Geringverdiener Rabatt

Bioladen für Geringverdiener: „Manche werden aggressiv“

Vor vier Jahren eröffnete Marion Ziehrer einen Bioladen, in dem Geringverdiener Rabatt bekommen. Seitdem wird die Gründerin von vielen Kunden geliebt – und von einigen beschimpft.

Unser Plan war, eine Übungsfirma für Langzeitarbeitslose zu gründen. Meine Geschäftspartnerin, und ich kommen beide aus der Erwachsenenbildung. Wir wollten Menschen einen Rahmen bieten, in dem sie sich unter realen Bedingungen wieder an den Markt rantasten können. Gleichzeitig wollten wir auch Leuten mit wenig Geld die Möglichkeit geben, sich gutes Essen in Bio-Qualität leisten zu können.
Frage: Wie finanzieren Sie dieses Vorhaben? Bioladen-Gründerin Ziehrer: „Die Idee ist richtig, die Umsetzung ist schwer“
Manche werden aggressiv

Harm Bengen www.w-t-w.org/en/harm-bengen www.harmbengen.de

Harm Bengen

 

China-Fonds im Vormarsch

Schwellenland-Anlagen trotzen Argentinien und Russland

Claudia Gabriel berichtet: Viele Fondsgesellschaften prognostizieren wieder positive Entwicklungen in China.

Zahlungsausfall von Argentinien hin, Sanktionen gegen Russland her – die Anleger mögen die Schwellenländer trotz den geopolitischen Risiken. Die zehn besten Aktienfonds dieses Monats investieren alle in Schwellenländer, wobei besonders drei Indonesien-Fonds mit Monatsrenditen von 13% bis 16% hervorstechen. Die Anleger feiern den Wahlsieg des wirtschaftsfreundlichen Präsidenten Joko Widodo. Drei Russland-Fonds sind bei den grössten Verlierern zu finden mit negativen Renditen von rund 11%. Auch bei den Obligationenfonds befinden sich diverse Schwellenland-Portfolios unter den Gewinnern.
China-Fonds im Vormarsch
China Fonds

Frauen Berufsbilder im Finanzbereich / Die Steuerberaterin

Jobs in FINANCE: Berufsbilder im Finanzbereich – Teil 13 der Serie
Im Teil 1 hat Sabine Paulus uns den Contoller vorgestellt. Dannach folgte die Buchhalterin. Im Teil 3, und 5 ihrer Serie hat sie uns mit dem Treasurer, Cash Manager und Risikomanager bekannt gemacht. Im Teil 6,7, 8,9 und 10 und folgten die IR-Managerin , Compliance officer , Interner Auditor, Unternehmensjuristin,  Leiter Finanzen , Die M&A-Beraterin und
Die Wirtschaftsprüferin

Die Steuerberatererin

Steuerberater sind zumeist selbständig oder arbeiten in Steuerberaterkanzleien. Wenn sie jedoch auf die Unternehmensseite wechseln, kann ihre berufliche Laufbahn ohne Weiteres bis hin zum CFO-Posten führen. Wie steinig der Weg zum anspruchsvollen Steuerberaterexamen sein kann

Was Steuerberater verdienen können

In einer Steuerberatungsstelle

Junior: 40.000 bis 70.000 Euro
Senior: 70.000 bis 120.000 Euro
Partner: 180.000 Euro

Berufseinsteiger müssen hingegen mit deutlich weniger rechnen. Dem Personaldienstleister Fricke Finance & Legal zufolge startet das Gehalt bei einem Berufseinstieg nach dem Studium bei 40.000 Euro, nach dem Steuerberaterexamen sind rund 100.000 zuverdienen und Partner einer Gesellschaft ist 180.000 Euro und mehr drin. Auf der Unternehmensseite sind mit erster Berufserfahrung etwa ab rund 55.000 Euro zurechnen. Ein Leiter kann bis zu 200.000 Euro verdienen.
Der Steuerberater
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Frauen Berufsbilder im Finanzbereich / Die Wirtschaftsprüferin

Jobs in FINANCE: Berufsbilder im Finanzbereich – Teil 12 der Serie
Im Teil 1 hat Sabine Paulus uns den Contoller vorgestellt. Dannach folgte die Buchhalterin. Im Teil 3, und 5 ihrer Serie hat sie uns mit dem Treasurer, Cash Manager und Risikomanager bekannt gemacht. Im Teil 6,7, 8,9 und 10 und folgten die IR-Managerin , Compliance officer , Interner Auditor, Unternehmensjuristin,  Leiter Finanzen und Die M&A-Beraterin

Die Wirtschaftsprüferin

Wegen ihres detektivischen Spürsinns gefürchtet, sind Wirtschaftsprüfer selten in Unternehmen gern gesehen. Aber wenn sie dort erst einmal an Bord gegangen sind, steht ihnen oft eine steile Karriere im Finanzbereich bevor.
Der Wirtschaftsprüfer
Wirtschaftspruefer_Berufsbild

Die lange Wirkung von «whatever it takes»

Andreas Uhlig berichtet: «Whatever it takes»: Eine negative Begleiterscheinung von Draghis verbaler Intervention war und ist, dass der auf europäischen Politikern lastende Reformdruck geringer ist, als er ohne sie wäre. «Whatever it takes»: Eine negative Begleiterscheinung von Draghis verbaler Intervention war und ist, dass der auf europäischen Politikern lastende Reformdruck geringer ist, als er ohne sie wäre.

