD Economic Surveys: Greece 2013

Thailand: Notenbank senkt Leitzins – Massenproteste gehen weiter

In Bangkok belagern die Demonstranten ebenfalls mehrere Regierungsgebäude, darunter die Ministerien für Finanzen, Tourismus, Transport und Landwirtschaft. Neben den Ministerien besetzten sie auch Fernsehsender, Kasernen und Polizeiwachen.

Yingluck ShinawatraYingluck Shinawatra sagt. Gewalt wird nicht verwendet gegen diejenigen, die Gebäude wie das Finanzministerium gestürmt haben.

Thailand Notenbank senkt Leitzins – Massenproteste gehen weiter

Thailand Notenbank senkt Leitzins - Massenproteste gehen weiter

 

 

 

Stresstest soll streng ausfallen

Bundesbank-Vizepräsidentin Sabine Lautenschläger

Die in Europa anstehende Überprüfung der Bankbilanzen könnte einige Finanzinstitute vor erhebliche Probleme stellen. Davon geht Bundesbank-Vizepräsidentin Sabine Lautenschläger aus. „Wahrscheinlich wird man schon nach der Bilanzprüfung Banken finden, die sehr knapp an der geforderten Kernkapitalquote von acht Prozent liegen,  diese Banken müssten ihr Kapital vermutlich aufstocken.“
Interview mit Bundesbank-Vizepräsidentin Sabine Lautenschlaeger

Bundesbank-Vizepraesidentin Sabine Lautenschlaeger

Debeka-Affäre weitet sich aus

Versicherungen

Tausende Beamte sollen Personaldaten an die Privatversicherung Debeka verkauft haben. Das Handelsblatt zeigt: auch andere deutsche Versicherungen pflegten enge Kontakte in die Ämter, um den Vertrieb anzukurbeln.

Die Affäre um den illegalen Handel von Personaldaten junger Beamter weitet sich dramatisch aus. Nach einem Bericht des Handelsblattes hat nicht nur die Koblenzer Debeka-Versicherung tausende sogenannter „Vertrauensmitarbeiter“ im Staatsdienst eingesetzt, um Männer und Frauen kurz nach der Verbeamtung als Kunden zu gewinnen. Rund ein halbes Dutzend andere Versicherer pflegen nach Recherchen des Handelsblattes ebenfalls ein dichtes Kontaktnetz im Beamtenapparat, um ihren Vertrieb anzukurbeln.

Zu diesen Unternehmen zählen unter anderem die BHW, DBV, und Signal Iduna. Die Zahl der Beamten, die nebenbei für Versicherungen tätig sind, demnach in die zehntausende. Wie hoch die Provisionen sind, die Jahr für Jahr an Beamte fließen, teilten die Unternehmen nicht mit.

Innenministerium schaltet sich in Debeka-Affaere ein

Debeka Versicherung illegalen Datenhandel