Mafia in Deutschland

Die Mafia macht sich überall dort breit, wo sie im Wirtschaftsleben ihre kriminellen Gewinne anlegen, waschen, investieren und damit das Geld vermehren kann”, so der Präsident des LKA Baden-Württemberg Dieter Schneider. Deutschland sei für Investoren zum einen wegen seiner Wirtschaftsstärke interessant. Zum anderen verfügten die Italiener durch Zuwanderung in Deutschland über gute Strukturen.
Das LKA hat für Informanten unter 0711/5401-2446 ein Hinweis-Telefon eingerichtet, das von 8 bis 18 Uhr besetzt ist.
Direktlink zum Video: Schneider zur Mafia in Deutschland

Derek Easterby

 Mafia Shadow / Derek Easterby

Ressourcen: Preisverfall

Ressourcen. Kupfer

Kuperpreis seit 2002

Kuperpreis seit 2002

Nach dem Erdbeben im Norden Chiles ging es mit dem Kupferpreis zwar kurz deutlich nach oben aber Preisverfall ist doch sichtlich

Ist der Kupferpreis der Schwarze Schwan?

Der Kupferpreis fällt weiter. Minenbetreiber müssen die Produktion drosseln und Verluste hinnehmen. Die geringe Nachfrage aus China drückt den Preis. Wenn Banken und Unternehmen ihre Kupferbestände aus Angst vor Verlusten massenhaft verkaufen, könnte das rote Metall zum Auslöser der nächsten Wirtschafts-Krise werden.
Preisverfall: Ist der Kupferpreis der Schwarze Schwan

Preisverfall: Ist der Kupferpreis der Schwarze Schwan

Arbeitslosenversicherung: Korruption und Bestechung ?

Seco reicht Strafanzeige wegen Korruption ein.SECO
Bestechung

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat Strafanzeige im Zusammenhang mit der internen Korruptionsaffäre eingereicht. Der betroffene Mitarbeiter wurde freigestellt.

In der Korruptionsaffäre im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) ist nun die Bundesanwaltschaft am Zug: Das SECO hat bei der Bundesanwaltschaft Strafanzeige eingereicht. Hintergrund sind Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit Informatikaufträgen der Arbeitslosenversicherung.

Gemäss einem Bericht des «Tages-Anzeiger» und des «Bund» hat ein Ressortleiter des Seco zusammen mit Komplizen bei einer externen Informatikfirma im grossen Stil korrupte Geschäfte getätigt. So sollen die angeschuldigten Personen beispielsweise bei Aufträgen zu viele Arbeitsstunden in Rechnung gestellt haben. Das Seco sei letzte Woche über die Vorwürfe informiert worden, heisst es in der Stellungnahme des Staatssekretariats. Und man habe darauf eine Administrativuntersuchung gestartet.
Seco reicht Strafanzeige wegen Korruption ein

Schmiergeld

EZB: Anleihekäufe für 1000 Milliarden Euro jährlich geprüft

EZB-Modellrechnung

In einem Modell hat die EZB die Effekte von Wertpapierkäufen von einer Billion Euro im Jahr berechnen lassen. Der EZB-Rat soll auf der Sitzung am Donnerstag aber noch nicht über Details möglicher Käufe gesprochen haben.
„Wir werden alles tun, um die Maastricht-Kriterien 2013 einzuhalten“
Frankreichs Präsident Francois Hollande ließ über seinen Chefstrategen Michel Sapin im vergangenen Jahr ausrichten, dass die Regierung in Paris alles notwendige tun werden, um 2013 die Maastrichter Defizitmarke von drei Prozent der Wirtschaftsleistung einzuhalten. Bereits im März dieses Jahres muss Hollande einräumen, dass sein Ziel verpasst wird. Er korrigiert die Defizitzahlen für das laufende Jahr auf 3,7 Prozent.

Die Europäische Zentralbank hat verschiedene Modellrechnungen zu den Auswirkungen eines massenhaften Kaufs von Wertpapieren auf die Inflation erstellen lassen. Die Simulationen rechnen dabei nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Samstagsausgabe) mit einem Volumen von 1000 Milliarden Euro Wertpapierkäufen innerhalb eines Jahres, also etwa 80 Milliarden Euro im Monat, die zur Bekämpfung der niedrigen Inflationsrate von im März 0,5 Prozent eingesetzt werden könnten.