Mario Draghis «whatever it takes» hat zu weltweit tiefen Zinsen beigetragen. Eine weitere Lockerung wird von ihm erwartet. In den USA ist es noch nicht Zeit für einen Richtungswechsel.
Die lange Wirkung von whatever it takes

David Simond

David Simond

Frauen Berufsbilder im Finanzbereich / Die M&A-Beraterin

Jobs in FINANCE: Berufsbilder im Finanzbereich – Teil 11 der Serie
Im Teil 1 hat Sabine Paulus uns den Contoller vorgestellt. Dannach folgte die Buchhalterin. Im Teil 3, und 5 ihrer Serie hat sie uns mit dem Treasurer, Cash Manager und Risikomanager bekannt gemacht. Im Teil 6,7, 8,9 und 10 und folgten die IR-Managerin , Compliance officer , Interner Auditor, Unternehmensjuristin und den Leiter Finanzen

Der M&A-Berater

Hohe Arbeitsbelastung und lange Arbeitszeiten kennzeichnen den Arbeitsalltag eines M&A-Beraters. Diese Anforderungen spiegeln sich aber auch im Gehalt. Welche Entwicklungsmöglichkeiten bieten sich in dem Bereich. Nach einem Berufseinstieg in einer M&A-Beratung, einer auf bestimmte Branchen fokussierte M&A-Boutique oder einer Investmentbank im M&A-Bereich wechselt manch einer die Seite, um in einer M&A-Abteilung eines Industrieunternehmen tätig zu sein. Aber auch die Private-Equity-Branche steht für ehemalige M&A-Berater offen. Die Entwicklungsmöglichkeiten sind vielfältig.
Was M&A-Berater verdienen können

Junior M&A-Berater: 60.000 bis 70.000 Euro zzgl. hohe variable Anteile
M&A-Berater: 80.000 bis 120.000 Euro zzgl. hohe variable Anteile
Senior M&A-Berater: 110.000 bis 250.000 Euro zzgl. hohe variable Anteile
Der M&A-BeraterProjekt

Bei Geldanlage schlecht beraten?

Geld Finanzdienstleistung:  Viele fühlen sich bei Geldanlage schlecht beraten

Der Handlungsbedarf beim Thema Anlageberatung in Deutschland ist hoch: Die Kunden sind unzufrieden mit der Leistung ihrer Berater. Das zeigen aktuelle Zahlen der Aufsichtsbehörde BaFin.

Anlageberatung bleibt in Deutschland ein Thema mit Nachbesserungsbedarf. Das belegen aktuelle Zahlen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die der „Welt am Sonntag“ vorliegen. Demnach fühlen sich Tausende Kunden bei der Geldanlage von ihrer Bank schlecht beraten.

Allein im ersten Halbjahr 2014 sind bei der Behörde 4234 Beschwerden eingegangen. Damit registrierte die BaFin seit November 2012 insgesamt 15.694 Fälle im Rahmen des Beschwerderegisters.

Damals war das „Gesetz zur Stärkung des Anlegerschutzes und zur Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts“ in Kraft getreten. Sein Ziel war, die Anleger hierzulande besser vor Falschberatung zu schützen.

Die laut BaFin rund 158.000 Berater in Deutschland sind gemäß der neuen Gesetzeslage in einem Register bei der Aufsichtsbehörde erfasst. Mögliche Fehler bei der Geldanlage von Kunden sowie Beschwerden wegen Falschberatung sollen in dieses Register einfließen.

Bei Falschberatung einschreiten

Den Banken war ein Zeitraum von bis zu 18 Monaten eingeräumt worden, um die in der Beratung tätigen Mitarbeiter der BaFin zu melden. Auf diese Weise sollten Verstöße gegen Aufklärungs- und Beratungspflichten besser entdeckt und verfolgt werden können. Die BaFin sammelt entsprechende Kundenbeschwerden und soll bei krasser Falschberatung einschreiten.

Bei Falschberatungen darf die BaFin Bußgelder gegen die Banken verhängen. Häufen sich mögliche Verstöße oder sind sie besonders schwerwiegend, sollen Sanktionen ermöglichen, dass einzelne Personen für einen Zeitraum bis zu zwei Jahren nicht mehr in der Beratung eingesetzt werden dürfen.

