Das Versprechen der EU, mehr Wohlstand für alle zu schaffen, hat sich nicht erfüllt: In den meisten Staaten verschwindet die Mittelschicht. Viele Bürger arbeiten rund um die Uhr – und können von ihrem Einkommen nicht leben. Wir erleben das Ende einer großen Illusion.
Der Wohlstand verabschiedet sich aus Europa
Fimma macht Banken US-Program schmackhaft
Finma-Direktor Patrick Raaflaub drängt Schweizer Banken dazu, sich am Programm zur Bereinigung des Steuerstreits zu beteiligen. Der Nutzen sei grösser als die Kosten. Finma macht Banken US-Programm schmackhaft
Schweizer Banker lässt sich an USA ausliefern
Nach gut einem Monat in italienischer Haft hat Raoul Weil seiner Auslieferung in die USA zugestimmt. Der einstige Chef der UBS-Vermögensverwaltung ist dort in einem Steuerprozess angeklagt. Schweizer Banker lässt sich an USA ausliefern
Europas Banken fehlen mindestens 280 Milliarden Euro
Die Banken Europas sind offenbar in einem weit schlechteren Zustand als bisher zugegeben: Eine Studie von PwC zeigt, dass den Banken gewaltige Summen fehlen, um die kommenden Jahre zu überleben.
Europas Banken fehlen mindestens 280 Milliarden Euro

Bank of Ireland will Staatsanteile zurückkaufen
Die während der Finanzkrise teilverstaatlichte Bank of Ireland bereitet sich darauf vor, die Anteile vom irischen Staat zurückzukaufen. Es wäre ein großer Schritt für die irische Bankenbranche.
Erstmals seit dem Platzen der Immobilienblase 2009 haben irische Banken am Mittwoch wieder Anleihen an die Finanzmärkte gebracht. Das teilte das Finanzministerium in Dublin am Abend nach Börsenschluss mit. Die Bankengruppe Allied Irish Banks platzierte erfolgreich eine Anleihe über 500 Millionen Euro. Die Bausparkasse Permanent TSB brachte ein hypothekenbesichertes Papier in gleicher Höhe an den Markt. Beide Anleihen waren nach Angaben des Ministeriums deutlich überzeichnet.
Irlands Finanzminister Michael Noonan hatte zuvor im Parlament nochmals die Entscheidung der Regierung verteidigt, am 15. Dezember an die Finanzmärkte zurückzukehren und den Euro-Rettungsschirm ohne zusätzlichen Sicherungskredit zu verlassen. Das Risiko, dass Banken in Finanznöte kämen, sei nun überschaubar. Die irischen Institute seien nach dem Banken-Stresstest des Jahres 2011 mit 64 Milliarden Euro aus öffentlichen Mitteln und weiteren 22 Milliarden Euro aus privaten Mitteln kapitalisiert worden.
Bank of Ireland will Staatsanteile zurückkaufen
OECD-Chef nennt Griechenlands Fortschritte „spektakulär“
Athen – OECD-Chef Angel Gurría macht den Griechen Mut. Es gebe ein Leben auch nach der Schuldenkrise. Das Land sei auf dem richtigen Weg, müsse aber noch mehr tun.
Es sei das «beeindruckendste (Konsolidierungs-)Programm», das es je gegeben habe.
OECD-Chef nennt Griechenlands Fortschritte spektakulär
OECD Economic Surveys: Greece 2013
Thailand: Notenbank senkt Leitzins – Massenproteste gehen weiter
In Bangkok belagern die Demonstranten ebenfalls mehrere Regierungsgebäude, darunter die Ministerien für Finanzen, Tourismus, Transport und Landwirtschaft. Neben den Ministerien besetzten sie auch Fernsehsender, Kasernen und Polizeiwachen.
Yingluck Shinawatra sagt. Gewalt wird nicht verwendet gegen diejenigen, die Gebäude wie das Finanzministerium gestürmt haben.
Thailand Notenbank senkt Leitzins – Massenproteste gehen weiter
Stresstest soll streng ausfallen
Bundesbank-Vizepräsidentin Sabine Lautenschläger
Die in Europa anstehende Überprüfung der Bankbilanzen könnte einige Finanzinstitute vor erhebliche Probleme stellen. Davon geht Bundesbank-Vizepräsidentin Sabine Lautenschläger aus. „Wahrscheinlich wird man schon nach der Bilanzprüfung Banken finden, die sehr knapp an der geforderten Kernkapitalquote von acht Prozent liegen, diese Banken müssten ihr Kapital vermutlich aufstocken.“
Interview mit Bundesbank-Vizepräsidentin Sabine Lautenschlaeger
Debeka-Affäre weitet sich aus
Versicherungen
Tausende Beamte sollen Personaldaten an die Privatversicherung Debeka verkauft haben. Das Handelsblatt zeigt: auch andere deutsche Versicherungen pflegten enge Kontakte in die Ämter, um den Vertrieb anzukurbeln.
Die Affäre um den illegalen Handel von Personaldaten junger Beamter weitet sich dramatisch aus. Nach einem Bericht des Handelsblattes hat nicht nur die Koblenzer Debeka-Versicherung tausende sogenannter „Vertrauensmitarbeiter“ im Staatsdienst eingesetzt, um Männer und Frauen kurz nach der Verbeamtung als Kunden zu gewinnen. Rund ein halbes Dutzend andere Versicherer pflegen nach Recherchen des Handelsblattes ebenfalls ein dichtes Kontaktnetz im Beamtenapparat, um ihren Vertrieb anzukurbeln.
Zu diesen Unternehmen zählen unter anderem die BHW, DBV, und Signal Iduna. Die Zahl der Beamten, die nebenbei für Versicherungen tätig sind, demnach in die zehntausende. Wie hoch die Provisionen sind, die Jahr für Jahr an Beamte fließen, teilten die Unternehmen nicht mit.
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Über Grenzen gehen
Eine Expansion in ausländische Märkte ist für viele Start-ups verlockend. Doch auf dem Weg zum globalen Erfolg läuft nicht immer alles glatt. Was Jungunternehmen beachten müssen und welche Fallstricke im Ausland lauern. Artikel.
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