Laut FAZ gehen sollen die Ergebnisse weit auseinander gehen. Im schwächsten Szenario würde die gewaltige Geldspritze die Inflationsrate nur um 0,2 Prozentpunkte erhöhen. Eine andere Simulation kommt auf eine Anhebung um 0,8 Prozentpunkte. Ein Sprecher der EZB wollte die konkreten Berechnungen auf Anfrage nicht kommentieren. EZB-Präsident Mario Draghi hatte am Donnerstag verkündet, der 24-köpfige EZB-Rat habe erstmals ausführlich über eine sogenannte „Quantitative Lockerung“ gesprochen und sei einstimmig bereit, „auch unkonventionelle Maßnahmen“ zu ergreifen, einschließlich des „Quantitative Easing“.
Anleihekaeufe fuer 1000 Milliarden Euro jaehrlich geprueft

Professor Bernanke Explains Quantitative Easing (Cartoon)

Professor Bernanke Explains Quantitative Easing (Cartoon)

 

Die zehn größten Euro-Lügen 2013

Das Jahr ist keine 100 Tage alt, schon sind die ersten Euro-Prognosen für 2013 überholt. Die zehn krassesten Fälle.
Wirtschaftswoche

„Frauengarten“ in Afghanistan verdreifacht Produktion

Marmelade ist der Renner
Gartenmauer soll Obst- und Gemüsekulturen vor scharfen Winden schützen

Der „Frauengarten“ der Agrarkooperative Saodat bei Herat in West-Afghanistan hat 2013 gegenüber dem Vorjahr die dreifache Menge an Produkten verkauft. Die 20 im Garten tätigen Frauen verarbeiten und konservieren Obst und Gemüse und bieten es in kleinen Supermärkten und Läden in Herat an. „Über 2000 Kilogramm verkaufsfähige Ware wurden vergangenes Jahr erzeugt“, berichtet Gudrun Göttler, Agrar-Expertin des internationalen christlichen Hilfswerks Shelter Now, das die Kooperative vor einigen Jahren ins Leben rief und weiter unterstützt. Insgesamt gehören 65 Familien mit rund 500 Menschen zu der Genossenschaft Saodat, alle Rückkehrer aus dem Iran, wohin sie sich vor dem Bürgerkrieg in Afghanistan geflüchtet hatten.
Produziert und vermarktet werden im „Frauengarten“ unter anderem Marmeladen, Kompotte, Chutneys und Mixed Pickles, aber auch getrocknete Pfefferminze, Zwiebeln und Auberginen. „Die Produkte sind in der Region bekannt für die saubere Verarbeitung und hohe Qualität“, erläutert Gudrun Göttler. Verkaufsschlager sind die Mango-Aprikosen-Marmelade und die Feigenmarmelade mit ganzen Feigen
trotz ihres für afghanische Verhältnisse vergleichsweise hohen Preises. Die Feigen werden noch zugekauft, solange bis die 400 von Shelter Now finanzierten jungen Feigenbäume selbst genug Früchte tragen.
Zu leiden hat der „Frauengarten“ unter teils extremen Wetterbedingungen – eine 600 Meter lange und drei Meter hohe Gartenmauer soll die empfindlichen Pflanzen auf dem zwei Hektar großen Areal künftig schützen. Der eisige Winterwind lässt die Kulturen leicht erfrieren, die Obstbäume wachsen langsamer. Im Sommer weht der Wind Sand und kleine Steine durch die Luft, was wiederum Früchte und Blätter schädigt. „Windempfindliche Kulturen wie Soja und Gurken können bisher nicht angebaut werden“, bedauert Agraringenieurin Göttler. Die geplante Gartenmauer ist teuer – mindestens 16.000 Euro muss Shelter Now dafür einwerben. Positiver Nebeneffekt: Die Gärtnerinnen könnten künftig geschützt vor neugierigen Blicken ihrer Arbeit nachgehen und würden sich sicherer fühlen.
Frauengarten in Afghanistan

Goldman Sachs kauft sich in Argentinien ein

Milliarden-Kredit:

Goldman Sachs plant offenbar, einen Milliarden-Kredit an Argentinien zu vergeben. Die Investmentbank soll dfür 6,5 Prozent Zinsen nehmen, bei Null Zinsen, mit denen Goldman das Geld bei der Fed abhebt, ein Bombengeschäft. Welche Sicherheiten muss Argentinien da geben?
An den Finanzmärkten ist der Deal über eine Milliarde Dollar symbolträchtig. Investoren, die Geld in Argentinen haben und hatten, sind gebrannte Kinder