2013, im ersten Jahr nach Inkrafttreten des Anlegerschutzgesetzes, hatte es insgesamt 9720 Beschwerden gegeben. Die BaFin weist darauf hin, die Zahl der Beschwerden sei nicht gleichzusetzen mit tatsächlichen Verstößen. Verbände der Kreditwirtschaft betonen, die Zahlen müssten ins Verhältnis zu den Millionen insgesamt geführter Anlagegespräche gesetzt werden. Auf etwa 10.000 Beratungen komme rechnerisch eine Beschwerde.

Preismodell steht auf der Kippe

Die Debatte über eine Verbesserung des Anlegerschutzes wird hierzulande unvermindert heftig geführt. Das vertraute Preismodell, nach dem nicht der Kunde direkt für die Beratung zahlt, sondern dies der Anbieter des Fonds oder der Versicherung via Vertriebsprovision erledigt, steht auf der Kippe. Zehntausende Berater in Banken und Vermögensverwaltungen fürchten um ihr Auskommen. Auch Kunden müssen womöglich bald vergessen, was sie über Finanzberatung wussten – weil sich so vieles ändert.

In der Kritik steht der Provisionsvertrieb schon seit Jahren. Besonders intensiv wird darüber diskutiert, seit die Finanzkrise offenbarte, wie schlecht vielerorts beraten wurde und wie häufig Anlegern Produkte verkauft wurden, mit denen sie hohe Verluste erlitten. Sinnbildlich standen dafür die Lehman-Zertifikate und geschlossene Fonds. Solche Fälle sollten sich nicht wiederholen, heißt es einhellig.

Um das zu gewährleisten, wurden per 1. August wichtige Änderungen auf den Weg gebracht. So hat die Bundesregierung ein neues Gesetz verabschiedet, das erstmals den Beruf des Honorarberaters genauer definiert. Und der Bundesgerichtshof hat ein Urteil erlassen, nach dem die Banken dazu verpflichtet sind, alle Provisionen schonungslos offenzulegen.
Money

Schenken ohne Streit

Offenheit und Gleichbehandlung bei Erbvorbezügen ratsam

Eugen Stamm: Bei Erbvorbezügen ist Transparenz wichtig, wenn Streit vermieden werden soll.
Die Gründe, seinen Nachkommen schon zu Lebzeiten Vermögenswerte zu übertragen, sind vielfältig. Dabei sind aber zuerst rechtliche und emotionale Aspekte zu bedenken.

Wer im Gesetzestext nach Auskunft sucht, wie er Entscheidungen treffen soll, die weise, gerecht und gütig sind, wird kaum fündig. Das gilt auch für die Fragen, ob, wann und wie man zu Lebzeiten Vermögen an seine Nachkommen abgeben soll. Das Zivilgesetzbuch bestimmt immerhin, dass Eltern für den Unterhalt der Kinder aufzukommen haben (Art. 276 ff.), und es legt die Pflichtteile fest, die sie eines Tages erben werden (Art. 470 ff.). Das betrifft nur die Zeit, während deren man unmündige Kinder hat, sowie den Endpunkt des Lebens. Dazwischen kann man seine Nachkommen – zumindest aus der Warte des Gesetzes – finanziell ignorieren. Eine Ausnahme bildet die familienrechtliche Unterstützungspflicht (Art. 328 ZGB). Die Eltern müssen auch ihren erwachsenen Nachkommen unter die Arme greifen, wenn deren Einkommen nicht ausreicht, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Die Bedeutung dieses Artikels in der Praxis ist aber verschwindend klein. Im Kanton Zürich kommen laut Angaben des Sozialamtes pro Jahr kaum ein Dutzend Fälle vor. Freude und Neid
Schenken ohne Streit
Erbschaft

Draghis magische Worte

Euro-Krise

Vor genau zwei Jahren kündigte Mario Draghi an: „Die EZB wird alles Notwendige tun, um den Euro zu erhalten.“ Der Satz war die Wende in der Euro-Krise – und ein Bruch mit trügerischen Grundsätzen.

DüsseldorfWer heute daran zweifelt, ob es den Euro nächstes Jahr noch gibt, erntet allenfalls ein müdes lächeln. Die Euro-Krise spielt in der öffentlichen Debatte keine große Rolle mehr. Selbst als die wichtigste portugiesische Bank Espirito Santo jüngst ins Straucheln geriet, interessierte das die Finanzmärkte kaum. Vor zwei Jahren war das noch ganz anders. Im Sommer 2012 gab der Star-Investor George Soros dem Euro noch ganze drei Monate – und warnte vor einem verlorenen Jahrzehnt für den Kontinent.
Draghis magische Worte
Eurokrise Draghi