Banken müssen Farbe bekennen

Steuerhinterziehungsvorwürfe:
Schweizer Banken stecken im Dilemma

Seit fast fünf Jahren überhäufen die US-Justizbehörden Schweizer Banken mit Steuerhinterziehungsvorwürfen. Mit einem Schuldeingeständnis der Institute könnte das ein Ende nehmen. Doch der Preis für den Frieden ist hoch.
Banken müssen Farbe bekennen

Formell ist der Schritt für die Banken freiwillig. Trotzdem bleibt der Mehrzahl der Institute wohl kaum etwas anderes übrig als sich den Amerikanern zu stellen. 

In den Führungsetagen vieler Schweizer Banken rauchen derzeit die Köpfe. Die meisten der rund 300 Institute müssen bis Montag entscheiden, ob sie sich bei den US-Justizbehörden selbst anzeigen und gestehen, unversteuertes Geld reicher Amerikaner verwaltet zu haben. Sind sie zum Gang nach Canossa bereit, können sie auf Frieden mit den Amerikanern hoffen, die Schweizer Banken seit fast fünf Jahren mit Steuerhinterziehungsvorwürfen eindecken. Der Preis aber ist hoch: Neben einem Schuldeingeständnis drohen Geldbußen, die für kleinere Institute den Todesstoß bedeuten könnten. Entsprechend hitzig seien die Diskussionen in den Führungsgremien.

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China macht Front gegen die Bitcoins

Zentralbank verbietet Handel mit digitalem Geld.
Vernichtender Greenspan-Kommentar

Lange Zeit lief es gut für Bitcoin, die neue digitale Währung aus dem Internet. Nicht wenige meinten: viel zu gut. Der Kurs war seit Jahresanfang um mehr als 8000 Prozent nach oben geschossen. Doch nun muss das Geld aus dem Internet einen Tiefschlag nach dem anderen einstecken. Am Donnerstag schreckte eine Meldung aus China die Fans der Kryptowährung auf: Die Zentralbank des Landes, die People’s Bank of China, verbietet es Kreditinstituten, Bitcoins zu verwenden.
China macht Front gegen die Bitcoins

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Frauen und Finanzen Quotenfrau?

Frauenquote wird von vielen Berliner Betrieben erfüllt

Der Anteil an Frauen in den Aufsichtsräten der Landesbetriebe ist bereits deutlich gewachsen, knapp die Hälfte der Plätze in den Kontrollgremien sind weiblich besetzt. Es gibt aber auch Ausnahmen.

Unternehmen aus Dax (DAX), MDAX (MDAX), SDax und TecDax (TecDAX) haben demnach derzeit 1660 Aufsichtsräte. Um eine gesetzliche Quote von 30 Prozent zu erfüllen, müssten 208 Frauen männliche Aufsichtsräte ersetzen.

Union und SPD hatten sich am vorigen Montag in ihren Koalitionsverhandlungen auf eine gesetzlich Quote verständigt. Nach dem Willen der Unterhändler sollen in den Aufsichtsräten grosser börsennotierter Unternehmen ab 2016 mindestens 30 Prozent Frauen vertreten sein.

Darüber hinaus müssen grosse Unternehmen ab 2015 eigene verbindliche Ziele für die Erhöhung des Frauenanteils in Aufsichtsrat, Vorstand und den obersten Management-Ebenen definieren und veröffentlichen.

In den Führungspositionen der grossen Unternehmen in Deutschland sind Frauen bislang eine Minderheit. Zwölf Jahre nach der Selbstverpflichtung der Wirtschaft, mehr Frauen in Aufsichtsräte und Vorstände zu berufen, lag ihr Anteil in den Führungsetagen der 160 börsennotierten Top-Unternehmen im September 2013 bei 11,7 Prozent.
Frauenquote wird von vielen Berliner Betrieben erfüllt

Frauenquote