Buenos Aires wurde immer wieder wegen seiner investorenfeindlichen Politik kritisiert. Argentinien soll sich Zeitungsangaben zufolge mit Goldman Sachs über einen Kredit in der Höhe von einer Milliarde Dollar einig sein. Argentinien hörte nach einer schweren Wirtschaftskrise 2002 auf, seine ausstehenden Schulden zu bedienen. Deshalb ist das Geschäft mit dem US-Finanzriesen ein wichtiges Symbol für Finanzmärkte. Der Kredit wird in Dollar ausbezahlt, soll laut Pagina/12 über zwei Jahre laufen und mit 6,5 Prozent verzinst sein.

Argentinien ist vom Kapitalmarkt abgeschnitten und dringend auf der Suche nach Geld, um seine Devisenreserven aufzufüllen und damit eine weitere Abwertung seiner Landeswährung Peso zu verhindern. Die Reserven sind der Agentur Moody’s zufolge seit 2011 um knapp die Hälfte auf zuletzt noch 27,5 Milliarden Dollar gesunken. Das weckt Zweifel daran, ob Argentinien seine Schulden an ausländische Gläubiger zurückzahlen kann, zu denen auch Deutschland gehört. Moody’s hatte Argentiniens Kreditwürdigkeit deswegen jüngst auf die drittschlechteste Note herabgestuft.

Der Pariser Club – eine informelle Gruppe staatlicher Gläubigern – hat Argentinien Anfang März zu Verhandlungen über noch ausstehende Auslandsschulden von knapp zehn Milliarden Dollar eingeladen. Diese sollen am 26. Mai beginnen.

Goldman Sachs leiht Argentinien wieder Geld

Sargnagel für den Petro-Dollar?

Ein Sargnagel für den Petro-Dollar

Russland stellt das aktuelle Weltfinanzsystem infrage.

Die Meldung hat das Potenzial, das Weltfinanzsystem durcheinanderzuwirbeln: Russlands große staatliche Exporteure wie Rosneft, Gazprom oder Rosoboronexport könnten bald ihr Gas, Öl und ihre Waffensysteme in Rubel verkaufen und nicht mehr in US-Dollar. Diese drei Unternehmen stehen für fast die Hälfte des russischen Exports. Der Übergang zur Rubel-Abrechnung im Außenhandel dürfte indes nicht einfach werden. So genießt die russische Devise bislang kaum den Status einer Reservewährung, in der Notenbanken ihre Devisenvorräte parken.

Doch das kann sich schnell ändern und der Verfall des Rubels könnte gestoppt werden, wenn die Handelspartner mehr von Russlands Valuta brauchen. Unklar ist aber, ob die Abnehmer in Westeuropa oder China überhaupt gewillt sind, die Verträge auf Rubel umzustellen. Aber immerhin weist Russland noch Jahr für Jahr einen Exportüberschuss aus. Solange dies so bleibt, dürften die Russen auch künftig problemlos Euro oder Dollar für ihre Rubel tauschen können, um ihre Importrechnung zu begleichen. Sollte Russland tatsächlich alle Schwierigkeiten meistern, die so ein Schritt bedeutet, würde Moskau damit das Weltfinanzsystem infrage stellen, das sich Anfang der 1970er-Jahre herausgebildet hat. Damals gaben die USA die Bindung ihres Dollars an das Gold auf. Durch Verträge mit Saudiarabien sicherten sich die USA, dass Öl weltweit weiterhin in der amerikanischen Währung abgerechnet wird. Und noch heute ist der Dollar deswegen die dominierende Leitwährung.

Doch muss Russland aufpassen. Wer die Vorherrschaft des Dollars infrage stellt, ruft die Hardliner in Washington auf den Plan. Hinzu kommt: Barack Obama kämpft wenige Monate vor den Kongresswahlen im November gegen ein Umfragetief. Das Risiko steigt damit, dass sich der Konflikt in der Ukraine zu einem heißen Krieg auswächst. Einer der wenigen Herrscher, die den Dollar zuletzt infrage gestellt haben, hieß übrigens Saddam Hussein.
Ein Sargnagel für den Petro-Dollar
Sargnagel

 

Globales Wachstum ist zu schwach

IWF-Chefin Christine Lagarde wünscht sich ein höheres Wirtschaftswachstum.
Globales Wachstum ist «untröstlich schwach»

Die Pattsituation der Weltmächte in der Krim-Krise ist laut IWF-Chefin ein Gefahrenherd für das globale Wirtschaftswachstum. Mit diesem ist sie ohnehin nicht zufrieden.
Die Pattsituation zwischen Russland einerseits und den USA sowie der Europäischen Union (EU) andererseits wegen der Ukraine stellen nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) eine Gefahr für die Weltwirtschaft dar. Die Europäische Zentralbank (EZB) forderte die IWF-Chefin Christine Lagarde zudem zu weiteren geldpolitischen Lockerungen auf.
Globales Wachstum ist untröstlich schwach
Growth

Kehren Multinationale Konzerne der Schweiz den Rücken ?

Firmen wie Caterpillar sparen in der Schweiz Milliarden-Steuern

«Das ist ein gutes Beispiel einer Steuervermeidungsstrategie, die den US-Staat Milliarden von Dollars kostet», sagte der demokratische Präsident der Subkommission, Senator Carl Levin. Caterpillar fabriziere in der Schweiz weder Ersatzteile, noch unterhalte es dort ein Lager. Doch 85 Prozent der Gewinne aus dem Verkauf von Ersatzteilen werden über die Schweizer Abteilung abgewickelt, wo das Unternehmen mit 4 bis 6 Prozent besteuert wird. In den USA dürfte sich der Steuersatz auf 35 Prozent belaufen…..handelszeitung.ch

Mit Weatherford kehrt ein wichtiger Vertreter der Rohstoffindustrie der Schweiz den Rücken. Kantone und Wirtschaftsverbände reagieren verunsichert.

Es gibt einen latente Verunsicherung wegen Massenzuwanderungsinitiative und der angekündigte Unternehmenssteuerreform III
Wir muessen unserem Standort extrem Sorge tragen
Kehren multinationale Konzerne der Schweiz den Ruecken

 

Was sind Flash Boys ?

Manipulierter Aktienmarkt
Debatte über Hochfrequenzhandel
Die «Flash Boys» im Visier der Wall Street

Kurz vor der Finanzkrise Mitte der 2000-Jahre wurden die Computersysteme der Banken umgestellt. Ein junger Banker deckte den Hochfrequenz-Bluff auf: Das ganze System dient nur der Manipulation der Kurse, indem Mitbewerber in Millisekunden ausgetrickst wurden.

Der Kanadier Brad Katsuyama arbeitete seit 2002 für die Royal Bank of Canada (RBC). Seine Chefs schickten ihn nach New York, da war er 23. Als sechs Jahre später die Aktienmärkte ins Stocken gerieten, saß Katsuyama vor einem neuen Computer-System, mittels dem gehandelt wurde. Doch sein Computer arbeitete nicht so, wie er es erwartete: Der Markt auf seinem Bildschirm war eine Illusion.

Katsuyama dachte zuerst an einen Computerfehler und informierte die IT. Im neuen System gehe es nur noch um Geschwindigkeit, so der Banker. Sobald der Knopf zum Kauf oder Verkauf gedrückt wurde, verschwanden die Angebote. Wenn er kaufen wollte, schoss der Preis der Aktie in Sekundenbruchteilen in die Höhe. Wollte er verkaufen, brach der Preis ein. Andere Banker bestätigten ihm, dieselben Probleme mit der IT zu haben, berichtet die New York Times.

Zuerst dachte er, die Preise ändern sich, weil Bestellungen storniert wurden. Doch Katsuyama und sein mittlerweile engagierten irische Glasfaser-Experte machten eine andere Entdeckung. IT-Firmen konnten Glasfaserkabel so legen, dass sie innerhalb einer Millisekunde Aufträge von anderen Banken mitlesen – und so zu ihrem Vorteil ausnutzen konnten.

Die Manipulation konnte nur funktionieren, weil die Menschen keine Vorstellung davon haben, wie viel eine Millisekunde ausmacht, so Katsuyama.

Katsuyama kündigte seinen Job. Er gründete IEX, eine Firma, die dem Hochfrequenzhandel erschweren soll….Manipulationen beim Aktien Handel
Die Flash Boys im Visier der Wall Street
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